Vorbericht zu den Spielen der Damen und Herren des HC Weiden für die Derbys in Nabburg / Schwarzenfeld

Am Samstag Nachmittag treffen die Damen und Herren in Schwarzenfeld jeweils auf die Teams der HSG Nabburg / Schwarzenfeld.
Die Herren starten um 19:15 Uhr im Sportpark mit ihrem ersten Spiel der Bezirksliga Ost beim Mitabsteiger der letztjährigen Saison. Für die Weidner galt es am Ende der Saison die Mannschaft neu zu formieren, sowie mit Jannis Prelle und Flo Breinbauer ein neues Trainergespann zu implementieren. Nach der langen und harten Vorbereitung treffen die HC Herren nun gleich auf einen Gegner der am Ende der Saison wohl am oberen Drittel der Tabelle zu finden sein wird und für den der Abstieg letzte Saison wohl als Betriebsunfall eher überraschend kam. Die Gastgeber mussten trotz 13 Punkten als drittletzter den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten.

„Wir haben in der Vorbereitung gute Spiele gezeigt und uns vor allem in der Abwehr weiterentwickelt. Wir hätten uns als Einstieg zwar einen leichteren Gegner gewünscht aber so werden wir sehen können wie weit wir schon wieder sind. Wir können befreit und ohne Druck in die Partie gehen, Favorit ist der Gastgeber.“ Äußerte sich Trainer Jannis Prelle vor dem Spiel.

Die Weidner fahren aber nicht chancenlos zur HSG, den die Derbys der letzten Jahre waren immer heiß umkämpft und mit knappen Ergebnissen mit wechselnden besseren Ausgang für beide Mannschaften beendet worden.

Da zeitgleich auch die Herren II in Auerbach ebenfalls ihre erstes Saisonspiel absolvieren, wird erst nach dem Abschlusstraining feststehen wer für die „Erste“ zum Einsatz kommt.

Bereits zwei Stunden früher, um 17:15 Uhr sind die Damen des HC gefordert. Nachdem am letzten Sonntag mit einem Heimsieg der Saisonauftakt geglückt ist, geht man in der Partie gegen den vermutlichen Ligaprimus und Topfavorit auf die Meisterschaft, nur als Außenseiter in die Begegnung.
Unterschiedlicher dürften auch die Saisonziele der beiden Mannschaften kaum sein. Während der Gastgeber letzte Saison den Aufstieg unglücklich und äußerst knapp verpasste, wird die Söllner-Truppe alles daran setzen um wieder den Sprung in die Landesliga zu schaffen. Ganz im Gegenteil zu den Gästen aus Weiden, deren Devise für die Saison ganz klar lautet, so schnell wie möglich die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

„Wir treffen am Samstag auf eine sehr routinierte, erfahrene und heimstarke BOL Mannschaft, die nicht nur die nötige Ruhe und Gelassenheit im Spiel mitbringt, sondern auch mit wuchtigen Angriffen jede Abwehr vor eine schwere Aufgabe stellen kann. Wir haben uns Wege und Mittel erarbeitet mit solchen Aufgaben fertig zu werden, ob diese schon für eine Überraschung reichen, wird sich zeigen“, so Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel.

Die Max-Reger-Städterinnen hoffen wieder auf viele lautstarke Anhänger die den Weg in die Schwarzenfelder Halle finden und wieder Heimspielcharakter aufkommen lassen.
Die Aufstellung für das schwere Spiel wird wohl erst kurzfristig feststehen, da hinter vielen Spielerinnen noch immer aufgrund Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen ein Fragezeichen steht.

Spielbericht Damen: Knapper, aber verdienter Sieg

Mit 22:20 (11:9) bezwangen die Weidener Handballerinnen die SG Rohr/Pavelsbach im Spiel eins nach der Rückkehr in die Bezirksoberliga. „Wir wussten nicht, wo wir stehen. Eine starke Mannschaftsleistung und viel Spielfreude waren der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich HC-Trainer Thomas Eichinger über den Heimsieg vor zahlreichen Fans in der Mehrzweckhalle. „Ich glaube, der Sieg geht auch so in Ordnung, weil wir über 55 Spielminuten haben.“

Nach einem ausgeglichenen Beginn (6:6) nahm der HC Weiden bei einer Auszeit eine Umstellung im Angriff vor. Binnen fünf Minuten spielte man danach einen Drei-Tore-Vorsprung heraus. Bis zur Halbzeit kam Rohr/Pavelsbach aber wieder auf 11:9 heran. „Es gab nicht viel zu korrigieren in der Pause. Einzig allein die Chancenauswertung passte nicht“, sagte Eichinger über den Verlauf der ersten Spielhälfte.

Die Weidenerinnen wollten auch nach der Pause die Gästeabwehr zu Fehlern zwingen und im Angriff flexibel und beweglich zum Abschluss kommen. Der erste Treffer gehörte jedoch den Mittelfranken. Jennifer Hermann, die mit sechs Toren beste Werferin des Spiels war, stellte jedoch den alten Abstand wieder her. Die Defensive um Abwehrchefin Julia Hanauer war in dieser Phase Herr der Lage. Was dennoch durchkam, entschärfte Nachwuchskeeperin Anna-Lena Beer mit sehenswerten Paraden. Im Angriff zog Nina Rittner gekonnt die Fäden, warf selbst überlegt oder fand in ihren Nebenleuten perfekte Abnehmerinnen. Folgerichtig führte der Aufsteiger nach 43 Minuten mit 17:13.

Aber die Gäste kamen noch einmal zurück. Mit zwei verwandelten Siebenmetern in Folge verkürzten sie binnen drei Minuten auf 17:16.Jetzt war Spannung pur angesagt. Die HC-Damen zogen wieder auf drei Tore davon, aber der Gegner lag in der 58. Minute nur noch einen Treffer hinten. Zwei Weidener Tore in der letzten Spielminute sorgten für den viel umjubelten Endstand von 22:20.Am Samstag geht es für Weiden zum Meisterschaftsfavoriten Nabburg/Schwarzenfeld.

HC Weiden: Tor: Beer; Bräunlein, Hanauer (2), Hauer (4), Rittner (3), Ruhland (1), Baunoch, Konrad, Hermann (6), Röhr (2), Szameitat, Häuber (3), Häring (1).

Deutlicher Auswärtssieg gegen Hersbruck

Nachdem die weibliche B-Jugend des HC Weiden vergangenes Wochenende im ersten Pflichtspiel der Saison 2019/2020 zu Hause gegen den Dauerrivalen Nabburg/Schwarzenfeld eine Niederlage hinnehmen musste, wollten sie im Auswärtsspiel gegen Hersbruck einen Sieg einfahren. Dass die Partie am Ende so deutlich für die Weidnerinnen ausfiel, war dann doch etwas überraschend.

Die weibliche B-Jugend des HC Weiden reiste in ihrem zweiten Spiel der ÜBOL ins benachbarte Frankenland und trat dort gegen die Spielerinnen des HC Hersbruck an. Das Team aus Hersbruck war für die Weidnerinnen gänzlich unbekannt und konnte schwer eingeschätzt werden. Zudem wollten die Mädels ihre erste Saisonniederlage gegen Nabburg/Schwarzenfeld ausmerzen.

Die Weidnerinnen taten sich die ersten Minuten eher schwer, in das Spiel zu finden, vergaben die ein oder andere Torchance und auch einen Siebenmeter. So gelangen ihnen in den ersten 10 Minuten nur drei Tore, obwohl schnell deutlich wurde, dass Hersbruck kein Mittel zum Durchbruch in der Weidener Abwehr fand. Langsam nahmen die Spielerinnen des HC Weiden Fahrt auf und konnten ihre Treffer im gegnerischen Tor setzen. Bis zur Halbzeit spielten sie sich einen komfortablen Vorsprung von 14:7 Toren heraus und gingen mit diesem Spielstand in die Pause.

In der zweiten Spielhälfte dominierten die Weidnerinnen das Spiel weiter und bauten ihre Führung bis zur 34 Spielminute mit 18:7 Toren aus. Es wurde nun immer deutlicher, dass der HC Hersbruck nichts entgegenzusetzen hatte. Unaufhörlich verwandelten die Mädchen des HC Weiden ihre Chancen und erhöhten den Spielstand. Die letzten beiden Tore des Spieles warfen die Mädels des HC Hersbruck. Die Partie endete mit 30:13 Toren für den HC Weiden.

Erfreulich war der positive Einstand des Neulings Paula Grillmayer und die sehr gute Leistung der Torfrau Elisabeth Wirth. Das Team zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung, die weiter ausgebaut werden kann.

Es spielten: Emmy Kraus (TF), Elisabeth Wirth (TF), Julia Obwandner (2), Gerda Ne’meth, Julia Wiesner (14), Hannah Härtl (2), Lena Arnold (4), Paula Grillmayer (1), Jennifer Hu, Olivia Bock (6), Eva Härich und Leonie Binner (1).

Saisonauftakt mit Heimspielsieg gegen Neunburg vorm Wald

Eine neu formierte weibliche C-Jugend des HC Weiden startete am heutigen Sonntag ihr erstes Spiel vor heimischem Publikum und landete gleich einen klaren Sieg gegen Neunburg vorm Wald. Die HC-Mädels waren sehr dominant, der am Ende deutlich herausgespielte Sieg war zu keiner Zeit gefährdet.

Die bisherigen Stammspielerinnen der weiblichen C-Jugend wechselten in der aktuellen Saison in die B-Jugend, weswegen nun andere Spielerinnen im Team gefordert waren und die Positionen ausfüllen mussten. Die Rollen waren zwar klar verteilt, aber im Spiel bislang noch nicht ausgelebt.

Umso erfreulicher war es, dass die neue Formation im Rückraum nichts anbrennen ließ und ihre Aufgaben umsetzte. Das Team zeigte von Anfang an, wer in der Mehrzweckhalle das sagen hat, und zog schon nach wenigen Minuten mit 4:0 davon. Neunburg tat sich schwer mit der starken Abwehrleistung und fand kein richtiges Mittel bei ihren Angriffen zum Torerfolg zu kommen. Die Tore der Weidnerinnen erfolgten sehr häufig über die ausgezeichnete Kreisspielerin Jennifer Hu, als auch die wurfstarke Rückraumspielerin Gerda Ne’meth. Trotz leichtsinniger Gegentreffer zogen die HC-Mädels bis zur Halbzeit auf 14:9 Treffer davon.

In der zweiten Spielhälfte ließen die Weidnerinnen nicht nach und führten ihr dominantes Spiel fort. Obwohl die Neunburgerinnen manchmal schneller schalteten und aus Nachlässigkeiten der Mädels des HC Weiden Tore machten, gelang es ihnen nicht, den Rückstand aufzuholen. Die Partie endete mit einem klaren Sieg von 25:15 Toren für den HC Weiden.

Das HC-Trainergespann war mit dem Spiel ihrer Mädchen sehr zufrieden. Erkennbar war vor allem, dass ein sehr großes Potential in der Mannschaft vorhanden ist, das durch Abstellen verschiedener Mängel noch weiter gesteigert werden kann.

Es spielten: Emmy Kraus (TF), Elisabeth Wirth (TF), Julia Obwandner (3/4), Gerda Ne’meth (5/3), Franziska Röhr, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (4/2), Stefanie Heger (2), Leonie Ruhland (2), Sophia Rebin und Katharina Eibel

Vorbericht: HC Weiden will Bezirksoberliga halten

Nach zweijähriger Abwesenheit sind die Handballerinnen des HC Weiden zurück in der Bezirksoberliga. Zum Punktspielstart am Sonntag, 22. September, will der Aufsteiger in eigener Halle die ersten Zähler einfahren.

Für die Damen des HC Weiden ist die BOL kein unbekanntes Terrain. Fünf Jahre gehörten sie dem ostbayerischen Handball-Oberhaus an, ehe nach der Saison 2016/17 der unter unglücklichen Umständen erfolgte Abstieg feststand. „Damals mussten gleich fünf Mannschaften eine Klasse tiefer. Und wir waren halt dabei“, erinnert sich Trainer Thomas Eichinger.

Den Ausrutscher machte das Team um Torgarant Maria Schlosser im Frühjahr diesen Jahres wett. In den Relegationsspielen gegen die HSG Berching/Pollanten gelangen zwei Siege (29:23, 30:28), womit die BOL-Rückkehr in trockenen Tüchern war. Für den Saisonauftakt am Sonntag um 16 Uhr gegen die SG Rohr/Pavelsbach sieht Eichinger seine Schützlinge gerüstet: „Wir waren in der Vorbereitung zwar nicht komplett, haben aber trotzdem gute Leistungen abgerufen.“

Konkurrenzfähig

Beim Bayernligisten HSG Fichtelgebirge hielt die HC-lerinnen beispielsweise ordentlich mit und die Niederlage (28:34) mit sechs Toren Differenz in Grenzen. Und auch bei einem Turnier in Neunburg zeigte sich der BOL-Aufsteiger durchaus konkurrenzfähig. Personell hat sich bei den Weidenerinnen wenig getan. Abgänge gab es keine. Nach einer Babypause meldete sich Tamara Hauer zurück und verstärkt den eingespielten, 20 Spielerinnen umfassenden Kader. Eichinger nennt drei Tugenden, mit denen die Weidenerinnen im Kampf um den Klassenerhalt punkten wollen. „Wir haben einen Riesenzusammenhalt im Team, verfügen über eine enorme Laufbereitschaft und können mittlerweile das Tempospiel variieren“, erklärt der Coach. „Insgesamt hat sich die Mannschaft spielerisch gesteigert.“

Ziel für den HCW ist Tabellenplatz sieben im Zwölferfeld. „Nur der garantiert den Ligaverbleib“, weiß Eichinger aus eigener, bitterer Erfahrung. Die Parole, die er ausgibt, ist eindeutig: „Wir wollen so früh wie möglich gesichert sein.“

Trio favorisiert

Dabei teilt Eichinger die Konkurrenz in zwei Leistungsgruppen ein. „Die HSG Nabburg/Schwarzenfeld, die SG Regensburg und die SG Naabtal werden die Meisterschaft unter sich ausmachen. Für den Rest geht es mehr oder weniger gegen den Abstieg.“ Als „enorm wichtig“ stuft er den Saisonstart am Sonntag gegen den letztjährigen Tabellenachten SG Rohr/Pavelsbach ein: „Das ist ein direkter Konkurrent. Da wollen wir punkten.“