HC Weiden unterliegt SG Regensburg 24:32

Die favorisierte SG Regensburg gewann das Pokalspiel am 13.07. in Weiden gegen den HC mit 24:32 (11:14). Mit einer Mischung aus Bayernliga- und Bezirksoberligaspielern zogen die Gäste am Wochenende wie erwartet das Ticket für die nächste Runde des Molten-Cup. Dabei hatten sich die Favoriten den Verlauf zu Beginn sicher anders vorgestellt. Mehrmals ging der HC in Führung, beispielsweise durch Kick, der seinen Gegner dreimal gegen die Wurfhand verladen konnte. Letztmalig in der 18. Minute beim 9:8. Ein doppeltes Unterzahlspiel kurz darauf kostete dem Team dann sichtlich Kraft. Flierl glich in der 22 Minute noch zum 11:11 aus. Auch Simon Lamm im Tor hielt den HC mit zwei seiner vier parierten Strafwürfe in dieser Phase noch einige Minuten im Spiel. Im Angriff verschenkte der HC jetzt aber einige Bälle während die SG-Bayernligaspieler Hoppe und Schindler kurz vor Halbzeit einen 3-Toreabstand aufbauten (11:14).

Hellwach machten die Domstädter nach Wiederanpfiff einfach so weiter und entschieden die Partie innerhalb von 7 Minuten (12:20). Trainer Schmitt nahm eine Auszeit, die den Lauf der Gäste unterbrechen sollte. Der HC kam wieder zu eigenen Treffern (16:23). „Die SG kann ihr Niveau 60 Minuten halten, was uns vor allem direkt nach der Pause nicht gelang. Daran werden wir bis Saisonbeginn arbeiten“. Unterstützt durch den verletzungsbedingten Ausfall Flierls zog Regensburg bis 5 Minuten vor Schluss auf 11 Tore davon. Die schnellen Konrad und Szameitat verkürzten nach Tempogegenstößen noch auf den Endstand von 24:32.

HC-Team: Lamm und Hahn (TW), Zahn (3), Hafner (2), Konrad (3), Barak, Flierl (3), Szameitat (3), S. Löw (4/3), Kick (4), Baunoch (2), R. Löw, Wittig

Herren am Samstag, 13. Juli, im Pokal zu Hause gegen Bayernligist

Die Herren des HC starten kommenden Samstag, 13.07. um 17 Uhr mit einem Heimspiel in der Mehrzweckhalle in den Pokalwettbewerb. Als Gegner wurde dem HC mit der SG Regensburg einer der Topvereine Ostbayerns zugelost.

Der Bayernligist aus der Bezirkshauptstadt ist gegen Weiden der klare Favorit. Interessant ist die Frage, mit welchem Team die Gäste auflaufen. Ob sie mit dem kompletten Kader der Ersten erscheinen oder sich aus Ihren anderen Teams bedienen. Der HC befindet sich mit seinem neuen Trainer Michael Schmitt seit Anfang Juni in der Vorbereitung auf die neue Saison, die Ende September beginnt. Weiden hat, wie wohl auch der Gegner, den Fokus in dieser Trainings-Phase vor allem auf Kraft und Ausdauer gelegt, weniger auf Ballarbeit und Zusammenspiel.

Unabhängig davon besitzt die SG eine besondere Qualität im Tempospiel über die beiden Außen Uhl und Valentin Deml, sowie im Positionsspiel über den linken Rückraum mit Elgeti und Heinle. Über 400 Treffer bzw. 70% der SG-Tore der letzten Saison wurden von diesen 4 Akteuren erzielt. Kein Spiel, dessen Ausgang eine besondere Aussagekraft für die kommende Saison hat, das aber sicher eine tolle Erfahrung für alle HCler sein wird, die am Samstag dabei sein können.

Abschied aus der Bezirksoberliga

Die Handballer des HC Weiden trotzten am letzten Spieltag der Saison dem dezimierten Kader mit viel Einsatz, mussten sich am Ende jedoch mit 33:29 dem HC Forchheim geschlagen geben. Die Weidener steigen nach einer schwierigen Saison aus dem Oberhaus des Bezirks Ostbayern ab.

Ohne etatmäßigen Kreisläufer, ohne Top-Torschütze Stefano Flierl und mit Jungtorwart Simon Lamm als einzigem Torhüter machten sich die Weidner auf die weite Auswärtsfahrt nach Forchheim. Für die Gastgeber ging es noch um Alles, da ihnen bei einer Niederlage ebenfalls der Abstieg gedroht hätte. Zu Beginn agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe und gingen bis zum 5:5 in der 12. Minute im Gleichschritt.

Dann häuften sich auf Seiten der HCler die technischen Fehler und Fehlerwürfe, was es dem Gegner einfach machte, davonzuziehen. Ein 6:1-Lauf brachte die guten Vorsätze der Gäste ins Wanken. Mit konsequenter Defensivarbeit und besserem Rückzugsverhalten stabilisierten sie sich jedoch wieder und zeigten ihrerseits einige Schmankerln im Angriff.

Viele Chancen ungenutzt

Erst versenkte zweimal Andreas Zahn von Rechtsaußen, dann hämmerte Thomas Hafner einen Schlagwurf ins Kreuzeck, bevor er Richard Konrad auf Linksaußen zu einem traumhaften Kempator einlud und dieser in der folgenden Aktion ein weiteres Mal die Heimabwehr düpierte. Der Halbzeitstand von 13:16
sah damit wieder erfreulicher aus.

Dieses Bild war nach fünfzehn gespielten Minuten in Halbzeit Zwei beschmiert, da die Max-Reger-Städter zu viele Chancen ungenutzt ließen und man den Gastgeber zu häufig zu einfachen Toren kommen ließ. Das 19:27 bedeutet eine riesige Hypothek zu diesem Zeitpunkt, wollte man das Ergebnis doch lange ausgeglichen halten, um die gegnerische Nervosität zum eigenen Vorteil nutzen zu können.

Hoffnung kurz vor Schluss

Beim folgenden 4:0-Lauf der Mannschaft um Spielertrainer Matthias Werner keimte noch einmal Hoffnung auf und das Team hatte zweimal die Möglichkeit, weiter zu verkürzen, scheiterte jedoch aus aussichtsreichster Position. Die letzten zehn Minuten der Saison versuchte das Team mit einer offensiven Manndeckung noch einmal Alles und erkämpfte sich einige Bälle, die vor allem Kristof Wittmann zu verwerten wusste.

Am Ende musste man sich jedoch mit 29:33 geschlagen geben. Spielertrainer Werner erklärte nach Spielende: „Meine Mannschaft hat auch heute wieder eine geschlossene Teamleistung abgeliefert und es fehlte auch in diesem Spiel nicht viel für einen Erfolg. Wir haben es nur leider zu häufig in dieser Spielzeit verpasst, in den entscheidenden Phasen die Big Points zu machen.“

Abschied einiger Spieler

Beim letzten Bezirksoberligaauftritt in Forchheim verabschiedeten sich einige Akteure aus der HC-Mannschaft. Diese tritt in der kommenden Bezirksligasaison ohne Christian Strasser, Jannis Prelle, Richard Konrad und Matthias Werner an. Es spielten: Lamm; Lerke (1), Zahn (4), Hafner (2), Barak, Strasser (3), Konrad (4), Szameitat (2), Wittmann (5), Werner (4/4), Baldauf (1), Prelle (3)

Spielbericht: HC Herren verlieren mit stark dezimierter Truppe

Die Handballer schafften auch bei der SG Naabtal nicht den erhofften Sieg und verloren am Ende noch deutlich mit 36:29.
Nachdem bereits einige Ausfälle fest standen, erreichten am Spieltag Trainer Matthias Werner noch drei weitere Absagen, allesamt von Rückraumspielern. So machten sich die HCler mit wenig Wechselmöglichkeiten auf nach Schwandorf und wollten dennoch endlich die Niederlagenserie durchbrechen. Mit einer offensiven Deckungsvariante sollten die Rückraumschützen der SG frühzeitig gestört werden und so leichte Tore verhindert werden. Dieser Plan ging zu Beginn nicht auf, da die Weidner viel zu passiv agierten. Beim 6:10 nach zehn Minuten nahm Werner die erste Auszeit und stellte seine Abwehr um. In der Folge konnten einige Ballgewinne erzielt werden und der eigene Zug zum Tor stimmte weiterhin. Beim 16:16 in der 25. Minute hatten die Max-Reger-Städter einen Vier-Tore-Lauf hingelegt und waren nun endgültig in der Partie.Dass man dieses Unentschieden nicht mit in die Halbzeit nahm, war zwei unglücklichen Abschlüssen geschuldet. Hervorzuheben war die geschlossene und variable Angriffsleitung, in der Defensive gab es allerdings einigen Gesprächsbedarf.
Leider kamen die Weidner, wie so oft in dieser Saison, schlecht aus der Kabine und liefen nach drei Minuten in Hälfte zwei bereits einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher. Beim 25:28 eine Viertelstunde vor Schluss war man wieder in Schlagdistanz. Näher schafften es die HCler jedoch nicht mehr an die Gastgeber heran, da man auf der einen Seite mehrere überhastete Abschlüsse wählte und zum anderen einige unglückliche Entscheidungen schlucken musste. Das deutliche Ergebnis spiegelt nicht ganz den Spielverlauf wieder, da sich die dezimierten Gäste lange Zeit erfolgreich wehrten und eine couragierte Leistung zeigten. Alle Spieler trugen sich an diesem Sonntag in die Torschützenliste ein.
Es spielten: Hahn, Dirnberger; Löw (3/1), Schnabl (6), Szameitat (1), Konrad (6), Baunoch (4), Flierl (6), Strasser (2), Prelle (1)

Vorbericht Herren: Nabburg/Schwarzenfeld

Am Sonntag um 18:00 Uhr kommt es in der Mehrzweckhalle in Weiden zum Kellerduell der Bezirksoberliga. Dann treffen Letzter und Vorletzter aufeinander.

Während es für die Weidner nur noch theoretisch um den Nichtabstieg geht, werden die Nabburger versuchen, ihre letzte Chance zum Klassenerhalt mit einem Sieg zu erhalten. Mit mageren zwei Punkten stehen die Hausherren am Ende der Tabelle. Nach der schweren Verletzung von Matthias Werner im Hinspiel der beiden Mannschaften, gelang es dem HC Weiden nicht, diesen Ausfall gemeinsam und mannschaftlich zu kompensieren. In einigen knappen Spielen, wie zum Beispiel beide Spiele gegen Altdorf, fehlte dann die Cleverness und das Quäntchen Glück. So steht man am viertletzten Spieltag einer verkorksten Saison schon mit einigem Abstand auf dem letzten Platz.
Ähnlich ging es dem Tabellennachbarn aus Nabburg. Zahlreiche Abgänge und einige Verletzungen ließen die Mannschaft vom Saisonstart an um den Abstieg kämpfen.

Für den HC Weiden geht es vor allem darum, kämpferisch mit der richtigen Einstellung und Leidenschaft in das Spiel zu gehen und von Anfang an zu zeigen, dass man in eigener Halle endlich wieder einen Sieg einfahren will.

„Wir müssen unbedingt den Kampf in der Abwehr wieder annehmen. Zurücklaufen, Bekämpfen und clever nach vorne Spielen. Wenn wir vorne wieder mannschaftlich geschlossen auftreten, technische Fehler und Fehlwürfe reduzieren, dann sehe ich gute Chancen endlich wieder zwei Punkte einzufahren. Die Mannschaft und auch die Zuschauer haben ein positives Ergebnis mehr als verdient. Und am Sonntag ist es so weit.“ so Spielertrainer Strasser.