Vorbericht: Schwere Aufgabe für HC-Damen

Am Samstag um 16.30 Uhr sind die Damen des HC Weiden bei der SG Regensburg gefordert. Der letztjährige Tabellenvierte gehört sicher zum erweiterten Favoritenkreis der BOL und wird für den Aufsteiger aus der Max-Reger-Stadt wieder ein schwerer Prüfstein werden. Für die Donaustädterinnen begann die Saison mit zwei Auswärtsspielen in Folge, diese konnten mit einem Sieg und einem Unentschieden erfolgreich bestritten werden. Die letzten Jahre haben aber gezeigt, dass die SG vor allem ihre Heimstärke zu nutzen weiß, so wird auf die Weidnerinnen wieder eine große Aufgabe warten. Für die Damen des HC läuft es bisher planmäßig. Beide Heimspiele nicht nur gewonnen, sondern auch taktisch und technisch anspruchsvoll gespielt, musste sich der Liganeuling bisher nur den Meisterschaftsfavoriten aus Nabburg / Schwarzenfeld geschlagen geben. Die Nordoberpfälzer können also mit viel Selbstvertrauen an die Donau reisen.

„Wir wissen um die Stärken der Regensburgerinnen und werden wieder alles versuchen, um etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen. Wenn wir unsere Abwehr noch weiter stabilisieren, aggressiver und konsequenter im Zweikampf werden, sowie weiter unsere Möglichkeiten im eigenen Angriff ausspielen, können wir auch bei der SG punkten. Ihre 3:2:1 Abwehr haben wir analysiert und dementsprechende Mittel erarbeitet. Unser größter Vorteil wird sein, dass wir weiterhin völlig ohne Druck spielen können“, schätzt Trainer Thomas Eichinger die kommende Partie ein. Bis auf Jasmin Häring, die leider noch einige Wochen fehlen wird, sind alle Damen wieder rechtzeitig fit geworden.

HC Weiden: Rittner, Häuber, Schlosser, Ruhland, Roith, Eichinger, Baunoch, Bräunlein, Hanauer, Hermann, Röhr, Beer, Hauer, Szameitat

Erfolgreiches Wochenende für die jüngsten HC-Handballer

Sowohl für die E-Jugend als auch für die F-Jugend stand am vergangenen Sonntag der erste Turniertag der Saison auf dem Programm. Mit viel Freude und Einsatzbereitschaft begeisterten die jungen Cracks ihre Eltern und Trainer.
Die F-Jugend reiste gleich mit drei Mannschaften nach Neunburg vorm Wald und kehrte am Nachmittag mit durchweg positiven Erlebnissen und Ergebnissen zurück. Die allerjüngsten eröffneten den Spieltag mit ihrem Spiel gegen Wackersdorf. Mit viel Einsatz wurden die ersten Bälle erobert und Tore geworfen. Diese tollen Erlebnisse durften die 5- bis 6-Jährigen dann auch im zweiten Spiel gegen Nabburg vertiefen.
In der F2-Jugend war vor allem der Jahrgang 2012 vertreten und zeigte bereits in der ersten Begegnung, dass die Talente schon einen Schritt weiter als ihre jüngeren Kollegen sind. Gegen Wackersdorf und später gegen Schierling konnten nicht nur numerische Erfolge gefeiert werden.
Die dritte Mannschaft, die F1-Jugend, durfte im ersten Spiel gegen Nabburg antreten und spielte nach einem verschlafenen Start begeisternden Handball. In der Abwehr erlaubten die HC-ler den Nabburgern durch enge Manndeckung kaum Chancen und zeigten im eigenen Angriff tollen Teamhandball. In der zweiten Partie gegen Schierling machten die Kids dort weiter, wo sie aufgehört hatten und setzten sich mit schönen Pässen gegenseitig in Szene.

Die beiden Trainer Armin Burger und Matthias Werner waren begeistert: „Die Mädels und Jungs hatten viel Freude beim Zusammenspielen und aufgrund der vielen Kinder, die heute das erste Mal bei einem Turnier dabei waren, sind die Ergebnisse umso erfreulicher.“
Die gemischte E-Jugend des HC stand diesen ausgezeichneten Ergebnissen in nichts nach. Für sechs der zehn Kinder hieß es mit Trainer Joachim Nuißl an diesem Tag das erste Mal „Großfeldhandball“, da drei neu zum Team gestoßen und drei weitere letztes Jahr noch auf dem Kleinfeld in der F-Jugend aktiv waren. Nach der weiten Anreise nach Hemau war davon jedoch wenig zu merken, denn die Weidner begannen hellwach und fuhren gegen Neunburg vorm Wald 1 ihren ersten Sieg ein. Auch im zweiten Spiel ließen sie nichts anbrennen und gewannen gegen die zweite Mannschaft aus Neunburg am Ende . Trotz wenig Spielpraxis im 6 gegen 6 auf dem Großfeld überzeugten die Talente mit Ausdauer, Einsatzwille und guter Übersicht.

Spielbericht Herren: Erfolgreiche Heimpremiere

Nach 60 Minuten stand ein deutlicher 34:23-Heimsieg auf der Anzeigetafel, eine zufriedene Heimmannschaft vor den zahlreichen Zuschauern und ein eher nachdenklicher Trainer an der Seitenlinie.

„Insgesamt bin ich natürlich nicht unzufrieden. Die zwei Punkte waren wichtig und die haben wir uns geholt. Aber das deutliche Ergebnis täuscht ein wenig über unsere Fehler hinweg. Vor allem in der ersten Hälfte sind wir viel zu fahrlässig mit unseren zahlreichen Chancen umgegangen. Das kann gegen besser besetzte Gegner auch nach hinten losgehen“, mahnte HCW-Coach Jannis Prelle nach dem Spiel.

Dabei konnte sich der nach den berufsbedingten Absagen der beiden Halben Christoph Harrieder und Lubos Pivonka „kleine“ HC-Angriff zahlreiche Chancen herausspielen. Vor allem das Zusammenspiel von Debütant Niklas Deml und Spielmacher Thomas Hafner wirkte bereits sehr flüssig und druckvoll, wodurch immer wieder freie Würfe auf den Außenpositionen und am Kreis erarbeitet werden konnten.

Selbst der ärgste Gegner

Leider war man aber vor allem in der Frühphase des Spiels sich selbst der ärgste Gegner und scheiterte teilweise nicht einmal am gut aufgelegten Gäste-Torwart, sondern warf komplett am Tor vorbei. „Man kann dem Angriff an sich keinen Vorwurf machen. Die Chancen wurden ja herausgespielt. Nur musst du dich dann auch belohnen und die freien Würfe verwerten. Das haben wir nicht gemacht und dann heißt es zur Halbzeit nur 13:10 und das sieht dann natürlich alles andere als souverän aus“, ergänzte Co-Trainer Breinbauer.

Die deutliche Halbzeitansprache von Trainer Prelle fand allerdings Gehör und so enteilte man den nie aufgebenden Gästen aus der Domstadt Tor um Tor. Zwar sahen die vielen Heimfans strukturell den gleichen Angriff, jedoch war man vor dem Gästetor disziplinierter und scheiterte im zweiten Durchgang nur noch sechs mal beim Torabschluss (19 Fehlwürfe insgesamt). Vor allem Linksaußen Richard Konrad bewies in dieser Phase seine Treffsicherheit, erzielte jedes seiner sieben Tore nach der Halbzeitpause.

Geschlossenes Auftreten

„Wenn wir so viele Fehler machen, haben wir es gegen jeden Gegner schwer. Wenn wir unsere Fehler aber reduzieren können, hat es jeder Gegner gegen uns schwer. Das hat man heute ja deutlich gesehen“, so Prelle. Bei all der Kritik wollte der Übungsleiter die positiven Erkenntnisse des Spiels aber nicht vergessen: „Wir treten geschlossen auf. Man merkt, dass wir ein Team sind und füreinander kämpfen. Insgesamt haben wir einen sehr homogenen Angriff gezeigt und waren auf allen Positionen torgefährlich.“

Herausgestochen haben aus der geschlossenen Mannschaftsleistung Torwart Tobias Dirnberger und Leitwolf Stefano Flierl, die in schwierigen Spielphasen das Team mit ihrer individuellen Klasse getragen und letztlich zum Sieg geführt haben.

Am Samstag zum Spitzenreiter

Mit einem nun ausgeglichenen Punktekonto nach zwei Spielen geht es für die Max-Reger-Städter am kommenden Samstag zum Spitzenreiter nach Oberviechtach, wo man auf der in der zweiten Halbzeit gezeigten Leistung aufbauen und möglichst lange mithalten will. „Wir werden in den ersten drei Spielen zwei Auswärtsspiele bei Titel-Mitfavoriten gehabt haben. Was wir in Schwarzenfeld und in der ersten Hälfte heute falsch gemacht haben, konnten wir in der zweiten Halbzeit verbessern. Das wollen wir mit nach Oberviechtach nehmen und eine der Top-Mannschaften der Liga ärgern. Obwohl wir dort natürlich der Underdog sind, traue ich meinem Team an einem guten Tag alles zu!“, resümierte Coach Breinbauer.

Gegen die TS Regensburg spielten: Dirnberger, Lamm – Flierl (7), Konrad (7), Hafner (7/5), Deml (5), Schnabl (3), Zahn (2), Merkel (1), Kick (1), Baunoch (1), Bölle, Löw.

Spielbericht: Zweiter Heimsieg für HC-Damen

Eine gut gefüllte Mehrzweckhalle, eine super Stimmung auf den Rängen und sehr gut aufgelegte Weidener Handballerinnen waren der Garant für den zweiten Heimsieg der BOL-Damen des HC Weiden. In der noch jungen Saison empfingen die Max-Reger-Städterinnen mit dem HV Oberviechtach den wie erwartet schweren Gegner. Die Weidenerinnen mussten bis zum Schluss alles abrufen und gingen jedoch verdient mit 31:28 als Sieger vom Feld. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start, führten nach sechs Minuten bereits mit 5:1 und zwangen Gästetrainer Martin Streich, frühzeitig sein erstes Team-Time-Out zu nehmen. Oberviechtach stellte daraufhin seinen Angriff um und die HC-Damen benötigten bis zur 18 Minute, um sich auf die neue Angriffsformation einzustellen. Beim Stand von 11:10 bekam die Heimmannschaft die gegnerische Offensive wieder besser in den Griff und die Weidener Torhüterin Anna-Lena Beer vereitelte mit sehenswerten Paraden viele gute Möglichkeiten. Der HC-Angriff funktionierte hervorragend, und die Gastgeberinnen führten zur Pause mit 15:13. „Es freut mich wirklich zu sehen, dass die Mannschaft die Trainingsbausteine der letzten Wochen im Spiel umsetzt. Das war eines unserer besten Angriffsspiele, das wir bisher abgeliefert haben. Kompliment an die gesamte Mannschaft“, äußerte sich Trainer Thomas Eichinger nach dem Spiel. „Nina Rittner, die im Angriff perfekt sich und ihre Nebenleute in Szene setzte, und Julia Hanauer als Abwehrchefin waren die herausragenden Akteure.“

Die Fichtenstädterinnen kamen nach Wiederanpfiff besser in die Partie und glichen binnen drei Minuten zum 16:16 aus. Beim Stand von 19:18 lag der HVO das einzige Mal in Front. Danach fingen sich die HC-Damen wieder und Weidens beste Werferin des Spiels, Jennifer Hermann, drehte mit zwei schnellen Gegenstößen das Spiel. Nun begann die Zeit der Jüngeren: Aileen Häuber, Lisanne Röhr und Vanessa Szameitat netzten Angriff für Angriff gekonnt ein, und Tamara Hauer zeigte vom Siebenmeterpunkt ihre gesamte Routine. 26:25 nach 51 Spielminuten: Der Zwischenstand zeigte, wie knapp und hartumkämpft die Partie war. Erst in den letzten Minuten gelang es dem HC, sich mit einem Zwischenspurt entscheidend abzusetzen, und so war das Spiel in der 55. Minute beim Stand von 29:25 entschieden. Ruhig und gekonnt spielten die Weidnerinnen die letzten Minuten herunter und setzten sich verdient mit 31:28 gegen starke Oberviechtacherinnen durch. Die Freude über den zweiten Heimsieg der Saison zeigten nicht nur die Spielerinnen, auch die Zuschauer, feierten die HC-Damen minutenlang mit tosendem Applaus. HC Weiden: Beer (Tor), Hanauer (3), Rittner (4), Konrad, Eichinger, Hermann (6), Häuber (4), Hauer (6), Roith, Schlosser (3), Arnold, Ruhland, Szameitat (2), Röhr (3)

Packender Sieg gegen den TSV Hof 1861

Den Auftakt der Heimspielreihe des HC Weiden machte am Samstag vormittag die weibliche C-Jugend. Sie empfing das Team des TSV Hof 1861 in der Mehrzweckhalle Weiden. Beide Teams zeigten ein enorm kämpferisches und spannendes Spiel. Die HC-Mädels ließen bis zum Schluss nicht nach und entschieden erst gegen Ende der zweiten Halbzeit das Spiel für sich. Sie siegten letztlich auch verdient mit 28:25 Toren.

Das Team des TSV Hof 1861 war für den HC Weiden schwer einzuschätzen, da keine direkten Erfahrungen vorhanden waren. Die Spielerinnen des HC Weiden waren von Anfang an wach und gingen sehr konzentriert zu Werke. Sie schlossen ihre Angriffe erfolgreich ab und setzten eine kompakte und aggressive Abwehrarbeit um. Nach einigen Minuten zeigten sich für das Trainerteam die Spielmacherinnen von Hof und deren Angriffsspiel, worauf reagiert wurde. Bis dahin geriet das Team des HC Weiden allerdings nach und nach in einen drei Tore Rückstand, verlor aber durch ihr zwingendes Angriffsspiel zu keiner Zeit den Anschluss. Mitte der ersten Spielhälfte arbeiteten sich die HC-Mädels auf einen Rückstand von einem Tor heran, den sie bis kurz vor Ende der ersten Spielhälfte auf ein Unentschieden reduzieren konnten. Dabei hatten sie vor allem am Kreis und auf der linken Abwehrseite alle Hände voll zu tun. Teilweise mussten die HC-Mädels zu Dritt die flexibel agierende, extrem kämpferische und sehr große Rückraumspielerin des TSV Hof angehen, um ihr Durchbrechen zu unterbinden. Nach 12:12 Toren pfiff der Unparteiische, der die Partie während der gesamten Spielzeit souverän leitete, zur Halbzeitpause.

In der zweiten Spielhälfte setzte sich das äußerst kämpferische und kraftraubende Spiel auf beiden Seiten fort. Die Hoferinnen legten ein Tor vor, die Weidnerinnen glichen aus.  Es war eine extrem spannende Partie, bei der permanent auf beiden Seiten die Tore fielen. Die Mannschaft des TSV Hof 1861 schaffte es einfach nicht, sich abzusetzen. Die HC-Mädels standen in der Abwehr immer stärker und hatten die Hofer Spielmacherinnen sehr gut im Griff. Sie zeigten, dass sie das Match unbedingt gewinnen wollten.  In der 37 Spielminute glich der HC Weiden erneut aus und legte kurz danach erstmals ein Tor vor. Geschuldet war dies auch dem konsequenten Abwehr- und Angriffsspiel am Kreis durch Jennifer Hu. Sie war es, die nun den Vorsprung auf zwei Treffer erhöhte. Das Team aus Hof war sichtlich irritiert, was vor allem Jennifer Hu als auch die Rückraumspielerin Julia Obwandner nutzten und sich in Eins gegen Eins Situationen gekonnt und zwingend durchsetzten. Mit ihren wunderschönen Toren bauten sie ab der 42. Spielminute den Vorsprung des HCW auf vier Tore aus. Das war letztlich auch das Signal an die Gegnerinnen, dass die HC-Mädels das Spiel gedreht haben und sich den Sieg nicht mehr nehmen lassen werden.

Die bis zum Schluss von beiden Mannschaften kämpferisch geführte und äußerst spannend gehaltene Partie endete mit einem 28:25 Sieg für den HC Weiden. Die Mädchen des HC Weiden zeigten vor allem in der Abwehr eine sehr starke und kompakte Leistung, bei der Jeder für Jeden kämpfte. Die Trainer zollten ihrem Team größten Respekt vor dieser geschlossenen Mannschaftsleistung.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (8), Gerda Ne’meth (10), Franziska Röhr, Katharian Eibel, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (7), Stefanie Heger, Leonie Ruhland (2), Sophia Rebin (1) und Romy Wittmann.