Handballtalente des HC Weiden bei internationalem Großturnier in Holland

Der Handballbezirk Ostbayern nahm am Osterwochenende mit 8 Auswahlmannschaften am „Arnheim-Cup“, einem internationalen Turnier für Leistungsmannschaften in Arnheim/Holland, teil.

Mit dabei auch drei Talente des HC Weiden. Clara Richthammer, Felix Marterer und Felix Körber erhielten die Möglichkeit, internationale „Handballluft“ zu schnuppern und sich im Turnier mit Mannschaften aus Holland, Dänemark, Frankreich, der Schweiz sowie anderen deutschen Teams zu messen.

Der HC Weiden mit Vorstand Thomas Wachsmann freut sich über diesen Erfolg nicht zuletzt als Resultat der engagierten Jugendarbeit und unterstützte zusammen mit dem Jugendförderverein mit Schatzmeister Andreas Roy die Auslandsreise der Jugendlichen durch einen großzügigen Fahrtkostenzuschuss.

HC Weiden mit zwei Teams beim Freundschaftsturnier in Plzeň

Zwei Teams des HC Weiden, die weibliche und männliche Jugend, folgten der Einladung der beiden Handballvereine Hvězda Cheb und VS Slávia Plzeň zu einem Freundschaftsturnier nach Plzeň. In einer Traglufthalle konnten sich die insgesamt sechs teilnehmenden Mannschaften sportlich messen und dabei erste Verbindungen zu den tschechischen Teams aufbauen.

Am 25.03.2018 begaben sich die weibliche und männliche D-/C-Jugendmannschaft des HC Weiden im Alter von 11 bis 13 Jahren nach Plzeň zu einem Freundschaftsturnier. Die Einladung erfolgte durch die beiden Handballvereine Hvězda Cheb und VS Slávia Plzeň, nachdem die Mädchenmannschaft von Hvězda Cheb bereits im Dezember 2017 bei einem Freundschaftsspiel zu Gast beim HC Weiden waren und hierbei schon die ersten Kontakte geknüpft waren.

In einer hellen und geräumigen Traglufthalle am Schulzentrum in der Pilsner Südstadt erlebten die angereisten Mannschaften von Slávia Plzeň, HC Plzeň, Talent Plzeň, Hvězda Cheb und des HC Weiden mit ihren Trainern, Betreuern und Eltern einen exzellent und straff organisierten Turniertag, bei dem alle Teams, egal ob Jungs oder Mädels, gegeneinander spielten und so in insgesamt 15 Spielen ihre handballerischen Fähigkeiten zum Besten gaben. Dabei stand nicht der Wettkampf im Vordergrund, sondern Handballspielen als Leidenschaft.

In den Pausen bewunderten die Spielerinnen und Spieler die taktischen, technischen und spielerischen Fähigkeiten der Akteure auf dem Feld oder interessierten sich für die anders sprachigen Jugendlichen. Sprachbarrieren schienen hier keine große Rolle zu spielen. Die Jugendlichen fanden sehr schnell zueinander und beschnupperten sich mit Zeichensprache oder ganz modern mit „Herrn Google“ im Smartphone.

Neben dem Spielbetrieb sorgten die Verantwortlichen Organisatoren Petr Pražák von Hvězda Cheb und Marta Kovářová sowie Lenka Bílá von VS Slávia Plzeň auch dafür, dass für alle Mitwirkenden Essen, Süßigkeiten und Getränke zur Verfügung standen, um sich nach den Anstrengungen auf dem Feld bzw. am Spielfeldrand stärken zu können.

Am Ende des Spieltages waren alle Teams von der gelungenen Turnieratmosphäre und den doch erkennbaren Besonderheiten anderer Mannschaften begeistert und begaben sich zur Siegerehrung. Auch das machte die Veranstaltung aus, es gab nur Sieger, die Spielergebnisse waren zweitrangig. Die Spielerinnen und Spieler bekamen unter großem Applaus mannschaftsweise aus den Händen der Organisatoren eine Medaille umgehängt, erhielten Süßigkeiten und eine Urkunde für jedes Team.

Mit einem großen Gruppenfoto nahmen alle teilnehmenden Teams und ihre Trainer Abschied voneinander, haben aber schon das Monat Juni für weitere Begegnungen angedacht.

 

 

 

 

 

HC Weiden siegt im spannungsgeladenen Handballkrimi bei der SG Regensburg

Im vorletzten Rückrundenspiel der weiblichen C-Jugend des HC Weiden ging es in die Domstadt zum Auswärtsspiel gegen die SG Regensburg. Beide Mannschaften lieferten sich bis zum Schluss vor nur wenigen Zuschauern  ein äußerst spannendes Duell, welches wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff mit einem knappen Sieg für den HC Weiden endete.

Die Mädels des HC Weiden als sichere Zweitplazierte in der ÜBL Ost traten am Sonntag mittag gegen den Drittplazierten, die SG Regensburg, an. Die Weidener waren keinem Druck mehr ausgesetzt, der zweite Tabellenplatz war zu dieser Zeit sicher, der erste nur noch mit einem Patzer von Nabburg/Schwarzenfeld möglich. Dennoch waren die Mädchen heiß auf das Spiel, was sie von Anfang an auch zeigten. Es ging munter los, die Gastgeberinnen gingen hart zu Werke und der Schiedsrichter teilte gleich zu Beginn die ersten gelben Karten und eine Zeitstrafe aus. Beide Mannschaften erzielten im Wechsel der Angriffe ihre Tore. Weiden bekam in der ersten Spielhälfte drei Siebenmeter zugesprochen und verwandelten diese sicher. Sie mussten aber auch einen Strafwurf hinnehmen.  Das erste Halbzeitdrittel war ausgeglichen, beide Mannschaften schenkten sich weder im Angriff noch in der Abwehr etwas und mussten sehr schwer arbeiten. Nach 12 Minuten setzten sich die Regensburgerinnen langsam ab und konnte bis zum Halbzeitpfiff ein 14:12 mit in die Pause nehmen.

Die HC-Mädels gingen trotzdem sehr motiviert in die zweite Spielhälfte und glaubten weiterhin an einen Sieg gegen die Gastgeber. Die Partie setzte sich so wie in der ersten Halbzeit fort. Die Weidener Abwehr hatte alle Hände voll zu tun, bewegte sich sehr viel und hielt teilweise bei einzelnen Regensburger Rückraumspielerinnen zu Dritt dagegen. Auch der Schiedsrichter teilte weiterhin Verwarnungen aus, Zeitstrafen betrafen nur die Gegnerinnen. Allerdings hatten die HClerinnen eingangs der zweiten Spielhälfte etwas Pech in ihren Abschlüssen, so dass die SG Regensburg nach wenigen Minuten mit vier Toren davon zog. Der Weidener Angriff ließ sich dadurch nicht beirren, war sehr ideenreich und warf die Tore über die Außenspielerinnen genauso wie aus dem Rückraum. Zudem setzten die Rückraumspielerinnen sehr oft die Kreisspielerin Hannah Härtl in Szene, die vier schöne Tore von ihrer Position aus erzielte. Dadurch gelang es den kämpferischen Weidnerinnen in der 40. Minute den 22:22 Ausgleich zu erzielen. Von nun an ging es sehr schnell auf beide Tore, die Regensburger legten im weiteren Verlauf wieder zwei Tore vor, Weiden glich in der 46 Minute erneut zum 25:25 aus. Jetzt legten die HC-Mädels nach und erhöhten bis zur 48 Minute auf 26:28. 40 Sekunden vor Schluss stand es dann erneut Unentschieden mit 28:28 als die Weidnerinnen einen Freiwurf bekamen. Die Mauer der Regensburger baute sich mit hochgestreckten Armen auf. Olivia Bock setzte zum Sprungwurf an und spielte nach rechts auf die einlaufende Julia Wiesner, die die große Lücke auf halb Rechts nutzte und drei Sekunden vor Schluss das Siegtor mit einem brillanten Aufsetzer in die lange Torecke erzielte.

Mehr Spannung wäre in diesem nervenaufreibendem Spiel kaum zu ertragen gewesen. Beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss und gaben alles. Am Ende hatte der HC Weiden das entscheidende Siegtor geworfen. Ein Schatten blieb dennoch zurück, als am Nachmittag bekannt wurde, dass sich die Torfrau Elisabeth Wirth in den letzten Sekunden des Spiels bei einer Aktion im Torraum den Arm gebrochen hatte.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Christine Greger (3), Eva Härich, Julia Wiesner (8), Hannah Härtl (4), Lena Arnold (1), Olivia Bock (7) und Hanna Werner (6).

Sieg und Unentschieden bei den Auswärtsspielen in Neumarkt

Eine weite Anreise nach Neumarkt hatte die weibliche D-Jugend des HC Weiden am Sonntag nachmittag. Um 15.30 Uhr bestritten sie ihr erstes Spiel  gegen den Dauerrivalen aus Nabburg/Schwarzenfeld und siegten diesmal klar. Das zweite Spiel pfiff der Unparteiische um 17.45 Uhr gegen die Mannschaft aus Sulzbach-Rosenberg an. Die Partie endete nach eigenem Unvermögen leider noch unentschieden. Das Team des HC Weiden trat ohne einige Stammspielerinnen an, zeigte dennoch vor allem im zweiten Match eine breitaufgestellte Mannschaftsleistung, bei der erfreulicherweise die Youngsters die auf ihnen lastende Verantwortung übernahmen.

Auch Nabburg/Schwarzenfeld war diesmal krankheitsbedingt geschwächt und musste wie der HC Weiden auf wichtige Spielerinnen verzichten. Die Mädels des HC Weiden nahmen von Anfang an das Heft in die Hand und nutzten im Angriff konsequent die Lücken für ihre Torwürfe. In der Abwehr ging sie etwas verhalten ans Werk, die Gegnerinnen nutzten diesen Umstand aber nicht für sich. Im Verlauf der ersten Hälfte verflachte das Spiel, den Weidnerinnen gelangen ebensowenig wie den Nabburg/Schwarzenfeldern kaum mehr Tore. Mit einer kleinen Führung ging es in die zweite Spielhälfte, die Gegnerinnen holten jetzt auf und kamen sogar zum Ausgleich. Die Mädels des HC Weiden nahmen sich wieder zusammen, zeigten eine konsequente Abwehr und warfen im Angriff dann auch wieder ihre Tore. Trotz zwei Torschützen mehr reichte es den Nabburg/Schwarzenfelderinnen nicht zum Sieg. Die Partie endete nach aufgezählten Werferinnen 17:13 für den HC Weiden.

Im zweiten Spiel traten die Mädchen des HC Weiden gegen den HC Sulzbach-Rosenberg, den sie im Hinspiel deutlich mit 24:12 besiegten, an. Körperlich waren die Gegenerinnen bis auf eine Spielerin den Weidnerinnen unterlegen, zeigten aber viel mehr Bewegung im Angriff und spielten eine 3-3 Abwehr. Der Rückraum des HC Weiden wurde vorgezogen angegriffen und ausgeschaltet. Der Weidener Rückraum bewegte sich sehr wenig und nutzte die Raumtiefe im Angriff nicht. Freistehende Kreis- und einlaufende Außenspielerinnen wurden nicht oder zu spät erkannt. Die HClerinnen taten sich sehr schwer, obwohl sie bis zur Halbzeit eine leichte Führung herausgespielt hatten. In der zweiten Spielhälfte standen sich die Mädchen selbst im Weg und verursachten mangels Bewegung sehr viele technische Fehler. 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff verloren sie unnötigerweise im Angriff den Ball, was zu einem erfolgreichen Gegenstoß der Sulzbach-Rosenbergerinnen führte. Trotz einer 12:11 Führung des HC Weiden nach Toren, reichte es am Ende nach aufgerechneten Werferinnen nur zu einem 16:16 Unentschieden.  Es war wie bereits am vergangenen Wochenende ein verschenkter Sieg.

Erfreulich war dennoch, dass die Mannschaft trotz fehlender Stammspielerinnen die Verantwortung auf ihren Schultern verteilte und übernahm. Gerade im zweiten Match machten die bislang eher unauffälligen Spielerinnen ihre Tore, was das Trainerduo besonders freute.

Es spielten: Paula Kamp (TW), Julia Obwandner, Gerda Ne’meth, Emmy Kraus, Eliza Wodarczyk Anna-Maria Zuber, Steffi Heger, Isabella Pausch und Sophia Rebin.