Vorbericht: Damen des HC Weiden im letzten Spiel der Saison zu Hause gefordert.

Nachdem die Max-Reger-Städterinnen letztes Wochenende mit drei Spielen binnen 72 Stunden einen Handballmarathon hinter sich brachten, stand am Ende der verdiente zweite Tabellenplatz und damit verbunden zwei Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Spielten die Damen am letzten Donnerstag ihr Nachholspiel gegen Cham noch unentschieden (32:32), reichte am Samstag im Auswärtsspiel gegen Kelheim bereits der Sieg (19:23), um den Relegationsplatz sicher zu haben. Beim Auswärtsspiel am Sonntag in Sulzbach-Rosenberg war dann allerdings die Luft raus und folglich verloren die Damen des HC ihr drittes Spiel deutlich mit 29:15 Toren.

Am Samstag um 16:00 Uhr empfangen nun die Damen des HC Weiden die TS Regensburg zu ihrem letzten Saisonspiel. Für die Donaustädterinnen geht es noch um alles. Mit einer Niederlage in Weiden würden die Gäste nach nur einer Saison in der Bezirksliga wieder in die Bezirksklasse absteigen. Die Weidenerinnen dürften also gewarnt sein und werden wohl auf einen Gegner
treffen, der bis in die Haarspitzen motiviert sein wird.

„Wir haben unser Saisonziel schon erreicht, alles was jetzt kommt ist nur noch Zugabe. Die Aufstiegsspiele haben sich meine Mädels mehr als verdient. Wir haben uns entwickelt und sind als Mannschaft gewachsen. Ich bin stolz und dankbar, mein Kompliment an diese tolle Truppe,“ äußerte sich der Weidener Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel.

Die Damen des HC Weiden hoffen, dass nochmals viele Zuschauer in die Mehrzweckhalle kommen, um wieder eine super Heimkulisse entstehen zu lassen.

Für die Damen des HC Weiden spielen:
Nina Rittner, Jasmin Häring, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Anna-Lena Beer, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jennifer Hermann, Laura Venzl, und Lisanne Röhr, Vanessa Szameitat

Spielbericht: HC Herren verlieren mit stark dezimierter Truppe

Die Handballer schafften auch bei der SG Naabtal nicht den erhofften Sieg und verloren am Ende noch deutlich mit 36:29.
Nachdem bereits einige Ausfälle fest standen, erreichten am Spieltag Trainer Matthias Werner noch drei weitere Absagen, allesamt von Rückraumspielern. So machten sich die HCler mit wenig Wechselmöglichkeiten auf nach Schwandorf und wollten dennoch endlich die Niederlagenserie durchbrechen. Mit einer offensiven Deckungsvariante sollten die Rückraumschützen der SG frühzeitig gestört werden und so leichte Tore verhindert werden. Dieser Plan ging zu Beginn nicht auf, da die Weidner viel zu passiv agierten. Beim 6:10 nach zehn Minuten nahm Werner die erste Auszeit und stellte seine Abwehr um. In der Folge konnten einige Ballgewinne erzielt werden und der eigene Zug zum Tor stimmte weiterhin. Beim 16:16 in der 25. Minute hatten die Max-Reger-Städter einen Vier-Tore-Lauf hingelegt und waren nun endgültig in der Partie.Dass man dieses Unentschieden nicht mit in die Halbzeit nahm, war zwei unglücklichen Abschlüssen geschuldet. Hervorzuheben war die geschlossene und variable Angriffsleitung, in der Defensive gab es allerdings einigen Gesprächsbedarf.
Leider kamen die Weidner, wie so oft in dieser Saison, schlecht aus der Kabine und liefen nach drei Minuten in Hälfte zwei bereits einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher. Beim 25:28 eine Viertelstunde vor Schluss war man wieder in Schlagdistanz. Näher schafften es die HCler jedoch nicht mehr an die Gastgeber heran, da man auf der einen Seite mehrere überhastete Abschlüsse wählte und zum anderen einige unglückliche Entscheidungen schlucken musste. Das deutliche Ergebnis spiegelt nicht ganz den Spielverlauf wieder, da sich die dezimierten Gäste lange Zeit erfolgreich wehrten und eine couragierte Leistung zeigten. Alle Spieler trugen sich an diesem Sonntag in die Torschützenliste ein.
Es spielten: Hahn, Dirnberger; Löw (3/1), Schnabl (6), Szameitat (1), Konrad (6), Baunoch (4), Flierl (6), Strasser (2), Prelle (1)

Mehr als glücklicher Sieg gegen SpV Mögeldorf

Bei ihrem letzten Heimspiel traf die männliche B Jugend auf die SpV Mögeldorf. Die Gäste sind keine Unbekannten, bereits in den letzten Partien vorher gestalteten sich die Begegnungen als sehr spannend. Zudem musste das Team von Trainer Wachsmann auf ihren Mittelmann Marius Kloos verzichten. Keine gute Ausgangslage auch wenn das Hinspiel in Nürnberg mit 18:20 für den HC endete.

Nach einigen Umstellungen auf Seiten der Hausherren begann das Spiel recht behäbig. Nach fast vier Minuten stand es 1:1. Die HC´ler kamen überhaupt nicht zu Recht mit der offensiven fast mannbezogenen Abwehr. Es wäre ein leichtes gewesen mit Einläufen von außen oder auch vom Rückraum die Abwehr auszuspielen. Doch die Weidener zogen es lieber vor alleine sich durchzuboxen um zum Erfolg zu kommen. Zwar konnten die HC´ler zweimal sich auf zwei Tore absetzen, 5:3 und 10:8, doch die Mögeldorfer konnten im Angriff sich immer besser in Szene bringen. Allen voran Jonathan Tragl narrte das ein oder andere Mal auf Halbrechts die Heimabwehr und konnte alleine in Durchgang 1 fünf Tore auf seine Habenseite verzeichnen. Je länger der erste Durchgang lief ging bei den Weidener bald nichts mehr. Im Angriff wurde kein Mittel mehr gefunden und hinten in der Abwehr wurde nicht aggressiv genug gearbeitet. Nach 19 Spielminuten konnten die Gäste das erste Mal in Führung gehen und bis zum Halbzeitpfiff die Führung auf 13:15 ausbauen.

Eine völlig neue Situation für den HC. Bis dato verschlief das Wachsmann Team meist die zweite Halbzeit, doch da führte das Team mit mehr als 10 Toren. Mit frischem Mut versuchte das Heimteam in der zweiten Hälfte das Spiel an sich zu reißen. Leider gelang dies nur bedingt. In der Abwehr fanden die Mögeldorfer immer wieder ihren frei stehenden Rechtsaußen, der fast unbehelligt ins Tor traf. Die HC´ler versuchten schnell wieder Anschluss zu finden, doch konnten die Gäste geschickt gegen halten und bauten ihre Führung ab dem 19:22 auf drei Tore aus. Jeder in der Halle war sich sicher dass die Begegnung nicht mehr zu gewinnen war. Jedoch fanden die Weidener in den letzten sieben Minuten zurück ins Spiel. Drei schnelle Tore zum 27:27 zudem eine Zwei Minuten Strafe gegen Mögeldorf brachten das Wachsmann Team zurück in die Erfolgsspur. Die Gäste geschockt von der Zwei Minuten Strafe verwarfen wichtige Chancen während die Weidener ihre Würfe unterbrachten. Nach spannenden Schlussminuten gelang den HC´lern der Siegtreffer zum 31:29.

Für den HC Weiden spielten: Kevin Tarada, Maurice Wachsmann (8), Fabian Vogel (5), Felix Marterer (12), Matthes Böttcher (1), Simon Kostial (2), Felix Kurzwart (1), Hubert Dirnberger (2) und Edwin Waldmann

Heimsieg im letzten Saisonspiel bringt versöhnliches Ende

Der punktgleiche SV Buckenhofen reiste am Samstag nachmittag zum letzten Spiel in der Saison 2018/19 nach Weiden und wollte ebenso wie die HC-Mädels einen Sieg einfahren. Am Ende einer kämpferischen und starken Partie auf beiden Seiten setzten sich die Weidnerinnen klar mit 26:19 durch und brachten so die Saison noch zu einem versöhnlichen Ende auf Platz 5 in der ÜBOL Nordost.

Die Trauer über die leichtfertig vergebenen Siege in der Vorrunde war mit dem heutigen Sieg über die Buckis vergessen und die HC Mädels versüßten sich damit den Saisonabschluss im letzten Spiel vor den heimischen Fans. Die Weidnerinnen zeigten von Anfang an, wer den Ton angibt und führten bereits nach viereinhalb Minuten mit 4:1 Toren. Der Angriff fackelte nicht lange und nutzte die Buckenhofener Lücken eiskalt. Dabei zeigte Gerda Nemeth auf Rechtsaußen ihre Wurfqualitäten als Linkshänderin. Sie trug mit sechs Treffern neben Julia Wiesner, fünf Treffer, in der ersten Halbzeit zur komfortablen Führung von 14:9 für die Weidnerinnen bei. Die HC-Mädels agierten aus einer  starken Abwehr gegen die Buckenhofener Aufbauspielerinnen, konnten aber deren schnelle und durchsetzungsstarke Kreisspielerin nicht so richtig unter Kontrolle bringen, so dass sie immer wieder Zeitstrafen kassieren mussten.

In der zweiten Spielhälfte agierten die Mädchen des HC Weiden weiterhin konsequent in der Abwehr und waren im Angriffsspiel nun noch deutlicher überlegen als zu Spielbeginn. Allerdings waren sie in der Torausbeute nicht mehr so effektiv wie davor,  vergaben sie doch einige 100 prozentige Torchancen. Sie ließen sich dadurch aber nicht beirren und hielten den klaren Vorsprung von sechs bis sieben Toren bis zum Abpfiff. Das Match endete mit 26:19 für den HC Weiden.

Die Freude über den Sieg war sehr groß, weil die Mädels damit zeigten, dass sie bei ähnlicher Leistung in der Vorrunde durchaus weiter vorne in der Tabelle stehen hätten können. Die Spielerinnen bedankten sich bei ihren Fans für die tatkräftige Unterstützung mit einer Laolawelle. Die Saison 2019/20 kann kommen.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Anna-Maria Zuber (TW), Gerda Németh (6/2), Julia Obwandner (1), Julia Wiesner (5/4), Hannah Härtl (3), Emmy Kraus, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (1), Olivia Bock (1/2), Stefanie Heger, Sophia Rebin und Leonie Binner (1).

Licht und Schatten bei der männlichen B Jugend

Am Sonntag traf die Weidener Vertretung auf den TSV 04 Feucht II. Im Laufe der Saison etablierten sich die Feuchter auf den 4. Platz in der Bezirksliga Nordost. Bereits im Hinspiel taten sich die HC´ler schwer gegen die Feuchter. Zwar konnte das Hinspiel mit 20:22 für den HC entschieden werden, doch war Trainer Wachsmann gewarnt, vor allem da das letzte Spiel gegen Heroldsberg nicht so besonders lief.

In der ersten Halbzeit zeigten die Weidener ein beeindruckendes Spiel. Die 5:1 Abwehr stand sattelfest, vor allem störte Felix Marterer auf der 1 das Aufbauspiel der Gäste merklich. Auch war sich kein Weidener zu Schade seinen Teamkollegen in der Abwehr auszuhelfen. Die Gäste waren schnell auszurechnen da alles über den Rückraum Mitte Tim Unterberg lief. Einzig auf der Halblinken nutzte Luca Partes seine Würfe auf der halblinken Position.

Im Angriff spielten die Hausherren ruhig und mit Bedacht und brachten die Gegner mit ihrem Passspiel in ärgste Bedrängnis. Allen voran das Zusammenspiel zwischen Marius Kloos und Maurice Wachsmann zeigte Wirkung und mündete in eine Vielzahl von Treffern. Außer zwischen der 10. Und 13. Spielminute, wo es nicht so klappte und die Gäste auf ein 7:6 herankamen, funktionierte die Angriffsmaschinerie bestens. Nach dem 7:6 gelang den Feuchter kein Tor mehr, hingegen die HC nutzte seine Chancen das ein und andere Mal und konnten beim Halbzeitstand von 14:6 zufrieden in die Kabine gehen.

Nach Beginn der zweiten Hälfte ging es genauso weiter wie die Erste aufgehört hatte. In der Abwehr wurde auf jede Angriffsbemühungen von Seiten der Gäste richtig reagiert und der Ball folgerichtig erobert. Vorne im Angriff zogen die Weidener weiter Ihre Kreise und konnten Ihren Vorsprung bis auf 19:8 ausbauen. Alles sah nach einem Kantersieg aus. Doch nach der 32. Spielminute funktionierte plötzlich nichts mehr. Ob das an der Angst vor der eigenen Courage lag oder weil das Team mit 11 Toren führte kann keiner genau sagen. Auf jeden Fall trafen die Hausherren nichts mehr, auch in der Abwehr wurden sie auf kaltem Fuß erwischt. Keine richtige Zuordnung und das zu späte Heraustreten gegen den Rückraum ließen die Gäste aus Feucht wieder rankommen. So sah sich Trainer Wachsmann nach sechs Treffern der Feuchter eine Auszeit zu nehmen. Er appellierte an seine Jungs wieder an die erste Hälfte anzuknüpfen, aber die Ansprache half nicht. Viel zu oft wurde im Angriff egoistisch der Ball in die Hand genommen anstatt in Ruhe den Angriff vorzubereiten. In der Abwehr konnte Luca Partes immer wieder die HC Abwehr von der Halblinken Position mit erfolgreichen Torabschlüssen überwinden. 4 Minuten vor dem Ende konnten die Feuchter auf ein 20:18 herankommen und es sah danach aus das die Weidener das Heft Vollendens aus der Hand geben würden, dazu kam auch noch eine 2 Minuten Strafe gegen den HC. Zum Glück trafen die Wachsmann Jungs in Unterzahl zum 21:18, was auch letztendlich den Endstand bedeutete.

Mit diesem Sieg ist der B Jugend die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga Nordost nicht mehr zu nehmen.

Für den HC spielten: Kevin Tarada, Maurice Wachsmann (8), Fabian Vogel, Felix Marterer (4), Marius Kloos (4), Matthes Böttcher (2), Simon Kostial (2), Felix Kurzwart und Hubert Dirnberger (1)