Packender Sieg gegen den TSV Hof 1861

Den Auftakt der Heimspielreihe des HC Weiden machte am Samstag vormittag die weibliche C-Jugend. Sie empfing das Team des TSV Hof 1861 in der Mehrzweckhalle Weiden. Beide Teams zeigten ein enorm kämpferisches und spannendes Spiel. Die HC-Mädels ließen bis zum Schluss nicht nach und entschieden erst gegen Ende der zweiten Halbzeit das Spiel für sich. Sie siegten letztlich auch verdient mit 28:25 Toren.

Das Team des TSV Hof 1861 war für den HC Weiden schwer einzuschätzen, da keine direkten Erfahrungen vorhanden waren. Die Spielerinnen des HC Weiden waren von Anfang an wach und gingen sehr konzentriert zu Werke. Sie schlossen ihre Angriffe erfolgreich ab und setzten eine kompakte und aggressive Abwehrarbeit um. Nach einigen Minuten zeigten sich für das Trainerteam die Spielmacherinnen von Hof und deren Angriffsspiel, worauf reagiert wurde. Bis dahin geriet das Team des HC Weiden allerdings nach und nach in einen drei Tore Rückstand, verlor aber durch ihr zwingendes Angriffsspiel zu keiner Zeit den Anschluss. Mitte der ersten Spielhälfte arbeiteten sich die HC-Mädels auf einen Rückstand von einem Tor heran, den sie bis kurz vor Ende der ersten Spielhälfte auf ein Unentschieden reduzieren konnten. Dabei hatten sie vor allem am Kreis und auf der linken Abwehrseite alle Hände voll zu tun. Teilweise mussten die HC-Mädels zu Dritt die flexibel agierende, extrem kämpferische und sehr große Rückraumspielerin des TSV Hof angehen, um ihr Durchbrechen zu unterbinden. Nach 12:12 Toren pfiff der Unparteiische, der die Partie während der gesamten Spielzeit souverän leitete, zur Halbzeitpause.

In der zweiten Spielhälfte setzte sich das äußerst kämpferische und kraftraubende Spiel auf beiden Seiten fort. Die Hoferinnen legten ein Tor vor, die Weidnerinnen glichen aus.  Es war eine extrem spannende Partie, bei der permanent auf beiden Seiten die Tore fielen. Die Mannschaft des TSV Hof 1861 schaffte es einfach nicht, sich abzusetzen. Die HC-Mädels standen in der Abwehr immer stärker und hatten die Hofer Spielmacherinnen sehr gut im Griff. Sie zeigten, dass sie das Match unbedingt gewinnen wollten.  In der 37 Spielminute glich der HC Weiden erneut aus und legte kurz danach erstmals ein Tor vor. Geschuldet war dies auch dem konsequenten Abwehr- und Angriffsspiel am Kreis durch Jennifer Hu. Sie war es, die nun den Vorsprung auf zwei Treffer erhöhte. Das Team aus Hof war sichtlich irritiert, was vor allem Jennifer Hu als auch die Rückraumspielerin Julia Obwandner nutzten und sich in Eins gegen Eins Situationen gekonnt und zwingend durchsetzten. Mit ihren wunderschönen Toren bauten sie ab der 42. Spielminute den Vorsprung des HCW auf vier Tore aus. Das war letztlich auch das Signal an die Gegnerinnen, dass die HC-Mädels das Spiel gedreht haben und sich den Sieg nicht mehr nehmen lassen werden.

Die bis zum Schluss von beiden Mannschaften kämpferisch geführte und äußerst spannend gehaltene Partie endete mit einem 28:25 Sieg für den HC Weiden. Die Mädchen des HC Weiden zeigten vor allem in der Abwehr eine sehr starke und kompakte Leistung, bei der Jeder für Jeden kämpfte. Die Trainer zollten ihrem Team größten Respekt vor dieser geschlossenen Mannschaftsleistung.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (8), Gerda Ne’meth (10), Franziska Röhr, Katharian Eibel, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (7), Stefanie Heger, Leonie Ruhland (2), Sophia Rebin (1) und Romy Wittmann.

Glanzloser Sieg im Heimspiel gegen Hersbruck

Im Heimspiel gegen den HC Hersbruck erspielte sich die weibliche B-Jugend des HC Weiden am Samstag vormittag zwar einen deutlichen Sieg, standen sich in ihrem Spiel aber von Beginn an  permanent selbst im Weg und vergaben eine unglaubliche Fülle an Chancen gegen die klar unterlegenen Gegnerinnen aus dem Fränkischen. Das Trainerteam des HC Weiden zeigte sich trotz eines 19:11 Sieges mit dem Spiel ihrer Mannschaft in keiner Weise zufrieden.

Vor wenigen Wochen entschied der HC Weiden das Hinspiel in Hersbruck schon klar für sich, so dass diesmal mit einem Sieg zu rechnen war.  Das Umsetzen verschiedener taktischer Varianten stand daher viel mehr im Vordergrund als ein hoher Sieg. Die Mannschaft sollte sich mit verschiedenen im Training geübten Auftakthandlungen Lücken für den Rückraum und die Außenspieler erarbeiten sowie den Kreisspieler gezielt einsetzen und so ihre Tore erzielen. Kreatives variantenreiches Spiel war die Vorgabe des Trainerteams.

Doch gleich in den ersten Spielminuten zeigte sich, dass die Mädels des HC Weiden ihre Bälle nicht ins Tor von Hersbruck platzieren konnten. Sie warfen permanent gegen die Pfosten oder trafen die Hersbrucker Torfrau und bauten sie dadurch auf. Die Torausbeute war alles andere als zufrieden stellend. Die Weidnerinnen nutzten zwar ihre erspielten Lücken, schafften es aber ein ums andere Mal nicht, den Ball im gegenerischen Tor unterzubringen. Das Unvermögen des HC Weiden war kaum zu glauben und spiegelte sich schließlich deutlich in der Halbzeit im Spielstand von 8:4 für die Weidnerinnen wieder.

Die Trainer sprachen in der Pause klare und deutliche Worte, damit die Mädels wenigstens in der zweiten Spielhälfte ihre Qualitäten aufbieten können. Das zeigte offenbar Wirkung. Die Mädchen des HC Weiden traten nun viel aggressiver in der Abwehr auf und bewegten sich  agiler und effektiver im Angriff. Auch ließen sie kurzzeitig immer wieder schöne Spielabläufe aufblitzen. Innerhalb von neun Minuten gelangen ihnen sieben Tore bei drei Gegentreffern. Leider schlich sich danach wieder die alte Spielweise der ersten Spielhälfte ein. Klare Torchancen wurden nicht verwandelt und  Auftakthandlungen schlampig oder gar nicht ausgeführt. Trotz allem reichte diese Spielweise, um die Mädchen aus Hersbruck am Ende mit 19:11 zu besiegen. Insgesamt vergaben die Weidnerinnen in beiden Spielhälften 26 klare Torchancen und zeigten über weite Strecken nicht, was tatsächlich in ihnen steckt. Schade.

Für das Trainergespann war es ein enttäuschender Sieg, die gesteckten Ziele für dieses Spiel waren bei weitem nicht erreicht. Einzelne Spielerinnen ließen zwar ihr technisches Können punktuell aufblitzen, insgesamt spielte das Team aber ihr Potential in keinster Weise aus. Hieran werden die Trainer arbeiten müssen.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (2), Gerda Ne’meth (1), Julia Wiesner (6), Hannah Härtl (1), Lena Arnold (2), Paula Grillmayer (4), Jennifer Hu (1), Olivia Bock (2) und Sophia Rebin.

Vorbericht: HC-Herrenteams vor Heimspiel-Auftakt

Herren I vs. TS Regensburg

Bereits vor zwei Wochen startete die 1. Herren-Mannschaft des HC Weiden in die neue Bezirksliga-Saison. Auswärts verlor man ein enges und kampfbetontes Spiel gegen die Titel-Mitfavoriten aus Nabburg/Schwarzenfeld mit 28:24. Obwohl die Niederlage aufgrund der Vielzahl an ausgelassenen Torchancen sicher vermeidbar gewesen wären, war HC-Trainer Prelle nicht unzufrieden mit dem Aufritt seiner Mannschaft: „Natürlich schmerzen uns die zwei Punkte, aber wir können auch viel Positives aus dem Spiel mitnehmen. Die Stimmung in der Mannschaft, die Einstellung zum Derby haben gepasst. Jetzt gilt es nach vorne zu blicken und am Sonntag daheim die ersten Punkte zu holen.“
Als Gegner tritt mit der TS Regensburg eine erfahrene Mannschaft in der Mehrzweckhalle an, die in der Bezirksliga-Saison 2018/19 mit 17:19 Punkten im Tabellenmittelfeld landete, jedoch unter anderem mit einem Heimsieg gegen den späteren Meister aus Obertraubling aufhorchen ließ.

„Wir sind gewarnt; man weiß nie genau, mit welcher Truppe die RT aufläuft. Dennoch denke ich, dass wir unterm Strich als BOL-Absteiger leicht favorisiert sind. Wir wollen mit viel Überzeugung und Tempo in das Spiel gehen und uns so früh absetzen“, so HC-Coach Prelle.
Die Vorzeichen stehen für die Max-Reger-Städter dabei gut: die Mannschaft kann, bis auf den Langzeitverletzten Szameitat, personell aus dem Vollen schöpfen.
So werden sich am Sonntag auch erstmals die Neuzugänge Christoph Harrieder, Niklas Deml und Luboš Pivoňka dem Heimpublikum in Weiden vorstellen.
„Ich freue mich, dass wir endlich mit dem kompletten Kader antreten können. In Schwarzenfeld haben uns unsere Zuschauer enorm gepusht. Wir hoffen, dass auch am Sonntag viele HC-Anhänger den Weg in die Halle finden und uns als ,Achter Mann‘ lautstark unterstützen“, resümiert Co-Trainer Breinbauer.

Anwurf ist am Sonntag um 17:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Weiden (Am Langen Steg17)

Herren II vs. HV Oberviechtach II

Bereits um 13:00 Uhr eröffnet die zweite Herrenmannschaft den Heimspiel-Tag in Weiden. Gast ist der HV Oberviechtach II.
Nachdem man im Auftaktspiel bei der SG Auerbach/Pegnitz III eine 25:20 – Niederlage hinnehmen musste, hofft man am Sonntag auf den Heimvorteil, um gegen einen unbequemen Gegner das Punktekonto ausgleichen zu können. Die Gäste stehen nach einer knappen Niederlage gegen
TV Wackersdorf II nur einen Tabellenplatz über den Hausherren, wodurch man sich auf ein sicherlich spannendes Spiel freuen darf!

Anwurf ist am Sonntag um 13:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Weiden (Am Langen Steg 17).

Vorbericht: HC Weiden Damen empfangen den HV Oberviechtach zum nächsten Heimspiel

Für die Damen des HC Weiden geht es nach einem spielfreien Wochenende gegen die Tabellen Neunten der abgelaufenen Saison wieder um Punkte. Anpfiff der mit Spannung erwarteten Partie ist am Sonntag um 1900 Uhr in der Weidner Mehrzweckhalle. Die Gäste vom HV Oberviechtach haben mit ihrem neuen Trainer Martin Streit auch gleich einen Umbruch eingeleitet. Die seit Jahren in der Dr. Eisenbarth Stadt starke und mehrfach ausgezeichnete Jugendarbeit zeigt nun auch im Seniorenbereich ihre Früchte und wird die Oberviechtacher in den nächsten Jahren noch weit nach oben bringen. Von der jungen Truppe die aber auch noch von erfahrenen Spielerinnen ergänzt wird wohl auch am Sonntag in Weiden einiges zu erwarten sein.

Kein leichtes Unterfangen also für den Aufsteiger, die jedoch ihr erstes Heimspiel sicher lösen konnten. Das Spiel gegen Spitzenmannschaft Nabburg / Schwarzenfeld ist aus den Köpfen und so werden die Weidnerinnen wieder alles versuchen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

„Wir wissen was uns gegen den HV erwartet und haben uns Mittel dafür erarbeitet. Wichtig ist das wir an das Spiel gegen Rohr / Pavelsbach anknüpfen können. Entscheidend aber wird sein wie die Rückkehrer, die lange Trainingspausen hatten, ins Spiel finden. Wenn wir die nötige Laufbereitschaft, Willen und Konzentration auf die Platte bringen, werden wir auch mit Punkte am Ende belohnt werden,“ ist sich Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel sicher.

Die Max-Reger-Städterinnen wollen wieder aus einer soliden Abwehrarbeit ins Spiel finden um dann ihr flexibles Angriffspiel aufziehen zu können.

Die Personaldecke hat sich im Weidner Lager wieder sehr gebessert, jedoch fällt leider mit Jasmin Häring die nächste Rückraumspielerin vermutlich längerfristig aus.

Die Frauen des HC Weiden hoffen das wieder viele handballbegeisterte Zuschauer den Weg in die Mehrzweckhalle finden und die Stimmung in der Halle wieder auf die Mannschaft übertragen werden kann.

Für den HC werden zum Einsatz kommen:
Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein, Nina Rittner, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Tamara Hauer, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jenny Hermann, Lisanne Röhr und Vanessa Szameitat.

Spielbericht: Zwei Niederlagen im Gepäck

Die Reise zur HSG Nabburg/Schwarzenfeld hätten sich die Mannschaften des HC Weiden sparen können. Sowohl die BOL-Damen als auch die Bezirksliga-Herren kassieren Niederlagen.

Die Weidenerinnen mussten stark ersatzgeschwächt antreten. Ohne eine Wechselspielerin im Rückraum sowie mit nur einer Torhüterin war bereits im Vorfeld klar, dass das Spiel beim Titelfavoriten kein Honigschlecken werden würde. „Wir hatten uns trotz der personellen Situation vorgenommen, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten. Dass wir nach drei Minuten mit 0:5 hinten lagen passte gar nicht ins Konzept“, lautete die Analyse von Trainer Thomas Eichinger. „Nach der Auszeit kamen wir aber sehr gut zurück, die zweite Halbzeit müssen wir einfach abhaken.“

Die Max-Reger-Städterinnen begannen mit zu viel Respekt. So wurde in den ersten drei Minuten kein Wurf aufs gegnerische Tor verzeichnet. Weiden drohte nach einem schnellen Fünf-Tore-Rückstand zu zerbrechen und der Gast zog mit einer Auszeit die Notbremse. Es folgte die beste Phase der HC-Damen, die nun mutiger und flexibler spielten. Der Gast verkürzte auf 10:8, um den Gegner bis zur Pause aber wieder auf 17:12 davonziehen lassen zu müssen. In der zweiten Halbzeit baute der Aufsteiger kräftemäßig ab und konnte nur noch bedingt mithalten. So setzte sich der Favorit konsequent über 23:15 (40.) und 31:16 (49.) zum Endstand von 36:18 ab.

Nachdem die HC-Damen am Wochenende spielfrei sind, empfangen sie am 13. Oktober zu Hause zum nächsten Derby den HV Oberviechtach. Bis dahin sollte sich die Personallage auch wieder deutlich entspannt haben.

Starker HSG-Torwart

Im zweiten Spiel des Abends kam es zum Duell der beiden Absteiger aus der Herren-BOL. Weiden spielt auf Augenhöhe mit dem Gegner, letztlich war aber Lukas Domaier der entscheidende Spieler. Der HSG-Torhüter glänzte mit sehenswerten Paraden und vereitelte auch die besten Torgelegenheiten des Handballclubs. Nach einem ausgeglichenem Beginn gelang dem HC im Angriff nicht mehr viel. Die Hausherren schlossen in dieser Phase konsequent ab und setzten sich auf fünf Tore ab. Bis zum Halbzeitpfiff konnten die Max-Reger-Städter den Abstand auf 12:8 verringern.

Weiden kam zur zweiten Hälfte entschlossener aufs Feld zurück. Binnen sechs Minuten gelang der Ausgleich. Nach einem 18:18-Zwischenstand ging der Gastgeber erneut mit drei Toren in Führung. Sechs Zeitstrafen und eine Rote Karte für die HSG zeigen, wie hart umkämpft das erste Saisonspiel war. Am Ende siegte die HSG aufgrund der herausragenden Torwartleistung verdient mit 28:24. „Wir wussten nicht genau, wo wir stehen, haben aber bei einem Top-Favoriten eine sehr gute Partie abgeliefert. Wir wurden nur von einem extrem starken HSG-Torwart in die Knie gezwungen“, sagte Trainer Jannis Prelle.

Für die Herren des HC Weiden geht es ebenfalls am 13. Oktober zu Hause gegen den TS Regensburg weiter.