Weiterer Sieg der männlichen A-Jugend

Am Sonntag traf die Weidener Truppe auf den alt bekannten Gegner SpV Mögeldorf. Seit einigen Jahren versprechen diese Begegnungen Spannung bis zur letzten Sekunde. Bis dato war das Glück immer den HC´ler treu gewesen. Im Vorfeld war bekannt das die Weidener auf Ihren Spielmacher Marius Kloos und auf zwei weitere Spieler, Simon Kostial und Lukas von Lassow, verzichten müssen.

Dazu hat sich Trainer Wachsmann sehr schnell entschlossen den B Jugendlichen Jannik Schmutzer mit ins Team zu holen. Jannik spielt zwar erst seit ein paar Monaten Handball aber das so überzeugend, dass er bereits erste Wahl ist in der A-Jugend auszuhelfen. Aufgrund der Ausfälle baute Wachsmann seine Abwehr um. Vor allem der neue Mittelblock Marterer/Wachsmann funktionierte 60 Minuten hervorragend. Es macht sich doch bemerkbar das beide Jugendlichen bei den Herren mit Doppelspielrecht unter dem Trainer Jannis Prelle einiges dazu gelernt haben.

Über das ganze Spiel war auffällig das die HC´ler es diesmal verstanden den Gegenstoß als beste Waffe im Angriff zu verwenden. Meist durch einen direkten Pass nach vorne oder auch mit der zweiten Welle wurde der ein oder andere Treffer markiert. Sollte das nicht gelingen bauten die Weidener ihren Angriff in Ruhe auf und nutzen anschließend ihre Lücken. Bereits nach 12 Minuten führten die Gastgeber mit 7:2. Dann wurde ein wenig geschludert mit den Chancen und die Gäste aus Mögeldorf kamen auf ein 7:5 heran. Die HC´ler besannen sich wieder konzentrierter ihre Torwürfe zu verwandeln und konnten mit 17:9 in die wohlverdiente Pause gehen. Im zweiten Durchgang gab es von Seiten des HC keinen Durchhänger mehr. 30 Minuten lang spulten die Jungs ihr Spiel in der Abwehr und im Angriff runter. Die Gäste aus Mögeldorf hatten den nix mehr entgegenzusetzen und kassierten am Ende eine 37:20 Niederlage.

Trainer Wachsmann freute sich über die gezeigte Leistung. „Die Abwehr stand sattelfester als gegen Buckenhofen, der Gegenstoß wurde mehrmals erfolgreich eingesetzt. Und egal, wenn ich auf die Platte beorderte, es wurde sich nahtlos eingefügt. Nur sollten meine Jungs nicht überheblich werden. Es gilt jetzt das Ganze zu stabilisieren und beim nächsten Auswärtsspiel am Samstag gegen SC Schwabach wenn möglich zu wiederholen.“

Für den HC spielten: Kevin Tarrada, Felix Kurzwart, Jannik Schmutzer (2), Maurice Wachsmann (11), Daniel Wiesner (5), Fabian Vogel (4), Felix Marterer (11), Hubert Dirnberger (1) und Markus Böttcher (3)

Männliche A-Jugend fährt ersten Sieg ein

Im Verlauf der Saison stehen zwei Niederlagen auf der Habenseite des HC. Die Jungs mussten zweimal bitteres Lehrgeld gegen Rednitzhembach zahlen. In keinen der beiden Begegnungen wurde Normalform erreicht. Daher wurde nach fast vierwöchiger Pause das Spiel gegen SV Buckenhofen in Forchheim mit Spannung erwartet.

Anfangs ließen es die HC´ler richtig krachen. Motiviert in der Abwehr entscheidend den Gegner den Schneid abzukaufen und im Angriff mutig in die Lücken zu gehen wurde nach 9 Minuten mit einer 3:6 Führung belohnt. Allen voran Daniel Wiesner auf der Halblinks nutzte seine Lücken. Aber plötzlich fand ein Ruck statt. Aus nicht erklärlichen Gründen haperte es in der Abwehr. Die Gastgeber konnten immer wieder leicht zu Torerfolgen kommen. Im Angriff tat sich Spielmacher Marius Kloos immer schwerer, da seine Halben nicht mehr so wollten und lieber aus dem Stand agierten. Und ehe man sich versah führte der SV Buckenhofen mit 10:8. Erschwerend kam hinzu das die beiden Kreisläufer vom HC in den ersten 30 Minuten im Angriff nicht zu ihrer Normalform fanden. Daher sah sich Trainer Wachsmann genötigt den auf Linksaußen eingesetzten Felix Marterer, der bis dato eine großartige Partie spielte, an den Kreis zu beordern. Langsam verstanden es die HC Jungs wieder den Buckenhofnern entschlossen entgegenzutreten. So konnte der Vorsprung egalisiert werden und zur Pause eine 12:13 Führung erarbeitet werden.

Der Durchgang 2 stellte sich nach einigen Minuten noch schlimmer dar. Die Gastgeber merkten schnell das die Weidener Abwehr auf Schlafmodus gestellt war. Mit schönen Auslösehandlungen fanden sie meist den freistehenden Werfer und konnten das Blatt wenden zu einer 17:14 Führung. Der Vorsprung gestaltete sich zum Glück nicht größer, da mit Kevin Tarrada im Tor die Weidener heute einen sicheren Rückhalt hatten. Den Gastgeber raubte er so den Nerv, dass zwei Siebenmeter sicher von ihm pariert wurden. Nach einer Auszeit und Umbau der Mannschaft fanden die Wachsmann Jungs ab der 40. Minuten wieder zurück zum Spiel. Gefestigt in der Abwehr ging vorne im Angriff die Post ab. In den kommenden stärksten 10 Minuten im Spiel aus Sicht der Weidener konnte die Führung vor allem durch den tollen Einsatz von Markus Böttcher und Fabian Vogel zurückgeholt werden. Ab der 53. Minute gaben die HC´ler die Führung nicht mehr ab. Auch eine komplette Manndeckung von Seiten der Buckenhofner konnte den Sieg nicht mehr zu nichte machen. Nach dem Abpfiff stand es 23:25 für den HC Weiden.

Trainer Tom Wachsmann war sichtlich erlöst. „Meine Jungs schafften es leider nicht über die ganze Strecke hellwach zu sein. Doch ein wieder erstarkter Kevin Tarrada im Tor und auch der flexible Felix Marterer waren die Garanten für den heutigen Sieg. Insgesamt haben meine Jungs heute sich als echt gutes Team präsentiert, das gibt Hoffnung auf die weiteren Spiele.“

Für den HC spielten: Kevin Tarrada, Maurice Wachsmann (2), Fabian Vogel (4), Marius Kloos (2), Felix Marterer (8), Jannik Schmutzer (1), Felix Kurzwart, Hubert Dirnberger, Lukas von Lassow, Markus Böttcher (5) und Daniel Wiesner (3)

Erfolgreiches Wochenende für die jüngsten HC-Handballer

Sowohl für die E-Jugend als auch für die F-Jugend stand am vergangenen Sonntag der erste Turniertag der Saison auf dem Programm. Mit viel Freude und Einsatzbereitschaft begeisterten die jungen Cracks ihre Eltern und Trainer.
Die F-Jugend reiste gleich mit drei Mannschaften nach Neunburg vorm Wald und kehrte am Nachmittag mit durchweg positiven Erlebnissen und Ergebnissen zurück. Die allerjüngsten eröffneten den Spieltag mit ihrem Spiel gegen Wackersdorf. Mit viel Einsatz wurden die ersten Bälle erobert und Tore geworfen. Diese tollen Erlebnisse durften die 5- bis 6-Jährigen dann auch im zweiten Spiel gegen Nabburg vertiefen.
In der F2-Jugend war vor allem der Jahrgang 2012 vertreten und zeigte bereits in der ersten Begegnung, dass die Talente schon einen Schritt weiter als ihre jüngeren Kollegen sind. Gegen Wackersdorf und später gegen Schierling konnten nicht nur numerische Erfolge gefeiert werden.
Die dritte Mannschaft, die F1-Jugend, durfte im ersten Spiel gegen Nabburg antreten und spielte nach einem verschlafenen Start begeisternden Handball. In der Abwehr erlaubten die HC-ler den Nabburgern durch enge Manndeckung kaum Chancen und zeigten im eigenen Angriff tollen Teamhandball. In der zweiten Partie gegen Schierling machten die Kids dort weiter, wo sie aufgehört hatten und setzten sich mit schönen Pässen gegenseitig in Szene.

Die beiden Trainer Armin Burger und Matthias Werner waren begeistert: „Die Mädels und Jungs hatten viel Freude beim Zusammenspielen und aufgrund der vielen Kinder, die heute das erste Mal bei einem Turnier dabei waren, sind die Ergebnisse umso erfreulicher.“
Die gemischte E-Jugend des HC stand diesen ausgezeichneten Ergebnissen in nichts nach. Für sechs der zehn Kinder hieß es mit Trainer Joachim Nuißl an diesem Tag das erste Mal „Großfeldhandball“, da drei neu zum Team gestoßen und drei weitere letztes Jahr noch auf dem Kleinfeld in der F-Jugend aktiv waren. Nach der weiten Anreise nach Hemau war davon jedoch wenig zu merken, denn die Weidner begannen hellwach und fuhren gegen Neunburg vorm Wald 1 ihren ersten Sieg ein. Auch im zweiten Spiel ließen sie nichts anbrennen und gewannen gegen die zweite Mannschaft aus Neunburg am Ende . Trotz wenig Spielpraxis im 6 gegen 6 auf dem Großfeld überzeugten die Talente mit Ausdauer, Einsatzwille und guter Übersicht.

Packender Sieg gegen den TSV Hof 1861

Den Auftakt der Heimspielreihe des HC Weiden machte am Samstag vormittag die weibliche C-Jugend. Sie empfing das Team des TSV Hof 1861 in der Mehrzweckhalle Weiden. Beide Teams zeigten ein enorm kämpferisches und spannendes Spiel. Die HC-Mädels ließen bis zum Schluss nicht nach und entschieden erst gegen Ende der zweiten Halbzeit das Spiel für sich. Sie siegten letztlich auch verdient mit 28:25 Toren.

Das Team des TSV Hof 1861 war für den HC Weiden schwer einzuschätzen, da keine direkten Erfahrungen vorhanden waren. Die Spielerinnen des HC Weiden waren von Anfang an wach und gingen sehr konzentriert zu Werke. Sie schlossen ihre Angriffe erfolgreich ab und setzten eine kompakte und aggressive Abwehrarbeit um. Nach einigen Minuten zeigten sich für das Trainerteam die Spielmacherinnen von Hof und deren Angriffsspiel, worauf reagiert wurde. Bis dahin geriet das Team des HC Weiden allerdings nach und nach in einen drei Tore Rückstand, verlor aber durch ihr zwingendes Angriffsspiel zu keiner Zeit den Anschluss. Mitte der ersten Spielhälfte arbeiteten sich die HC-Mädels auf einen Rückstand von einem Tor heran, den sie bis kurz vor Ende der ersten Spielhälfte auf ein Unentschieden reduzieren konnten. Dabei hatten sie vor allem am Kreis und auf der linken Abwehrseite alle Hände voll zu tun. Teilweise mussten die HC-Mädels zu Dritt die flexibel agierende, extrem kämpferische und sehr große Rückraumspielerin des TSV Hof angehen, um ihr Durchbrechen zu unterbinden. Nach 12:12 Toren pfiff der Unparteiische, der die Partie während der gesamten Spielzeit souverän leitete, zur Halbzeitpause.

In der zweiten Spielhälfte setzte sich das äußerst kämpferische und kraftraubende Spiel auf beiden Seiten fort. Die Hoferinnen legten ein Tor vor, die Weidnerinnen glichen aus.  Es war eine extrem spannende Partie, bei der permanent auf beiden Seiten die Tore fielen. Die Mannschaft des TSV Hof 1861 schaffte es einfach nicht, sich abzusetzen. Die HC-Mädels standen in der Abwehr immer stärker und hatten die Hofer Spielmacherinnen sehr gut im Griff. Sie zeigten, dass sie das Match unbedingt gewinnen wollten.  In der 37 Spielminute glich der HC Weiden erneut aus und legte kurz danach erstmals ein Tor vor. Geschuldet war dies auch dem konsequenten Abwehr- und Angriffsspiel am Kreis durch Jennifer Hu. Sie war es, die nun den Vorsprung auf zwei Treffer erhöhte. Das Team aus Hof war sichtlich irritiert, was vor allem Jennifer Hu als auch die Rückraumspielerin Julia Obwandner nutzten und sich in Eins gegen Eins Situationen gekonnt und zwingend durchsetzten. Mit ihren wunderschönen Toren bauten sie ab der 42. Spielminute den Vorsprung des HCW auf vier Tore aus. Das war letztlich auch das Signal an die Gegnerinnen, dass die HC-Mädels das Spiel gedreht haben und sich den Sieg nicht mehr nehmen lassen werden.

Die bis zum Schluss von beiden Mannschaften kämpferisch geführte und äußerst spannend gehaltene Partie endete mit einem 28:25 Sieg für den HC Weiden. Die Mädchen des HC Weiden zeigten vor allem in der Abwehr eine sehr starke und kompakte Leistung, bei der Jeder für Jeden kämpfte. Die Trainer zollten ihrem Team größten Respekt vor dieser geschlossenen Mannschaftsleistung.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (8), Gerda Ne’meth (10), Franziska Röhr, Katharian Eibel, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (7), Stefanie Heger, Leonie Ruhland (2), Sophia Rebin (1) und Romy Wittmann.

Glanzloser Sieg im Heimspiel gegen Hersbruck

Im Heimspiel gegen den HC Hersbruck erspielte sich die weibliche B-Jugend des HC Weiden am Samstag vormittag zwar einen deutlichen Sieg, standen sich in ihrem Spiel aber von Beginn an  permanent selbst im Weg und vergaben eine unglaubliche Fülle an Chancen gegen die klar unterlegenen Gegnerinnen aus dem Fränkischen. Das Trainerteam des HC Weiden zeigte sich trotz eines 19:11 Sieges mit dem Spiel ihrer Mannschaft in keiner Weise zufrieden.

Vor wenigen Wochen entschied der HC Weiden das Hinspiel in Hersbruck schon klar für sich, so dass diesmal mit einem Sieg zu rechnen war.  Das Umsetzen verschiedener taktischer Varianten stand daher viel mehr im Vordergrund als ein hoher Sieg. Die Mannschaft sollte sich mit verschiedenen im Training geübten Auftakthandlungen Lücken für den Rückraum und die Außenspieler erarbeiten sowie den Kreisspieler gezielt einsetzen und so ihre Tore erzielen. Kreatives variantenreiches Spiel war die Vorgabe des Trainerteams.

Doch gleich in den ersten Spielminuten zeigte sich, dass die Mädels des HC Weiden ihre Bälle nicht ins Tor von Hersbruck platzieren konnten. Sie warfen permanent gegen die Pfosten oder trafen die Hersbrucker Torfrau und bauten sie dadurch auf. Die Torausbeute war alles andere als zufrieden stellend. Die Weidnerinnen nutzten zwar ihre erspielten Lücken, schafften es aber ein ums andere Mal nicht, den Ball im gegenerischen Tor unterzubringen. Das Unvermögen des HC Weiden war kaum zu glauben und spiegelte sich schließlich deutlich in der Halbzeit im Spielstand von 8:4 für die Weidnerinnen wieder.

Die Trainer sprachen in der Pause klare und deutliche Worte, damit die Mädels wenigstens in der zweiten Spielhälfte ihre Qualitäten aufbieten können. Das zeigte offenbar Wirkung. Die Mädchen des HC Weiden traten nun viel aggressiver in der Abwehr auf und bewegten sich  agiler und effektiver im Angriff. Auch ließen sie kurzzeitig immer wieder schöne Spielabläufe aufblitzen. Innerhalb von neun Minuten gelangen ihnen sieben Tore bei drei Gegentreffern. Leider schlich sich danach wieder die alte Spielweise der ersten Spielhälfte ein. Klare Torchancen wurden nicht verwandelt und  Auftakthandlungen schlampig oder gar nicht ausgeführt. Trotz allem reichte diese Spielweise, um die Mädchen aus Hersbruck am Ende mit 19:11 zu besiegen. Insgesamt vergaben die Weidnerinnen in beiden Spielhälften 26 klare Torchancen und zeigten über weite Strecken nicht, was tatsächlich in ihnen steckt. Schade.

Für das Trainergespann war es ein enttäuschender Sieg, die gesteckten Ziele für dieses Spiel waren bei weitem nicht erreicht. Einzelne Spielerinnen ließen zwar ihr technisches Können punktuell aufblitzen, insgesamt spielte das Team aber ihr Potential in keinster Weise aus. Hieran werden die Trainer arbeiten müssen.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (2), Gerda Ne’meth (1), Julia Wiesner (6), Hannah Härtl (1), Lena Arnold (2), Paula Grillmayer (4), Jennifer Hu (1), Olivia Bock (2) und Sophia Rebin.