Vorbericht: HC Weiden Damen laden zum letzten Heimspiel des Jahres

Zum letzten Heimspiel des Jahres 2018 empfangen die Damen des HC Weiden am Sonntag um 17:00 Uhr mit dem ATSV Kelheim den Vorletzten der Bezirksliga Ost in der Mehrzweckhalle am Langen Steg. Bisher zwar nur mit einem Sieg ausgestattet, konnten die Donaustädterinnen am letzten Spieltag mit einem Unentschieden gegen den spielstarken Nachbarn aus Hemau/Beratzhausen aufhorchen.

Letzte Saison konnten beide Begegnungen von den Weidnerinnen zwar gewonnen werden, jedoch tat man sich vor allem in Kelheim über lange Zeit schwer die Partie zu einem guten Ende zu bringen.

Nachdem letztes Wochenende die Damen des HC Weiden dank einer guten zweiten Halbzeit beide Punkte mit nach Weiden nehmen konnten, wollen die Max-Reger-Städterinnen nachlegen, den 3. Tabellenplatz mit über die Weihnachts- und WM-Pause nehmen, um dann im Januar in zwei aufeinanderfolgenden Spitzenspielen festzustellen was noch alles möglich ist in dieser Saison.

„Wir werden wieder über die volle Distanz alles geben müssen. Kelheim ist keine Mannschaft die man nach 40 Minuten abgearbeitet hat. Bisher sind wir aber in allen Spielen konzentriert und mit der richtigen Einstellung in die Partien gegangen, so werden die Mädels sicherlich auch dieses Spiel ernst genug nehmen, um am Ende wieder erfolgreich von der Platte zu gehen.“ Ist sich Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel sicher.

Die Nordoberpfälzerinnen haben diese Woche noch viel an der Abstimmung in der Abwehr gearbeitet und mit einem Testspiel gegen die Damen vom ESV Regensburg III versucht weiter im Rhythmus zu bleiben.

Die HC-Damen würden sich wieder über viele, lautstarke Anhänger freuen und hoffen das die Stimmung wieder annähernd so gut wird, wie vor Wochenfrist beim Auswärtsspiel in Regensburg.Nachdem die kleineren Verletzungen vom Wochenende bei allen Spielerinnen ausgeheilt sein dürften, kommen vermutlich für den HC Weiden zum Einsatz.

Nina Rittner, Jasmin Häring, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Stefanie Bräunlein, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jenny Hermann, Laura Venzl, Lisanne Röhr und Lisa Roy.

Vorbericht: Letztes Heimspiel des Jahres – HC Herren wollen sich ein Weihnachtsgeschenk machen

Am dritten Adventssonntag kommt es für die Herren des HC Weiden zum letzten Spiel dieses Kalenderjahres. Dabei trifft man auf den HC Forchheim, der nach seinem Abstieg aus der Landesliga auch im unteren Tabellendrittel zu finden ist. Die Mittelfranken mussten zahlreiche Abgänge verkraften und sich erneut finden. Dennoch haben sie zahlreiche erfahrene und torgefährliche Leute, die unter den besten Torschützen der Liga zu finden sind. Aufpassen müssen die Gastgeber dabei vor allem auf die Achse Mach – Radina, die schon viele Mannschaften vor Probleme stellten. Mit 7:11 Punkten stehen die Forchheimer im dünn besetzten Mittelfeld der Bezirksoberliga.

Genau zu diesem Mittelfeld wollen die Weidener Herren aufschließen.
Trotz der wiederholten Rückschläge in den letzten Wochen war auch in dieser Trainingswoche die Stimmung gut.
„Wir werden versuchen, unsere aufsteigende Form weiter zu bestätigen und uns mit Freude und Kampfgeist in dieses letzte Heimspiel des Jahres werfen. Wenn wir unsere Aufgaben dann erledigen und unser Spiel auf die Platte bringen, dann sehe ich gute Chancen, die beiden Punkte in Weiden zu behalten.“ so Spielertrainer Strasser.
„Besonders wird es wieder auf eine geschlossene und aktive Abwehr in Kombination mit schnellem Umschaltspiel ankommen. Gelingt es uns dann noch, Chancen hochprozentig zu verwerten und von allen Positionen Torgefahr auszustrahlen, dann können wir uns vielleicht ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen.“
Zwar kehren die Langzeitverletzten noch nicht ins Team zurück, dennoch stehen dem Trainerteam neben den jungen Leistungsträgern auch erneut erfahrene Aushilfskräfte zur Verfügung. Mit dieser Mischung und der lautstarken Unterstützung durch die zahlreichen Fans will man sich endlich belohnen und den dritten Advent siegreich feiern.

Spielbericht Damen: Wille führt zum Sieg

Die Bezirksliga-Handballerinnen des HC Weiden haben mit 25:21 den erhofften Sieg bei der Regensburger TS eingefahren. Nach einer eher durchwachsenen ersten Hälfte reichte eine Leistungssteigerung nach der Pause zum Erfolg.

In den ersten Minuten schien der Matchplan der Gäste aufzugehen. Dann jedoch brachten sich die Max-Reger-Städterinnen selbst in Bedrängnis. Die Heimmannschaft erzielte fast mit jedem Angriff einen Treffer, die Nordoberpfälzerinnen durften nur einmal jubeln. In dieser Phase standen sechs Pfosten- und Lattentreffer auf der Habenseite der Gäste. Eine Auszeit beim Stand von 8:3 für Regensburg brachte zunächst die gewünschte Wirkung. Die HC-Damen glichen zum 9:9 aus, um dann aber zur Pause erneut mit 10:13 in Rückstand zu geraten.

Nach dem Wechsel setzte Regensburg den ersten Treffer, dann aber blies Weiden zur Aufholjagd. In der 38. Minute ging der HC erstmals in der Partie in Führung (16:15). Ein nochmaliges Aufbäumen brachte der Heimmannschaft noch einmal den 19:19-Ausgleich, aber die letzten zehn Minuten gehörte den Gästen, die den Sack mit 25:21 zumachten. „Dass wir in der Lage sind, Spiele noch zu drehen, haben wir in dieser Saison ja schon öfters bewiesen“, meinte Coach Thomas Eichinger. „Einstellung und Wille der Mannschaft waren da.“

Mit einem Heimsieg am Sonntag, 16. Dezember, um 17 Uhr in der Mehrzweckhalle gegen den ATSV Kelheim können sich die HC-Damen über die Weihnachtspause im oberen Drittel der Tabelle festsetzen.

Für den HC Weiden spielten: Tor: Bräunlein, Hanauer (2), Nina Rittner (3), Konrad, Eichinger (4), Hermann (5), Häuber (4), Häring, Roith, Schlosser (7), Baunoch, Ruhland, Venzl, Röhr.

Spielbericht: Niederlage für HC-Herren ein Achtungserfolg

Den Handballern des HC Weiden ist nichts vorzuwerfen. Beim TV Erlangen-Bruck III werfen sie Teamgeist und Kampfkraft in die Waagschale. Aber am Ende steht die achte Saisonniederlage.

Mit 30:25 (13:11) entschieden die Mittelfranken die Partie für sich, wobei das Ergebnis unter den gegebenen Vorzeichen für den HC Weiden fast schon als Erfolg zu werten ist. Denn wer gedacht hatte, dass es angesichts der jüngsten verletzungsbedingten Ausfälle nicht mehr schlimmer kommen könne, wurde eines besseren belehrt. Standen Samstagmittag noch 14 Spieler zur Verfügung, so meldeten sich im Laufe des Tages nochmals vier Akteure, darunter auch Abwehrrecke Jonas Baunoch, krankheits- oder verletzungsbedingt bei Interimscoach Jannis Prelle ab. So traten am Sonntag nur elf Spieler die Reise nach Erlangen an. Selbst Stefan Döppl reiste extra aus München an, um seinen Kameraden zu helfen. Zudem ergänzten Spieler der zweiten Mannschaft den Kader. Für die Bank lieh man sich mit Thomas Eichinger den Damencoach aus.

Die Weidner Rumpftruppe erwischte einen Traumstart und führte mit 5:1. Danach erwachte der Gastgeber. Über 7:7 gingen sie mit zwei Toren in Führung. Weiden nahm eine Auszeit und stellte die Abwehr um. Der stärkste Werfer der Heimmannschaft wurde in Manndeckung genommen. Der Plan funktionierte, bis zum Wechsel hielt man den Rückstand (11:13) konstant. „In der Halbzeit konnte ich nur loben. Einstellung, Leidenschaft, der Wille, etwas mitzunehmen, waren deutlich spürbar“, sagte Aushilfstrainer Thomas Eichinger.

Auch die ersten zehn Minuten nach dem Wechsel waren hart umkämpft. Nach 40 Minuten hieß es 20:16 für Erlangen. Dann aber musste der HC Weiden dem an den Kräften zehrenden Spiel und der dünn besetzten Auswechselbank Tribut zollen. Es gab zu einfache Ballverluste, gute Wurfmöglichkeiten wurden vertan. Erlangen nutzte die Schwäche des Gegners und zog bis zur 52. Minute auf 28:20 davon. Aber unter Wert wollten sich die Gäste nicht geschlagen geben. Sie mobilisierten nochmals alle Kräfte und verkürzen nochmals den Rückstand. Den Schlusspunkt des Spiels setzte mit Niclas Bölle ein junges Talent des HC Weiden mit einem schönen Gegenstoß. Am Ende verloren Weiden trotz einer ansprechenden kämpferischen Leistung mit 25:30.

HC Weiden: Tor: Lahm, Hahn. Feld: Lieshaj (3), Zahn (3), Bölle (1), Konrad (2), Löw (8), Szameitat (3), Döppl (2), Kick (1), Prelle (2).

Männliche B Jugend siegreich gegen SpV Mögeldorf

Mit allen Spielern an Bord reiste der HC Tross Richtung Nürnberg mit dem Ziel die Tabellenführung zurück zu erobern. Den Gegner Mögeldorf kennen die Weidener bereits von der letzten Saison und wussten wie unangenehm das Spiel werden wird.

Die Gastgeber eröffneten bereits nach 23 Sekunden den Torreigen und konnten bis zur 5 Minuten mit 3:1 enteilen. Erst jetzt erreichten die HC´ler Betriebstemperatur und konnten in der 9. Minuten mit 3:4 in Führung gehen. Leider verunsicherte der Schiedsrichter mit seinen Entscheidungen die Gäste, nach 15 Minuten waren alle drei gelben Karten an den HC vergeben. Zu dem machten sich die Jungs vom HC das Leben selber schwer. Das schlechte Wurfverhalten verhinderte ein entscheidendes Enteilen und beide Teams gingen beim Stand von 8:10 in die Kabinen.

Trainer Wachsmann appellierte in seiner Halbzeitansprache nicht weiter mit dem Schiedsrichter zu hadern oder zu diskutieren. Des Weiteren sprach er das mehr als schlechte Wurfverhalten an. Leider änderte sich gleich zum Anfang nichts. Anstatt auf 8:11 davon zuziehen, konnten die Gastgeber auf 10:10 ausgleichen. Die Weidener verstanden es einfach nicht den Ball in den Netzmaschen unterzubringen. Insgesamt 20 Würfe im gesamten Spiel alleine vor dem Tor wurden leichtsinnig vergeben. Im Spielaufbau selber wurde je länger das Spiel dauerte immer hektischer agiert, obwohl nach 41 Minuten die Weidener mit 17:12 führten. In derselben Minute erhielt dazu der beste Spieler von Mögeldorf für sein Foul an Felix Marterer die blau rote Karte und hätte so zu einer weiteren Beruhigung im Spiel des HC führen müssen. Die Hektik im Angriff und das unplatzierte Wurfverhalten auf Seiten der Gäste führten 90 Sekunden vor Schluss dazu dass die Mögeldorfer auf 17:18 heran kamen. Eine weitere Entscheidung vom Schiedsrichter zu Ungunsten des HC ließ die Gastgeber in Überzahl nochmal Hoffnung aufkeimen. Zum Glück konnten die Wachsmann Jungs zwei Tore drauflegen und schaukelten das Spiel mit 18:20 nach Hause. Das einzige positive an dem Spiel ist die Rückeroberung der Tabellenführung. Das Spiel selber war für die mitgereisten Eltern und dem Trainer eine Qual. Es fehlt die Lockerheit im Spiel des HC wie zum Anfang der Saison. Die gilt es wieder zu finden um im letzten Spiel in der Vorrunde die Herbstmeisterschaft klar zu machen.

Für den HC spielten: Kevin Tarada, Maurice Wachsmann (8), Fabian Vogel (2), Marius Kloos (4), Felix Marterer (6), Matthes Böttcher, Simon Kostial, Felix Kurzwart und Hubert Dirnberger