Spielbericht: HC-Herren I teilen sich die Punkte bei der ESV-Reserve

Nach dem Unentschieden in Neunburg, hatten sich die Herren des HC Weiden für das Auswärtsspiel gegen den ESV Regensburg II viel vorgenommen. Die dünne Personaldecke dämpfte aber schon im Vorfeld die Ambitionen. Gerade acht etatmäßige Spieler der „Ersten“ standen zur Verfügung. Dementsprechend will man das 24:24 – Unentschieden im ESV-Bunker nicht überbewerten. „Insgesamt hatten wir das Spiel ja lange im Griff, waren nie in Rückstand und konnten uns, obwohl wir keinen wirklichen Shooter hatten, immer wieder Chancen im Angriff erarbeiten. Dann kam es aber wie es kommen musste: die Kräfte lassen nach und wir sind eingebrochen“, so HC-Trainer Jannis Prelle.Vor allem der Rückraum des HC verlor in der zweiten Halbzeit seine Durchschlagskraft. Mit Fabian Szameitat, Niklas Deml und Thomas Hafner standen drei Spieler für drei Positionen zur Verfügung. Für Entlastung konnte nur Kreisläufer Sebi Löw sorgen, der abwechselnd die ungewohnten Rückraumpositionen besetzte und für Verschnaufpausen sorgte.

Dass der Einsatz wenigstens eines der verhinderten Rückraumspieler wahrscheinlich den Sieg bedeutet hätte, befand Fabian Szameitat: „Man merkt einfach Mitte der zweiten Halbzeit, dass uns die Kraft und Ideen ausgegangen sind, die Abwehr sich auch irgendwann einstellen kann. Ein frischer Spieler mit neuem Elan und anderer Spielweise hätte die ESV-Abwehr nochmal unter Druck setzen können.“ Eben diese stand aber sehr sicher, wodurch man sich immer wieder zu Erfolgen quälen musste.Auf der Gegenseite bekam man aber – wohl ebenfalls kräftebedingt – im Verlauf des Spiels weniger Zugriff auf die ESVler. Vor allem der wendige Mittelmann Florian Mertens war mit acht Feldtoren kaum zu bremsen.

„Sicher ein Spiel, das man gewinnen kann, vielleicht sogar muss. Angesichts unserer Aufstellung sehe ich aber das Unentschieden als Punktgewinn“, resümierte Prelle.

Zumindest den Dritten Tabellenplatz konnte man sich mit dem Auftritt sichern.

Ungleich schwerer wird es aber wohl kommenden Samstag für den HC Weiden, wenn die ambitionierten Rodinger in der Weidner Mehrzweckhalle antreten und ihre direkten Aufstiegsziele wahren möchten.

Für den HC Weiden spielten: Hahn – Löw (7/6), Deml (3), Hafner (3/1), Schnabl (3/1), Döppl (2), Szameitat (2), Zahn (2), Baunoch (1), Prelle (1), Derdas, Wachsmann M.

Wichtiger Sieg gegen den TV Gefrees auf dem Weg zur Meisterschaft

Auswärts ging es am Samstag gegen den TV Gefrees in der Dreifachsporthalle in Marktleugast für die weibliche C-Jugend des HC Weiden zu Werke. Nach großen Schwierigkeiten mit dem Spiel der Gastgeberinnen und vielen eigenen technischen Fehlern in der ersten Spielhälfte wendeten die HC-Mädels in der zweiten Halbzeit durch Umsetzung der Trainervorgaben die Verhältnisse auf der Platte und erspielten sich so einen klaren Sieg mit 30:23 Toren.

Die Gastgeberinnen aus Gefrees traten dem Tabellenführer aus Weiden von Anfang an sehr selbstbewusst gegenüber und übten die gesamte erste Spielhälfte durch eine weit vorgezogene Abwehr großen Druck auf den Weidener Angriffsrückraum aus. Immer wieder provozierten sie so technische Fehler bei den HC-Mädchen und gelangten auf diese Weise häufig zu erfolgreichen Gegenstößen. Zudem ergaben sich auf den Halbpositionen, vor allem in der rechten Weidener Abwehrseite, viele individuelle Fehler, die zu Toren führten. Die Mädchen des HC Weiden spielten im Angriff starr und bewegungslos auf ihren Positionen, wurden sofort vorgezogen attackiert und erkannten trotz gezieltem Training auf diese taktische Variante der Gegnerinnen die vorhandenen Lücken nicht. Selbst nach einem Timeout in der 16. Spielminute gelang es den Weidnerinnen nicht, die Vorgaben der Trainer umzusetzen. Beide Mannschaften gingen beim Spielstand von 15:15 in ihre Kabinen.

Nach intensiven Erklärungen zum gegnerischen Angriffsspiel und zur weiteren Spieltaktik,  starteten die HC-Mädchen in der zweiten Spielhälfte konsequenter in der Abwehr und etwas beweglicher im Angriff. Dabei nutzten sie nun immer wieder geschickt die sich ergebenden Räume hinter der vorgezogenen Abwehr der Gefreeserinnen. So gelang es ihnen in der 32. Minute erstmals eine zwei Tore Führung herauszuspielen, die sie dann innerhalb weniger Minuten auf einen fünf Tore Vorsprung ausbauten. Kontinuierlich erhöhte sich nun der Spielstand für den HC Weiden, was auch den vielen Zeitstrafen, die gegen die Gastgeberinnen aus Gefrees vergeben wurden, geschuldet war. In dieser Phase setzten die Weidener Trainer nun vermehrt die Neulinge und jungen Spielerinnen ein. Dabei mussten sie sich auf verschiedenen Positionen zeigen, dort Erfahrungen sammeln und auch gegen körperlich überlegene Gegenspielerinnen kämpfen. Auch wenn das ein oder andere nicht gelang, machten sie alle einen sehr guten Job. Zur Freude aller warf Romy Wittmann, erstmals am Kreis eingesetzt, gleich ihr erstes sehenswerte Tor. Am Ende siegten die Mädchen des HC Weiden doch klar mit 30:23 Toren. Der 30. Treffer gelang Julia Obwandner, die deswegen für das nächste Spiel einen Kasten Spezi, aber nur das Original, als vom Team selbst auferlegte Belohnung spendieren darf.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (4/3), Gerda Ne’meth (3/3), Katharina Eibel, Franziska Röhr, Eliza Wodarczyk (1), Jennifer Hu (2/3), Jule Gundacker, Stefanie Heger (1), Leonie Ruhland (3/2), Sophia Rebin (2/2) und Romy Wittmann (1).

Spielbericht: Heimniederlage für HC Weiden

Nach der 25:30-Heimniederlage in der Bezirksoberliga gegen den Tabellenfünften SG Mintraching/Neutraubling standen die Handballerinnen des HC Weiden erneut ohne Punkte da. Dabei erwischten die Gastgeberinnen einen guten Start und gingen mit dem ersten Angriff in Führung. Kein Team schaffte es in der Folge, sich abzusetzen, und die Führung wechselte munter hin und her (9:9). Es folgte eine starke Phase der Max-Reger-Städterinnen, die sich mit 2 Toren absetzten, ehe die SG mit dem Pausenpfiff zum 13:13 ausglich. „Zehn Minuten vor der Pause haben wir es verpasst, uns deutlich und entscheidend abzusetzen. Uns fehlt momentan die Schnelligkeit im Kopf, so können wir uns entscheidende Bälle nicht erkämpfen“, sagte HC-Trainer Thomas Eichinger.

Mit Wiederanpfiff setzte sich das spannende Spiel mit wechselnden Führungen fort (19:19). In der Folgezeit waren individuelle Fehler, Pech im Abschluss und unglückliche Schiedsrichterentscheidungen entscheidend für die Weidener Heimniederlage. Weiden gelang kein Tor mehr, und die Gäste setzten sich auf 24:19 ab. Nun lief die Zeit davon. Zwar verkürzte der HC den Abstand nochmals auf 25:27, die Gäste brachten das Spiel aber clever zu Ende. So siegte nicht die bessere Mannschaft, wohl eher die routiniertere Truppe aus Mintraching. Enttäuscht und niedergeschlagen waren sich die Spielerinnen einig: „Wir hätten heute nie und nimmer verlieren müssen, wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen.“ Viel Zeit zum Aufarbeiten bleibt den Weidener Handballerinnen jedoch nicht. Bereits am Samstag geht es bei der HG Pyrbaum/Seligenporten erneut um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Tore HC Weiden: Nina Rittner (2), Sarah Eichinger (1), Jennifer Hermann (8), Aileen Häuber (2), Jasmin Häring (1), Maria Schlosser (5), Lisanne Röhr (1), Tamara Hauer (6)

HC Weiden siegt gegen den Tabellenletzten SG Naabtal erwartungsgemäß hoch

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden empfing am Sonntag zu Hause in der Mehrzweckhalle den bislang punktlosen Tabellenletzten SG Naabtal. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigten die Mädchen des HC Weiden dann doch, wer auf der Platte den Ton angibt. Die SG Naabtal kam am Ende richtig unter die Räder und verlor die Partie mit 37:17 Toren. 

Der Tabellenerste HC Weiden trat vor heimischer Kullisse gegen den Tabellenletzten SG Naabtal an. Die SG Naabtal hatte bislang noch kein Glück und konnte noch kein Spiel für sich entscheiden. Ein Sieg des HC Weiden war zu erwarten, dass er am Ende so hoch ausfiel,  zeigte doch die deutliche Überlegenheit der HC-Mädels. Doch zurück zum Anfang. Die Weidnerinnen erzielten zwar die ersten beiden Treffer, mussten jedoch aufgrund ihres zögerlichen, nicht konsequenten Abwehrverhaltens auch die beiden Gegentreffer von Naabtal hinnehmen. Bis zur 10. Spielminute konnten sich die Weidnerinnen auch nicht richtig absetzen, führten nur mit 7:5 Toren. Den Trainern gefiel  das gezeigte Abwehrverhalten der HC-Mädchen in der ersten Spielhälfte gar nicht. Trotz dieser Schwäche setzten sich die Mädels des HC Weiden durch sehenswerte Treffer im Angriff immer weiter von ihren Gegnerinnen ab. Jennifer Hu erzielte aus dem linken Rückraum ab der 21. Spielminute innerhalb von zwei Minuten drei Tore und trug so zu der schon klaren 19:9 Halbzeitführung bei.

In der zweiten Spielhälfte agierten die HC-Mädchen in der Abwehr nun etwas konsequenter und setzten gleichzeitig ihr torgefährliches Angriffsspiel fort. So wuchs der Vorsprung von Minute zu Minute an. Die Gegnerinnen gaben sich trotz des deutlichen Vorsprungs der Gastgeber aus Weiden nicht auf und erzielten immer wieder auch ihre Tore. Innerhalb von 7 Minuten nach Wiederanpfiff erhöhten die Weidnerinnen ihren Vorsprung auf 24:12 Tore.  Das Trainerteam setzte vor allem in der zweiten Spielhälfte viele unerfahrene Neulinge ein, um ihnen Spielgelegenheit zu geben. Sie machten einen sehr guten Job und erzielten zur Freude aller auch die ein oder anderen Tore. Das Weidner Team baute ihre Führung trotzdem kontinuierlich aus und siegte am Ende sehr deutlich mit 37:17 Toren.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (1/2), Gerda Ne’meth (4/3), Katharina Eibel (1/2), Franziska Röhr (1), Jennifer Hu (7/3), Stefanie Heger (1/2), Leonie Ruhland (1/1), Sophia Rebin (3/5) und Jule Gundacker.

Abwehrbollwerk des HC Weiden legte Grundstein für den Auswärtssieg gegen Nabburg/Schwarzenfeld

Ein durch Faschingsurlaub und Erkältung geschwächter Kader der weiblichen B-Jugend des HC Weiden reiste am Samstag nachmittag zum Derby nach Schwarzenfeld, um dort das Rückspiel gegen die Mädchen von Nabburg/Schwarzenfeld zu bestreiten. Die bis zum Schlusspfiff kämpferische und  extrem spannende Partie gewannen am Ende die Gäste aus Weiden mit 14:16 Toren. 

Wiedereinmal stand der Dauerrivale Nabburg/Schwarzenfeld für die Mädchen des HC Weiden auf dem Programm. Beide Mannschaften liegen in der Tabelle dicht beieinander und nach dem verlorenen Hinspiel war klar, dass es für die HC-Mädchen kein Zuckerschlecken werden wird. In den ersten beiden Minuten ging das Heimteam gleich mit 2:0 in Führung. Die Weidnerinnen brauchten dann ganze 7 Minuten, um ihr erstes Tor zu werfen. Es zeichnete sich sehr bald ab, dass die Partie eine Abwehrschlacht werden wird. Beide Mannschaften standen in ihren Abwehrreihen sehr gut und agierten äußerst konsequent. Die  HC-Mädchen konnten sich schließlich aus dem anfänglichen Rückstand dann doch befreien und gingen in der 12. Spielminute erstmals mit 3:4 Toren in Führung. Nach dem Ausgleich der Gastgeberinnen bauten die Weidnerinnen dann bis zur Halbzeit ihre Führung mit 4:7 Toren aus. Bis dahin waren die Weidner Trainer mit dem Abwehrbollwerk ihrer Mannschaft sehr zufrieden. Im Angriff musste nachgebessert werden, um mehr Druck auf die gegnerische 6:0 Formation auszuüben.

In der zweiten Spielhälfte schlichen sich gleich zu Beginn sehr viele Abspiel- und technische Fehler bei den Weidner Mädchen ein. So konnten die Nabburg/Schwarzenfelderinnen den Rückstand verkürzen und schließlich sogar in der 33. Spielminute mit 9:8 in Führung gehen. In der Folgezeit stellten sich die HC-Mädchen zusammen mit ihrer Torfrau ganz stark in der Abwehr den gegenerischen Durchbruchversuchen entgegen. Leider vergaben sie aber im Angriff immer wieder klare Torchancen bei Durchbrüchen, Gegenstößen und 7-Meter, um das Spiel auf die Weidener Seite zu ziehen. Unnachgiebig erkämpften sie sich dann in der 43. Spielminute durch zwei Tore in Folge von Olivia Bock doch den spielentscheidenden zwei Tore Vorsprung, den sie bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben. Das spannungsgeladene Match endete diesmal mit einem 14:16 Sieg für die HC-Mädchen. Die Freude darüber war riesig. Die auffallend positive Stimmung im Weidener Team, die Unnachgiebigkeit und der vorbildliche  Teamgeist während der gesamten Spieldauer wurden schlussendich mit dem Sieg belohnt.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner, Julia Wiesner (3/3), Hannah Härtl (1), Lena Arnold (2), Paula Grillmayer (2/1), Jennifer Hu (1), Olivia Bock (3) und Leonie Ruhland.