BHV setzt aufgrund des COVID-19 landesweit den Spielbetrieb aus

Eigentlich hätten die beiden Seniorenteams am Samstag zum Saisonende zwei Highlights in eigener Halle gehabt. Die Herren I sollten in der Mehrzweckhalle als Tabellendritter die zweitplatzierten Rodinger empfangen, die Damen wollten um wichtige Punkte gegen die SG Naabtal kämpfen.
Beide Spiele werden jedoch nicht stattfinden. Ob und wie diese nachgeholt werden können, steht noch nicht fest. Grund ist eine Vorsichtsmaßnahme des BHV, der in enger Absprache mit den zuständigen Institutionen den Spielbetrieb im Seniorenbereich bis auf weiteres aussetzt, um die Vebreitung des Corona-Virus einzudämmen. Damit folgt man dem Beispiel vieler Profi- und Amateurligen.
„Wir stehen natürlich voll hinter der Entscheidung des Verbandes. Die Gesundheit der Zuschauer, Spieler, Funktionäre und Helfer hat für uns alle allerhöchste Priorität.
Natürlich hätten wir das Spiel gegen die TB Roding und als Saisonabschluss gegen den ATSV Kelheim gerne gespielt, aber in unserer Situation – weit weg von Auf- und Abstieg – können wir mit jeder Entscheidung gut leben“, kommentierte HC-Trainer Jannis Prelle die aktuelle Saison.Zwei Spiele vor Saisonende steht die Herren I mit 17:11 Punkten auf einem überraschend guten dritten Tabellenplatz. „Ziel war es dieses Jahr, nach einem deutlichen Abstieg aus der BOL, uns neu zu sortieren und den kleinen Umbruch sportlich und menschlich zu bewältigen. Als Arbeitsnachweis wollten wir zumindest Vierter werden“, benennt Co-Trainer Florian Breinbauer die Saisonziele. Dass das gelingen konnte und man die vor der Saison favorisierten Teams aus Oberviechtach und Neunburg hinter sich lassen konnte, lag zu großen Teilen auch an der reibungslosen Integration der vier Naabtaler Neuzugänge. Christoph Harrieder und Niklas Deml konnten das Team in einzelnen Spielen bereits als Leistungsträger anführen, Nils Keller ersetzte ab Weihnachten quasi gleichwertig den verletzten Richard Konrad. Aufgrund beruflicher und privater Verpflichtungen kam Lubos Pivonka nur zu sporadischen Einsätzen.“Gespräche über die nächste Saison führen wir schon seit Wochen intensiv. Stand jetzt können wir sehr optimistisch der Saison 2020/21 entgegen sehen“, meint HC-Vorstand Rainer Löw. Mit Tobias Dirnberger, Sebi Löw, Jonas Baunoch, Fabian Szameitat, Thomas Hafner und Stefano Flierl konnte man den gesamten Kern der Herren I in Weiden halten. Auch die jungen, talentierten Spieler der Herren II wurden von einem Verbleib überzeugt.

Als einziger Abgang steht Richard Konrad fest. Der 22-jährige Linksaußen stammt aus der eigenen Jugend und entwickelte sich nach und nach zu einem absoluten Führungsspieler und Publikumsliebling in der Mehrzweckhalle. Vor allem aus beruflichen Gründen wird sich Konrad aber zur nächsten Saison dem ambitionierten BOL-Team des ESV Regensburg anschließen.
„Aus objektiver Sicht ist die Entscheidung Richards natürlich nachvollziehbar. Aus handballerischer, aber vor allem menschlicher Sicht tut uns die Entscheidung dennoch sehr weh. Nichtsdestro trotz wünschen wir Richard alles Gute und viel Erfolg an seiner neuen Wirkungsstätte. Schade ist natürlich auch, dass wir jetzt wohl kein gemeinsames Abschiedsspiel mehr haben werden“, so Prelle.

Ob etwaige Neuzugänge die Lücke schließen, steht zwar noch nicht fest, mit einigen vielversprechenden Spielern ist man aber in engem Kontakt, so Vorstand Tom Wachsmann: „Spruchreif ist noch nichts, aber wir sind guter Dinge, dass wir zwei, drei Verstärkungen bald präsentieren können.“

Bis bekannt ist, ob und inwiefern der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, wünscht der HC Weiden allen Fans, Helfern und Unterstützern eine schöne, aber hoffentlich kurze handballfreie Zeit!

Spielbetrieb bis auf weiteres ausgesetzt!

Werte Sportfreunde!

Aus aktuellem Anlass ist heute vom Bayerischen Handballverband die Weisung gekommen, dass alle anstehenden Begegnungen seit 12.03.2020, 16.00 Uhr bis auf weiteres ausgesetzt werden. Der Spielbetrieb ist somit wegen der Corona-Virus Situation auf allen Ebenen im Verband und Bezirk vorübergehend eingestellt.

Siehe dazu folgendes Rundschreiben der BHV:

Rundschreiben_1_Aktuelle_Information_zur_Corona_Krise

Spielbericht: Gute Vorstellung der Damen des HC Weiden wurde nicht belohnt

Wiedergutmachung war angesagt im Weidner Lager. Hatten sich die Damen doch letztes Wochenende nicht gut präsentiert, so wollten sie im Spiel gegen den Tabellennachbarn HSG Pyrbaum / Seligenporten eine dementsprechende Reaktion zeigen. Dies gelang den Max-Reger-Städterinnen am späten Samstagabend auch, jedoch wurde die Weidnerinnen wiedermal nicht belohnt.

Die HC Damen wollten die solange vermisste Lockerheit wiederfinden und sich nicht von der Tabellensituation verrückt machen lassen. Pyrbaum hatte Anwurf und konnte mit dem ersten Angriff die Partie mit einem Tor eröffnen. Die Gäste aus Weiden glichen aber postwendend aus und so entwickelte sich bis zur 15 Minute beim Stand von 6:6 eine abwechslungsreiche Begegnung. In den folgenden 10 Minuten hatten die HC Damen viel Pech im Abschluss und so wurden allein in dieser Phase 5 Pfostentreffer auf der Weidner Seite registriert und die Gastgeber konnten auf 10:7 Tore enteilen. Die Nordoberpfälzerinnen nahmen daraufhin ein Team-Time-Out und ordneten sich neu. Dies zeigte Wirkung und die HC Mädels kämpften sich wieder heran. Doch war das Schiedsrichtergespann auch in diesem Spiel nicht auf der Seite der Weidnerinnen. Ab der 20 Minute wurden die Aktionen, in der äußerst fairen Partie, mit zweierlei Maß gemessen. Wofür die HC Damen 2 Minuten Strafen bekamen, gab es auf der anderen Seite nicht mal einen Pfiff. Trotz dieser schwierigen Situation gelang es den Max-Reger-Städterinnen bis auf ein Tor, zum Halbzeitstand von 12:10 Toren heranzukommen.

Die zweite Hälfte ähnelte der ersten. Pyrbaum führte mal mit einem, mal mit zwei Toren und Weiden hielt jedoch wieder dagegen. So zeigte die Anzeigentafel nach 43 Spielminuten eine Eintoreführung der Hausherrinnen. Jetzt begann aber die stärkste Phase der Weidnerinnen. Die Abwehr stand und das die HC Damen nicht die Führung übernehmen konnten dafür sorgten die Unparteiischen. 3 Reguläre Tore des HC wurden innerhalb 5 Minuten nicht gegeben oder der Vorteil zurückgepfiffen.
Als dann die Gäste in der 50 und 55 Minute zwei völlig aus der Luft gegriffene 2-Minutenstrafen erhielten, konnte sich Pyrbaum im Spiel halten. Die letzte Szene des Spiels war bezeichnend für den gesamten Abend. Weiden im Angriff müsste in bester Wurfposition einen Freiwurf erhalten. Die Uhr lief weiter und die Partie wurde von den Schiedsrichtern beendet.

„Es tut mir für meine Mannschaft leid, die heute ein gutes Spiel gemacht hat, jedoch gegen die Herren in Schwarz war heute kein Kraut gewachsen. Schade das man die Spiele so beeinflussen kann. Es hilft aber nichts, wir haben es noch immer selbst in der Hand und werden auch nächste Woche gegen den Tabellenzweiten Nabbtal alles versuchen um die Punkte irgendwie in Weiden zu behalten,“ zeigte sich Trainer Thomas Eichinger sichtlich enttäuscht nach der Partie.

Am nächsten Samstag um 1800 Uhr empfangen die Damen des HC mit der HSG Nabbtal wieder eine Spitzenmannschaft der BOL in der Weidner Mehrzweckhalle.

Für den HC Weiden spielten:
Tor Beer, Bräunlein
Eichinger (1), Hermann (8), Häuber (3), Hauer (6), Schlosser (2), Rittner (4) Baunoch, Szameitat, Arnold (1),

Spielbericht: HC-Herren I teilen sich die Punkte bei der ESV-Reserve

Nach dem Unentschieden in Neunburg, hatten sich die Herren des HC Weiden für das Auswärtsspiel gegen den ESV Regensburg II viel vorgenommen. Die dünne Personaldecke dämpfte aber schon im Vorfeld die Ambitionen. Gerade acht etatmäßige Spieler der „Ersten“ standen zur Verfügung. Dementsprechend will man das 24:24 – Unentschieden im ESV-Bunker nicht überbewerten. „Insgesamt hatten wir das Spiel ja lange im Griff, waren nie in Rückstand und konnten uns, obwohl wir keinen wirklichen Shooter hatten, immer wieder Chancen im Angriff erarbeiten. Dann kam es aber wie es kommen musste: die Kräfte lassen nach und wir sind eingebrochen“, so HC-Trainer Jannis Prelle.Vor allem der Rückraum des HC verlor in der zweiten Halbzeit seine Durchschlagskraft. Mit Fabian Szameitat, Niklas Deml und Thomas Hafner standen drei Spieler für drei Positionen zur Verfügung. Für Entlastung konnte nur Kreisläufer Sebi Löw sorgen, der abwechselnd die ungewohnten Rückraumpositionen besetzte und für Verschnaufpausen sorgte.

Dass der Einsatz wenigstens eines der verhinderten Rückraumspieler wahrscheinlich den Sieg bedeutet hätte, befand Fabian Szameitat: „Man merkt einfach Mitte der zweiten Halbzeit, dass uns die Kraft und Ideen ausgegangen sind, die Abwehr sich auch irgendwann einstellen kann. Ein frischer Spieler mit neuem Elan und anderer Spielweise hätte die ESV-Abwehr nochmal unter Druck setzen können.“ Eben diese stand aber sehr sicher, wodurch man sich immer wieder zu Erfolgen quälen musste.Auf der Gegenseite bekam man aber – wohl ebenfalls kräftebedingt – im Verlauf des Spiels weniger Zugriff auf die ESVler. Vor allem der wendige Mittelmann Florian Mertens war mit acht Feldtoren kaum zu bremsen.

„Sicher ein Spiel, das man gewinnen kann, vielleicht sogar muss. Angesichts unserer Aufstellung sehe ich aber das Unentschieden als Punktgewinn“, resümierte Prelle.

Zumindest den Dritten Tabellenplatz konnte man sich mit dem Auftritt sichern.

Ungleich schwerer wird es aber wohl kommenden Samstag für den HC Weiden, wenn die ambitionierten Rodinger in der Weidner Mehrzweckhalle antreten und ihre direkten Aufstiegsziele wahren möchten.

Für den HC Weiden spielten: Hahn – Löw (7/6), Deml (3), Hafner (3/1), Schnabl (3/1), Döppl (2), Szameitat (2), Zahn (2), Baunoch (1), Prelle (1), Derdas, Wachsmann M.

Wichtiger Sieg gegen den TV Gefrees auf dem Weg zur Meisterschaft

Auswärts ging es am Samstag gegen den TV Gefrees in der Dreifachsporthalle in Marktleugast für die weibliche C-Jugend des HC Weiden zu Werke. Nach großen Schwierigkeiten mit dem Spiel der Gastgeberinnen und vielen eigenen technischen Fehlern in der ersten Spielhälfte wendeten die HC-Mädels in der zweiten Halbzeit durch Umsetzung der Trainervorgaben die Verhältnisse auf der Platte und erspielten sich so einen klaren Sieg mit 30:23 Toren.

Die Gastgeberinnen aus Gefrees traten dem Tabellenführer aus Weiden von Anfang an sehr selbstbewusst gegenüber und übten die gesamte erste Spielhälfte durch eine weit vorgezogene Abwehr großen Druck auf den Weidener Angriffsrückraum aus. Immer wieder provozierten sie so technische Fehler bei den HC-Mädchen und gelangten auf diese Weise häufig zu erfolgreichen Gegenstößen. Zudem ergaben sich auf den Halbpositionen, vor allem in der rechten Weidener Abwehrseite, viele individuelle Fehler, die zu Toren führten. Die Mädchen des HC Weiden spielten im Angriff starr und bewegungslos auf ihren Positionen, wurden sofort vorgezogen attackiert und erkannten trotz gezieltem Training auf diese taktische Variante der Gegnerinnen die vorhandenen Lücken nicht. Selbst nach einem Timeout in der 16. Spielminute gelang es den Weidnerinnen nicht, die Vorgaben der Trainer umzusetzen. Beide Mannschaften gingen beim Spielstand von 15:15 in ihre Kabinen.

Nach intensiven Erklärungen zum gegnerischen Angriffsspiel und zur weiteren Spieltaktik,  starteten die HC-Mädchen in der zweiten Spielhälfte konsequenter in der Abwehr und etwas beweglicher im Angriff. Dabei nutzten sie nun immer wieder geschickt die sich ergebenden Räume hinter der vorgezogenen Abwehr der Gefreeserinnen. So gelang es ihnen in der 32. Minute erstmals eine zwei Tore Führung herauszuspielen, die sie dann innerhalb weniger Minuten auf einen fünf Tore Vorsprung ausbauten. Kontinuierlich erhöhte sich nun der Spielstand für den HC Weiden, was auch den vielen Zeitstrafen, die gegen die Gastgeberinnen aus Gefrees vergeben wurden, geschuldet war. In dieser Phase setzten die Weidener Trainer nun vermehrt die Neulinge und jungen Spielerinnen ein. Dabei mussten sie sich auf verschiedenen Positionen zeigen, dort Erfahrungen sammeln und auch gegen körperlich überlegene Gegenspielerinnen kämpfen. Auch wenn das ein oder andere nicht gelang, machten sie alle einen sehr guten Job. Zur Freude aller warf Romy Wittmann, erstmals am Kreis eingesetzt, gleich ihr erstes sehenswerte Tor. Am Ende siegten die Mädchen des HC Weiden doch klar mit 30:23 Toren. Der 30. Treffer gelang Julia Obwandner, die deswegen für das nächste Spiel einen Kasten Spezi, aber nur das Original, als vom Team selbst auferlegte Belohnung spendieren darf.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (4/3), Gerda Ne’meth (3/3), Katharina Eibel, Franziska Röhr, Eliza Wodarczyk (1), Jennifer Hu (2/3), Jule Gundacker, Stefanie Heger (1), Leonie Ruhland (3/2), Sophia Rebin (2/2) und Romy Wittmann (1).