Spielbericht: HC Weiden Damen in eigener Halle weiter ungeschlagen

Am Samstag Abend konnten die Weidner Handballerinnen einen weiteren Heimsieg einfahren und sind dadurch auch weiterhin in eigener Halle ungeschlagen. In einer guten Bezirksoberligapartie setzten sich die Max-Reger-Städterinnen verdient mit 30:27 (15:12) durch.

Den besseren Start erwischten die Gäste von der HG Eckental und konnten ihre ersten beiden Angriffe sofort mit Rückraumtreffern setzen. Die HC Damen benötigten bis zur 6. Spielminute, ehe Weidens beste Werferin des Tages Aileen Häuber den ersten ihrer 7 Treffer setzen konnte. Danach kam der Angriff der Hausherrinnen immer mehr in Schwung und es musste nur die Abwehr noch ein wenig Nachjustiert werden. Nach 10 Minuten waren die HC Damen komplett im Spiel und so konnten sich die Weidnerinnen bis zur 15 Spielminute auf 10:5 absetzen. Es folgte die erste Auszeit der Gäste die jedoch nicht ihre gewünschte Wirkung erzielen konnte. Weidens Abwehr um Julia Hanauer war sehr aufmerksam und stabil und was denoch durchkam, konnte die wieder sehr gut aufgelegte Torfrau Anna-Lena Beer entschärfen. Im Angriff zog Spielmacherin Nina Rittner wieder alle Register und fand in Maria Schlosser und Jennifer Hermann schlafkräftige Abnehmer.

Die Gäste aus Eckental versuchten nochmal alles und schaften in der 27. Minute sogar den Anschlusstreffer zum 13:12. Die Antwort der HC Mädels war ein Doppelschlag binnen 40 Sekunden war der Abstand auf 15:12 wieder hergestellt und so gingen beide Mannschaften in die Pause.

Die zweite Hälfte wollten die Max-Reger-Städterinnen souveräner im Angriff beginnen, jedoch gelang in den ersten fünf Minuten nicht wirklich viel. Kein eigener Treffer und Abwehr noch in der Kabine und so stand es in der 35 Spielminute plötzlich 15:15. Tamara Hauer brachte die Weidnerinnen wieder auf Spur und erziehlte routiniert wieder den Führungstreffer für ihre Mannschaft. Der HC war wieder da und sofort funktionierten die eingespielten Auslösehandlungen wieder und in der Abwehr wurde wieder konzentriert gearbeitet. Die HC Damen setzten sich nun Angriff um Angriff ab und Lisanne Röhr erziehlte mit einer schönen Einzelleistung in der 46 Spielminute das 26:18. 8 Tore Vosprung, so konnten die Weidnerinnen das Tempo etwas herausnehmen und das Spiel kontrolliert zu Ende bringen. So stand es in der 55. Minute 30:25, nun war die Luft entgültig raus. Im Team-Time-Out wurde die Order ausgegeben die Angriffe bis zum Zeitspiel clever auszuspielen. Die beiden letzten Treffer der Partie gehörten wieder den Gästen aus Eckental, die bis zur Schlusssirene alles gegeben haben und sich sicherlich nichts vorwerfen müssen. Am Ende jubelten jedoch die Damen des HC Weiden über ihren 30:27 Erfolg.

„Gratulation an die Mädels, sie haben heute eine sehr gute Partie gespielt. Die Vorgaben wurden nahezu zu 100 % gelöst. Was immer mehr zum tragen kommt ist das die Mannschaft ein richtig eingeschworener Haufen ist, dies zeigt sich bei vielen Aktionen auch ausserhalb der Halle. Wieder eine starke Mannschaftsleistung, gepaart mit der richtigen Einstellung war der garant für eine erfolgreiche Partie.“ Zeigte sich Trainer Thomas Eichinger sichtlich erfreut nach dem Spiel.

Bereits am nächsten Sonnag Nachmittag sind die Max-Reger-Städterinnen wieder in der Ferne gefordert. Gastgeber werden die Damen von Mitaufsteiger Mintraching / Neutraubling sein. Bereits letzte Saison lieferten sich beiden Mannschaften zwei packende Spiele. Also wieder alles andere als eine einfache Begegnung für Weidens BOL-Handballerinnen.

Folgende Spieler kamen zum Einsatz:

Tor: Beer; Bräunlein

Hanauer; Hauer (5); Rittner (5); Ruhland (1); Arnold; Konrad; Hermann (5); Röhr (1); Szameitat; Häuber (7); Schlosser (6); Roith

Spielbericht: Herren II unterliegen Reserve aus Sulzbach

Eine deutliche 21:38 – Heimniederlage musste die Zweite Herrenmannschaft des HC Weiden gegen die Reserve aus Sulzbach einstecken. Gegen die Gäste um die bayernligaerfahrenen Routiniers Thomas Hartmann, Edu Wertmiller und Stefan Ströhl (gemeinsam 17 Feldtore) vermisste man vor allem Leistungsträger Florian Breinbauer schmerzlich, der verletzungsbedingt pausieren musste. „Ohne Florian hat uns die Aggressivität vorne wie hinten gefehlt. Die Sulzbacher haben hier heute verdient gewonnen, dennoch bin ich zufrieden mit der couragierten Leistung meiner Jungs, die sich zu keiner Zeit aufgegeben haben“, so HCW-Betreuer Jannis Prelle.

Erfreulich war indes das starke Spiel des A-Jugendlichen Niclas Bölle, der mit fünf Toren auf sich aufmerksam machen konnte. Zudem konnte man sich über das Comeback des Langzeitverletzten Fabian Szameitat freuen, der nach komplizierter Knöchelverletzung zumindest einen Kurzeinsatz wagen konnte.

Für den HC Weiden II spielten: Lamm, Popp – Löw (6/5), Bölle, Lang (4), Döppl (2), Derdas (1), Langsdorf (1), Lerke (1), Marterer (1), Burger, Szameitat, Wachsmann, Wittig

Weiterer Sieg der männlichen A-Jugend

Am Sonntag traf die Weidener Truppe auf den alt bekannten Gegner SpV Mögeldorf. Seit einigen Jahren versprechen diese Begegnungen Spannung bis zur letzten Sekunde. Bis dato war das Glück immer den HC´ler treu gewesen. Im Vorfeld war bekannt das die Weidener auf Ihren Spielmacher Marius Kloos und auf zwei weitere Spieler, Simon Kostial und Lukas von Lassow, verzichten müssen.

Dazu hat sich Trainer Wachsmann sehr schnell entschlossen den B Jugendlichen Jannik Schmutzer mit ins Team zu holen. Jannik spielt zwar erst seit ein paar Monaten Handball aber das so überzeugend, dass er bereits erste Wahl ist in der A-Jugend auszuhelfen. Aufgrund der Ausfälle baute Wachsmann seine Abwehr um. Vor allem der neue Mittelblock Marterer/Wachsmann funktionierte 60 Minuten hervorragend. Es macht sich doch bemerkbar das beide Jugendlichen bei den Herren mit Doppelspielrecht unter dem Trainer Jannis Prelle einiges dazu gelernt haben.

Über das ganze Spiel war auffällig das die HC´ler es diesmal verstanden den Gegenstoß als beste Waffe im Angriff zu verwenden. Meist durch einen direkten Pass nach vorne oder auch mit der zweiten Welle wurde der ein oder andere Treffer markiert. Sollte das nicht gelingen bauten die Weidener ihren Angriff in Ruhe auf und nutzen anschließend ihre Lücken. Bereits nach 12 Minuten führten die Gastgeber mit 7:2. Dann wurde ein wenig geschludert mit den Chancen und die Gäste aus Mögeldorf kamen auf ein 7:5 heran. Die HC´ler besannen sich wieder konzentrierter ihre Torwürfe zu verwandeln und konnten mit 17:9 in die wohlverdiente Pause gehen. Im zweiten Durchgang gab es von Seiten des HC keinen Durchhänger mehr. 30 Minuten lang spulten die Jungs ihr Spiel in der Abwehr und im Angriff runter. Die Gäste aus Mögeldorf hatten den nix mehr entgegenzusetzen und kassierten am Ende eine 37:20 Niederlage.

Trainer Wachsmann freute sich über die gezeigte Leistung. „Die Abwehr stand sattelfester als gegen Buckenhofen, der Gegenstoß wurde mehrmals erfolgreich eingesetzt. Und egal, wenn ich auf die Platte beorderte, es wurde sich nahtlos eingefügt. Nur sollten meine Jungs nicht überheblich werden. Es gilt jetzt das Ganze zu stabilisieren und beim nächsten Auswärtsspiel am Samstag gegen SC Schwabach wenn möglich zu wiederholen.“

Für den HC spielten: Kevin Tarrada, Felix Kurzwart, Jannik Schmutzer (2), Maurice Wachsmann (11), Daniel Wiesner (5), Fabian Vogel (4), Felix Marterer (11), Hubert Dirnberger (1) und Markus Böttcher (3)

Spielbericht: HC-Herren „verlieren“ Unentschieden beim Tabellenletzten

Mit der bisher schlechtesten Saisonleistung kommt die erste Herrenmannschaft beim Schlusslicht in Cham nicht über ein Unentschieden hinaus. Dabei muss man am Ende noch froh sein, überhaupt Zählbares mit nach Hause genommen zu haben.

„Alles, was uns bisher ausgezeichnet hat, war heute gar nicht vorhanden. Wir haben keinen Biss, keinen Einsatz gezeigt. Dieses Remis ist die Quittung für unsere lethargische Spielweise“, kritisierte HC-Trainer Jannis Prelle.Dabei begannen die Gäste druckvoll und engagiert, scheiterten jedoch schon bei den ersten drei, völlig freien Würfen am landesligaerfahrenen Chamer Torhüter Lukas Fritsch.
Schlussendlich sollte die katastrophale Chancenauswertung auch der Grund für die gefühlte Niederlage werden, so Co-Trainer Breinbauer: „Handball ist ein Ergebnissport. Machen wir auch nur einen Bruchteil unserer – teils eigentlich gut herausgespielten – Chancen, dann gewinnen wir dieses Spiel mit 5, 6 Toren und jeder fährt zufrieden nach Hause. Insofern denke ich, dass es fast gut war, dass wir nicht gewonnen haben. Das hätte die falschen Signale an die Jungs gesendet. Ohne Einsatz und Siegeswillen gewinnt man gegen niemanden!“

Eben diesen Siegeswillen zeigten aber die Hausherren, die angeführt von Markus Maier und Marius Reitmeier (zusammen 18 Tore) eine couragierte Leistung boten und letztlich auch verdient einen Punkt in Cham behalten durften.
Überbewerten will Prelle das Spiel allerdings nicht: „Nur wegen einem verkorksten Spiel ist jetzt nicht auf einmal alles schlecht, was wir machen. Wir haben uns das leichter vorgestellt und auf die Mütze bekommen. Daraus müssen wir lernen. Unterschätzen darf man in dieser Liga keine Mannschaft.“

Zudem betonte der Mannschaftsverantwortliche, dass bei aller Kritik auch das Glück nicht auf Weidener Seite war: „Wie so oft gesellt sich zu Unvermögen dann auch noch Pech. Was bei Cham an den Pfosten und ins Tor ging, ging bei uns an die Latte und ins Aus. Da kamen sehr, sehr viele Faktoren zusammen, zumal Cham auch keine schlechte Mannschaft ist und clever gegen uns agierte.“

Vor allem die Einzelmanndeckung von Rückraum-Spieler Niklas Deml in der kompletten zweiten Halbzeit stellte einen Bruch im Weidener Angriffsspiel da. „Niklas war zwar heute nicht besonders torgefährlich, konnte uns aber immer wieder gut in Szene setzen. Das hat uns in der zweiten Hälfte gefehlt“, meinte Spielmacher Thomas Hafner. Neben Hafner war es vor allem Christoph Harrieder, Jonas Baunoch und Richard Konrad zu verdanken, dass trotz des gebrauchten Tages immer wieder Torerfolge erzielt werden konnten.

Für den HC Weiden spielten: Dirnberger, Hahn – Harrieder (6/2), Konrad (5), Baunoch (4), Hafner (4/1), Löw (3/1), Deml (2), Pivonka (2), Breinbauer, Kick, Lang, Lerke

Spielbericht: HC-Damen unter Wert geschlagen

Die Damenmannschaft des HC Weiden verlor am Samstag ihr Auswärtsspiel bei der TV Erlangen/Bruck mit 34:24. Mangelnde Chancenverwertung gepaart mit viel Pech im Abschluss sowie unglückliche und fragliche Schiedsrichterentscheidungen sorgten dafür, dass die Partie bereits in der ersten Hälfte (19:9) entschieden wurde.

Auch die deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte änderte nichts mehr daran. Doch der Reihe nach: Bis zur elften Spielminute lief für die Weidnerinnen alles nach Plan. Der Spielstand lautete 4:4, die Abwehr stand und im Angriff wurde konsequent abgeschlossen. Dann folgten zehn Minuten, in denen die Gäste mit mehr als unglücklichen Pfiffen des Unparteiischen bedient wurden. Die Folge: Der TV Erlangen/Bruck setzte sich binnen Minuten auf vier Tore ab.

Torfrau Anna-Lena Beer verhindert Schlimmeres

Die Auszeit der Max-Reger-Städterinnen brachte nicht die erwünschte Ruhe zurück – im Gegenteil. Trainer Thomas Eichinger erhielt eine unverständliche Zwei-Minutenstrafe während er versuchte, seiner Mannschaft neue Impulse zu geben.

Die anschließende Überzahl nutzten die Fränkinnen konsequent, sie bauten den Vorsprung auf sieben Tore aus. Die Moral der Weidnerinnen war gebrochen. Danach verhinderte vor allem die sehr gut parierende Torfrau des HC, Anna-Lena Beer, Schlimmeres. Beim Stand von 19:9 Toren ging es für die Mannschaften in die Kabinen.

„In der ersten Hälfte hatten wir allein sieben Latten- und Pfostentreffer und konnten die Sieben-Meter nicht verwandeln – das Spiel war entschieden.“, äußerte sich Thomas Eichinger nach dem Spiel. Er fasste zusammen: „Wir wollten zumindest noch eine gute zweite Halbzeit spielen, das gelang uns. Die Tordifferenz spiegelt in keinster Weise den tatsächlichen Spielverlauf wieder und fällt viel zu deutlich aus. Mir ist es aber auch egal, ob wir mit einem oder mit 15 Toren verlieren. Das Ergebnis können wir einordnen.“

Guter Start in die zweite Hälfte

Der Start in die zweite Hälfte verlief so, wie es sich die Weidnerinnen für das gesamte Spiel gewünscht hätten. Bis zur 40 Spielminute konnte die HC-Abwehr gerade einmal überwunden werden. Zudem wurde im Angriff hochprozentig abgeschlossen. Der Abstand schmolz dahin und Erlangen nahm eine frühe Auszeit. Allerdings sorgte diese nicht dafür, dass die Fränkinnen wieder besser in Tritt kamen. Das besorgte Weiden selbst: Die nächste Zwei-Minuten-Strafe für Weiden, traf wie aus dem Nichts den Nerv der Handball-Damen.

Eichinger erneut verletzt

Die Nordoberpfälzerinnen kämpften tapfer weiter und wollten sich für die nächste Aufgabe das nötige Selbstvertrauen holen. Passend zum gesamten Spiel verletzte sich am Ende Sarah Eichinger wieder am Sprunggelenk und fällt somit vermutlich mehrere Wochen aus.

Die Weidnerinnen verloren zwar mit 34:24, spielten die zweite Hälfte aber unentschieden. So reichte es wieder nicht für etwas Zählbares gegen eine gute Bezirksoberliga-Mannschaft. Immerhin: Die letzten 30 Minuten zeigten die Weidener Handballmädels, was wirklich in ihnen steckt.Für den HC Weiden spielten: Beer, Bräunlein, Hanauer (1), Rittner (2), Eichinger, Hermann (7), Häuber (5), Roith (1), Schlosser (6), Szameitat (1), Hauer (1), Ruhland, Röhr.