Spielbericht: Heimniederlage zum Auftakt

Gegen die favorisierten Gäste vom ESV Regensburg setzte es am Sonntag Abend in der gut gefüllten Mehrzweckhalle eine 30:36 Heimniederlage.

Man hatte sich viel vorgenommen für den Saisonstart, dementsprechend motiviert ging man ins Spiel. Durch konsequente Abwehrarbeit und gute Quoten im Angriff hielten die Herren des HC Weiden in der Anfangsphase gut mit. Immer wieder wurden Räume freigespielt und Chancen sicher verwertet. So konnte man das Spiel bis zur 25. Minute ausgeglichen gestalten und mehrmals ein Tor vorlegen. Doch dann häuften sich leichte Fehler und Fehlwürfe im Angriff und es gelang den Eisenbahnern aus Regensburg immer öfter, in aussichtsreiche Wurfpositionen zu kommen. So ging es mit einem 13:17 in die Halbzeitpause.Auch nach der Halbzeit bot der HC Weiden eine kämpferisch ansprechende Leistung. Doch leider gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Als dann eine doppelte Überzahl nicht genutzt wurde und die Manndeckung gegen die auffälligen Rückraumakteure der Regensburger zu viele Freiräume für die restlichen Feldspieler bot, wuchs der Regensburger Vorsprung auf 9 Tore an.

Trotz einer deutlichen Ansprache in der fälligen Auszeit und wieder besserem Zugriff auf die Gegenspieler konnten die Weidner den Rückstand nicht mehr entscheidend verringern und verloren somit gegen einen erwartet starken Gegner mit 30:36.

„Wir haben eine kämpferisch tadellose Leistung gezeigt“ so Spielertrainer Werner. „ Doch auf Grund unserer mangelnden Chancenverwertung, in Teilen zu passiven Abwehrarbeit und auch einiger unglücklicher Gegentreffer haben wir gegen einen starken Gegner verloren. Dennoch können wir auf diese Leistung aufbauen und unsere Fehler im nächsten Spiel reduzieren.“

Die Gelegenheit dazu bietet sich den Herren des HC Weiden erst in zwei Wochen auswärts bei der SG Regensburg.

Es spielten: Hahn, Lamm; Werner (10/7 Tore), Flierl (7), Konrad (4), Schnabl (3), Zahn (2), Szameitat (1), Wittmann (1), Kick (1), Baldauf (1), Lerke, Baunoch, Löw

Vorbericht: Damenmannschaft des HC Weiden wieder in der Ferne gefordert

Bereits am Feiertag um 15:00 Uhr sind die Damen des HC Weiden erneut gefordert, wenn sie zum zweiten Auswärtsspiel in Folge gegen den Aufsteiger HG Hemau/Beratzhausen reisen.

Der Liganeuling wird jedoch nicht einfach zu bespielen sein und die Punkte können keinen falls im Vorbeigehen mitgenommen werden. Der letztjährige Ligaprimus der Bezirksklasse Mitte, konnte am Ende der Saison mit einer weißen Weste, ohne Verlustpunkt und einem überragenden Torverhältnis abschließen.

Die Truppe von Coach Dennis Mößl wird dementsprechend motiviert sein, nicht nur die ersten Punkte in der Bezirksliga einzufahren, sondern auch die Siegesserie nicht zu beenden.

Nachdem die Weidner Damen mit dem Auswärtserfolg bei der SG Regensburg II optimal in die neue Saison gestartet sind, gilt es nun erneut Auswärts das volle Leistungsvermögen aufs Parkett zu bringen.

Nachdem hinter Torfrau Stefanie Bräunlein immer noch krankheitsbedingt ein Fragezeichen steht, wird sich wohl A-Jugendspielerin Anna-Lena Beer erneut beweisen können. Ebenfalls wird Jenny Hermann wohl ihre Verletzung aus Regensburg noch nicht gänzlich auskuriert haben und ebenfalls nur von der Bank aus unterstützen können.

„Wir werden auch beim Aufsteiger nichts geschenkt bekommen, und 60 Minuten arbeiten müssen. Hemau/Beratzhausen hat eine gute Mannschaft, die geschlossen auftritt und ein schnelles, erfolgreiches Umschaltspiel beherrscht. Wenn wir es aber schaffen wieder eine robuste, mutige Abwehr zu stellen, den Gegner zu Fehlern zwingen und im Abschluss weniger fahrlässig mit unseren Großchancen umgehen, ist es uns auch möglich aus dem Regensburger Westen Punkte mit nach Weiden zu nehmen.“ Äußerte sich Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel.

Für die Damen des HC Weiden werden zum Einsatz kommen:

Nina Rittner, Jasmin Häring, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Anna-Lena Beer, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Laura Venzl, und Lisanne Röhr

Auftakt nach Maß der männlichen B-Jugend

Die männliche B Jugend startete am Sonntag mit Ihrem ersten Spiel in Ihre Verbandsrunde. In der Bezirksliga Nordost haben es die Weidener hauptsächlich mit Nürnberger Teams zu tun. Einzig das Team aus Amberg ist in der unmittelbaren Nachbarschaft. Bis auf zwei Mannschaften sind die Gegner völlig unbekannt.
Mit acht Spielern reiste der HC Tross am Sonntag nach Eibach gegen die II. Mannschaft. Die I. Mannschaft spielt in der Landesliga Nord. Interessanterweise konnten die Gäste die Partie TV Eibach gegen TSV Friedberg vor Ihrem Spiel beiwohnen.
In den ersten 10 Minuten in der Partie passierte nicht viel und der Spielstand lautete 3:3. Beide Teams begannen sehr zaghaft und ohne Elan. Die Gastgeber hatten viele Probleme mit der gut eingestellten 6:0 Abwehr der Weidener. Meist wurden ihre Angriffsbemühungen vor der 9m Linie gestoppt oder der gut aufgelegte Tormann Kevin Tarrada vereitelte die Torchancen. Wiederrum hatten die HC´ler im Angriff in den ersten 20 Minuten mit sich selbst Probleme. Entweder wurde im Zeitlupentempo der Hacken versucht oder die Würfe kamen nur halbherzig aufs Tor. Einzig alleine Spielmacher Marius Kloos nutze seine Chancen treffsicher und erzielte alleine 7 Treffer im ersten Durchgang. Die Eibacher nahmen daher ab der 16. Spielminute Kloos beim Spielstand von 5:7 in Manndeckung. Das lähmte das Angriffsverhalten der HC´ler nur kurz und das HC Team nutze seine Freiräume und zog auf 5:10 davon. Nach 25 Minuten gingen beide Teams beim Stand von 6:11 in die Pause.
Trainer Wachsmann appellierte an sein Team so weiter zu spielen. In der Abwehr weiter so kollektiv zu arbeiten und im Angriff aufgrund der offensiven Deckung von Kloos die Freiräume zu nutzen. Nach Anpfiff in die zweite Hälfte erwischten die HC´ler einen guten Start und erzielten vier Tore in Folge. Der Gästetrainer stellte daraufhin seine Abwehr auf 3:3 um. Das half aber nicht viel, denn die Weidener bestraften die überforderten Gastgeber mit einfachsten Mitteln. Meist wurden die Auslösehandlungen mit dem sich anbietenden Kreisspieler Hubert Dirnberger eröffnet. Durch schnelles Doppelpassspiel mit dem Kreis fanden die Wachsmann Jungs schnell die großen Lücken und zogen schnell auf 12:23 davon. Erstaunlicherweise, im Gegensatz zur letzten Saison, konnten 5 Treffer der Weidener durch schnellen Gegenstoß erzielt werden. Letztendlich stand es nach 50 Minuten 29:15 für den HC Weiden, ein gelungener Saisonauftakt.
Es spielten für den HC: Kevin Tarrada, Maurice Wachsmann (10), Fabian Vogel (2), Marius Kloos (9), Felix Marterer (6), Simon Kostial (1), Felix Kurzwart (1) und Hubert Dirnberger

Zweite Niederlage im zweiten Spiel

Auch im zweiten Spiel in der ÜBOL Nordost gelang den Mädchen der weiblichen C-Jugend des HC Weiden  kein Sieg. Das Team der HSG Fichtelgebirge hielt im Sonntagsspiel ihren herausgespielten Vorsprung bis zum Schluss und siegte letztlich verdient mit 25:23 Treffern.

Nach der hohen und klaren Niederlage von 37:11 vergangenes Wochenende gegen die SpVgg Diepersdorf wollten die Mädchen im Duell mit der HSG Fichtelgebirge diesmal zu Hause in der Mehrzweckhalle Weiden siegen. Die Mannschaft war nach der hohen Niederlage vom vergangenen Wochenende doch noch etwas verunsichert und kannte zudem die Spielstärke der HSG Fichtelgebirge nicht.

Nach dem ersten Angriff gelang den HC-Mädchen der erste Treffer nicht, so dass im Gegenzug die HSG Fichtelgebirge mit 1:0 in Führung ging. Mit unbeweglicher, inkonsequenter Abwehrleistung und zögerlichem Angriffsverhalten verschafften die Weidnerinnen den Gästen die nächsten Gelegenheiten zu Toren, die sie auch eiskalt nutzten. So zogen die Mädchen aus Wunsiedel mit einem drei Tore Vorsprung davon und bauten diesen bis Mitte der ersten Halbzeit teilweise bis auf fünf Tore aus. Die HSG Fichtelgebirge war in dieser Phase effektiver und nutzte das lasche und statische Abwehrverhalten der HC-Mädchen klar aus. Dazu kam die schlechte Torausbeute in den Angriffen. Gegen Ende der ersten Spielhälfte schafften es die Spielerinnen des HC Weiden dennoch, einen größeren Rückstand zu verhindern und verringerten den Abstand wieder auf drei Tore. Die Teams gingen mit einem 11:8 für die HSG Fichtelgebirge in die Pause.

In der zweiten Spielhälfte agierten die HC-Mädchen in der Abwehr etwas besser, verursachten dabei aber auch  immer wieder Zeitstrafen und Strafwürfe, die dazu beitrugen, den Abstand der Gegnerinnen von drei Toren nicht  verringern zu können. Erst gegen Ende der zweiten Spielhälfte zeigten die Mädels des HC Weiden eine kompakte, konsequente und starke Abwehrleistung und legten so den Grundstein, die Führung der Gegnerinnen Tor um Tor zu verkürzen. Dennoch reichte es am Ende nicht, um damit wenigstens einen Ausgleich zu erzielen. Dazu war das Angriffsspiel zu überhastet und mit vielen individuellen Fehlern behaftet.

Die HSG Fichtelgebirge gewann in einer zumindest am Ende spannungsgeladenen Partie verdient mit 25:23 gegen den HC Weiden. In den letzten 10 Minuten präsentierten sich die HC-Mädels kämpferisch und konsequent in der Abwehr und gaben zu keiner Zeit auf. Eine solche Leistung über die gesamte Spieldauer wäre künftig ein ordentlicher Grundstein für bessere Ergebnisse.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (2), Gerda Ne’meth (4), Hannah Härtl, Julia Wiesner (12), Emmy Kraus, Jennifer Hu (1), Olivia Bock (4), Isabella Pausch, Leonie Ruhland, Sophia Rebin und Leonie Binner.

Spielbericht: HC-Damen starten mit Auswärtssieg in neue Saison

Die Voraussetzungen für diese Partie waren für die Weidenerinnen gar nicht so schlecht und das obwohl Torfrau Stefanie Bräunlein krankheitsbedingt das Spiel absagen musste. Die Damen des HC haben die Vorbereitung optimal trainiert und waren nach den langen und anstrengenden Wochen nun heiß, dass es endlich wieder um Punkte ging.

Nachwuchs beweist sich

Den besseren Start erwischte jedoch die Heimmannschaft, gleich den ersten Angriff nutzte die beste Werferin der Donaustädterinnen an diesem Tag, Magdalena Seiler, zur 1:0 Führung. Nach dem 2:0 erzielte Neuzugang Nadine Roith den ersten Treffer für ihren neuen Verein. Jedoch gelang den Gästen in der Anfangsphase nicht viel, in der Abwehr bekam man die quirlig agierende Kreisläuferin nicht zu fassen und im Angriff spielte man noch zu ungeduldig. Beim Stand vom 5:3 Toren stellte Weidens Trainer die Abwehr um, von einer 6:0 über ein 5:1, fand man bei 5:0+1 endlich das richtige Mittel um den Angriff der Regensburgerinnen zu entschärfen.

A-Jugendtorhüterin Anna-Lena Beer erwischte in ihrem allerersten Damenspiel einen super Tag und konnte ihr riesen Talent mehr als einmal unter Beweis stellen. Mit ihren vielen sehenswerten Aktionen brachte die ins kalte Wasser geschmissene Torfrau die Damen des HC Weiden immer besser ins Spiel. Im Angriff agierten die Weidenerinnen nun auch abgeklärter und sie spielten ihre Kombinationen geduldig zu Ende. So warfen die HC Damen in der 27 Spielminute den langersehnten Ausgleich, um pünktlich zur Halbzeitpause mit 9:10 Toren erstmals die Führung im Spiel zu übernehmen.

HC Damen nicht zu stoppen

Die Halbzeitanalyse fiel trotz holprigen Beginns positiv aus, die wenigen Fehler wurden nochmals angesprochen und Weidens Trainer haderte nur allein mit der Chancenauswertung, die eine noch bessere Ausgangsposition verhinderte. Die zweite Hälfte begann in den ersten zehn Minuten noch sehr ausgeglichen und Regensburg glich in der 40 Spielminute letztmalig zum 12:12 Toren aus. In dieser spannenden Phase zeigte der Schiedsrichter Maria Schlosser nach einem Foulspiel eine mehr als überharte Rote Karte. Wer aber dachte dies würde die HC Damen aus dem Konzept bringen irrte. Nina Rittner und Julia Hanauer übernahmen weiterhin viel Verantwortung und lenkten nun die „jungen Wilden“. Nun begannen die Festspiele von Jasmin Häring und Aileen Häuber, die erst 18-jährige Halbspielerin trug sich bis zum Ende des Spiels insgesamt 10-mal in die Torschützenliste ein und wurde somit Top-Torschützin des Spiels. Über 14:16 und 17:21 Toren und dem letzten Feldtor durch Mittespielerin Sarah Eichinger, siegten die Damen des HC Weiden am Ende völlig verdient mit 19:23 Toren.

„Bewährungsprobe gut absolviert“

Der Trainer des HC Thomas Eichinger erklärte nach dem Spiel: „Ich bin sehr stolz auf die Mädels, sie haben heute eine tolle Moral und eine kämpferische Leistung gezeigt. Ganz besonders freut es mich für unsere junge Garde, die ihre Bewährungsprobe heute sehr gut absolviert hat. Einzig mit der mangelnden Chancenauswertung, mit fünf verworfenen 7-Meter und 10 Pfosten- / Lattentreffern kann ich nicht zufrieden sein. Aber ich bin mir sicher, dass wir dies auch in den nächsten Wochen in den Griff bekommen.“

Zum Schluss bleibt nur noch die Hoffnung, dass die Verletzung aus der 50. Spielminute von Linksaußen, Jennifer Hermann, nicht so schlimm ausfällt und sie beim nächsten Spiel am Mittwoch 03.10.2018 15:00 Uhr, beim Aufsteiger HG Hemau/Beratshausen, wieder für die Weißblauen auflaufen kann.

Für den HC Weiden spielten:
Tor Anna-Lena Beer, Julia Hanauer (1), Nina Rittner (3), Jacqueline Konrad, Sarah Eichinger (1), Jennifer Hermann (1), Aileen Häuber (10), Jasmin Häring (3), Nadine Roith (1), Maria Schlosser (3), Elena Baunoch