Komfortable Halbzeitführung endete in bedauerlichem Unentschieden

In Cham trat die weibliche C-Jugend des HC Weiden im Auswärtsspiel gegen die JHG Regendreieck an, führte in der Halbzeit überlegen und klar, musste aber in der zweiten Spielhälfte viele Federn lassen und gelangte am Ende nur noch zu einem Unentschieden.

Bereits im Hinspiel kam es auf die Schlussphase an. Die Weidener Torfrau hielt einen Siebenmeter, so dass die Truppe des HC Weiden knapp mit einem Tor Vorsprung siegte. Das sollte am Samstag im Rückspiel anders werden. Die Mädchen des HC Weiden zeigten ein konsequentes, geradliniges und schnörkelloses Angriffsspiel und zogen von Anfang an davon. Im Verlauf der ersten Hälfte bauten die Mädels ihre Führung klar aus, weil sie ihre Chancen nutzten und gerade auf beiden Außenpositionen durch Hanna Werner sehr viele Durchbrüche hatten und ihre Tore warfen. Ebenso fackelten die Rückraumspielerinnen nicht und trugen neben zwei Treffern vom Kreis zum Halbzeitstand von 18:9 für den HC Weiden bei.

In der zweiten Spielhälfte hatten die Regendreieckerinnen auf einigen Positionen die Gefährlichkeit der Weidnerinnen erkannt, spielten deutlich aggressiver als in der ersten Hälfte und änderten an einigen Positionen das Abwehrverhalten. Dazu kamen viele technische Fehler der Mädchen des HC Weiden, was immer wieder zu Gegentoren führte. So verkleinerten die Gegnerinnen den komfortablen Vorsprung immer mehr. Die Spielmacherin von JHG Regendreieck konnte in der zweiten Halbzeit kaum mehr unter Kontrolle gehalten werden. Sie warf insgesamt 16 Tore. Hinzu kam auch noch das Unglück, dass die Weidnerinnen zwei Siebenmeter verwarfen. Kurz vor Schluss stand zwar noch eine Führung mit einem Tor auf dem Tableaut, doch in letzter Minute glich die JHG Regendreieck aus und es stand nach dem Abpfiff 23:23.

Es war ein bedauerliches Unentschieden, das nach dem Auftreten des HC Weiden in der ersten Spielhälfte nicht für möglich gehalten gewesen wäre. Große Anerkennung muss den Gegnerinnen gezollt werden, die nicht aufgaben und dadurch den hohen Rückstand noch ausgeglichen haben.

Es spielten: Christine Greger (TW), Lena Arnold (3), Julia Wiesner (5/2), Steffi Heger, Emmy Kraus, Julia Obwandner, Hannah Härtl (2), Hanna Werner (8/3).

Spielbericht Herren: Herbe Niederlage gegen Konkurrenten

Die erste Herrenmannschaft des HC Weiden musste am Samstag eine deutliche 27:15 Niederlage hinnehmen. Die vielen Ausfälle konnten an diesem Spieltag nicht kompensiert werden.

Neben dem langzeitverletzten Christian Strasser mussten die Weidener mit Stefano Flierl, Jonas Baunoch, Kristof Wittmann, Andres Zahn und Max Hahn auf fünf weitere Kräfte verzichten. Da auch Matthias Werner verletzungsbedingt nur zum Siebenmeter antrat, stand gegen die erfahrenen Winkelhaider eine sehr junge Truppe auf dem Spielfeld.

Etwas Nervosität war im Spiel zu spüren, was sich in Fehlpässen oder technischen Fehlern bemerkbar machte. Nach zehn Minuten konnte man diese etwas ablegen und glich beim 4:4 das erste Mal aus. Die folgenden Minuten gestalteten die beiden Teams ausgeglichen, wobei sich auf beiden Seiten die Torhüter hervortaten. Tobias Dirnberger hielt sein Team in der Partie und es gab mehrfach die Chance in Führung zu gehen. Leider wurde zu häufig in der schnellen Vorwärtsbewegung der Ball verloren oder man blieb in der defensiven Abwehr der Gastgeber hängen. Zur Halbzeit lagen die Max-Reger-Städter zwar hinten, allerdings beim 8:11 in Schlagdistanz.

Ein wenig Hoffnung nach der Pause

Die Hinweise in der Halbzeitansprache konnten leider im zweiten Durchgang nicht umgesetzt werden.

Wir müssen mehr Verantwortung für den Ball haben und mit mehr Power und Willen im Angriff in die Zweikämpfe gehen, versuchte Matthias Werner seine Mannen in der Pause richtig einzustellen. Auf dem Spielfeld häuften sich die technischen Fehler und Winkelhaid setzte sich mit einem 5:1-Lauf schnell auf sieben Tore ab. Eine genommene Auszeit konnte das Team nicht dauerhaft wecken. Lediglich Jannis Prelle gelangen nach überzeugenden Aktionen drei Treffer in Folge und ließen etwas Hoffnung aufkeimen. Als auch er nach seinem letzten Treffer verletzungsbedingt das Feld räumen musste, wurden die HCler von Tempogegenstößen überrollt.

Alleine zwischen der 30. und 45. Minute kamen die Hausherren sieben Mal zu diesen leichten Toren. Wurde in der Abwehr einmal ein Ballgewinn erzielt, stieß man im Positionsangriff an seine Grenzen. Es wurde zu zaghaft und statisch agiert und man konnte die erfahrene Winkelhaider Mannschaft nur selten ernsthaft in Gefahr bringen. Am Ende stand eine bittere 27:15 Niederlage, die man aus Weidener Sicht schnell abhaken, aus der man allerdings für die Zukunft seine Lehren ziehen muss.

Es spielten: Dirnberger, Lamm; Lerke (1), Schnabl, Löw M., Hafner (1), Konrad (1), Baldauf, Szameitat (4), Werner (4/4), Döppl (1), Löw S., Kick, Prelle (3)

Spielbericht Damen: Bittere Pleite für HC-Rumpfteam

Bild: mhs

 

Es soll das Duell im Kampf um Platz zwei der Bezirksliga werden. Doch die Handballerinnen des HC Weiden reisen stark ersatzgeschwächt zum HV Oberviechtach.

Die Damen des HC Weiden verloren in der Bezirksliga auswärts mit 33:43 beim HV Oberviechtach. Sieben Stammkräfte inklusive Torfrau meldeten sich krank ab. Auch ehemalige Spielerinnen standen nicht zur Verfügung. Fürs Tor sagte nach langer Suche Kerstin Bauer zu, die vor Jahren letztmals zwischen den Pfosten gestanden hatte. Das kleine Team nahm es sportlich und sagte die Partie nicht ab.

Die Favoritenrolle lag folglich klar beim Gastgeber, doch der HC spielte unbekümmert auf und ging durch Häuber erstmals in Führung (6:5). Oberviechtach agierte zunehmend nervöser und brachte die Spielzüge nicht mehr erfolgreich zu Ende. Beim Stand von 10:7 für Weiden nahm Heimtrainer Will die erste Auszeit. Der HC baute den Vorsprung kurzzeitig auf vier Tore aus (12:8), ehe die HV das Tempo anzog und ausglich (13:13). Beim Stand von 21:19 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt.

Maria Schlosser glich nach 35 Minuten noch einmal aus (22:22). Eine Manndeckung gegen die beste HC-Torschützin zwang Weiden zu einer Umstellung im Rückraum. Der Gegner antizipierte nun stärker und baute mit Tempogegenstößen seinen Vorsprung stetig aus. Zudem fiel Häuber minutenlang nach einem nicht geahndeten Foul aus (25:31). Diesen erneuten Bruch nutzten die Doktor-Eisenbarth-Städter zur Entscheidung. Rath-Lux setzte die letzten Weidener Treffer in einer Partie, in der sich der dezimierte HC lange teuer verkaufte (33:43). Britzel, Baunoch und Konrad sammelten immerhin wertvolle Spielerfahrung. Dem HC bleibt die Hoffnung, dass die Kranken im Laufe der Woche bis zum Heimspiel gegen Sulzbach am 10. März wieder zurückkehren.

HC Weiden: Bauer (TW), Baunoch, Britzel, Häuber (6), Konrad, Rittner (7), Rath-Lux (5), Ruhland (1), Schlosser (14/3)

Sieg und Unentschieden bei den Auswärtsspielen in Neumarkt

Eine weite Anreise nach Neumarkt hatte die weibliche D-Jugend des HC Weiden am Sonntag nachmittag. Um 15.30 Uhr bestritten sie ihr erstes Spiel  gegen den Dauerrivalen aus Nabburg/Schwarzenfeld und siegten diesmal klar. Das zweite Spiel pfiff der Unparteiische um 17.45 Uhr gegen die Mannschaft aus Sulzbach-Rosenberg an. Die Partie endete nach eigenem Unvermögen leider noch unentschieden. Das Team des HC Weiden trat ohne einige Stammspielerinnen an, zeigte dennoch vor allem im zweiten Match eine breitaufgestellte Mannschaftsleistung, bei der erfreulicherweise die Youngsters die auf ihnen lastende Verantwortung übernahmen.

Auch Nabburg/Schwarzenfeld war diesmal krankheitsbedingt geschwächt und musste wie der HC Weiden auf wichtige Spielerinnen verzichten. Die Mädels des HC Weiden nahmen von Anfang an das Heft in die Hand und nutzten im Angriff konsequent die Lücken für ihre Torwürfe. In der Abwehr ging sie etwas verhalten ans Werk, die Gegnerinnen nutzten diesen Umstand aber nicht für sich. Im Verlauf der ersten Hälfte verflachte das Spiel, den Weidnerinnen gelangen ebensowenig wie den Nabburg/Schwarzenfeldern kaum mehr Tore. Mit einer kleinen Führung ging es in die zweite Spielhälfte, die Gegnerinnen holten jetzt auf und kamen sogar zum Ausgleich. Die Mädels des HC Weiden nahmen sich wieder zusammen, zeigten eine konsequente Abwehr und warfen im Angriff dann auch wieder ihre Tore. Trotz zwei Torschützen mehr reichte es den Nabburg/Schwarzenfelderinnen nicht zum Sieg. Die Partie endete nach aufgezählten Werferinnen 17:13 für den HC Weiden.

Im zweiten Spiel traten die Mädchen des HC Weiden gegen den HC Sulzbach-Rosenberg, den sie im Hinspiel deutlich mit 24:12 besiegten, an. Körperlich waren die Gegenerinnen bis auf eine Spielerin den Weidnerinnen unterlegen, zeigten aber viel mehr Bewegung im Angriff und spielten eine 3-3 Abwehr. Der Rückraum des HC Weiden wurde vorgezogen angegriffen und ausgeschaltet. Der Weidener Rückraum bewegte sich sehr wenig und nutzte die Raumtiefe im Angriff nicht. Freistehende Kreis- und einlaufende Außenspielerinnen wurden nicht oder zu spät erkannt. Die HClerinnen taten sich sehr schwer, obwohl sie bis zur Halbzeit eine leichte Führung herausgespielt hatten. In der zweiten Spielhälfte standen sich die Mädchen selbst im Weg und verursachten mangels Bewegung sehr viele technische Fehler. 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff verloren sie unnötigerweise im Angriff den Ball, was zu einem erfolgreichen Gegenstoß der Sulzbach-Rosenbergerinnen führte. Trotz einer 12:11 Führung des HC Weiden nach Toren, reichte es am Ende nach aufgerechneten Werferinnen nur zu einem 16:16 Unentschieden.  Es war wie bereits am vergangenen Wochenende ein verschenkter Sieg.

Erfreulich war dennoch, dass die Mannschaft trotz fehlender Stammspielerinnen die Verantwortung auf ihren Schultern verteilte und übernahm. Gerade im zweiten Match machten die bislang eher unauffälligen Spielerinnen ihre Tore, was das Trainerduo besonders freute.

Es spielten: Paula Kamp (TW), Julia Obwandner, Gerda Ne’meth, Emmy Kraus, Eliza Wodarczyk Anna-Maria Zuber, Steffi Heger, Isabella Pausch und Sophia Rebin.

Zwei Spiele 3:1 Punkte Ausbeute für die männliche B Jugend

Die männliche B Jugend absolvierte in den letzten zwei Wochenenden Begegnungen gegen direkte Tabellennachbarn. Zuerst war die DJK Neumarkt zu Gast in Weiden anschließend machte das Team sich auf die Reise zur SpVgg Mögeldorf.
In der Hinrunde hagelte es gegen die Neumarkter eine 37:24 Niederlage, gegen die SpVgg Mögeldorf konnte sich das HC Team mit 22:20 durchsetzen.

Die Gäste aus Neumarkt kamen siegessicher in der Realschulhalle, mit gutem Grund nicht nur wegen dem guten Hinspiel Ergebnis. Denn die HCler mussten kurzfristig wegen Grippe auf dem Tormann Kevin Tarada und die beiden Rückraumspieler Marius Kloos und Felix Marterer verzichten. Trainer Wachsmann konnte auf die beiden C Jugend Spieler Felix Körber, Tormann, und Philip Zuber, Außen, zurückgreifen.
Trotz Umstellung im Rückraumbereich zeigten die Weidener eine sehr gute Partie von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die Zuschauer waren ebenso hin und hergerissen von der tollen Handballpartie die beiden Mannschaften zeigten. Zuerst war der Gastgeber am Drücker. Nach 8 Minuten stand es 5:3 für den HC. Rückraum Mitte Spieler Maurice Wachsmann nutze seine Freiheiten und bediente seine Mitspieler mit klugen Pässen. Leider schlichen sich dann vermehrt Fehler im Angriffspiel ein die die Gäste mit erfolgreichen Kontern beantworteten. Der Spielstand kippte zu Gunsten der Neumarkter. Sie enteilten über ein 5:7 auf ein 10:14 den Weidener davon. Zurückblickend auf die Spiele in der laufenden Saison waren solche Ergebnisse immer das Ende für den HC. Aber diesmal zeigten die Weidener Biss. Die 6:0 Abwehr funktionierte sehr gut und ließ den Gästen im normalen Angriffsverhalten fast keine Chance. Bis zur Halbzeit konnten die Gastgeber das Ergebnis auf 12:14 verringern.
Die zweite Hälfte beging so wie die erste aufhörte. Die DJK konnte immer einen zwei Tore Vorsprung halten und der HC war bemüht das Ergebnis immer weiter zu egalisieren und schaffte es sehr oft gleichzuziehen. Bis zum 22:22 war die Partie völlig offen. Zwei Minuten vor dem Ende führten die Gäste wieder mit 22:24. Die Wachsmann Jungs gaben sich wieder nicht auf und konnten 45 Sekunden vor Schluss zum 24:24 ausgleichen. Der letzte Angriff der Neumarkter konnte abgewehrt werden. In den darauffolgenden 25 Sekunden konnte der HC Weiden das Ergebnis halten.

Es spielten für den HC Weiden: Felix Körber, Lukas von Lassow (1), Fabian Vogel (2), Maurice Wachsmann (5), Simon Kostial (2), Felix Kurzwart (3), Hubert Dirnberger, Philip Zuber (5), Markus Böttcher (3) und Daniel Wiesner (3)

Gegen die SpVgg Mögeldorf rechnete sich Trainer Tom Wachsmann auf jeden fall zwei Punkte aus. Dann in den beiden letzten Partien gegen Oberviechtach und Neumarkt ging die Formkurve seines Teams steil nach oben, zudem lichtete sich das Krankenlager und er konnte auf alle Spieler zurück greifen.
Im Spiel waren erst die Gastgeber am Zuge und konnten nach 4 Minuten mit 2:0 in Führung gehen, erst dann gaben die HCler ein wenig Gas. Nach einem 3:3 setzten sich die Weidener lange Zeit immer mit einem Tor ab, die Gastgeber glichen meist wieder aus. In den letzten fünf Minuten hatte das gesamte HC Team einen Filmriss. Die Abwehr stand nicht mehr sattelfest und im Angriff wurde ideenlos gegen die Abwehr gerannt. Vor allem mit dem auflösenden Rückraumspieler an dem Kreis hatte die HC Abwehr seine größten Probleme. Die SpVgg konnte sich auf 15:12 kurz vor der Pause absetzen. Zum Glück konnten die Gäste kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 15:13 verkürzen. Vor allem Daniel Wiesner konnte mit seinen Treffern das schlimmste verhindern
Nach einer mächtigen Standpauke in der Kabine fing die HC Truppe endlich wieder an bessere Leistungen anzuknüpfen. Aggressiver in der Abwehr, entschlossener im Angriff konnten die HCler den Gastgeber den Schneid abkaufen. Nach einem 16:16 konnten die Max Reger Städter auf 18:16 enteilen. Dieser Vorsprung wurde noch auf ein 25:20 in der 40. Minuten ausgebaut. Die Gastgeber konnten dem nichts mehr entgegen setzen, auch eine offensive Abwehr beantworteten die Gäste aus Weiden mit Torerfolgen. Nach 50 Minuten wurde die Partie mit 30:25 aus der Sicht des HC Weiden abgepfiffen.

Es spielten für den HC Weiden: Kevin Tarada, Felix Kurzwart, Fabian Vogel (1), Marius Kloos (5), Felix Marterer (6), Maurice Wachsmann(4), Lukas Von Lassow, Hubert Dirnberger (1), Markus Böttcher (3) und Daniel Wiesner (10)