Angestrebten ersten Vorrundensieg nach Unentschieden nicht erreicht – Gesponserte Trainingshoodies steigern weiterhin die Motivation

Die Mädchen der C-Jugend des HC Weiden waren am heutigen Sonntag hochmotiviert. Es sollte nach sechs Niederlagen in Folge nun der erste Vorrundensieg vor heimischen Publikum gegen die SG Regensburg erkämpft werden. Das Team war sehr gut vorbereitet, fast vollzählig und ahnte nicht, dass nach dem Spiel die von den Firmen Sport Sperk und Autohaus Raab gesponserten Trainingshoodies überreicht werden sollen.

Nach einer hochspannenden Partie war das Quentchen Glück wieder einmal erneut nicht auf Seiten der Gastgeberinnen. Das engagierte und kämpferische Team des HC Weiden musste ein in den letzten Sekunden gegebenes Siebenmetertor hinnehmen und gelangte so nur noch zu einem 22:22 Unentschieden.

Bester Stimmung und durch die letzten Trainings gut vorbereitet gingen die Mädchen des HC Weiden in das Heimspiel gegen die SG Regensburg. Nach den vergangenen Niederlagen ließen sie die Köpfe nicht hängen, sondern waren hochmotiviert, zumal sich in den teils unnötig verlorenen Spielen kontinuierlich und deutlich zeigte, welche Leistungssteigerung die Mannschaft vollzogen hatte.

Die Mädels des HC Weiden spielten anfangs unbeschwert und sehr konzentriert auf. Sie vollstreckten im Angriff ihre Torwürfe und standen sehr gut und konsequent in der Abwehr. Obwohl die HClerinnen bis zur Mitte der ersten Spielhälfte permament einen Treffer vorlegen konnten, ließen sich die Mädchen der SG Regensburg nicht abschütteln und hielten immer wieder gut dagegen. Kurz vor Ende der ersten Spielhälfte gelangten die Mädchen des HC Weiden erstmals in Rückstand und gingen knapp mit 11:12 in die Halbzeitpause.

Die zweite Spielhälfte begannen die Weidnerinnen etwas unkonzentriert und gerieten dadurch innerhalb weniger Minuten mit drei Toren in Rückstand, welchen sie kurze Zeit später jedoch wett machen konnten. Ab der 30 Spielminute legten die Weidnerinnen vor und erspielten sich zwei Mal einen zwei Tore Vorsprung. Dabei gelang es ihnen aber nicht, sich von den Regensburgerinnen deutlicher abzusetzen und den Sack zuzumachen. Die Spannung stieg daher von Minute zu Minute. Die SG Regensburg gab nicht auf und hielt immer wieder geschickt dagegen. So erkämpften sie sich vier Minuten vor dem Schlusspfiff sogar eine 20:21 Führung. Eine Minute später glich Julia Wiesner mit einem ihrer vielen Tore erneut aus. Die letzte Auszeit des HC Weiden nutzten die Trainer, ihr Team nochmals zu motivieren, damit ihnen in den knapp zwei verbleibendenen Spielminuten das entscheidene Siegtor  gelingt. Tatsächlich verwandelte Julia Wiesner 50 Sekunden vor dem Abpfiff einen Torwurf. Die Regensburgerinnen erhielten zum Unglück der Gastgeberinnen 10 Sekunden vor der Schlusssirene nach einem Foul bei einem schnellen Gegenstoß einen Strafwurf, den sie mit einem sehenswerten Heber zum Gleichstand von 22:22 verwandelten.

Die wenigen Zuschauer sahen eine bis zum Schluss von beiden Teams spannend geführte Partie, in der den Weidnerinnen erneut ein wenig Glück zum Sieg und zu den ersten zwei Punkten fehlte, um vom letzten Tabellenplatz loszukommen.

Tröstend wartete Thomas Binner als Vertreter des Autohauses Raab und der Firma Sport Sperk nach dem Spiel auf, um den Mädels ihre Trainingshoodies zu übergeben. Sie sind in den Vereinsfarben des HC Weiden gestaltet und neben den beiden Sponsoren mit dem Spieler- und Vereinsnamen versehen. Die Freude darüber war riesig. Beim anschließenden Mannschaftsfoto war der Punktverlust schon fast vergessen.

Es spielten: Anna-Maria Zuber (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (1/1), Gerda Ne’meth (1), Julia Wiesner (4/6), Hannah Härtl (1), Emmy Kraus, Jennifer Hu, Eliza Wodarczyk, Olivia Bock (4/1), Leonie Ruhland (1), Sophia Rebin, Leonie Binner (2).

Vorbericht Herren: Harter Abstiegskampf fordert Freude, Mut, Disziplin

Am Wochenende steht den Herren des HC Weiden eine schwere Partie bevor. Nach der Niederlage am Samstag und dem Schock durch die schwere Verletzung von Top-Torschütze und Spielertrainer Matthias Werner, braucht es eine Trotzreaktion aller Spieler, um die dringend benötigten Punkte zu Hause einzufahren.

Das wird mit Sicherheit nicht leicht, kommen doch die gut gestarteten und unangenehm zu spielenden Altdorfer nach Weiden. Mit einem Punktekonto von 8:4 Punkten und dem derzeit vierten Tabellenplatz können die Mittelfranken zufrieden sein und werden mit breiter Brust anreisen. Verlassen können sie sich dabei auf eine ausgeglichene Mannschaft, die mit agilem Spiel und beweglicher Abwehr zu gefallen weiß. So haben die Altdorfer die zweit-wenigsten Tore pro Spiel kassiert. Dass aber auch diese Mannschaft, wie alle Mannschaften außer den Topteams aus Erlangen und Regensburg, schlagbar ist, zeigt die jüngste Niederlage der Altdorfer gegen die SG Regensburg II.

Es wird nicht leicht

Mit dem Saisonende für Spielertrainer Werner ist die Ausgangslage alles andere als erfreulich, trotzdem gilt es die eigenen Stärken auf die Waagschale zu werfen: „Diese Verletzung ist natürlich ein großer Rückschlag für uns im Abstiegskampf. Dennoch – oder gerade deswegen – werden wir uns gemeinsam mit Freude, aber auch Mut und Disziplin der großen Aufgabe stellen. Wir werden versuchen, die Lücke als Mannschaft zu füllen und die nächsten wichtigen Punkte zu holen“, so Co-Trainer Strasser.

Anpfiff dieser wegweisenden Partie ist Sonntag um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Weiden. „Fans werden mehr denn je zur Unterstützung der Weidener Mannschaft gebraucht“, heißt es vonseiten der Mannschaft.

Spielbericht: HC Herren verlieren Abstiegsderby

Die Handballer des HC Weiden mussten sich nach verletzungsbedingten Rückschlägen mit 26:30 beim Tabellennachbarn HSG Nabburg/Schwarzenfeld geschlagen geben. Nach einer körperbetonten Partie stand man am Ende erneut ohne Punkte da.

In einer Begegnung bei der es bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison um viel ging, entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel. Bis zum 7:7 in der vierzehnten Minute konnte keine Mannschaft mehr als ein Tor vorlegen, wobei die Weidner sich bei besserer Wurfquote bereits etwas absetzen hätten können. Zu häufig scheiterten sie jedoch am tschechischen Schlussmann der Gastgeber. In dieser Phase schied Spielertrainer Matthias Werner verletzt aus, was seine Spieler vorerst gut wegsteckten und die erste zwei Tore Führung herauswarfen. Stefano Flierl musste dann kurze Zeit später mit Schmerzen im Ellbogen vom Feld und sein Vertreter Kristof Wittmann passte zwei Angriffe später. Die sechs Spieler, die auf der Platte standen, hatten wiederholt die Möglichkeit die HSGler weiter zu distanzieren, ließen diese Chancen aber aus. Nabburg glich so kurz vor dem Pausenpfiff zum 13:13 aus.Einige taktische Hinweise in der Halbzeit sollten die Max-Reger-Städter im zweiten Abschnitt auf die Gewinnerstraße bringen. Nach vier Minuten und einem 0:4-Lauf war jedem klar, dass ein schwieriger Weg vor der Mannschaft lag. Zu viele Fehler und Fehlwürfe im Angriff und ein mangelhaftes Rückzugsverhalten machten es einem keineswegs überlegenen Gegner einfach. Gestützt auf eine gute Torwartleistung hatten die Nabburger in der 50. Minute ihre höchste Führung herausgespielt.

Nach dem 24:19 zeigten die HCler Moral und ließen durch einen 5:2-Lauf innerhalb von fünf Minuten noch einmal Hoffnung aufkeimen. Diese lebte bis kurz vor Spielende der körperbetonten Begegnung ohne sich für die Weidner zu erfüllen. Die bittere 26:30 Niederlage muss schnell verdaut werden und an den beiden kommenden Wochenenden die Heimstärke wiedererweckt werden.

Es spielten: Hahn, Lamm; Lerke (1), Schnabl (2), Zahn (1), Konrad (2), Baunoch (3/1), Flierl (5), Szameitat (2), Wittmann (1), Werner (3/1), Löw (2), Kick (2), Baldauf (2)

Spielbericht: HC-Damen machen es spannend

In der Bezirksliga Ost begegneten sich am Wochenende die Handballerinnen des ASV Cham und HC Weiden. Die Mannschaften machten es mehr als spannend.

Nach 60. Spielminuten konnte sich keiner der beiden Mannschaften durchsetzen – sie trennten sich deshalb mit einem Unentschieden (25:25). Die spannende Partie hatte letztendlich auch keinen Sieger verdient. Der ASV erwies sich als der für Weiden schwierig zu bespielende Gegner und Wuchs im Laufe der Partie auch noch über sich hinaus. Cham eröffnete mit dem ersten Angriff vom 7-Meter-Punkt die Partie, jedoch konnte Jennifer Hermann im Gegenzug postwendend für die Weidnerinnen ausgleichen.

Bis zur 20. Spielminute konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen und die Führung wechselte ständig hin und her. Danach gelang es der Heimmannschaft Cham sich einmalig in der gesamten Begegnung mit drei Toren abzusetzen. Aber auch diese Führung machten die Weidenerinnen wieder wett. Der Schiedsrichter pfiff die Partie nach 30 Minuten beim Stand von 14:13 Toren zur Pause.

Hektik kurz vor Schluss

In der Halbzeitansprache versuchte Trainer Thomas Eichinger die eigenen Stärken der letzten Spiele hervorzuheben und den Weidener Teamgeist zu beschwören. Mit neuer Motivation wollte der HC Weiden die Spielhälfte wieder flexibler im Angriff und stabiler in der Abwehr gestalten. Mit Anpfiff waren es jedoch wieder die Gastgeber die den ersten Treffer markieren konnten. Im Spielverlauf sollte sich auch in der zweiten Hälfte nichts ändern. Die Gäste aus Weiden brachten sehr gute Einwurfmöglichkeiten nicht unter und in der Abwehr konnte in dieser Phase Torfrau Stefanie Bräunlein verhindern das Cham sich entscheidend hätte absetzen können.

In den letzten beiden Spielminuten wurde es nochmals hektisch, erst wurde Weiden ein 7-Meter verweigert und direkt im nächsten Angriff ein Treffer, der  allerdings für den Schiedsrichter nur schwer zu erkennen war, nicht anerkannt. Aileen Häuber konnte – letztendlich glücklich für die HC Damen – sechs Sekunden vor Ende mit einer schönen Einzelleistung noch einen Punkt sichern.

Mehr Stabilität für nächste Partien

Trainer Thomas Eichingers Fazit nach der Partie: „Dass wir uns mit der Spielweise der Chamerinnen nicht anfreunden werden, wussten wir vor der Partie. Wir fanden aber über die gesamte Spielzeit nicht zu unserem Rhythmus. In der Abwehr bekamen wir zu selten Zugriff und im Angriff haben wir zu viel liegen gelassen. Letztendlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein und müssen in den nächsten Wochen versuchen mehr Stabilität in unser Spiel zu bekommen.“

Es spielten für die HC Weiden Damen: Tor Stefanie Bräunlein, Julia Hanauer (2), Nina Rittner (2), Jacqueline Konrad, Sarah Eichinger (2), Jennifer Hermann (4), Aileen Häuber (7), Jasmin Häring (1), Nadine Roith , Maria Schlosser (6), Vanessa Szameitat, Lissane Röhr (1), Laura Venzl, Luisa Ruhland

Spielbericht: C-männlich beim TV 1861 Amberg

Am Sonntag, den 18.11.18 traf die C-männlich des HC Weiden auf die Amberger Jungs, welche einen Tabellenplatz vor ihnen inne hatten.
Zu Beginn des Spiels stand Felix Körber im Tor und konnte eine frühe Führung der Amberger verhindern. Es dauerte einige Angriffe beider Mannschaften, bis dann in der 3. Minute das erste Tor für Amberg viel. Der Auswahlspieler von Amberg war schwer in den Griff zu bekommen, aber auch Philip Zuber konnte einige schöne Treffer landen. Nach einer 2-Minuten Strafe konnte Lukas Venzl auf 5:4 verkürzen. Nach einer Auszeit in der 20. Minute kam Lennard Schmitz ins Tor und konnte der Mannschaft zu einem Halbzeitstand von 13:11 verhelfen.

Der Auswahlspieler von Amberg verließ nach der ersten Halbzeit das Spiel, dadurch gewann das Weidener Team mehr Sicherheit und konnte sich auch gut durch die 5:1er Abwehr durchsetzen.

Durch viele gute Anspiele konnte der Kreisläufer Sandro Paukner sowie auch Sebastian Loibl und Marco Walter Treffer auf dem Konto des HC Weiden verbuchen.

Alle Jungs machten ein tolles Spiel und hatten immer wieder Torwürfe, die leider nicht immer von Erfolg gekrönt waren.

Man konnte das Spiel mit einem Endstand von 17 : 24 beenden und die Mannschaft konnte sich mit diesem Sieg den 5. Platz der Tabelle zurückerobern.

Es spielten:

Felix Körber, Lennard Schmitz, Zuber Philip (13), Venzl Lukas(2), Röhr Simon, Paukner Sandro (6), Loibl Sebastian (1), Walter Marco (2), Trainer Michaela Paukner und Günther Messner