Vorbericht: Handballerinnen des HC Weiden empfangen Tabellenführer Nabburg / Schwarzenfeld

Am Sonntagabend um 1700 Uhr empfangen die Damen des HC Weiden Ligaprimus Nabburg / Schwarzenfeld zum ersten Spiel der Rückrunde. Die Gäste die von Anfang an als Meisterschaftsfavorit gehandelt wurden liegen mit Platz 1 in der Bezirksoberliga im Soll, mussten sich jedoch am letzten Wochenende überraschend beim Tabellendritten SG Regensburg geschlagen geben. Umso motivierter werden die Nabburgerinnen ihr Gastspiel in Weiden angehen. Die Favoritenrolle in diesem Spiel ist dementsprechend klar verteilt und die Max-Reger-Städterinnen können völlig ohne Druck in die Partie gehen.

Nachdem die letzten drei Begegnungen für die HC Damen am Ende immer unglücklich verlaufen sind und daher nur ein Punkt heraussprang sind die Weidnerinnen jedoch weiterhin Motiviert und werden auch aus der Außenseiterrolle heraus das Spiel mitgestalten wollen.

„Wir werden uns auch gegen Nabburg nicht verstecken. Es ist eigentlich das einfachste Spiel der gesamten Saison. Niemand erwartet etwas von uns und wir können völlig ohne Druck spielen. Was wir nach den letzten Spielen brauchen, ist wieder die Freude und den Spaß am Handball. Wenn wir an die starke zweite Hälfte gegen Altdorf anknüpfen können, ist es vielleicht sogar möglich den Tabellenführer etwas zu ärgern.“ So Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel.

Das also für die Max-Reger-Städterinnen etwas Zählbares herausspringt, müssen viele Faktoren zusammenkommen. Die Personaldecke gehört hierbei aber schon mal nicht dazu. Noch immer fehlen wichtige Spielerinnen im Rückraum, wenngleich die letzte Partie mit 36 Toren gezeigt hat, dass der Angriff sehr gut funktioniert.

Jasmin Häring steht nach einer starken Partie letzten Samstag, aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Zurückkehren in den Kader wird nach ihrer Verletzungspause Nadine Roith. Hinter Linksaussen Jennifer Hermann steht nach ihrer Verletzung aus dem letzten Spiel noch ein dickes Fragezeichen.

Die Handballerinnen vom HC Weiden hoffen wieder das zahlreiche Anhänger den Weg zum Derby in die Mehrzweckhalle finden werden.

Für die Damen des HC Weiden werden zum Einsatz kommen:
Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Stefanie Bräunlein, Julia Hanauer, Jennifer Hermann, Lisanne Röhr, Anna-Lena Beer, Tamara Hauer, Vanessa Szameitat, Laura Venzl,

Spielbericht: HC Weiden Damen kehren mit einem Punkt vom Derby zurück

Am Samstagabend kam es zum BOL Derby zwischen den Damen des HC Weiden und der HG Amberg. Die hart umkämpfte Partie, in der vollen Gregor-Mendel Halle in Amberg endete für die Max-Reger-Städterinnen äußerst unglücklich mit 27:27.

Aber der Reihe nach. Beide Mannschaften begannen die Begegnung übernervös und so dauerte es bis zur 5 Spielminute ehe die Weidnerinnen die Partie mit dem ersten Treffer eröffnete. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die HC Abwehr den Gegner jedoch viel zu viel Raum lies, so dass die Gastgeberinnen immer wieder ungehindert einwerfen konnten. So stand es Mitte der ersten Hälfte 5:6 für die Gäste aus Weiden. Die HC Damen versuchten sich immer wieder abzusetzen, führten auch die gesamte erste Halbzeit, jedoch gelang es den Vilsstädterinnen wieder und wieder den Anschluss herzustellen. Beim Stand von 14:14 Toren gingen die Mannschaften in die Kabinen.

In der Halbzeitansprache ging es hauptsächlich um die zu wackelige Abwehr der Weidner Handballdamen. Zu oft und zu einfach waren die Ambergerinnen zum Abschluss gekommen.

„Vor allem unsere jungen Spielerinnen haben sich von der super Stimmung in der Halle mächtig beeindrucken lassen. In der Halbzeit haben wir unter anderem Versucht auch diese Situation zu besprechen. Der Angriff lief ja eigentlich, wobei wir zu viele Gelegenheiten liegen gelassen haben. Die Abwehr war heute unser Schwachpunkt. Das wir am Ende jedoch wieder aufgrund der Tatsache das zum zweiten Mal hintereinander nur ein Schiedsrichter eingeteilt war, mit einer Fehlentscheidung nur einen Punkt holen konnten, ist mehr als bitter.“
Zeigte sich Trainer Thomas Eichinger am Ende der Partie enttäuscht.

Die zweite Hälfte ähnelte der Ersten. Die Führung des Spiels wechselte munter hin und her. Keine der Mannschaften konnte sich auch nur ansatzweise absetzen. So erhielt die Partie ihren Höhepunkt tatsächlich in der Schlussphase. Amberg führte in der 56 Minute mit 26:25 Toren, als die Weidnerinnen mit Maria Schlosser mit einem Doppelschlag in der 59 Minute in Führung gingen. Den nächsten Amberger Angriff konnte Weidens Torfrau Anna-Lena Beer parieren und so hatten die Gäste 35 Sekunden vor Schluss und einer Eintoreführung den Ball. Kreisläuferin Julia Hanauer setzte sich gekonnt ab und konnte nur mit einem Foulspiel, welches auch zu einer Verletzung führte, gestoppt werden. Jedoch blieb zum Unverständnis der meisten Spieler und Zuschauer der Pfiff aus. Amberg nutzte die Verwirrung und konnte mit einem schnellen Gegenstoß den Ausgleichstreffer zum 27:27 erzielen.

So blieb am Ende für die Weidnerinnen nur die Frage Auswärts einen Punkt gewonnen oder Punkt verloren. Die Enttäuschung im Weidner Lager überwog jedoch. Hatten die Max-Reger-Städterinnen zwar nicht ihr bestes Spiel geliefert und waren die individuellen Fehler ungewöhnlich hoch, war das Endergebnis jedoch wieder mal fremdbestimmt.

Nun geht es in die 3-wöchige Weihnachtspause, in der die Weidnerinnen aufgrund der Hallenproblematik in Weiden leider keine Trainingsmöglichkeiten haben. Für alle Handballfans geht es dann am 11.01.2020 in der Weidner Max-Reger-Halle weiter. Dort werden dann zum letzten Hinrundenspiel der Saison die Damen vom TV Altdorf zu Gast sein.

Für den HC Weiden spielten:
Tor Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein
Julia Hanauer (3), Nina Rittner (4), Sarah Eichinger, Jennifer Hermann (6), Aileen Häuber (5), Maria Schlosser (4), Elena Baunoch, Lena Arnold, Vanessa Szameitat, Tamara Hauer (5), Luisa Ruhland, Lisanne Röhr

Vorbericht: HC Weiden Damen zum letzten Spiel des Jahres bei der HG Amberg zu Gast

Für die Damen des HC Weiden geht es nach zwei spielfreien Wochenenden gegen das derzeitige Schlusslicht der Bezirksoberliga die Damen I der HG Amberg.
Für die Ambergerinnen geht es schon um fast alles, wenn am Samstag um 1700 Uhr in der Halle vom Gregor-Mendel-Gymnasium das Spiel angepfiffen wird. Die Gastgeber fanden bisher noch nicht in die Saison und verloren bis auf ein Unentschieden alle ihrer Spiele. Trotzdem darf die Truppe um Spielertrainerin Nadine Pohl alles andere als unterschätzt werden, die Vilstalerinnen nötigten in fast allen Spielen ihrem Gegner alles ab, um am Ende besiegt zu werden.

Wiedermal kein leichtes Unterfangen also für die Damen des HC, die Auswärts gegen eine Mitkanditaten gegen den Abstieg diesmal unbedingt Punkten wollen. Das dies keine unberechtigte Hoffnung ist, zeigten die Max-Reger-Städterinnen im letzten Spiel, in der sie nach der besten Auswärtsleistung der laufenden Saison eher unverdient gegen die SG Nabbtal vom Feld gehen mussten.

„Wir werden das Spiel gegen Amberg mit Sicherheit nicht auf die leichte Schulter nehmen. Laufbereitschaft und Konzentriert im Abschluss, sowie Leidenschaft und Willen in der Abwehrarbeit, wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Die Pohl-Truppe wird uns am Samstag nichts schenken. Wer glaubt wir gewinnen hier im Vorbeigehen der wird sich am Ende eines Besseren belehrt sehen.“ Ist sich Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel sicher.

Die Weidnerinnen haben die längere Spielpause genutzt, um so viel wie möglich zu regenerieren. Aus dem Verletztenlager kommt zwar noch keine Spielerin zurück, jedoch werden Jasmin Häring und Nadine Roith vermutlich im Januar wieder im Kader sein können.

Die Frauen des HC Weiden hoffen, dass wieder viele handballbegeisterte Zuschauer den Weg nach Amberg nicht scheuen und die Stimmung in der Halle wieder Heimspielcharakter hat.

Für den HC werden zum Einsatz kommen:
Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein, Nina Rittner, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Tamara Hauer, Luisa Ruhland, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jennifer Hermann, Lisanne Röhr und Vanessa Szameitat.

Spielbericht: HC Weiden liefert beste Saisonleistung ab

Die Handballerinnen des HC Weiden standen bei der HSG Naabtal vor einer hohen Hürde. Der Gastgeber stellt eine der stärksten Mannschaften in der Bezirksoberliga. Der aktuell Zweitplatzierte musste bisher nur eine Saisonniederlage einstecken und war daher klarer Favorit. Umso ärgerlicher war für die HC-lerinnen am Ende die knappe 28:30-Niederlage.Nach einem schnellen 0:2-Rückstand fand Weiden gut ins Spiel und führte nach elf Minuten mit 8:3. Allerdings konnte der Vorsprung so nicht gehalten werden. Zur Halbzeit lag der Gast beim 15:14 noch mit einem Tor vorne.

Nach einer motivierenden Ansprache von Trainer Thomas Eichinger gingen die HC-Damen kämpferisch in die zweite Hälfte. Nach so einer guten ersten Halbzeit sollte die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben werden. Das gelang den Max-Reger-Städterinnen auch bis zur 45. Minute. Dann ging Naabtal das erste Mal in Front (22:21). Nun stand die Partie Spitz auf Knopf. Die HC-Damen kämpften sich bis zur 56. Minute noch einmal auf 25:27 heran. Am Ende führten jedoch einige für den HC unglückliche Entscheidungen zum Sieg für die SG Naabtal. Ein Siebenmeter und zwei Zeitstrafen (58./59. Minute) gegen den HC Weiden entschieden das Spiel.

In der Kabine fand Eichinger positive Worte: „Das war nicht nur unser bestes Auswärtsspiel, das war das beste Spiel der gesamten Saison. Leider wurde es nicht mit einem Sieg belohnt.“ Und Eichinger blickte voraus: „Wenn wir es schaffen, in zwei Wochen gegen Amberg wieder so aufzutreten, werden wir definitiv die ersten Auswärtspunkte mit nach Hause nehmen.“

Es spielten: Baunoch, Beer (Tor), Bräunlein (Tor), Eichinger, Hanauer (3), Häuber (4), Hauer (5), Hermann (7), Konrad, Rittner (2), Röhr, Ruhland (1), Schlosser (4), Szameitat (2).

Spielbericht: Starke Vorstellung der Damen des HC Weiden

Wiedergutmachung war angesagt im Weidner Lager. Hatten sich die Damen doch letztes Wochenende nicht gut präsentiert, so wollten sie im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn HSG Pyrbaum / Seligenporten eine dementsprechende Reaktion zeigen. Dies gelang den Max-Reger-Städterinnen in einer gut gefüllten Mehrzweckhalle in beeindruckender Art und Weise. Tamara Hauer die auf der für sie ungewohnten Spielmacherposition antreten musste, stemmte dies äußerst souverän und es war ihr vorbehalten ihre sehr gute Leistung sowie die Partie mit einem 7m Treffer zu eröffnen. Alles schien als würden die Weidnerinnen den Start diesmal nicht verpassen und von Anfang an hell Wach in den Aktionen agieren. Einem Augenmerk hatten die HC Damen vor allem auf die Stabilisierung der Abwehr gelegt und dies war auch ein Schlüssel zum Erfolg. Abwehrchefin Julia Hanauer sorgte dafür das sich der Verbund gut bewegte und was dennoch durchkam konnte Torfrau Anna-Lena Beer gekonnt klären.
In den ersten Minuten entwickelte sich dennoch eine offene Partie, keine der Mannschaften konnte sich absetzen und so stand es nach 15 Spielminuten Unentschieden 6:6. Ein Doppelschlag der HC Damen sorgte für eine kurzfristige 2 Tore Führung. Kurz vor der Halbzeit verkürzten die Pyrbaumer auf 10:9. Dies war auch der Stand auf der Anzeigentafel beim Seitenwechsel.

In der Halbzeitansprache gab es nicht viel zu bemängeln und so nahmen sich die Max-Reger-Städterinnen vor den Angriffsdruck hochzuhalten und in der Abwehr weiter die Gäste vor Probleme zu stellen.

Gleich mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff konnte Maria Schlosser ihre Torgefährlichkeit beweisen, gekonnt und überlegt überwand sie immer wieder die Gästetorfrau.
Dann zeigte Jennifer Hermann ihr ganzes Talent, mit 8 Feldtoren die beste Werferin des Spieles, zog nun alle Register, ob Tempogegenstoß oder sehenswert von außen, konnte sie immer wieder für ihre Mannschaft treffsicher abschließen.
Die Folge, in der 34 Minute führten die HC Damen mit 4 Toren und bauten diesen bis zur 45 Minute auf 18:13 Toren aus.

Es folgten Minuten die man sicher nicht in den Sportarenen sehen will, ohne Einwirkung von Gegnern verletzte sich Pyrbaums Rückraummitte schwer am Knie und die Partie war mehrere Minuten unterbrochen. Auf diesem Wege wünschen wir eine baldige Genesung und eine schnelle Rückkehr in ihr Team.

Pyrbaum bäumte sich nochmal auf, bekam allein in dieser Phase 5 Strafwürfe zugesprochen, die aber allesamt von HC-Torfrau Stefanie Bräunlein beeindruckend entschärft werden konnten. Die Gegenwehr der Gäste war nun gebrochen, die Stimmung in der Halle kochte und die HC Frauen konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen. Am Ende siegten die Weidnerinnen verdient mit 26:19 Toren. Die Wiedergutmachung war geglückt und die Spielerinnen konnten den langanhaltenden Applaus der vielen Zuschauer genießen.

„Wir haben es heute verstanden aus einer guten, mit einer im Verbund arbeitenden Abwehr, den Grundstein zu legen. Beide Torfrauen haben uns dann auch noch geholfen den Gegner mit sehr guten Paraden in Schach zu halten. Im Angriff konnte Tamara Hauer wichtige Akzente setzen und fand in ihren Nebenleuten gute Abnehmer. Das war heute eine starke Reaktion der Mädels und wichtige Punkte gegen den Abstieg.“ Äußerte sich Trainer Thomas Eichinger nach dem Spiel zufrieden.

Für den HC Weiden spielten:
Tor Beer, Bräunlein
Hanauer (1), Konrad, Eichinger, Hermann (8), Häuber (3), Hauer (6), Roith, Schlosser (7), Ruhland (1), Röhr, Baunoch, Szameitat