Vorbericht Herren: HC Weiden braucht den Sieg

Es ist das vielleicht alles entscheidende Spiel. Die Handballer des HC Weiden müssen ihr Heimspiel am Samstag gewinnen. Sonst droht dem BOL-Aufsteiger die sofortige Rückstufung in die Bezirksliga..

Der HC Weiden empfängt am Samstag, 7. April, um 16 Uhr den HC Sulzbach-Rosenberg II. Beide Mannschaften befinden sich im Abstiegskampf und müssen zwei wichtige Punkte einfahren.

Die Niederlagenserie gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte hat die Weidener in eine unnötig schwierige Situation gebracht. Die jetzige Ausgangslage verlangt von den Hausherren einen Erfolg, da man sonst mit der Landesligareserve die Plätze tauscht und am vorletzten BOL-Spieltag auf einen Abstiegsplatz rutscht. Im Hinspiel mussten die HC-ler eine überflüssige 30:31-Niederlage hinnehmen, nachdem sie über weite Strecken in Führung lagen.

Während der HC Weiden hauptsächlich in der Hinrunde seine Punkte sammelte, haben die Sulzbacher in der zweiten Saisonhälfte wieder den Anschluss ans Mittelfeld geschafft. Über schnelles Konterspiel sowie variable Kreuzbewegungen im Positionsangriff werden sie versuchen, die Hausherren unter Druck zu setzen. Die Max-Reger-Städter wollen dagegen nach Ballgewinnen in der Abwehr einfache Tore über den Gegenstoß erzielen. Das Weidener Trainergespann Matthias Werner/Thomas Eichinger stellt klar, worauf es am Wochenende ankommt: „Wir müssen in diesem wichtigen Spiel vor allem eine mannschaftlich geschlossene Leistung und einen enormen Siegeswillen zeigen. Angetrieben von unserem Heimpublikum wollen wir 60 Minuten Tempohandball spielen.“ Mit der Unterstützung der Zuschauer soll die Revanche für das verlorene Hinspiel gelingen und der Grundstein für den Verbleib in der Bezirksoberliga gelegt werden.

HC Weiden mit zwei Teams beim Freundschaftsturnier in Plzeň

Zwei Teams des HC Weiden, die weibliche und männliche Jugend, folgten der Einladung der beiden Handballvereine Hvězda Cheb und VS Slávia Plzeň zu einem Freundschaftsturnier nach Plzeň. In einer Traglufthalle konnten sich die insgesamt sechs teilnehmenden Mannschaften sportlich messen und dabei erste Verbindungen zu den tschechischen Teams aufbauen.

Am 25.03.2018 begaben sich die weibliche und männliche D-/C-Jugendmannschaft des HC Weiden im Alter von 11 bis 13 Jahren nach Plzeň zu einem Freundschaftsturnier. Die Einladung erfolgte durch die beiden Handballvereine Hvězda Cheb und VS Slávia Plzeň, nachdem die Mädchenmannschaft von Hvězda Cheb bereits im Dezember 2017 bei einem Freundschaftsspiel zu Gast beim HC Weiden waren und hierbei schon die ersten Kontakte geknüpft waren.

In einer hellen und geräumigen Traglufthalle am Schulzentrum in der Pilsner Südstadt erlebten die angereisten Mannschaften von Slávia Plzeň, HC Plzeň, Talent Plzeň, Hvězda Cheb und des HC Weiden mit ihren Trainern, Betreuern und Eltern einen exzellent und straff organisierten Turniertag, bei dem alle Teams, egal ob Jungs oder Mädels, gegeneinander spielten und so in insgesamt 15 Spielen ihre handballerischen Fähigkeiten zum Besten gaben. Dabei stand nicht der Wettkampf im Vordergrund, sondern Handballspielen als Leidenschaft.

In den Pausen bewunderten die Spielerinnen und Spieler die taktischen, technischen und spielerischen Fähigkeiten der Akteure auf dem Feld oder interessierten sich für die anders sprachigen Jugendlichen. Sprachbarrieren schienen hier keine große Rolle zu spielen. Die Jugendlichen fanden sehr schnell zueinander und beschnupperten sich mit Zeichensprache oder ganz modern mit „Herrn Google“ im Smartphone.

Neben dem Spielbetrieb sorgten die Verantwortlichen Organisatoren Petr Pražák von Hvězda Cheb und Marta Kovářová sowie Lenka Bílá von VS Slávia Plzeň auch dafür, dass für alle Mitwirkenden Essen, Süßigkeiten und Getränke zur Verfügung standen, um sich nach den Anstrengungen auf dem Feld bzw. am Spielfeldrand stärken zu können.

Am Ende des Spieltages waren alle Teams von der gelungenen Turnieratmosphäre und den doch erkennbaren Besonderheiten anderer Mannschaften begeistert und begaben sich zur Siegerehrung. Auch das machte die Veranstaltung aus, es gab nur Sieger, die Spielergebnisse waren zweitrangig. Die Spielerinnen und Spieler bekamen unter großem Applaus mannschaftsweise aus den Händen der Organisatoren eine Medaille umgehängt, erhielten Süßigkeiten und eine Urkunde für jedes Team.

Mit einem großen Gruppenfoto nahmen alle teilnehmenden Teams und ihre Trainer Abschied voneinander, haben aber schon das Monat Juni für weitere Begegnungen angedacht.

 

 

 

 

 

Spielbericht Herren: Eine bittere Niederlage

Eigentlich ist alles angerichtet für einen perfekten Handballtag. Die Nabburger Realschulturnhalle ist sehr gut besucht, die Stimmung ist super. Am Ende sind es die Weidener, die enttäuscht nach Hause fahren müssen.

Lange Zeit sah es für den HC Weiden ganz gut aus. Aber am Ende verloren die Max-Reger-Städter das Bezirksoberligaspiel gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld mit 25:28.

Beide Mannschaften hatten Lust auf dieses Spiel und zeigten dies bereits in der Anfangsphase. In der 2. Minute ging die HSG in Führung, aber der HC verteidigte gut und glich nicht nur aus, sondern legte nach und führte nach zehn Minuten mit 5:2. Nabburg agierte nun konsequenter im Abschluss, kämpfte sich heran und nach 22 Minuten lag der Gastgeber 9:7 vorne.

Was danach folgte, war wohl die spielentscheidende Szene. Nach einem Stürmerfoul der Weidener gab es eine Spielunterbrechung und die Rote Karte für den Top-Torschützen Stefano Flierl. Der Torraumschiedsrichter wollte eine Tätlichkeit gesehen haben, doch war er wohl der Einzige in der Halle, der dies so sah. Die Konzentration war für den HC danach schwierig und so wurden wieder die besten Gelegenheiten vergeben. Torwart Tobias Dirnberger machte einen guten Job und so war es ihm zu verdanken, dass die Weidener zur Halbzeit auf 12:13 herankamen.

Nach dem Wechsel wollten sich die Weidener nochmals sammeln und vor allem das gefährliche Kreisspiel der Nabburger unterbinden. Doch kamen die HCler nicht wirklich gut aus der Kabine und es folgte die schlechteste Phase des gesamten Spiels. Unnötige Ballverluste, individuelle Fehler, gepaart mit unnötigen Strafen, sorgten dafür, dass sich die Gastgeber über 19:16 in der 40. Minute auf 23:19 in der 51. Minute absetzen konnten. Die Max-Reger-Städter gaben aber nicht auf, kämpften leidenschaftlich und erzielten prompt drei Treffer in Folge. Jannis Prelle, der zweimal sehenswert von außen traf, und Spielertrainer Matthias Werner verkürzten in der 56. Minute auf 25:24 Tore.

Mehr war den Weidenern aber an diesem Abend nicht vergönnt. Nach einem fragwürdigen Treffer der Gastgeber, der mit deutlich zu vielen Schritten erzielt wurde, versuchte der HC mit einer offensiven Deckung und schnellen Ballgewinnen Tore zu erzielen. Es gelang aber nicht mehr, die Heimmannschaft unter Druck zu setzten. Nabburg/Schwarzenfeld siegte am Ende verdient mit 28:25.

Für die Weidener folgen nun zwei Endspiele um den Klassenerhalt. Nachdem man am Osterwochenende spielfrei ist, empfangen die Weidener am 7. April um 16 Uhr den HC Sulzbach-Rosenberg zum Abstiegsduell.

Mädels der B-Jugend werden verdient Meister

Mit dem letzten Spiel der Saison konnten die Weidener Handballerinnen einmal mehr beweisen, dass sie gegen einen starken Gegner wie den HSV Hochfranken mit Bravour bestehen können.

In dem Spiel am Samstag, 24.03.2018, starteten die Spielerinnen ab der ersten Sekunde voll durch, bereits in der ersten Minute fiel ein Tor für den HC Weiden. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es der Heimmannschaft auch weiterhin das Tempo hoch und die Abwehr geschlossen zu halten, was in einem Halbzeitstand von 15:10 resultierte.

Auch die zweite Halbzeit begannen die Weidener Mädels mit enormem Siegeswillen, wodurch sie sich bis zur 31. Minute einen komfortablen Vorsprung von sechs Toren halten konnten. Jedoch war das Spiel noch nicht zu Ende und die beiden Mannschaften machten es noch richtig spannend. Durch eine umgestellte Abwehr der Gegner aus Hochfranken und der Manndeckung einer HC-Spielerin, Clara Richthammer, schafften es die Gegner aus Selb, bis zur 46. Minute bis auf ein Tor zum 21:20 aufzuschließen. Davon ließen sich die Max-Reger-Städterinnen allerdings nicht bremsen und beendeten das Spiel mit 24:22 Toren und landeten somit auf Platz eins der übergeordneten Bezirksliga Nord. Für Trainer Markus Kammerer war es bereits die sechste Meisterschaft mit unterschiedlichen Mannschaften.

Für die kommende Saison peilen die Spielerinnen, die geschlossen in die A-Jugend gehen, die Qualifikation in der Landesliga an.

Es spielten: Anna-Lena Beer (TW), Lisa Roy (TW), Alisia Goppert, Christine Greger, Magdalena Heger (2), Rebecca Reichl (3), Clara Richthammer (11/4), Lisanne Röhr (4), Sarah Schell, Vanessa Szameitat (1), Laura Venzl (3).

Solche Erfolge sind nur möglich, wenn eine Verein viele motivierte Spieler und Spielerinnen hat. Handball ist ein spannender, fordernder und körperlicher Sport und vor allem macht er jede Menge Spaß. Nachwuchs ist bei uns immer herzlich willkommen. Außerdem wird bei uns nicht nur im Ligabetrieb Handball gespielt, die Trainer und ehrenamtlichen Helfer im Verein organisieren für die Spielerinnen und Spieler Jugendwochenenden, Turniere bei anderen Vereinen. Zuletzt haben drei Jugendmannschaften an einem Freundschaftsturnier in Pilsen teilgenommen und ein weiteres Turnier für die männliche B- und weibliche A-Jugend in Berlin ist bereits in Planung.

Wenn du also auch solche Erfolge feiern und tolle Momente erleben möchtest, komm zum HC Weiden! Näheres zu den einzelnen Mannschaften (Trainingszeiten, Ansprechparter, etc.) findest du auf der Homepage des HC Weiden: www.hc-weiden.de

HC Weiden II Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga

Es war ein Endspiel im wahrsten Sinne des Wortes. In der finalen Partie seiner ersten Saison sicherte sich das Herrenteam II des HC Weiden nervenstark mit einem deutlichen 33:19-Sieg gegen Nabburg-Schwarzenfeld II den Meistertitel der Bezirksklasse Mitte vor Sulzbach-Rosenberg III und somit den Aufstieg in die Bezirksliga.

Das Team um Trainer Björn Langsdorf, der an diesem Tag von Jannis Prelle vertreten wurde, brauchte ein paar Minuten bis es in Fahrt kam. Mit 3:2 nach Tor durch Sebastian Steger lag der HC erstmals vorne. Nach dem Treffer zum 5:4 durch Florian Breinbauer sollte der HC die Führung letztendlich nicht mehr abgeben. Als Schiedsrichter Völkl in der 16. Minute die erste Zeitstrafe gab, stand es nach verwandeltem Strafwurf bereits 11:6. Nabburg stemmte sich mit seiner defensiven 6:0 Abwehr gegen die drohende Niederlage. 5 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit zog der HC durch Tore von Fabian Szameitat, Kris Wittmann und Sebastian Löw endgültig davon. 17:10 stand es zur Halbzeit.

Neuzugang Martin Stahr am Kreis, immer wieder herrlich bedient vom Rückraum oder auch von Niclas Bölle von außen, setzte den ersten Treffer nach Wiederanpfiff. Kontinuierlich baute der Tabellenführer seinen Vorsprung aus. Erst nach dem Treffer von Alexander Adam zum 28:14 gönnte sich der HC eine kleine Schaffenspause. 3 Tore in Folge für Nabburg waren die Folge (28:17). Anbrennen ließ der HC aber nichts mehr. Lukas Lang war für Treffer Nr. 30 verantwortlich. Auch als Kinner kurz vor Ende eine 2-Minutenstrafe absitzen musste, legte Weiden nach. Den letzten Treffer einer erfolgreichen Saison markierte schließlich Anatolij Lerke zum 33:19.

Nach dem Abpfiff gab es für die Herren des HC kein Halten mehr. Es wurde ausgiebig mit dem mitgereisten Anhang gefeiert.

Der HC wird sein Aufstiegsrecht wahrnehmen. Dazu muss die erste Herrenmannschaft in der auch einige U21-Spieler der 2. mitspielen in den letzten drei Partien den Verbleib in der Bezirksoberliga sichern.

Diesmal spielten: S. Lamm, M. Hahn (TW), A. Adam (3), S. Eller, A. Lerke (1), S.Steger (3), M. Kinner, M. Stahr (5), K. Wittmann (6), S. Löw (7/3), F. Szameitat (2), L. Lang (1), N. Bölle (2), F. Breinbauer (3).