C-Jugend im letzten Heimspiel erfolgreich

Die männliche C Jugend bestritt am vergangen Wochenende Ihr letztes Heimspiel in der laufenden Saison 2016/2017. Das Spiel stand unter keinen guten Stern, denn die letzten beiden Spiele wurden jeweils mit über 20 Toren an die Gegner abgegeben.

Trainer Tom Wachsmann konnte für das Spiel, bis auf den erkrankten Felix Marterer, auf alle Spieler zählen. Die männliche D Jugend konnte diesmal nicht als Verstärkung dienen, da die Messner Jungs zeitgleich auswärts einen Spieletag bestritten.

Mit der JHG Regendreieck reiste ein Gegner nach Weiden der körperlich wie technisch auf Augenhöhe war, auch wenn die Gäste in der Tabelle hinter den HC´lern stehen. Das Spiel beging sehr verheißungsvoll für den HC Nachwuchs, über ein 3:0 konnte die Führung bis zu einem 10:4 ausgebaut werden. Erfreulich war die gute Abwehrarbeit, die den Regendreieckern nicht viele Chancen bot. Erschwerend war für das JHG Team das sie ohne Auswechselspieler das Spiel antreten mussten. Über sehenswerte Angriffsaktionen konnte bis zur Pause der Vorsprung auf 18:9 ausgebaut werden.

Die zweite Hälfte offenbarte ein anderes Spiel als in den ersten 25 Minuten. Die Gäste gingen nun offensiver zur Sache und versuchten den Spielgestalter Marius Kloos an die Kette zu legen. Dadurch kam der HC Angriff ein wenig ins Stottern und die Tore fielen nun zumeist über Einzelaktionen durch Maurice Wachsmann und Fabian Vogel. Zeitweise gelang es den Gastgeber auf 10 Tore zu enteilen, doch die Regendreiecker steckten nicht auf und versuchten den 9 Tore Abstand von der Halbzeit zu halten. Nach 50 Minuten endete die Partie mit 30:21 für den Gastgeber, wobei die zweite Hälfte nach Toren 12:12 endete.

Besonders freute sich Coach Tom Wachsmann über die Leistung vom jüngsten Spieler Christopher Utrecht, der in der Abwehr wie im Angriff eine hervorragende Übersicht an den Tag legte. Nicht nur seine beiden Tore, sondern das rechtzeitige Aushelfen in der Abwehr vereitelte die eine oder andere Torchance vom Gegner.

Es spielten: Kevin Tarrada, Hubert Dirnberger (1), Maxim Fischer, Felix Kurzwart, Maurice Wachsmann (7), Fabian Vogel (5), Marius Kloos (15), Christopher Utrecht (2) und Edwin Waldmann

Spielbericht: HC-Herren nicht zu stoppen

Die Weidener Handballer ließen sich auch in einer zerfahrenen Partie beim SV Obertraubling nicht von ihrem Weg Richtung Aufstieg abbringen und fuhren mit 35:28 den nächsten Sieg ein. Mit 30:0 Punkten weisen sie weiterhin eine makellose Bilanz auf.

Die HC-ler erwartete von Beginn an eine hochmotivierte Heimmannschaft, die vom lautstarken Publikum über die gesamte Spieldauer angetrieben wurde. Das Spiel selbst war über 60 Minuten hinweg sehr zerfahren. Zum einen gelang es den Hausherren über weite Strecken der Partie den Weidenern mit viel Härte in der Abwehr die Spiellust zu nehmen, zum anderen stockte durch viele Unterbrechungen und insgesamt 20 Zeitstrafen der Spielfluss immer wieder. In der ersten Hälfte verspielten die Weidener ihren drei Tore Vorsprung und ließen die Obertraublinger kurz vorm Seitenwechsel beim 10:10 sogar ausgleichen. Mit einigen erfolgreichen Abwehraktionen erhöhten sie jedoch wieder auf 13:11.

Die ruhige Analyse des Trainergespanns fruchtete in der zweiten Halbzeit. Die Max-Reger-Städter traten in der Abwehr konzentrierter auf und gingen im Angriff mit dem nötigen Biss in die Aktionen. Diese wurden entweder direkt hochprozentig verwertet oder brachten einen Siebenmeter, gepaart mit einer der vielen Zeitstrafen, ein. Stück für Stück baute der Tabellenführer seine Führung aus. Über 25:20 und 34:25 wurde der Endstand von 35:28 herausgeworfen.

„Wir werden jetzt zwei Wochen konzentriert weiterarbeiten und kleinere Verletzungen auskurieren, bevor wir beim nächsten Heimspiel am 12.03. den Aufstieg in die Bezirksoberliga klar machen können“, gaben die Weidener Trainer Thomas Eichinger und Mathias Werner nach Spielende einen kurzen Ausblick auf die kommende Aufgabe.

Es spielten: Rex, Dirnberger; Lerke F. (3), Lerke M., Flierl (2), Zahn (1), Hafner (2), Langsdorf (4), Konrad (3), Baunoch (2), Szameitat (2), Werner (12/8), Kick, Prelle (4)

Spielbericht Damen: Schlechter Start

Das war wichtig: Im Kellerduell beim HV Oberviechtach siegten die Weidener HC-Damen mit 26:23 und nahmen damit zwei Punkte mit, die am Ende für den Klassenerhalt in der BOL entscheidend sein könnten.

Die Frauen des HC Weiden waren beim Tabellennachbarn HV Oberviechtach zu Gast. Der Start war extrem holprig. Denn schon nach den ersten Minuten lagen die Gäste mit 0:3 zurück. Aber diese Anlaufphase dauerte lediglich zehn Minuten. Ab der 14. Minute ging der HC erstmals mit 6:5 in Führung. Die Gastgeberinnen hielten dagegen und zur Pause führten die Max-Reger-Städterinnen lediglich mit einem Tor (13:12).

„Gewinnen werden wir heute nur, wenn wir als Team zusammen halten und gemeinsam kämpfen“, motivierte Gasttrainer Matthias Werner zur Halbzeit. Schon nach Wiederanpfiff erzielte der HV Oberviechtach nicht nur den Ausgleich, sondern ging mit 15:14 in Führung. Die HC-Damen erinnerten sich an die Halbzeitansprache der Trainer und gingen mit voller Kraft in die Partie. Lange konnten die Oberviechtacherinnen ihren Vorsprung nicht halten. Denn die Weidenerinnen standen kompakt in der Abwehr und die Angriffe wurden mit Toren abgeschlossen. Die Konzentration der HV-Damen ließ ab der 53. Minute nach. Die Abwehr war nun leicht zu durchbrechen und die HV-Spielerinnen versuchten die HC-Werferinnen mit groben Fouls zu bremsen. Die Zeitstrafen mit den Hinausstellungen nutzten die Max-Reger-Städterinnen und sie gingen mit drei Toren Vorsprung in Führung. Diese ließen sie sich bis zum Endstand von 26:23 nicht mehr nehmen.

Das Trainergespann Thomas Baldauf und Janis Prelle war jedoch noch nicht zufrieden: „Ein Sieg reicht uns nicht, auch wenn unsere Tabellensituation sich im Moment gut anfühlt. Darauf ausruhen können wir uns nicht.“

HC Weiden: Dirnberger (2), Häuber (4), Häring (2), N. Rittner (2), T. Rittner (5/2), Schlosser (7), Stahl (2)

Geschwächt zu den Auswärtsspielen nach Hersbruck

Ein starkes Team – diesmal personell geschwächt

 

Die Mädchen des HC Weiden traten personell geschwächt zu ihren beiden Auswärtsspielen in Hersbruck gegen die Mannschaften aus Auerbach/Pegnitz und Neunburg vorm Wald an. Dennoch gelang gegen die Neunburgerinnen ein Sieg, während im Auftaktspiel gegen Auerbach/Pegnitz eine deutliche Niederlage hingenommen werden musste.

Skikurse, Ausflüge und Krankheiten bedingten einen dezimierten Kader, mit dem die weibliche D-Jugend des HC Weiden am heutigen Sonntag zu ihren beiden Auswärtsspielen anreiste. Das Team der SG Auerbach/Pegnitz konnte zwar schon einmal besiegt werden, diesmal taten sich die HC-Mädchen aber sehr schwer. In der ersten Spielhälfte war die Partie ausgeglichen und die Weidenerinnen gingen voller Zuversicht in die zweite Halbzeit. Die SG Auerbach/Pegnitz stellte nun clever das System um und griff die drei Rückraumspielerinnen des HC Weiden vorgelagert an, wodurch sie den Spielaufbau unterbanden und Fehler herbeiführten. Hinzu kam von den Weidnerinnen hektisches auf den Ball fixiertes Angreifen mit fehlende Bewegungen in die Räume, so dass der gewünschte Torerfolg immer wieder ausblieb. Das Spiel endete letztlich verdient für die SG Auerbach/Pegnitz mit 24:15 Toren.

Mit viel Wut über die Niederlage im Bauch gingen die Mädchen des HC Weiden gegen die Mannschaft aus Neunburg zu Werke. Hier zeigten sie eine solide Abwehrleistung und ließen kaum Chancen zu. Im Angriff fand genauso wie im ersten Spiel viel Bewegung statt, die Chancen wurden aber nicht immer konsequent genutzt, so dass die erste Spielhälfte mit einem Tor Vorsprung für die Weidnerinnen endete. In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr äußerst kompakt und vereitelte im Zusammenspiel mit der Torfrau sehr viele Angriffsmöglichkeiten der Neunburgerinnen. Den Gegnerinnen gelangen in dieser Phase nur drei Tore. Im Angriff gingen die Mädchen des HC Weiden nun effektiver als in der ersten Spielhälfte zu Werke und erzielten ein ums andere Tor. Am Ende stand es 18:13 für den HC Weiden.

Die im Angriff in den vergangenen Partien vermisste Bewegung war beide Male zwar sehr gut, aber nicht strukturiert und effektiv.  Mit Hektik in Richtung Ball statt in die freien Räume, Fehlpässen und technischen Fehlern standen sich die Mädels im Angriff letztlich oft selbst im Weg. Dafür standen sie in beiden Spielen sehr gut in der Abwehr und steigerten ihre Verteidigung jedesmal während der Spiele. Die Spielneulinge sammelten wieder sehr wertvolle Erfahrungen für die noch anstehenden Partien.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Wiesner, Julia Obwandner, Miriam Merbald, Leonie Ruhland, Sophia Rebin, Gerda Nemeth und Emmy Kraus

Spielbericht: weibliche C-Jugend – SG Rohr/Pavelsbach

Am Sonntag, den 11.02.2017 war die SG Rohr/Pavelsbach in Weiden zu Gast. Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen, wobei keine Mannschaft sich absetzen konnte. Die Weidener Abwehr hätte jedoch aggressiver sein können und im Angriff wurde mit zu wenig Tempo agiert. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang es dem Gastgeber schließlich, einen 3-Tore-Vorsprung heraus zu kämpfen. Halbzeitstand: 16:13.

Die zweite Halbzeit verlief zunächst wesentlich besser für die Heimmannschaft. In der Abwehr wurde hartnäckiger gearbeitet und durch einfache Auslösehandlungen konnte mehr Geschwindigkeit in den Angriff gebracht werden. Zwischendurch wurde auch ein sechs-Tore-Vorsprung herausgearbeitet.

In den Schlussminuten ließen jedoch Kraft und Konzentration bei den wie fast üblich ersatzgeschwächten Weidener Mädels nach. So konnte eine Überzahlphase nicht genutzt werden – im Gegenteil – man musste zwei Gegentreffer zulassen. In der letzten Spielminute gelang dann doch der umjubelte Treffer zum Endstand von 27:25.

Es spielten:

Anna-Lena Beer (TW), Christine Greger, Clara Richthammer (16/7), Anja Baunoch, Hanna Werner (3), Lena Arnold (1), Vanessa Szameitat (4), Elena Obwandner (3)

Vorbericht: Herren beim SV Obertraubling

Die Handballer des HC Weiden treten am Samstag (18.30 Uhr) zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison beim SV Obertraubling an. Die Obertraublinger sind mit nur sieben Pluspunkten Tabellenachter und brauchen im Abstiegskampf jeden Punkt.

Da käme eine Überraschung gegen den Tabellenführer gerade recht. Der HC Weiden tat sich im Hinspiel schwer und gewann mit nur fünf Toren Unterschied. Es fehlen bei Weiden einige Stammkräfte. Sollten die Max-Reger-Städter siegreich bleiben, hätten sie nach einer zweiwöchigen Spielpause im Heimspiel gegen die HSG Naabtal II den ersten Matchball im Aufstiegsrennen.

Vorbericht Damen: HC Weiden muss gewinnen

Die Handballerinnen des HC Weiden stecken mitten im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga. Sie müssen am Samstag (16 Uhr) beim Tabellenletzten HV Oberviechtach unbedingt einen Sieg einfahren. Die Verzweiflung steht nicht nur den Trainern, sondern auch den Spielerinnen buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Die Chancen auf den Ligaverbleib sind aber auch nach den letzten Niederlagen nicht auf Null gesunken.

„Wenn wir gegen Oberviechtach wie beim 33:23-Hinspielsieg auftreten, dann sind unsere Aussichten auf einen Sieg nicht schlecht“, sagt Trainer Thomas Baldauf. Nach der unglücklichen, aber nicht unverdienten Niederlage gegen den TSV Winkelhaid II muss das Team sein Leistungspotenzial ausschöpfen, wenn es in der Liga bleiben will. „Unser größtes Defizit liegt momentan bei den Torabschlüssen. Daran wurde gearbeitet“, meint Trainer Yannick Prelle. Das Trainergespann und auch deren Truppe sind sich durchaus bewusst, dass es nun um alles geht.

Spielbericht Herren: Problemloser Heimsieg

Die Handballer des HC Weiden machten im Heimspiel gegen den TSV Neutraubling II kurzen Prozess. Gegen eine dünn besetzte und überforderte Gastmannschaft gewannen die Hausherren mit 35:14.Von Thomas Eichinger

Ein paar Abstimmungsprobleme in der Abwehr und die ein oder andere ungenutzte Tormöglichkeit im Angriff waren das Einzige, was man den Weidnern im ersten Durchgang vorwerfen konnte. Ansonsten entwickelte sich eine einseitige Partie, in der die HCler ihr Tempospiel aufzogen und die nur mit einem Auswechselspieler agierenden Gäste ständig unter Druck setzten. Mehrfach glänzte dabei Nachwuchstorwart Tobias Dirnberger, der selbst aussichtsreiche Torchancen zu Nichte machte. In der fünfzehnten Minute erinnerte das Vorgehen der Weidener Trainer dann etwas ans Eishockey. Mit einem Blockwechsel brachten sie sechs frische Akteure auf die Platte, die bis zur Halbzeit auf 16:5 erhöhten.

In der zweiten Halbzeit durfte dann wieder die erste Besetzung eine Viertelstunde lang Vollgas geben, bevor die wartenden sechs Spieler erneut eingewechselt wurden. Dabei galt es immer konzentriert zu bleiben, auch wenn die Max-Reger-Städter sehr früh als Gewinner feststanden.

Wir haben in einer solchen Partie gestiegene Ansprüche an unsere Mannschaft. Es geht nicht nur ums Gewinnen. Wir müssen über 60 Minuten unser Spiel konsequent umsetzen,
machte das Weidner Trainerduo deutlich. Am Ende war es mit 35:14 ein hochverdienter Erfolg, bei dem sich wieder jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen konnte.

Es spielten Dirnberger, Rex, Lerke M. (4), Schnabl (2), Zahn (2), Hafner (2), Langsdorf (2), Konrad (6), Baunoch (1), Szameitat (1), Werner (7/3), Döppl (3), Kick (2) und Prelle (3).

Spielbericht Damen: Einbruch nach der Pause

Ein Glückstreffer in letzter Sekunde blieb den Weidener Handballerinnen verwehrt und das Heimspiel gegen des TSV Winkelhaid II ging mit 19:20 verloren. Rosig sah es in der ersten Halbzeit für die Gastgeber aus. Quasi jeder Spielzug funktionierte.

Tor um Tor setzten sich die Max-Reger-Städterinnen ab: 7:1 hieß es nach 15 Minuten. Mit nur einer Auswechselspielerin war Winkelhaid angereist. Früh verletzte sich zudem ihre wichtigste Spielerin Barbara Purucker. Der Sieg war für die Heimmannschaft greifbar. Zur Pause lag der HC scheinbar beruhigend mit 11:6 vorne. Nach Wiederbeginn blieben die Gäste am Drücker. Mit diesem Kampfgeist hatten der HC nicht gerechnet. Der Vorsprung schmolz zusehends. Binnen zwölf Minuten kamen die Gäste zum Ausgleich (13:13) und gingen sogar in Führung. Die Angst vor einer Niederlage war den HClerinnen anzusehen. In der letzten Minute stand es 19:20. Der HC war im Angriff. Die Zuschauer hofften auf einen Glückstreffer. Doch dieser sollte nicht mehr gelingen. Das Trainerduo Baldauf/Prelle war bedient: „Die Enttäuschung ist groß. Wir sind derzeit nicht in der Lage, unsere Leistung 60 Minuten lang abzurufen. Von sieben Strafwürfen versenkten wir nur drei. Zudem fehlte die letzte Konsequenz bei den Abschlüssen. Die Zeit drängt und jedes Spiel wird nun zu einem Entscheidungsspiel.“ Nächste Woche werde sich der Tabellenletzte auch nicht kampflos ergeben.

HC Weiden: List (Tor), Dirnberger (4), Eichinger, Götz (1), Häuber (2), Häring, Hanauer (2), Rath-Lux, Reichel, Rittner T. (2), Rittner N. (2), Ruhland, Stahl, Schlosser (3/3)

A-Jugend bezwingt Hersbruck im letzten Heimspiel der Saison

In der mit Spannung erwarteten Begegnung gegen den Tabellennachbarn HC Hersbruck holte sich die männl. A-Jugend des HCW die erhofften 2 Punkte in der ÜBOL. Der 31:25-Sieg sichert den Jungs den 3. Tabellenplatz. Der Abstand zu Tabellenführer Helmbrechts (4 Punkte) und Hochfranken (2), die noch gegeneinander spielen müssen, bleibt konstant. Weiden war gewarnt: Hersbruck bezwang noch im Januar den Tabellenzweiten Hochfranken. Doch der Auswärtssieg gegen Lauf und die Tatsache, dass nun das Team mit S. Eller, T. Schmid und J. Schuster wieder fast komplett war (M.Löw fehlte noch) stimmte Spieler und Trainer zuversichtlich. Eine zusätzliche Motivation im letzten Heimspiel der Saison ergab sich sicherlich auch durch die schön gefüllten Zuschauerränge.

Der HC trug in den ersten Minuten sein Angriffsspiel sehr dominant vor. Sebastian Löw steuerte die ersten Treffer aus dem Feld und über Strafwürfe bei. Das Team setzte sich schnell mit 4 Toren ab (4:2, 7:4, 10:6). Die anschließende Maßnahme der Gäste, Rückraum-Mitte Fabian Szameitat in Manndeckung zu nehmen, brachte zusätzlichen Raum ins druckvolle Angriffsspiel des HC. Vor allem Kris Wittman, aber auch die Außenspieler nützten die Lücken um den Vorsprung auf beruhigende 13:7 auszubauen. Konsequenz: die Manndeckung wurde wieder aufgehoben. Weiden war ab dann nicht mehr ganz so energisch unterwegs; die Konzentration beim Abschluss ließ trotz eines Team-Time-Out nach und Hersbruck kam wieder auf 14:12 bis zur Halbzeit heran.

Nach Wiederbeginn war es ein offenes Spiel, wobei der HC den Vorsprung halten konnte. Eine Schlüsselszene der Partie war sicherlich das Foul in der 44. Minute gegen Steger, der im Sprung gefoult und verletzt ausgewechselt werden musste (21:19). Die direkte rote Karte gegen Hersbruck machte sich besonders in ihrer Verteidigung bemerkbar. Im Überzahlspiel aber auch danach fand Weiden zur alten Abschlusssicherheit zurück. Immer wieder setzten sich Szameitat und Wittman, die von Lukas Lang und Thomas Schmid gut freigesperrt wurden, erfolgreich im Eins-gegen-eins durch. Auch die Außen Niclas Bölle und Jakob Schuster sorgten in dieser Phase mit wertvollen Treffern dafür, dass der HC seinen Vorsprung auf 6 Tore ausbauen konnte (26:20). Die Trefferquote bei Strafwürfen lag zudem erneut bei 100%. Der bestens aufgelegte Maxi Hahn, der in wichtigen Momenten dafür sorgte, dass Hersbruck nicht näher herankam, überließ den Kasten in den letzten Minuten dem Neuzugang der Saison, Simon Lamm. Tobias Dirnberger konnte für seinen anschließenden Einsatz im Herrenspiel „geschont“ werden. Beim Stand von 31:25 beendeten die Schiedsrichter Eckl und Brasse die kurzweilige Partie.

Das Restprogramm führt die A-Jugend am 18.02. nach Schwabach und nach längerer Pause am 19.03. nach Wendelstein.

Spieler: M.Hahn, S.Lamm, T.Dirnberger (TW), S. Steger (2), T.Schmid, K.Wittmann (9), F.Szameitat (6), S. Eller, S.Löw (7/4), L.Lang, N.Bölle (4), J.Schuster (3)