Vorbericht: HC Weiden Damen spielen um den Aufstieg in die Bezirksoberliga

Nachdem die Damen des HC Weiden mit Platz 2 die Saison 2018/2019 erfolgreich beendet hatten, haben sie nun am Wochenende die Gelegenheit die Saison mit dem Aufstieg in die Bezirksoberliga zu krönen. Am Samstag um 1800 Uhr empfangen die Weidnerinnen den Tabellenzweiten der Bezirksliga West SG Berching / Pollanten in der Mehrzweckhalle am Langen Steg. Zum Rückspiel am Sonntag, 1700 Uhr in Berching starten die HC´ler um 1330 Uhr mit einem Bus.

Lange 4 Wochen liegen nun zwischen Saisonende und den Aufstiegsspielen und so hieß es für die Saisonverlängerung im Training vor allem die Spannung hochzuhalten. „Wir haben uns die Stärken und Schwächen von Berching / Pollanten angesehen und werden unseren Plan danach ausrichten. Wenn wir es schaffen trotz aller Konzentration und Spannung die Lockerheit und den Spaß am Spiel zu finden, sind wir sehr zuversichtlich als Sieger aus den beiden Partien zu gehen. Wir haben unser Saisonziel bereits erreicht und alles was nun kommt sollen die Mädels als Zugabe einfach nur genießen. Ich traue der Mannschaft alles zu und ich denke das ich niemanden extra motivieren muss um mit 110% in die Spiele zu gehen.“ So Trainer Thomas Eichinger vor den Spielen.

Die Damen des HC Weiden hoffen das viele Zuschauer am Samstag den Weg in die Mehrweckhalle finden und die Kulisse wieder für eine gute Stimmung sorgen wird.

Für den Bus zum Rückspiel sind nur noch wenige Plätze verfügbar und so sollte auch das Auswärtsspiel in Berching Heimspielcharakter erhalten.

Da hinter einigen Spielerinnen noch ein Fragezeichen steht, wird sich erst in der letzten Trainingseinheiten zeigen, wer für die Damen des HC aufs Parkett gehen wird. Zu ihrem langersehnten ersten Einsatz bei den Damen wird Nachwuchstalent Clara Richthammer kommen.

Abschied aus der Bezirksoberliga

Die Handballer des HC Weiden trotzten am letzten Spieltag der Saison dem dezimierten Kader mit viel Einsatz, mussten sich am Ende jedoch mit 33:29 dem HC Forchheim geschlagen geben. Die Weidener steigen nach einer schwierigen Saison aus dem Oberhaus des Bezirks Ostbayern ab.

Ohne etatmäßigen Kreisläufer, ohne Top-Torschütze Stefano Flierl und mit Jungtorwart Simon Lamm als einzigem Torhüter machten sich die Weidner auf die weite Auswärtsfahrt nach Forchheim. Für die Gastgeber ging es noch um Alles, da ihnen bei einer Niederlage ebenfalls der Abstieg gedroht hätte. Zu Beginn agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe und gingen bis zum 5:5 in der 12. Minute im Gleichschritt.

Dann häuften sich auf Seiten der HCler die technischen Fehler und Fehlerwürfe, was es dem Gegner einfach machte, davonzuziehen. Ein 6:1-Lauf brachte die guten Vorsätze der Gäste ins Wanken. Mit konsequenter Defensivarbeit und besserem Rückzugsverhalten stabilisierten sie sich jedoch wieder und zeigten ihrerseits einige Schmankerln im Angriff.

Viele Chancen ungenutzt

Erst versenkte zweimal Andreas Zahn von Rechtsaußen, dann hämmerte Thomas Hafner einen Schlagwurf ins Kreuzeck, bevor er Richard Konrad auf Linksaußen zu einem traumhaften Kempator einlud und dieser in der folgenden Aktion ein weiteres Mal die Heimabwehr düpierte. Der Halbzeitstand von 13:16
sah damit wieder erfreulicher aus.

Dieses Bild war nach fünfzehn gespielten Minuten in Halbzeit Zwei beschmiert, da die Max-Reger-Städter zu viele Chancen ungenutzt ließen und man den Gastgeber zu häufig zu einfachen Toren kommen ließ. Das 19:27 bedeutet eine riesige Hypothek zu diesem Zeitpunkt, wollte man das Ergebnis doch lange ausgeglichen halten, um die gegnerische Nervosität zum eigenen Vorteil nutzen zu können.

Hoffnung kurz vor Schluss

Beim folgenden 4:0-Lauf der Mannschaft um Spielertrainer Matthias Werner keimte noch einmal Hoffnung auf und das Team hatte zweimal die Möglichkeit, weiter zu verkürzen, scheiterte jedoch aus aussichtsreichster Position. Die letzten zehn Minuten der Saison versuchte das Team mit einer offensiven Manndeckung noch einmal Alles und erkämpfte sich einige Bälle, die vor allem Kristof Wittmann zu verwerten wusste.

Am Ende musste man sich jedoch mit 29:33 geschlagen geben. Spielertrainer Werner erklärte nach Spielende: „Meine Mannschaft hat auch heute wieder eine geschlossene Teamleistung abgeliefert und es fehlte auch in diesem Spiel nicht viel für einen Erfolg. Wir haben es nur leider zu häufig in dieser Spielzeit verpasst, in den entscheidenden Phasen die Big Points zu machen.“

Abschied einiger Spieler

Beim letzten Bezirksoberligaauftritt in Forchheim verabschiedeten sich einige Akteure aus der HC-Mannschaft. Diese tritt in der kommenden Bezirksligasaison ohne Christian Strasser, Jannis Prelle, Richard Konrad und Matthias Werner an. Es spielten: Lamm; Lerke (1), Zahn (4), Hafner (2), Barak, Strasser (3), Konrad (4), Szameitat (2), Wittmann (5), Werner (4/4), Baldauf (1), Prelle (3)

Vorbericht: Damen des HC Weiden im letzten Spiel der Saison zu Hause gefordert.

Nachdem die Max-Reger-Städterinnen letztes Wochenende mit drei Spielen binnen 72 Stunden einen Handballmarathon hinter sich brachten, stand am Ende der verdiente zweite Tabellenplatz und damit verbunden zwei Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Spielten die Damen am letzten Donnerstag ihr Nachholspiel gegen Cham noch unentschieden (32:32), reichte am Samstag im Auswärtsspiel gegen Kelheim bereits der Sieg (19:23), um den Relegationsplatz sicher zu haben. Beim Auswärtsspiel am Sonntag in Sulzbach-Rosenberg war dann allerdings die Luft raus und folglich verloren die Damen des HC ihr drittes Spiel deutlich mit 29:15 Toren.

Am Samstag um 16:00 Uhr empfangen nun die Damen des HC Weiden die TS Regensburg zu ihrem letzten Saisonspiel. Für die Donaustädterinnen geht es noch um alles. Mit einer Niederlage in Weiden würden die Gäste nach nur einer Saison in der Bezirksliga wieder in die Bezirksklasse absteigen. Die Weidenerinnen dürften also gewarnt sein und werden wohl auf einen Gegner
treffen, der bis in die Haarspitzen motiviert sein wird.

„Wir haben unser Saisonziel schon erreicht, alles was jetzt kommt ist nur noch Zugabe. Die Aufstiegsspiele haben sich meine Mädels mehr als verdient. Wir haben uns entwickelt und sind als Mannschaft gewachsen. Ich bin stolz und dankbar, mein Kompliment an diese tolle Truppe,“ äußerte sich der Weidener Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel.

Die Damen des HC Weiden hoffen, dass nochmals viele Zuschauer in die Mehrzweckhalle kommen, um wieder eine super Heimkulisse entstehen zu lassen.

Für die Damen des HC Weiden spielen:
Nina Rittner, Jasmin Häring, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Anna-Lena Beer, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jennifer Hermann, Laura Venzl, und Lisanne Röhr, Vanessa Szameitat

Spielbericht: HC Herren verlieren mit stark dezimierter Truppe

Die Handballer schafften auch bei der SG Naabtal nicht den erhofften Sieg und verloren am Ende noch deutlich mit 36:29.
Nachdem bereits einige Ausfälle fest standen, erreichten am Spieltag Trainer Matthias Werner noch drei weitere Absagen, allesamt von Rückraumspielern. So machten sich die HCler mit wenig Wechselmöglichkeiten auf nach Schwandorf und wollten dennoch endlich die Niederlagenserie durchbrechen. Mit einer offensiven Deckungsvariante sollten die Rückraumschützen der SG frühzeitig gestört werden und so leichte Tore verhindert werden. Dieser Plan ging zu Beginn nicht auf, da die Weidner viel zu passiv agierten. Beim 6:10 nach zehn Minuten nahm Werner die erste Auszeit und stellte seine Abwehr um. In der Folge konnten einige Ballgewinne erzielt werden und der eigene Zug zum Tor stimmte weiterhin. Beim 16:16 in der 25. Minute hatten die Max-Reger-Städter einen Vier-Tore-Lauf hingelegt und waren nun endgültig in der Partie.Dass man dieses Unentschieden nicht mit in die Halbzeit nahm, war zwei unglücklichen Abschlüssen geschuldet. Hervorzuheben war die geschlossene und variable Angriffsleitung, in der Defensive gab es allerdings einigen Gesprächsbedarf.
Leider kamen die Weidner, wie so oft in dieser Saison, schlecht aus der Kabine und liefen nach drei Minuten in Hälfte zwei bereits einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher. Beim 25:28 eine Viertelstunde vor Schluss war man wieder in Schlagdistanz. Näher schafften es die HCler jedoch nicht mehr an die Gastgeber heran, da man auf der einen Seite mehrere überhastete Abschlüsse wählte und zum anderen einige unglückliche Entscheidungen schlucken musste. Das deutliche Ergebnis spiegelt nicht ganz den Spielverlauf wieder, da sich die dezimierten Gäste lange Zeit erfolgreich wehrten und eine couragierte Leistung zeigten. Alle Spieler trugen sich an diesem Sonntag in die Torschützenliste ein.
Es spielten: Hahn, Dirnberger; Löw (3/1), Schnabl (6), Szameitat (1), Konrad (6), Baunoch (4), Flierl (6), Strasser (2), Prelle (1)