Vorbericht: HC-Herren auswärts beim Schlusslicht

Am Sonntag machen sich die Herren des HC auf den Weg zum sieglosen TB 03 Roding. Um 16:30 Uhr versuchen die Handballer, erneut auswärts die nächsten Punkte einzufahren.

Nach dem souveränen Erfolg in Neutraubling wollen die HC’ler an die gute Leistung der zweiten Hälfte anknüpfen und von Anfang an zeigen, dass man auch ohne Startschwierigkeiten in die Partie finden kann. Die Rodinger Mannschaft findet sich nach fünf Spielen ohne Sieg am Tabellenende wieder. Wenn man es schafft, eine konzentrierte Leistung abzurufen und den Gegner nicht zu unterschätzen, kann man mit den nächsten zwei Punkten weiter in der Spitzengruppe der Liga bleiben.

Zu viel Einsatzzeit kommen alle Spieler an diesem Wochenende, da bereits am Samstag für die zweite Herrenmannschaft ein Auswärtsspiel in Cham ansteht. Um 17:30 Uhr versucht die junge Weidner Truppe gegen die punktgleichen ASV’ler den ersten Auswärtserfolg der Saison zu sichern.

Vorbericht: Handballerinnen des HC Weiden beim BOL-Spitzenreiter HC Forchheim

Nicht niedermachen lassen

Die Handballerinnen des HC Weiden stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Am Samstag um 15.30 Uhr gastieren sie beim HC Forchheim. Die Oberfränkinnen stehen auf dem ersten Tabellenplatz und haben in sieben Saisonspielen erst eine Niederlage kassiert.

Nach der unnötigen Niederlage in Buckenhofen fahren die Max-Reger-Städterinnen mit gemischten Gefühlen nach Forchheim. Der HC Weiden ist zur Zeit klarer Außenseiter in dieser Liga. „Auf uns wartet ein schwerer Gang. Dennoch haben wir es uns zum Ziel gemacht, eine ähnliche Leistung wie beim Sieg gegen die SG Rohr/Pavelsbach abzurufen“, sagt Trainer Jannis Prelle.

Zwar verloren die HC-lerinnen in der letzten Saison ein Spiel gegen Forchheim, jedoch endete eine Partie auch unentschieden. Bislang haben die Weidenerinnen aber erst einen Saisonsieg feiern können, damit liegen sie weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Der Kader ist um eine Spielerin angewachsen. So stellt sich ab sofort wieder Ilona Rath-Lux in den Dienst der Mannschaft. „Es freut uns sehr, dass wir eine erfahrene Spielerin zurückgewinnen konnten“, meint Thomas Baldauf.

„Wir müssen in Forchheim unser Potenzial abrufen und werden uns nicht mit dem aktuellen Tabellenplatz zufrieden geben. Es steckt viel mehr in uns. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns diesmal nicht niedermachen lassen“, ergänzt Prelle.

Es spielen: List und Frischholz (Tor), Bayer, Hanauer, Dirnberger, Schlosser, Bischoff, Hermann, Götz, Häring, Stahl, N. Rittner, T. Rittner, Rath-Lux.

Fast ohne Gegenwehr

Die Handballerinnen des HC Weiden waren, nachdem man vor Wochenfrist den ersten Saisonsieg eingefahren hatte, eigentlich mit einem guten Gefühl nach Buckenhofen gereist. Doch am Ende ging die Partie mit 19:26 klar verloren.

Nina_Rittner_20151125Bis auf Tamara Rittner, die aus privaten Gründen fehlte, trat Weiden mit dem kompletten Kader an. Die Ansage der Trainer vor dem Spiel war klar: Dort anknüpfen, wo man vergangene Woche aufgehört hatte.

Der Auftakt verlief ausgeglichen. Nach der ersten Viertelstunde stand es 4:4. Auf Weidener Seite wurde Maria Schlosser eingewechselt, die sofort mit einer Manndeckung aus dem Spiel genommen wurde. Die Folge waren eine Reihe an technischen Fehlern auf HC-Seite, die Buckenhofen ausnutzte und über 6:4 zum 11:7-Halbzeitstand davon zog.

In der Pause herrschte betretenes Schweigen in der Kabine. Was sie auf dem Spielfeld ablieferten, erinnerte nicht ansatzweise an die Leistung vom letzten Spiel. Durch technische Fehler und eine unterirdische Torausbeute machte man es dem SV Buckenhofen auch in der zweiten Halbzeit leicht. Die erhoffte Wende blieb aus. Die HC-lerinnen zeigten keinerlei Gegenwehr und wirkten abwesend. Zwar verkürzte der HC kurz vor dem Ende beim 18:14 auf vier Tore. Beim Schlusspfiff ging Weiden jedoch mit 19:26 als eindeutiger Verlierer vom Feld.

Tore: Dirnberger 3/2, Götz 4, N. Rittner 3, Schlosser 0/4, Hanauer, Hermann und Bayer je 1.

Heimsieg für die männliche B-Jugend

Mit 27:21 holt sich die B-Jugend verdient 2 Punkte in der ÜBOL Nord und befreit sich aus dem unteren Tabellenviertel.

Die Jungs kannten Hof noch aus der 1. Qualirunde im April und waren gewarnt. Die körperlich überlegenen Oberfranken gewannen damals das Turnier.

Die ersten Minuten gehörten dem HC. Beide Teams starteten nervös, doch nur Weiden konnte die Fehler des Gegners in Zählbares umwandeln. Erst nach einer 3:0-Führung überwand Hof erstmals Maxi Hahn im HC-Tor. Nachdem auch die nächsten Gäste-Tore von Rückraumspieler Furmankiewicz erzielt wurden, beauftragte der Trainer Nick Bölle mit der Manndeckung. Das Aufbauspiel Hofs litt sichtlich unter dieser Maßnahme. Faktisch kamen nur noch der Linksaußen und der linke Rückraum zu Abschlüssen. Im Angriff lief es besser als zuletzt. Lukas Lang wurde immer wieder schön in Szene gesetzt und verwandelte souverän. Er war häufig frei am Kreis, da Sebastian Löw meist 2 Verteidiger binden konnte um dann den „tödlichen“ Pass auf den freien Mann zu spielen. Von diesen Lücken profitierten auch Jakob Schuster und Kristof Wittmann, die es in der gesamten Partie auf 12 Tore brachten. Bei 14:9 pfiff der Unparteiische W. Guzik zur Halbzeitpause.

Das Trainerteam aus Hof musste auf die Entwicklung reagieren und brachte mit dem Torwart einen siebten Feldspieler in den Angriff. Da diese Maßnahme auch für die Hofer ungewohnt zu sein schien – zumindest keinen zusätzlichen Druck auf Weidens Devensive brachte – beließ es der HC bei der Manndeckung. Der permanenten Unterzahl waren die Jungs meist gewachsen. Nur selten gab es Schwierigkeiten beim Übergeben bzw. in der Abstimmung. Nachdem 2 bis 3 Angriffe für die Blau-Weißen aber ohne Torwurf endeten, konnten sich die Gäste vorerst im Spiel halten. 15:12, 17:12, 20:14 waren die folgenden Zwischenstände. N. Bölle, der einige schöne Treffer zum Sieg beisteuerte, konnte auf Außen manchmal nur auf Kosten eines Strafwurfs und Zeitstrafen gebremst werden. Alle 4 Siebenmeter wurden von S. Löw ohne Probleme verwandelt. Thomas Schmid nützte den ein oder anderen Fehler des offensiven Halbverteidigers aus und ging jeweils frei nach Innen durch. Toby Fink, wiedergenesen nach seiner Verletzungspause, stand die letzten 15 Minuten im Kasten. Timo Hartung kam auf verschiedenn Postionen zum Einsatz und zeigte gute Ideen.

6 Minuten vor Schluss beim Stand von 24:18 nahmen die Hofer Trainerinnen nochmals ein Time Out. Der HC ließ im Anschluss aber nichts mehr anbrennen. Spieler wie Anhänger freuten sich am Ende über einen deutlichen 27:21 Sieg.

„Die zusätzlichen Trainingsspiele in den letzten beiden Wochen haben nicht geschadet. Erste Fortschritte waren in der heutigen Partie schon sichtbar und müssen auch am kommenden Wochenende wieder abgerufen werden.“ Am 29.11. um 11:00 Uhr tritt mit HaSpo Bayreuth II ein weiterer Tabellennachbar in der Realschule an, gegen den man zum 30-jährigen Fest im Juli bereits eine Freundschaftspartie austrug.

Zum Einsatz kamen: Hahn, Fink (TW), Bölle, Hartung, Lang, Löw, Schmid, Schuster, Wittmann

Erneuter Auswärtserfolg für HC-Herren

Die Weidner Handballer konnten am Samstagabend beim TSV Neutraubling II die nächsten zwei Punkte einfahren und rangieren mit 8:2 Punkten weiterhin auf Platz drei.

Trotz vieler verletzungs- oder berufsbedingter Ausfälle reiste man mit dreizehn Mann in den Regensburger Vorort und konnte am Ende souverän mit 39:26 gewinnen. Schon vor Spielbeginn zeigte sich das intakte Weidner Mannschaftsgefüge, da sich auch angeschlagene Spieler in den Dienst der Mannschaft stellten und später ihren Beitrag zum Erfolg leisteten. In der ersten Halbzeit brachte man sich unnötig in Verlegenheit, indem man erneut in der Abwehr nicht die nötige Aggressivität an den Tag legen konnte. Erst beim 15:11 konnte die erste vier Tore Führung herausgespielt werden, welche bis zur Halbzeit nur verwaltet wurde. Beim 19:15 wurden die Seiten gewechselt.

Die Halbzeitansprache zeigte dann Wirkung und die Max-Reger-Städter zogen durch viele einfache Tore nach Ballgewinnen stetig davon. Beim 30:20 leuchtete zum ersten Mal ein 10 Tore Vorsprung von der Anzeigetafel, der vor allem der nun hervorragenden Deckungsarbeit geschuldet war. Im Angriff wurde variabel gespielt, so dass sich die Tore auf alle Positionen verteilten und vor allem Stefano Flierl seine Schnelligkeitsvorteile ausspielen konnte. Einen großen Wehrmutstropfen mussten die Weidner kurz vor Schluss hinnehmen, als sich Florian Breinbauer bei seinem Torerfolg schwer am Knie verletzte.

Die zweite Herrenmannschaft zeigte ohne Auswechselspieler in Bad Kötzting eine starke kämpferische Leistung und musste sich am Ende unglücklich mit 29:30 geschlagen geben.

In Neutraubling spielten: Rex (TW); Döppl (5), Baunoch (5), Werner (1), Zahn, Derdas, Hafner (2), Langsdorf (7/2), Breinbauer (1), Prelle (6), Konrad (1), Flierl (11/2)