A-Jugend wartete mit schlechtester Saisonleistung auf

Am Sonntag traf die Weidener Vertretung auf Tabellennachbarn SG Auerbach/Pegnitz. Bereits vor dem Spiel in der Kabine warnte Trainer Wachsmann vor den Gästen, vor allem vor dem Spieler Robert Wolfrum, der die meisten Tore für die Gäste erzielte. Nur über eine konstante Abwehr und schnellem Spiel nach vorne sehe der HC Trainer die Chance auf einen Sieg.

In der Startphase gelang den Hausherren nicht viel, schnell konnten die Auerbacher auf 1:4 enteilen. Erst nach dem ersten Drittel gelang es den HC Jungs das Spiel in den Griff zu bekommen, aber die Freude währte nur kurz. Unkonzentriertheit beim Abschluss alleine vor dem Tormann, falsche Zuordnung in der Abwehr vermasselte ein weiteres Davonziehen. In den letzten 10 Minuten trafen die HC´ler nicht mehr in das Tor. Die Gäste aus Auerbach konnten so Ihren Vorsprung auf 11:15 zur Halbzeit ausbauen.

Auch der zweite Durchgang wurde nicht besser aus Sicht der Weidener. Die Jungs von Trainer Wachsmann suchten weiter verzweifelt nach Ihren Wurfqualitäten und scheiterten kläglich an den gut aufgelegten Tormann aus Auerbach. Mit drei kleinen Zwischenspurts in der zweiten Hälfte konnten die Gästen aus Auerbach den Hausherren eine gnadenlose Niederlage beibringen. Bezeichnenderweise erzielte der beste Spieler des Spiels, Robert Wolfrum, das letzte Tor zum Endstand von 24:36.

Aus Sicht der Weidener fiel die Vorrunde recht nüchtern aus. Mindestens 4 Zähler auf der Minusseite sind Zuviel und das Team findet sich im Mittelfeld wieder. Es gilt bis zum Rückrundenstart am 11.01.2020 einiges zu korrigieren um in der Rückrunde wieder vorne anzugreifen.

Für den HC Weiden spielten: Lukas von Lassow, Felix Kurzwart (2), Maurice Wachsmann (1), Fabian Vogel (3), Marius Kloos (4), Felix Marterer (5), Daniel Wiesner (4), Hubert Dirnberger, Jannik Schmutzer (2), Markus Böttcher (3) und Kevin Tarada.

Spielbericht: HC-Herren blamieren sich beim Favoriten

Eine denkwürdige, herbe Schlappe musste die Erste Herrenmannschaft des HC Weiden beim Aufstiegsfavoriten TB Roding hinnehmen. Punktgleich als direkte Konkurrenten um den 2. Tabellenplatz ins Spiel gehend, wurde man vor zahlreichen HCW-Anhängern mit 34:19 aus der Halle geschossen.

Dabei begann das Spiel ausgeglichen. Die Gäste ließen in den ersten zehn Minuten keinen Treffer zu, eroberten in der Defensive viele Bälle und erweckten den Eindruck, dass man durchaus mithalten könnte. Die von der offensiven Deckung überraschten Hausherren kamen aber langsam in die Partie, sodass sie nach 20 Minuten ausgleichen und bis zur Halbzeit auf zwei Tore davonziehen konnte (HZ 11:9).

In der Halbzeitansprache mahnte HC-Trainer Prelle seine Mannschaft, Ruhe zu bewahren und im Angriff an einem Strang zu ziehen, denn bereits in der ersten Hälfte verstrickte sich der HC zu oft in Einzelaktionen aus dem Stand heraus.

Trotz der guten Vorsätze und dem Bewusstsein ob der eigenen Stärke brach man gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs komplett ein. Innerhalb einer Viertelstunde setzten sich die Hausherren auf das vorentscheidende 24:12 ab. Scheinbar ohne Gegenwehr ließ man die Regenstädter gewähren und hatte im eigenen Angriff nichts mehr entgegen zu setzen. Im Schlussabschnitt entwickelte sich dann ein wenig attraktives Spiel, in dem der TB einige Gänge zurück schaltete, den Max-Reger-Städtern aber dennoch keine Ergebniskosmetik mehr gelang, sodass am Ende ein blamabler 34:19 – Endstand auf der Anzeigetafel stand.

„Rückblickend haben wir das Spiel zu Beginn der zweiten Hälfte verloren. In dieser Phase kam alles zusammen, was schlecht laufen könnte: schlampige Pässe und Torabschlüsse, fehlerhaftes Deckungsverhalten und ein statisches Angriffspiel. Schade ist das vor allem, weil wir in den ersten 30, aber vor allem 20 Minuten gezeigt haben, dass wir eigentlich Paroli bieten könnten“, resümierte HCW-Übungsleiter Prelle.

Maßgeblich für die deutliche Niederlage war zudem, dass die beiden Weidener Leistungsträger Niklas Deml und Christoph Harrieder, die ihre Mannschaft in den bisherigen Spielen in schwierigen Phasen angeführt haben, keinen guten Tag erwischten.

Der 23-Jährige Rückraumspieler Deml haderte nach dem Spiel vor allem mit der eigenen Leistung: „In Aktionen, in denen ich normalerweise zum Torabschluss komme oder einen Strafwurf ziehen kann, habe ich heute Schrittfehler oder Stürmerfouls begangen und damit natürlich nicht geholfen.“

Während auch die etablierten Mannschaftskollegen über 60 Minuten sehr blass blieben, konnte man sich zumindest über das Comeback von Allrounder Fabian Szameitat freuen. Der 21-Jährige kehrte letzte Woche erstmals auf das Spielfeld zurück, als ihm gleich eine Gala-Vorstellung für die Zweite Mannschaft gelang. Auch gegen den TB Roding konnte Szameitat immer wieder belebende Aktionen einbringen und machte deutlich, dass man mit ihm, mit steigender Spielpraxis, bald wieder eine Option mehr im Rückraum hat.

Auf der Gegenseite waren es vor allem die Rodinger Leistungsträger Dominik Weh, Vincent Deml und Johannes Hugo, die man Schritt für Schritt immer weniger in den Griff bekam.

„Wir haben heute – verdient – sehr hoch verloren und das tut natürlich weh. Trotzdem kostet uns das ’nur‘ zwei Punkte. Als Außenseiter muss man mit Niederlagen schon auch irgendwie rechnen. Leid tut uns – vor allem für die vielen mitgereisten Fans – aber die Art und Weise.

Jetzt wollen wir im letzten Spiel des Jahres bei Kehlheim mit einem Sieg den 3. Tabellenplatz festigen und mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen“, blickte Kapitän Stefano Flierl in die Zukunft. HC-Trainer Prelle ergänzte zudem, dass man das Spiel verdauen, aber auch die richtigen Schlüsse ziehen müsse: „Wir haben heute auf sehr grausame Weise unsere Schwächen aufgezeigt bekommen. Daran müssen wir jetzt arbeiten und aus unseren Fehlern lernen.“

Wenngleich alle Beteiligten des HC nach dem Spiel etwas resigniert drein blickten, muss man sich jetzt vergegenwärtigen, dass man mit einem Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen den ATSV Kelheim (08.12., 17:00) auf einem guten Dritten Tabellenplatz und nur einen Sieg hinter Roding steht, was die vor der Saison gesteckten Ziele übertrifft!

Für den HC Weiden spielten: Hahn, Popp – Konrad (3), Flierl (3), Deml (2), Schnabl (2), Szameitat (2), Hafner (2), Löw (2/1), Harrieder (2/2), Merkel (1), Baunoch, Zahn

Vorbericht: Herren I – TB Roding

Auf geht’s zum direkten Duell der Tabellennachbarn: Das heißt es am Sonntag für die Erste Herrenmannschaft des HC Weiden, wenn es zum TB Roding geht. Beide Mannschaften stehen derzeit mit drei Verlustpunkten auf dem zweiten Tabellenplatz.

Vor den beiden Mannschaften steht lediglich der ungeschlagene Spitzenreiter aus Nabburg/Schwarzenfeld. Das Spiel ist wohl wegweisend für den weiteren Saisonverlauf. Der Verlierer der Partie steht mit fünf Verlustpunkten auf einem schlimmstenfalls fünften Tabellenplatz, der Sieger bleibt alleiniger Tabellenzweiter.

Roding mit Aufstiegsansprüchen

Während beide Szenarien für die Gäste aus Weiden zu verkraften wären (Saisonziel ist der vierte Platz), muss der TB Roding unbedingt gewinnen, um die eigenen Aufstiegsansprüche zu wahren. „Roding steht etwas überraschend nicht auf Platz eins“, so HC-Trainer Jannis Prelle. „Vor der Saison wurden sie als klarer Aufstiegsfavorit angesehen. Das werden sie gegen uns als direkten Konkurrenten bestätigen wollen.“

Grund für die Wiederbelebung des Traditonsvereins sind die zahlreichen Neuzugänge vor Saisonbeginn. Mit Johannes Hugo, Thomas Kienzl (beide von der SG Regensburg), Dominik Weh, Vincent Deml und Max Standecker (alle von der SG Naabtal) schlossen sich einige Leistungsträger aus letztjährigen Bezirksoberliga-Teams an.

Psychologischen Vorteil nutzen

„Von den Einzelspielern sind sie uns – wie auch der gesamten Liga – deutlich überlegen. Allerdings machten Schwarzenfeld und Oberviechtach vor, dass mit viel Ehrgeiz und Kampf durchaus zählbares drin ist. Auch wenn wir als klarer Außenseiter in die Partie gehen, werden wir unsere Chancen zu nutzen wissen“, gibt sich Leitwolf Stefano Flierl kämpferisch.

Zusätzlich hofft das Weidener Lager auf den psychologischen Vorteil: „Während wir befreit aufspielen können, steht der TB Roding etwas unter Zugzwang. Nach zwei weniger erfolgreichen Auswärtspartien streben sie im Heimspiel gegen uns sicherlich einen Sieg an – das baut Druck auf, den wir so nicht haben“, argumentiert der Weidener Übungsleiter Prelle.

Höchstleistung abrufen

Aus spielerischer Sicht wird es wohl darauf ankommen, dass die gefährlichen Rückraumschützen Hugo und Weh nicht unbedrängt zum Wurf kommen. Zudem gilt es den treffsicheren Außenspieler Vincent Deml in Schach zu halten.

Aber auch der HC-Angriff verfügt über einige torgefährliche Spieler: „Wir haben die spielerischen Mittel, um auch gegen Roding zu Torerfolgen zu kommen. Das Spiel entscheidet sich in der Defensive. Dort müssen wir über 60 Minuten Höchstleistungen abrufen, um die Chance auf einen Auswärtserfolg zu haben“, resümiert Co-Trainer Florian Breinbauer.

Los geht’s am Sonntag, 1. Dezember, um 16.30 Uhr in Roding

Spielbericht: Herren 2 – DJK Weiden

Die Zweite Herrenmannschaft des HC Weiden schlägt am Sonntag vor großartiger Kulisse den Stadtrivalen der DJK Weiden verdient mit 24:28.

Dabei sahen die zahlreichen Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe, das aber trotz der Brisanz stets fair verlief.
Das offizielle Auswärtsspiel – die DJK war Gastgeber in der Weidener Mehrzweckhalle – verwandelten die lautstarken HC-Anhänger in ein gefühltes Heimspiel, was letztlich auch der Garant für den Sieg des HC war, so Abwehrchef Mathias Lerke: „Vor so einer Kulisse gibt man automatisch noch einen Tick mehr, geht noch motivierter in die Zweikämpfe. Die Zuschauer haben uns definitiv enorm gepusht.“

Die HC-Offensive dagegen wurde maßgeblich vom erst 21-Jährigen Fabian Szameitat geprägt. Der schnelle und zweikampfstarke Rückraum-Allrounder konnte immer wieder die Lücken in der DJK-Defensive nutzen und glänzte mit am Ende zehn Feldtoren.
„Fabian hat eine bärenstarke Partie abgeliefert“, meinte HC-Trainer Jannis Prelle nach dem Spiel und ergänzte: „vor allem aufgrund seiner langwierigen Verletzung freut es uns alle, dass er jetzt mit so einem Auftritt zurückkommt.“

Tatkräftige Unterstützung erhielt Szameitat vor allem vom gleichaltrigen Kreisläufer Sebastian Löw, der insgesamt acht Treffer (Fünf Feldtore) beisteuern konnte.
Abgerundet wurde die insgesamt gute Mannschaftsleistung von den jeweils vier Treffern der HC-Außenspieler Niclas Bölle und Lukas Lang. „Wir waren im Zentrum mit Fabian und Sebi sehr torgefährlich, wodurch wir immer wieder freie Bälle auf die Außenpositionen bekamen“, analysierte Co-Trainer Florian Breinbauer, der selbst leider verletzt ausfallen musste und dem man an dieser Stelle Alles Gute wünscht!

Dass sich der HC Weiden trotz der couragierten Leistung nie richtig absetzen konnte, lag vor allem daran, dass auch die DJK stets torgefährliche Angriffe laufen konnte und mit Daniel Wegmann den Top-Torschützen der Liga in ihren Reihen hatte. Dem Rückraum-Linken war es zu verdanken, dass die DJK bis zur 52. Minute immer wieder ausgleichen bzw. auf ein Tor heranrücken konnte. Erst in den letzten acht Spielminuten entschied dann Torhüter Sebastian Popp das Spiel zu Gunsten des HC. Mit einigen sehenswerten Paraden ließ er die DJKler verzweifeln, erntete sich den Szenenapplaus der HC-Fans und sorgte letztendlich dafür, dass man auf einen 24:28-Endstand davonziehen konnte.

„Das war ein enges Spiel mit zwei gleichwertigen Mannschaften. Gewonnen haben wir das am Ende aber verdient. Im Vorfeld haben wir auf ein Weidener Handballfest gehofft und – gemessen an der Zuschauerzahl und der Stimmung – ist das auch geglückt. Das war Werbung für den Handballsport in Weiden“, resümierte HC-Vorstand Rainer Löw

Für den HC Weiden II spielten: Lamm, Popp – Szameitat (10), Löw (8/3), Bölle (4), Lang (4), Baldauf (2), Burger, Breinbauer, Derdas, Döppl, Lerke, Prelle, Stahr

Spielbericht: HC Weiden liefert beste Saisonleistung ab

Die Handballerinnen des HC Weiden standen bei der HSG Naabtal vor einer hohen Hürde. Der Gastgeber stellt eine der stärksten Mannschaften in der Bezirksoberliga. Der aktuell Zweitplatzierte musste bisher nur eine Saisonniederlage einstecken und war daher klarer Favorit. Umso ärgerlicher war für die HC-lerinnen am Ende die knappe 28:30-Niederlage.Nach einem schnellen 0:2-Rückstand fand Weiden gut ins Spiel und führte nach elf Minuten mit 8:3. Allerdings konnte der Vorsprung so nicht gehalten werden. Zur Halbzeit lag der Gast beim 15:14 noch mit einem Tor vorne.

Nach einer motivierenden Ansprache von Trainer Thomas Eichinger gingen die HC-Damen kämpferisch in die zweite Hälfte. Nach so einer guten ersten Halbzeit sollte die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben werden. Das gelang den Max-Reger-Städterinnen auch bis zur 45. Minute. Dann ging Naabtal das erste Mal in Front (22:21). Nun stand die Partie Spitz auf Knopf. Die HC-Damen kämpften sich bis zur 56. Minute noch einmal auf 25:27 heran. Am Ende führten jedoch einige für den HC unglückliche Entscheidungen zum Sieg für die SG Naabtal. Ein Siebenmeter und zwei Zeitstrafen (58./59. Minute) gegen den HC Weiden entschieden das Spiel.

In der Kabine fand Eichinger positive Worte: „Das war nicht nur unser bestes Auswärtsspiel, das war das beste Spiel der gesamten Saison. Leider wurde es nicht mit einem Sieg belohnt.“ Und Eichinger blickte voraus: „Wenn wir es schaffen, in zwei Wochen gegen Amberg wieder so aufzutreten, werden wir definitiv die ersten Auswärtspunkte mit nach Hause nehmen.“

Es spielten: Baunoch, Beer (Tor), Bräunlein (Tor), Eichinger, Hanauer (3), Häuber (4), Hauer (5), Hermann (7), Konrad, Rittner (2), Röhr, Ruhland (1), Schlosser (4), Szameitat (2).