Vorbericht: HC Weiden Damen zum letzten Spiel des Jahres bei der HG Amberg zu Gast

Für die Damen des HC Weiden geht es nach zwei spielfreien Wochenenden gegen das derzeitige Schlusslicht der Bezirksoberliga die Damen I der HG Amberg.
Für die Ambergerinnen geht es schon um fast alles, wenn am Samstag um 1700 Uhr in der Halle vom Gregor-Mendel-Gymnasium das Spiel angepfiffen wird. Die Gastgeber fanden bisher noch nicht in die Saison und verloren bis auf ein Unentschieden alle ihrer Spiele. Trotzdem darf die Truppe um Spielertrainerin Nadine Pohl alles andere als unterschätzt werden, die Vilstalerinnen nötigten in fast allen Spielen ihrem Gegner alles ab, um am Ende besiegt zu werden.

Wiedermal kein leichtes Unterfangen also für die Damen des HC, die Auswärts gegen eine Mitkanditaten gegen den Abstieg diesmal unbedingt Punkten wollen. Das dies keine unberechtigte Hoffnung ist, zeigten die Max-Reger-Städterinnen im letzten Spiel, in der sie nach der besten Auswärtsleistung der laufenden Saison eher unverdient gegen die SG Nabbtal vom Feld gehen mussten.

„Wir werden das Spiel gegen Amberg mit Sicherheit nicht auf die leichte Schulter nehmen. Laufbereitschaft und Konzentriert im Abschluss, sowie Leidenschaft und Willen in der Abwehrarbeit, wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Die Pohl-Truppe wird uns am Samstag nichts schenken. Wer glaubt wir gewinnen hier im Vorbeigehen der wird sich am Ende eines Besseren belehrt sehen.“ Ist sich Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel sicher.

Die Weidnerinnen haben die längere Spielpause genutzt, um so viel wie möglich zu regenerieren. Aus dem Verletztenlager kommt zwar noch keine Spielerin zurück, jedoch werden Jasmin Häring und Nadine Roith vermutlich im Januar wieder im Kader sein können.

Die Frauen des HC Weiden hoffen, dass wieder viele handballbegeisterte Zuschauer den Weg nach Amberg nicht scheuen und die Stimmung in der Halle wieder Heimspielcharakter hat.

Für den HC werden zum Einsatz kommen:
Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein, Nina Rittner, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Tamara Hauer, Luisa Ruhland, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jennifer Hermann, Lisanne Röhr und Vanessa Szameitat.

Zwischenfazit: HC-Herren überwintern auf Platz drei

Mit einem glanzlosen, aber verdienten 30:32-Auswärtssieg beim ATSV Kelheim verabschiedeten sich die Herren I des HC Weiden in die fünfwöchige Winterpause. Den HC erwartet eine attraktive Rückrunde – denn sämtliche Aufstiegsfavoriten treten noch in der Weidener Mehrzweckhalle an.

Dass das Auswärtsspiel beim punktlgeichen ATSV kein Spaziergang werden würde, war den Verantwortlichen des HC im Vorfeld klar. Dementsprechend stellte Trainer Jannis Prelle sein Team vor dem Spiel auf 60 Minuten Kampf ein. Dennoch verschliefen die HC-Herren gleich die Anfangsphase.

Die Gastgeber überraschten Weiden mit einer Manndeckung gegen den Rückraum-Rechten Niklas Deml, was zunächst Früchte trug. Während HC-Trainer Prelle Deml an die Mittellinie beordete, um im Fünf gegen Fünf Platz für die Nebenleute zu schaffen, wusste Kelheim die Anfangsüberraschung zu nutzen.

Entscheidendes Zusammenspiel

Nach einem 7:5-Zwischenstand (13. Minute) konnte sich der HC erst nach 20 Minuten erstmals einen eigenen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeiten. Diesen behielten sie zum Pausenspielstand von 15:17 bei.

Den Vorsprung in dieser Phase erarbeitete vor allem das Zusammenspiel der agilen Rückraumspieler Stefano Flierl und Fabian Szameitat mit dem Kreisläufer Jonas Baunoch. Den bulligen Kreisläufer konnte der ATSV zu keiner Zeit kontrollieren, wodurch Baunoch schlussendlich vier Treffer selbst erzielen und sieben Strafwürfe für sein Team erarbeiten konnte. Christoph Harrieder verwandelte allesamt souverän.

Insgesamt entwickelte sich in der Folge eine enge, aber stets fair geführte Partie, wodurch das souveräne Schiedsrichtergespann Späth/Prenißl insgesamt nur sieben Zeitstrafen aussprach. Obwohl 17 Treffer in einer Halbzeit für eine gute Angriffsleistung sprechen sollten, kritisierte das Trainer-Team Prelle und Florian Breinbauer eben diese in der Halbzeitpause: Zu viele leichte Fehler, zu viele vergebene Hunderprozentige verhinderten eine deutlichere Halbzeitführung.

Enger, aber glanzloser Sieg

„Eigentlich müssen wir den Sack hier viel früher zu machen“, analysierte Prelle nach dem Spiel, „wir haben das Spiel unnötig spannend gemacht. Im Angriff waren wir phasenweise zu fahrlässig mit unseren Chancen und in der Abwehr zu unkonsequent.“ Der Abwehrleistung entsprechend gelang es dem HC nicht, den ATSV richtig abzuschütteln.

Dennoch empfand das Weidener Lager den Sieg als nie gefährdet: „Der Sieg war zwar knapp, aber eigentlich unbedroht. Wir hatten immer das Gefühl, dass wir eine Schippe drauflegen könnten, wenn der ATSV zu nahe gekommen wäre“, so Harrieder. Co-Trainer Breinbauer erklärte nach dem Spiel:

„Besonders geglänzt haben wir nicht. Aber was wichtig ist, sind die zwei Punkte – und die haben wir mit nach Hause genommen. Das allein zählt.“

Ein Sieg Rückstand auf Platz zwei

Mit den erkämpften zwei Punkten steht der HC Weiden nach der Vorrunde nun auf einem guten dritten Tabellenplatz. Damit befinden sich die HC-Herren in Schlagdistanz zum TB Roding, die den zweiten Platz und somit einen Aufstiegsplatz belegen. Der Rückstand beträgt gerade einmal einen Sieg. Dementsprechend zufrieden verabschieden sich die Handballer nach der Vorrunde in die fünfwöchige Winterpause.

„Dafür, dass wir einen Abstieg, Trainerwechsel und mittelgroßen Umbruch zu verkraften hatten, stehen wir nach der Hälfte der Saison sehr gut da.
Wir haben unsere Neuzugänge sehr gut integriert und präsentieren uns als Einheit. Der Punktverlust gegen Cham schmerzt. Die Niederlagen gegen die topplatzierten Spitzenreiter aus Schwarzenfeld und Roding waren dagegen mehr oder weniger eingeplant“, resümierte HC-Vorstand Rainer Löw.

Highlights Heimspiele 2020

Er betonte gleichzeitig die Attraktivität der Rückrunde. Denn nach schweren Auswärtspartien in der Vorrrunde müssen jetzt alle Aufstiegsfavoriten im zweiten Durchgang in der Weidener Mehrzweckhalle antreten. Heimspiele gegen Nabburg/Schwarzenfeld, den TB Roding und den HV Oberviechtach sorgen für einige Highlights im Jahr 2020.

Für den HC Weiden spielten: Hahn, Lamm, Popp – Harrieder (11/7), Flierl (5), Baunoch (4), Konrad (3), Szameitat (3), Zahn (3), Deml (2), Schnabl (1), Löw.

Vorbericht: HC-Herren wollen gegen Kelheim Wiedergutmachung leisten

Nach der ernüchternden Niederlage gegen den TB Roding, will die Erste Herrenmannschaft des HC Weiden in Kelheim doppelt punkten. Das letzte Vorrundenspiel wird dabei entscheiden, ob man mit einem Dritten Tabellenplatz überwintern wird oder noch weiter in der Tabelle abrutscht.

Die Mannschaft von Trainer Jannis Prelle ist also doppelt motiviert die zwei Punkte aus Kelheim zu entführen.
Leicht dürfte die Aufgabe aber nicht werden. Der ATSV hat sich nach dem Abstieg in die Bezirksklasse vor zwei Jahren erholt, konnte den Wiederaufstieg schaffen und die etablierten Leistungsträger halten. Etwas überraschend sind die ATSVler mit 9:5 Punkten (punktgleich mit Weiden und Oberviechtach) nun zur Saisonmitte Drittplatzierter. Großen Anteil daran hat vor allem Rückraum-Shooter Marius Lüthi, der mit mehr als zehn Toren pro Partie die Torschützenliste der Liga anführt. Da auch die Nebenleute – besonders der Rückraum-Rechte Lukas Tognotti – ebenfalls torgefährlich sein können, kommt auf die HC-Jungs in der Defensive Schwerstarbeit zu.

„Wir müssen vor allem die wurfstarken Halb-Spieler in den Griff bekommen, früh am Mann sein und am besten den Wurf komplett unterbinden“, so HC-Trainer Prelle. Zudem ergänzte der Übungsleiter, dass man auch im Angriff eine deutlich bessere Leistung zeigen müsse als zuletzt: „Vorne müssen wir wieder flüssiger und vor allem gemeinsam spielen! Einer gegen Sieben geht leider langfristig nicht gut.

Außerdem: spielen wir im Verbund und jeder arbeitet für seinen Nebenmann, sind wir kaum zu verteidigen!“ Anwurf in Kelheim ist am Sonntag, 08.12., um 17:00.

A-Jugend wartete mit schlechtester Saisonleistung auf

Am Sonntag traf die Weidener Vertretung auf Tabellennachbarn SG Auerbach/Pegnitz. Bereits vor dem Spiel in der Kabine warnte Trainer Wachsmann vor den Gästen, vor allem vor dem Spieler Robert Wolfrum, der die meisten Tore für die Gäste erzielte. Nur über eine konstante Abwehr und schnellem Spiel nach vorne sehe der HC Trainer die Chance auf einen Sieg.

In der Startphase gelang den Hausherren nicht viel, schnell konnten die Auerbacher auf 1:4 enteilen. Erst nach dem ersten Drittel gelang es den HC Jungs das Spiel in den Griff zu bekommen, aber die Freude währte nur kurz. Unkonzentriertheit beim Abschluss alleine vor dem Tormann, falsche Zuordnung in der Abwehr vermasselte ein weiteres Davonziehen. In den letzten 10 Minuten trafen die HC´ler nicht mehr in das Tor. Die Gäste aus Auerbach konnten so Ihren Vorsprung auf 11:15 zur Halbzeit ausbauen.

Auch der zweite Durchgang wurde nicht besser aus Sicht der Weidener. Die Jungs von Trainer Wachsmann suchten weiter verzweifelt nach Ihren Wurfqualitäten und scheiterten kläglich an den gut aufgelegten Tormann aus Auerbach. Mit drei kleinen Zwischenspurts in der zweiten Hälfte konnten die Gästen aus Auerbach den Hausherren eine gnadenlose Niederlage beibringen. Bezeichnenderweise erzielte der beste Spieler des Spiels, Robert Wolfrum, das letzte Tor zum Endstand von 24:36.

Aus Sicht der Weidener fiel die Vorrunde recht nüchtern aus. Mindestens 4 Zähler auf der Minusseite sind Zuviel und das Team findet sich im Mittelfeld wieder. Es gilt bis zum Rückrundenstart am 11.01.2020 einiges zu korrigieren um in der Rückrunde wieder vorne anzugreifen.

Für den HC Weiden spielten: Lukas von Lassow, Felix Kurzwart (2), Maurice Wachsmann (1), Fabian Vogel (3), Marius Kloos (4), Felix Marterer (5), Daniel Wiesner (4), Hubert Dirnberger, Jannik Schmutzer (2), Markus Böttcher (3) und Kevin Tarada.

Spielbericht: HC-Herren blamieren sich beim Favoriten

Eine denkwürdige, herbe Schlappe musste die Erste Herrenmannschaft des HC Weiden beim Aufstiegsfavoriten TB Roding hinnehmen. Punktgleich als direkte Konkurrenten um den 2. Tabellenplatz ins Spiel gehend, wurde man vor zahlreichen HCW-Anhängern mit 34:19 aus der Halle geschossen.

Dabei begann das Spiel ausgeglichen. Die Gäste ließen in den ersten zehn Minuten keinen Treffer zu, eroberten in der Defensive viele Bälle und erweckten den Eindruck, dass man durchaus mithalten könnte. Die von der offensiven Deckung überraschten Hausherren kamen aber langsam in die Partie, sodass sie nach 20 Minuten ausgleichen und bis zur Halbzeit auf zwei Tore davonziehen konnte (HZ 11:9).

In der Halbzeitansprache mahnte HC-Trainer Prelle seine Mannschaft, Ruhe zu bewahren und im Angriff an einem Strang zu ziehen, denn bereits in der ersten Hälfte verstrickte sich der HC zu oft in Einzelaktionen aus dem Stand heraus.

Trotz der guten Vorsätze und dem Bewusstsein ob der eigenen Stärke brach man gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs komplett ein. Innerhalb einer Viertelstunde setzten sich die Hausherren auf das vorentscheidende 24:12 ab. Scheinbar ohne Gegenwehr ließ man die Regenstädter gewähren und hatte im eigenen Angriff nichts mehr entgegen zu setzen. Im Schlussabschnitt entwickelte sich dann ein wenig attraktives Spiel, in dem der TB einige Gänge zurück schaltete, den Max-Reger-Städtern aber dennoch keine Ergebniskosmetik mehr gelang, sodass am Ende ein blamabler 34:19 – Endstand auf der Anzeigetafel stand.

„Rückblickend haben wir das Spiel zu Beginn der zweiten Hälfte verloren. In dieser Phase kam alles zusammen, was schlecht laufen könnte: schlampige Pässe und Torabschlüsse, fehlerhaftes Deckungsverhalten und ein statisches Angriffspiel. Schade ist das vor allem, weil wir in den ersten 30, aber vor allem 20 Minuten gezeigt haben, dass wir eigentlich Paroli bieten könnten“, resümierte HCW-Übungsleiter Prelle.

Maßgeblich für die deutliche Niederlage war zudem, dass die beiden Weidener Leistungsträger Niklas Deml und Christoph Harrieder, die ihre Mannschaft in den bisherigen Spielen in schwierigen Phasen angeführt haben, keinen guten Tag erwischten.

Der 23-Jährige Rückraumspieler Deml haderte nach dem Spiel vor allem mit der eigenen Leistung: „In Aktionen, in denen ich normalerweise zum Torabschluss komme oder einen Strafwurf ziehen kann, habe ich heute Schrittfehler oder Stürmerfouls begangen und damit natürlich nicht geholfen.“

Während auch die etablierten Mannschaftskollegen über 60 Minuten sehr blass blieben, konnte man sich zumindest über das Comeback von Allrounder Fabian Szameitat freuen. Der 21-Jährige kehrte letzte Woche erstmals auf das Spielfeld zurück, als ihm gleich eine Gala-Vorstellung für die Zweite Mannschaft gelang. Auch gegen den TB Roding konnte Szameitat immer wieder belebende Aktionen einbringen und machte deutlich, dass man mit ihm, mit steigender Spielpraxis, bald wieder eine Option mehr im Rückraum hat.

Auf der Gegenseite waren es vor allem die Rodinger Leistungsträger Dominik Weh, Vincent Deml und Johannes Hugo, die man Schritt für Schritt immer weniger in den Griff bekam.

„Wir haben heute – verdient – sehr hoch verloren und das tut natürlich weh. Trotzdem kostet uns das ’nur‘ zwei Punkte. Als Außenseiter muss man mit Niederlagen schon auch irgendwie rechnen. Leid tut uns – vor allem für die vielen mitgereisten Fans – aber die Art und Weise.

Jetzt wollen wir im letzten Spiel des Jahres bei Kehlheim mit einem Sieg den 3. Tabellenplatz festigen und mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen“, blickte Kapitän Stefano Flierl in die Zukunft. HC-Trainer Prelle ergänzte zudem, dass man das Spiel verdauen, aber auch die richtigen Schlüsse ziehen müsse: „Wir haben heute auf sehr grausame Weise unsere Schwächen aufgezeigt bekommen. Daran müssen wir jetzt arbeiten und aus unseren Fehlern lernen.“

Wenngleich alle Beteiligten des HC nach dem Spiel etwas resigniert drein blickten, muss man sich jetzt vergegenwärtigen, dass man mit einem Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen den ATSV Kelheim (08.12., 17:00) auf einem guten Dritten Tabellenplatz und nur einen Sieg hinter Roding steht, was die vor der Saison gesteckten Ziele übertrifft!

Für den HC Weiden spielten: Hahn, Popp – Konrad (3), Flierl (3), Deml (2), Schnabl (2), Szameitat (2), Hafner (2), Löw (2/1), Harrieder (2/2), Merkel (1), Baunoch, Zahn