Spielbericht Damen: Knapper, aber verdienter Sieg

Am letzten Sonntag ging es für die Weidener Handballerinnen zum Auswärtsspiel zur HG Hemau/Beratzhausen. Die Max-Reger-Städterinnen waren sich sicher, sie müssten diese wichtigen zwei Punkte mit nach Hause nehmen, um in den kommenden Play Down einen kleinen Vorteil zu haben.
Das wichtige Spiel für die HCW Damen, stand unter keinem guten Stern. In der Vorwoche konnte leider nicht trainiert werden, da sich zu den verletzten Spielerinnen auch noch ein paar Coronafälle dazugesellt haben. Doch es kam noch schlimmer für den HCW. Nachdem die Verantwortlichen mit der Handballabteilung der DJK Weiden gesprochen hatten, wurde kurzfristig der Spielerpass von Sonja Lederer für den HC Weiden aktiviert, ein kleiner Hoffnungsschimmer in Zeiten der Personalknappheit. Leider verletzte Sie sich jedoch und konnte dadurch auch nicht mitspielen. So reisten die Damen des HC Weiden mit einem stark geschwächten Kader an und mussten in den Ruhestand gegangene Spieler wieder aktivieren. Nach einer motivierenden Ansprache von Interims-Trainer Jannis Prelle gingen die Weidenerinnen kämpferisch in die erste Hälfte. Jedoch stand nach den ersten fünf Minuten schon fest, dass dieses Spiel ausgeglichen sein würde. Die Damen des HC Weiden ließen nicht locker und hatten immer eine Antwort auf den Angriff der Gegner parat. So stand es zum Pausenpfiff 18:17.
In der Halbzeitansprache gab es nicht viel zu bemängeln und so nahmen sich die Max-Reger-Städterinnen vor, den Angriffsdruck hochzuhalten und die Gäste in der Abwehr weiter vor Probleme zu stellen.
Die Max-Reger-Städterinnen starteten dann aber doch nicht sonderlich gut in die zweite Halbzeit. So konnten sie die erspielte doppelte Überzahl kaum nutzen. Allerdings änderte sich das schnell und man konnte eine Zwei-Tore-Führung der Gäste wieder einholen. Die Partie gestaltete sich die restliche Spielzeit weiterhin ausgeglichen und die Weidenerinnen konnten sich schließlich in der 58. Minute mit zwei Toren absetzen und somit war das letzte Tor der Gegnerinnen nicht mehr von Bedeutung. „Wir haben es heute verstanden aus einer guten und im Verbund arbeitenden Abwehr, den Grundstein zu legen. Beide Torfrauen haben uns dann auch noch geholfen den Gegner mit sehr guten Paraden in Schach zu halten.“, so eine Spielerin. „Eine starke Mannschaftsleistung und viel Spielfreude und Ehrgeiz waren der Schlüssel zum Erfolg.“, freute sich Interims-Co-Trainer Fabian Szameitat über den so wichtigen Auswärtssieg.

Spielbericht Damen – SG Mintraching/Neutraubling

Am vergangenen Sonntag trafen die Damen des HC Weiden zuhause in ihrem Rückrundenspiel auf die SG Mintraching/Neutraubling. Das Hinspiel, welches erst einige Tage zurücklag, konnten die SG-lerinnen klar für sich entscheiden.

Nach der noch frischen Niederlage und eines krankheitsbedingt sehr eingeschränkten Kaders, musste die Heimmannschaft leider auf einige Stammspielerinnen wie Jennifer Hermann, Stefanie Bräunlein, Sarah Eichinger und Olivia Bock verzichten, trotzdem ließen sich die HC-lerinnen nicht beirren und starteten mit viel Ehrgeiz in die Partie.

Die ersten Minuten der Spielzeit zeichnete sich der Spielstand stets ausgeglichen ab, die Weidenerinnnen hatten im Angriff immer wieder gute Möglichkeiten Tore zu erzielen. So fanden sie entweder Vanessa Szameitat am Kreis oder andere Spielerinnen konnten sich durch ein gutes Zusammenspiel der Mannschaft durchsetzen. Obwohl Torhüterin Anna-Lena Beer etliche entscheidende Treffer entschärfte, musste sich die Heimmannschaft in der Abwehr doch einige Male geschlagen geben, so dass es letztendlich zu einem Halbzeitstand von 17:18 kam.

Nach der Ansprache in der Pause starteten beide Mannschaften mit vollem Elan in die 2. Hälfte des Spiels.

Dennoch gelang es der Gastmannschaft, durch einige vergebene Chancen und Fehler im Angriff der Weidener Damen, ihren Vorsprung bis zur 52. Minute auf 23:27 zu erweitern.

Doch dann begann die Aufholjagd. Angetrieben von der Unterstützung des heimischen Publikums ließ sich die Heimmannschaft nicht beirren. Vorne traf Franziska Scheidler, hinten parierte Anna-Lena Beer und die Mannschaft erspielte sich zusätzliche 7m, welche Maria Schlosser und Aileen Häuber souverän verwandelten.
So konnten sich die Damen des HC Weiden schlussendlich einen Spielstand von 28:28 erkämpfen und einen Punkt zuhause behalten.

Jetzt geht es darum, im nächsten Spiel am Samstag auswärts in Hemau eine ähnlich gute Leistung abzurufen.

Vorbericht: Nächster Sieg der Damen des HC im Blick

Am Samstag empfangen die Damen des HC Weiden den Tabellenersten SG Regensburg. Anpfiff der Bezirksoberligapartie ist um 17:00 Uhr in der Realschulhalle Weiden. Für beide Mannschaften ist es das zweite Spiel nach der Corona-bedingten Pause. Beide konnten sich mit einem Sieg belohnen und starten dementsprechend motiviert ins nächste Spiel. So wollen die Weidnerinnen an das Spiel in Amberg anknüpfen und aus einer soliden Abwehrarbeit ins Spiel finden, um dann ihr Angriffsspiel aufziehen zu können. Es wird jedoch kein leichtes Unterfangen für die HC Mädels, da die Spielerinnen der SG einen effektiven Angriff und eine sehr gute Abwehr stellen.

Die Personaldecke in Weiden bessert sich nach einigen Ausfällen jedoch langsam wieder. Lisanne Röhr ist nach einer längeren Pause wieder zurück und angeschlagene Spieler arbeiten sich stetig an ihre alte Form heran. Allerding müssen die Weidnerinnen auf ihre Torhüterin Anna-Lena Beer verzichten, die verletzungsbedingt ausfällt.

Wenn die Damen des HC die nötige Laufbereitschaft, Willen und Leidenschaft auf die Platte bringen, können sie sich selbst mit zwei Punkten belohnen.

Die Handballerinnen des HC Weiden hoffen nach der langen Pause, dass viele handballbegeisterte Zuschauer den Weg in die Realschulhalle finden und die Stimmung in der Halle auf die Mannschaft übertragen werden kann.

Spielbericht: Damen des HC Weiden siegreich in Amberg

Am Samstag, den 12.02.2022, ging es für die Damen des HC Weiden nach Amberg. Nach der 23:29-Niederlage im letzten Jahr trat die Weidener Mannschaft top motiviert bei den Gegnern an.

Und die Motivation wurde belohnt. Ohne Trainer Markus Kammerer, dafür aber mit Spielertrainerin Maria Schlosser, starteten die Weidenerinnen in die spannende Partie. Die erste Halbzeit lag der HC größtenteils mit einem Tor vorne, zur Halbzeit stand es 8:8. Die geringe Führung der Gäste von einem Tor setzte sich auch in der zweiten Hälfte fort, bis sich Weiden ab der 55. Minute mit drei Toren absetzen konnte, was zu einem Endergebnis von 13:16 Toren für den HC Weiden führte.

Vor allem trug die starke Abwehr der HC Damen zum Sieg bei, wodurch auch häufiger Bälle gewonnen werden konnten. Gelang den Ambergern doch einmal ein Durchbruch, verteidigte Torhüterin Anna-Lena Beer fulminant. Krönen konnte sie ihre tolle Leistung durch einen eigenen Treffer, als das Tor der HG Amberg leer war. Die Balleroberungen blieben leider oft ungenutzt und eine Rote Karte gegen die junge Spielerin Olivia Bock am Ende der ersten Halbzeit sowie die Manndeckung von Franziska Scheidler und Maria Schlosser hätten die Gastmannschaft aus dem Tritt bringen können. Jedoch konnten die Damen des HC Weiden ihr motiviertes Spiel besonders in der Abwehr bis zum Schluss aufrechterhalten und so zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

Es spielten: Anna-Lena Beer (Tor/1), Stefanie Bräunlein (Tor); Olivia Bock, Hanna Härtl, Franziska Scheidler (5), Luisa Ruhland (1), Sarah Eichinger, Jennifer Hermann (5), Michaela Koch (1), Lena Arnold, Vanessa Szameitat, Jasmin Häring (1), Maria Schlosser (2)

Vorbericht Damen: HC Weiden ist bereit für das Topspiel

Nach der Niederlage gegen die HG Amberg tritt die Damenmannschaft des HC Weiden am Sonntag, 07.11.2021, um 16:00 Uhr in Oberviechtach zum nächsten Spiel an. Die Damen des HV Oberviechtach gelten als Favoriten für den Aufstieg, so ist das kommende Spiel eine große Herausforderung für die Weidenerinnen.

Vor allem fehlt Trainer Markus Kammerer die Mitte-Spielerin Sarah Eichinger, die das Spiel gegen die HG Amberg in der Halbzeit verletzt verlassen musste. „Da muss jetzt der Nachwuchs aus der A-Jugend ran“, so der Trainer.

Sieg in greifbarer Nähe

Gearbeitet habe die Mannschaft seit dem letzten Spiel besonders an der Abstimmung in der Abwehr und an der Torgefährlichkeit. „Wir müssen gegen Oberviechtach auch unbedingt ein besseres Rückzugsverhalten an den Tag legen, da die Damen des HV im Angriff mit sehr hohem Tempo agieren,“ so Co-Trainerin Maria Schlosser.

Mit konsequenter Abwehr, Laufbereitschaft, Willen und Leidenschaft sind ein erster Sieg und zwei Punkte in der Tabelle trotz der starken Gegnerinnen in greifbarer Nähe.