Spielbericht Herren: Saisonende mit Niederlage

Den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga bereits unter Dach und Fach, verloren die Handballer des HC Weiden ihr letztes Saisonspiel beim Tabellendritten TSV Neutraubling mit 21:26. Dabei starteten die Gäste denkbar schlecht ins Spiel. Es dauerte neun Minuten bis zum ersten eigenen Treffer zum 1:4-Zwischenstand. Danach kam Weiden besser ins Spiel, die Manndeckung gegen den Top-Schützen der Regensburger Vorstädter, Covac, zeigte endlich Wirkung. Im Angriff legte man mehr und mehr die Unsicherheiten ab. Der gut aufgelegte Weidener Torhüter Maxi Hahn hielt seine Mannschaft im Spiel und so wurde beim Stand von 11:10 die Seiten gewechselt.

Sofort nach Wiederanpfiff erzielten die Max-Reger-Städter den einzigen Ausgleich im gesamten Spiel. Danach kam es zum erneuten Bruch im Offensivspiel. Während die Abwehr weiterhin funktionierte, scheiterte man immer wieder bei den Angriffen. Beste Einwurfmöglichkeiten wurden vergeben. Die Folge war, dass sich die Neutraublinger innerhalb von nur zehn Minuten mit fünf Toren absetzten und das Spiel entschieden. Bis zum Ende des Spiels änderte sich an dem Rückstand nichts mehr und der HCW musste geschlagen die Heimreise antreten.

„Nach dem letzten Heimsieg und dem damit verbundenen ersten Nichtabstiegsplatz waren das Saisonziel erreicht und die Luft raus. Wir konnten die nötige Motivation nicht mehr aufbringen, gingen nicht mehr zu 100 Prozent in die Zweikämpfe und ließen den letzten Biss einfach vermissen“, meinten unisono die beiden Trainer Matthias Werner und Thomas Eichinger. „Wir wussten, dass wir es als Aufsteiger in unserer ersten Oberligasaison schwer haben würden. Mit vielen neuen Erfahrungen und Erkenntnissen gehen wir nun in die lang herbeigesehnte Sommerpause, um nach den Pfingstferien gestärkt und mit neuer Motivation die nächste Saison anzugreifen.“

Für den HC Weiden spielten: Hahn, Lamm; Konrad(3), Prelle(1), Szameitat(1), Wittmann, Kick (2), Lerke, Werner (5), Hafner, Löw (3), Schnabl (2), Döppl (1), Baldauf (3)

Spielbericht Herren: Ein enorm wichtiger Sieg

Die Handballer des HC Weiden haben vor stimmungsvoller Kulisse einen Sieg gegen den HC Sulzbach-Rosenberg II eingefahren. Mit 25:23 ließen sie den direkten Konkurrenten um den ersten Nichtabstiegsplatz hinter sich.

Die Ausgangslage vor Spielbeginn war klar. Der Sieger steht auf Platz neun, der zum momentanen Zeitpunkt den Ligaerhalt bedeutet. Der Verlierer muss auf jeden Fall absteigen. Es war ein steiniger und spannender Weg, bis der achte Saisonsieg des HC in trockenen Tüchern war.

Ohne die drei Leistungsträger Stefano Flierl, Matthias Schnabl und Torhüter Tobias Dirnberger legten die Hausherren einen Fehlstart hin. Sulzbach bestrafte einige Abstimmungsschwierigkeiten in der Weidner Defensive und führte nach sechs Minuten mit 5:2. Im Angriff konnte das junge Team die sich durch die Manndeckung gegen Spielertrainer Matthias Werner bietenden Räume nicht nutzen. Zehn Minuten später erzielte Richard Konrad beim 9:8 mit einem seiner vier Treffer die erste Weidener Führung. Eine Doppelparade, Siebenmeter und Nachwurf, von Torhüter Maximilian Hahn brachte das Publikum kurz später das erste Mal so richtig zum Jubeln und der HC hatte in der Folge das Spiel besser im Griff. Bis zur Halbzeit führten die Hausherren mit 15:13.

Die Gäste kamen gut aus der Pause und lagen beim 18:17 sogar in Front. Es waren wieder sechs Minuten, in denen die Weidner Nachlässigkeiten in Abwehr und Angriff zeigten und den Gegner so stark machten. Bis zur 46. Minute machten sie dies jedoch wieder wett. In der Abwehr wurde Beton angerührt und in der Offensive mit einem 5:1-Lauf die Hoffnung auf einen Sieg genährt. Mit schnellen Vorstößen oder gut herausgespielten Chancen im Positionsangriff baute Weiden ständig Druck auf die Sulzbacher Abwehr auf und hätte in dieser Phase die Partie frühzeitig entscheiden können. Jedoch konnten beste Einwurfmöglichkeiten nicht genutzt werden und es folgten lange fünfzehn Minuten ohne Weidner Torerfolg. In der 56. Spielminute war der Vorsprung hergeschenkt und die nie aufsteckenden Gäste glichen zum 22:22 aus. Eine spannende Schlussphase war eingeläutet. In dieser Situation machte sich die Hereinnahme von Routinier Björn Langsdorf bezahlt, der für genau solche Momente ins Team geholt wurde. Er durchbrach die Torflaute und brachte die Max-Reger-Städter in Führung.

Der folgende Angriff konnte abgewehrt werden und Jannis Prelle erhöhte auf zwei Tore Differenz. Mit einer Manndeckung über das gesamte Spielfeld versuchte Sulzbach schnell in Ballbesitz zu kommen, musste aber nach einem eigenen Treffer die erneute zwei Tore Führung durch Jonas Baunoch hinnehmen. In der Schlussphase sicherte Torwart Maximilian Hahn mit starken Paraden den wichtigen Heimerfolg seiner Mannschaft.

Es spielten : Hahn, Lamm, Lerke, Baldauf (2), Zahn (1), Hafner, Konrad (4), Prelle (2), Baunoch (2), Langsdorf (2), Szameitat, Wittmann, Werner (10/7), Döppl (2)

Vorbericht Herren: HC Weiden braucht den Sieg

Es ist das vielleicht alles entscheidende Spiel. Die Handballer des HC Weiden müssen ihr Heimspiel am Samstag gewinnen. Sonst droht dem BOL-Aufsteiger die sofortige Rückstufung in die Bezirksliga..

Der HC Weiden empfängt am Samstag, 7. April, um 16 Uhr den HC Sulzbach-Rosenberg II. Beide Mannschaften befinden sich im Abstiegskampf und müssen zwei wichtige Punkte einfahren.

Die Niederlagenserie gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte hat die Weidener in eine unnötig schwierige Situation gebracht. Die jetzige Ausgangslage verlangt von den Hausherren einen Erfolg, da man sonst mit der Landesligareserve die Plätze tauscht und am vorletzten BOL-Spieltag auf einen Abstiegsplatz rutscht. Im Hinspiel mussten die HC-ler eine überflüssige 30:31-Niederlage hinnehmen, nachdem sie über weite Strecken in Führung lagen.

Während der HC Weiden hauptsächlich in der Hinrunde seine Punkte sammelte, haben die Sulzbacher in der zweiten Saisonhälfte wieder den Anschluss ans Mittelfeld geschafft. Über schnelles Konterspiel sowie variable Kreuzbewegungen im Positionsangriff werden sie versuchen, die Hausherren unter Druck zu setzen. Die Max-Reger-Städter wollen dagegen nach Ballgewinnen in der Abwehr einfache Tore über den Gegenstoß erzielen. Das Weidener Trainergespann Matthias Werner/Thomas Eichinger stellt klar, worauf es am Wochenende ankommt: „Wir müssen in diesem wichtigen Spiel vor allem eine mannschaftlich geschlossene Leistung und einen enormen Siegeswillen zeigen. Angetrieben von unserem Heimpublikum wollen wir 60 Minuten Tempohandball spielen.“ Mit der Unterstützung der Zuschauer soll die Revanche für das verlorene Hinspiel gelingen und der Grundstein für den Verbleib in der Bezirksoberliga gelegt werden.

Spielbericht Herren: Eine bittere Niederlage

Eigentlich ist alles angerichtet für einen perfekten Handballtag. Die Nabburger Realschulturnhalle ist sehr gut besucht, die Stimmung ist super. Am Ende sind es die Weidener, die enttäuscht nach Hause fahren müssen.

Lange Zeit sah es für den HC Weiden ganz gut aus. Aber am Ende verloren die Max-Reger-Städter das Bezirksoberligaspiel gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld mit 25:28.

Beide Mannschaften hatten Lust auf dieses Spiel und zeigten dies bereits in der Anfangsphase. In der 2. Minute ging die HSG in Führung, aber der HC verteidigte gut und glich nicht nur aus, sondern legte nach und führte nach zehn Minuten mit 5:2. Nabburg agierte nun konsequenter im Abschluss, kämpfte sich heran und nach 22 Minuten lag der Gastgeber 9:7 vorne.

Was danach folgte, war wohl die spielentscheidende Szene. Nach einem Stürmerfoul der Weidener gab es eine Spielunterbrechung und die Rote Karte für den Top-Torschützen Stefano Flierl. Der Torraumschiedsrichter wollte eine Tätlichkeit gesehen haben, doch war er wohl der Einzige in der Halle, der dies so sah. Die Konzentration war für den HC danach schwierig und so wurden wieder die besten Gelegenheiten vergeben. Torwart Tobias Dirnberger machte einen guten Job und so war es ihm zu verdanken, dass die Weidener zur Halbzeit auf 12:13 herankamen.

Nach dem Wechsel wollten sich die Weidener nochmals sammeln und vor allem das gefährliche Kreisspiel der Nabburger unterbinden. Doch kamen die HCler nicht wirklich gut aus der Kabine und es folgte die schlechteste Phase des gesamten Spiels. Unnötige Ballverluste, individuelle Fehler, gepaart mit unnötigen Strafen, sorgten dafür, dass sich die Gastgeber über 19:16 in der 40. Minute auf 23:19 in der 51. Minute absetzen konnten. Die Max-Reger-Städter gaben aber nicht auf, kämpften leidenschaftlich und erzielten prompt drei Treffer in Folge. Jannis Prelle, der zweimal sehenswert von außen traf, und Spielertrainer Matthias Werner verkürzten in der 56. Minute auf 25:24 Tore.

Mehr war den Weidenern aber an diesem Abend nicht vergönnt. Nach einem fragwürdigen Treffer der Gastgeber, der mit deutlich zu vielen Schritten erzielt wurde, versuchte der HC mit einer offensiven Deckung und schnellen Ballgewinnen Tore zu erzielen. Es gelang aber nicht mehr, die Heimmannschaft unter Druck zu setzten. Nabburg/Schwarzenfeld siegte am Ende verdient mit 28:25.

Für die Weidener folgen nun zwei Endspiele um den Klassenerhalt. Nachdem man am Osterwochenende spielfrei ist, empfangen die Weidener am 7. April um 16 Uhr den HC Sulzbach-Rosenberg zum Abstiegsduell.

Spielbericht Herren: HC Weiden zieht erneut den Kürzeren

Eine gute Halbzeit ist gegen einen Spitzenreiter zu wenig: Die Handballer des HC Weiden ziehen gegen den TV Erlangen-Bruck II am Ende deutlich den Kürzeren.

Bei der 19:27-Niederlage präsentierten sich die Weidener in den ersten 30 Minuten gut eingestellt und hochmotiviert. Die Hausherren waren in der Defensive hellwach und setzten die Erlanger mit einer körperbetonten Spielweise immer wieder unter Druck. Dadurch resultierten Ballgewinne, die in schnelle Tore umgemünzt wurden.

Bis zum 7:7 in der 17. Minute verstand es der HC, die sich bietenden Lücken auf den Halbpositionen mit viel Überzeugung zu nutzen. Fabian Szameitat und Stefano Flierl konnten immer wieder zum Kreis durchbrechen und selbst verwerten oder wurden siebenmeterrreif gefoult. Auch nach der Manndeckung gegen Spielertrainer Matthias Werner boten sich bis zur Pause beste Einwurfmöglichkeiten, die jedoch häufig liegengelassen wurden. Diese Phase nutzten die Gäste, um etwas davonzuziehen, was den Halbzeitstand von 10:14 erklärt.

Auch im zweiten Durchgang wollten die Max-Reger-Städter mit viel Leidenschaft den Tabellenführer ärgern und für einen überraschenden Punktgewinn sorgen. Der Start war verheißungsvoll, Weiden war beim 12:14 in Schlagdistanz. Zwei unglückliche Schiedsrichterentscheidungen und zwei Fehler im Angriff bescherten dem TV vier schnelle Tore. Der HC lag das erste Mal mit sechs Toren zurück. In der Folge gelang es nicht, die Erlanger in Gefahr zu bringen. Zu drucklos wurde in der Offensive agiert, zu selten gelangen Durchbrüche mit voller Überzeugung. Die Führung des Spitzenreiters lag bis zum Ende der Begegnung, welche mit 19:27 endete, stets zwischen sieben und neun Toren.

Die HC-Trainer hatten sich im zweiten Durchgang mehr von ihrem Team erhofft. „Es gelingt uns derzeit nicht, den Druck über die volle Spielzeit aufrechtzuerhalten“, meinten Matthias Werner und Thomas Eichinger unisono. „Die Mannschaft muss 60 Minuten lang brennen. Das wird in den noch ausstehenden drei Spielen der ausschlaggebende Punkt sein, wollen wir auch im nächsten Jahr in der Bezirksoberliga spielen.“

Es spielten: Dirnberger, Hahn; Lerke (1), Baldauf (2), Zahn, Hafner, Konrad, Prelle, Baunoch (2), Flierl (5), Szameitat (2), Werner (6/4), Löw (1), Kick.