Vorbericht Damen: HC-Weiden bei der HSG Naabtal

Die Weidener HC-Damen müssen diesmal schon am Samstag ran. Anpfiff der Bezirksoberliga-Partie bei der HSG Naabtal ist um 12.30 Uhr.

Die letzten zwei Siege waren sehr wichtig für die Weidener Mannschaft, um sich vom letzten Platz zu lösen. Nun kommt allerdings mit der HSG Naabtal eine sehr schwierige Aufgabe auf die Max-Reger-Städterinnen zu.

Die HSG steht auf dem dritten Tabellenplatz und ist somit klarer Favorit für die Partie am Samstag. Die Aufsteiger aus der Bezirksliga spielen bisher eine starke Saison. Im Hinspiel musste Weiden in eigener Halle eine deutliche Niederlage einstecken. Trotzdem dürfen die Damen aus Weiden das Spiel nicht von Beginn an verloren geben.

Die Mannschaft konnte einen kleinen Teil des verlorenen Selbstbewusstseins in den letzten Spielen wieder erlangen. Die Weidenerinnen kämpfen mit allem was sie haben um den Klassenerhalt. Mit einer starken Mannschaftsleistung, wie eben in den letzten zwei Spielen, ist vieles möglich.

Der HC Weiden hat kaum was zu verlieren, es kann nur nach vorne beziehungsweise in der Tabelle nach oben gehen. Der Kampfgeist ist geweckt und die HSG Naabtal sollte die Weidenerinnen nicht unterschätzen.

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Mit Sieg ins neue Jahr

Die männliche B-Jugend unter dem Trainergespann Messner/Löw ist mit einem 29:25 Heimsieg gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld in die Rückrunde der Bezirksoberliga Nord gestartet.

Unter Leitung von Schiri Thomas Völkel aus OVI erwischte der HC einen guten Start und ging mit 4:1 und 7:3 in Führung. Alle Beteiligten des HC hofften bereits auf den gewünschten Verlauf. Doch der Keeper der Gäste hielt seine Mannschaft im Spiel indem er hintereinander einige Angriffe vereitelte. Die HSG arbeitet sich wieder heran zum 8:8. Vor allem mit dem großgewachsenen Domaier hatte die Abwehr ihre Probleme. Immer wieder kämpfte er sich durch und konnte dann nicht entscheidend am Torwurf gehindert werden. Auch der Kreisspieler Hecht entzog sich öfter als es den Trainern lieb war, seiner „Bewachung“. Die Gäste lagen zur Halbzeit mit 15:16 vorne.

Bis zur 35 Minute gelang es keinem Team sich deutlicher abzusetzen. Über Rückraum Mitte und Halbrechts boten sich einige Lücken, da Nabburg kaum zur Ballseite verschob. K. Wittmann und T. Hartung konnten diesen Platz immer wieder im 1 gegen 1 zu Toren nützen. 12 Tore erzielten sie zusammen im Laufe der Partie. Ab dem 21:20 sollte der HC die Führung nicht mehr abgeben. Toby Fink, der nach Maxi Hahn wie vorab vereinbart die Halbzeit 2 im Tor übernahm, konnte einige Chancen der HSG vereiteln. Auch die Abwehr war jetzt aufmerksamer. K. Wittmann und N. Bölle fischten sich Bälle der Angreifer heraus und schlossen im Tempogenstoß erfolgreich ab. Zum ersten Mal nach langer Zeit konnte sich der HC wieder mit 4 Toren absetzen (25:21).

160117 HC gegen NabburgEine Umstellung im Rückraum zwang die Verteidigung der Gegner zudem zur Verlagerung weg von der halblinken Seite. S. Löw, der die Abwehr auf sich zog und somit Lücken für seine Nebenleute und L. Lang am Kreis schuf, verwandelte zudem alle 5 Strafwürfe. Durch den gewonnen Platz auf der linken Seite konnte vor allem Niclas Bölle sein Torkonto auf 8 Treffer ausweiten. Thomas Schmid ließ auf seiner Abwehrseite nichts anbrennen und steuerte ebenfalls einen Treffer zum Sieg bei. Neuzugang Stefan Eller absolvierte zum Ende der Partie seine ersten Spielminuten für den HC, der mit 29:25 Toren den 4. Sieg der Saison einfuhr.

Im Ansatz war der HC auf dem richtigen Weg. In den kommenden Spielen gegen den Tabellennachbarn HaSpo Bayreuth (auswärts, 23.01., 17:30 Uhr) und den 4. der Liga HSV Hochfranken aus Rehau/Selb (zu Hause 31.01., 13:00 Uhr) muss sich die Abwehr aber weiter stabilisieren und das Aufbauspiel noch zwingender vortragen. Hier wird auch J. Schuster wieder mit von der Partie sein.

Spieler: Hahn, Fink (TW), Bölle, Eller, Hartung, Lang, Löw, Schmid, Wittmann

Spielbericht: Weiden weiter auf Siegestour

Im Derby gewinnen die Damen des HC Weiden knapp mit 27:25.

Am vergangenen Sonntag gastierten beim HC Weiden die Damen der HG SGS/TV Amberg. Im ersten Rückrundenspiel dieser Saison war es Pflicht die Punkte in der Max-Reger-Stadt zu lassen.

Den Gastgeberinnen war es buchstäblich ins Gesicht geschrieben, dass sie vor der größten Herausforderung in dieser bisherigen Rückrunde stehen würden. Die Ambergerinnen gewannen nämlich trotz ihres kleinen Kaders gegen den SV Buckenhofen.

Über die gesamte Spielzeit konnten sich die HC-lerinnen nicht absetzen und so stand es nach rund 15 Minuten 5:5. Beide Halbspielerinnen der Gäste waren nicht in den Griff zu bekommen. Die Abwehr der Weidenerinnen stand nicht so kompakt, wie in der letzten Partie gegen Röthenbach. Immer wieder gelang es den Ambergerinnen durchzukommen und sogar mit 6:11 in Führung zu gehen. Nach dem Team-Time-Out und der Umstellung auf eine 4:2-Abwehr seitens der Max-Reger-Städterinnen lief es deutlich besser und sie konnten den Rückstand zur Halbzeit auf 9:13 etwas verkürzen.

Die kurze, aber intensive Ansprache der Trainer baute die Damen des HC Weiden wieder auf.

„Wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken. Es ist noch lange nichts verloren“, so Trainer Baldauf. „Ihr müsst jetzt genau da anknüpfen, wo wir letztes Spiel aufgehört haben“, fügte Prelle hinzu.

Motiviert ging man wieder auf das Feld zurück. Die Abwehrformation wurde beibehalten, denn man sah deutlich, dass die Gäste dadurch ihre Schwächen zeigten. Waren die HC-lerinnen nicht schnell genug, gelang es den Gegnerinnen den Ball weiter an ihre zwei starken Halbspielerinnen zu transportieren, die ihre Würfe in Tore verwandelten. Aufgeben kam allerdings für die Hausherrinnen nicht in Frage. Sie kämpften weiter und das konnten die zahlreichen Zuschauer auch auf der Anzeigetafel erkennen. 10 Minuten vor Abpfiff stand es dann schließlich 20:18. Trotz drei Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit behielten die Damen des Weidener Trainergespanns ihren Kampfgeist. Das Team von Feldbauer glich immer wieder aus und ihnen gelang erneut ein 2-Tore-Vorsprung. Erst drei Minuten vor Abpfiff lag die Heimmannschaft wieder mit einem Tor in Führung. Eine angeregte Partie war zu sehen und die Anspannung in der Halle war spürbar. Die letzten Spielminuten liefen und nur 60 Sekunden vor Schlusspfiff erlangte Weiden den sicheren Siegestreffer. Am Ende war das Team von Prelle und Baldauf glücklich und erleichtert über ihren zweiten Sieg in Folge.

„Wir werden weiter dort anknüpfen müssen und uns auf die Gegner besser einstellen“, so Prelle nach dem Spiel.

Tore: Hanauer 4, Rittner T. 6, Rittner N und Götz je 3, Bischoff, Häring und Dirnberger je 1, Stahl 2, Schlosser 6/2

Spielbericht: HC-Herren verpassen Spitzenplatz

Die Handballer des HC Weiden unterlagen am Sonntag vor einer tollen Heimkulisse im Spitzenspiel gegen die HSG Naabtal mit 24:32. Dabei waren die Gäste in vielen Bereichen einen Tick besser.

Die Weidner begannen gut und kamen über eine aggressive Abwehrarbeit ins Laufen. Sie erarbeiteten sich eine schnelle zwei Tore Führung, die die Naabtaler allerdings postwendend in eine eigene Führung ummünzen konnten. Zwanzig Minuten boten sich die beiden Mannschaften einen offenen Schlagabtausch und waren beim 11:11 das letzte Mal gleich auf. In der Phase bis zur Halbzeit ermöglichten die Max-Reger-Städter dann durch unnötige Fehler den Gästen eine fünf Tore Führung, die bis zur Pause auf drei Treffer verkürzt werden konnte.

Im zweiten Spielabschnitt fielen dann die schnelleren Beine, eine bessere Torwartleistung und die deutlich weniger gemachten Fehler der HSG’ler ins Gewicht und die Weidner mussten die Gäste ziehen lassen. Erschwerend kam hinzu, dass Spielertrainer Werner bereits kurz nach der Halbzeitpause überhart mit einer roten Karte vom Feld gestellt wurde. Eine fehlende Struktur, sowie zu viele zwei Minuten Strafen erschwerten den Weidnern die Aufholjagd und der Tabellenführer enteilte über 20:26 bis auf den Endstand von 24:32.

Auch die vielen Zuschauer konnten die HC’ler gegen die gut ausgebildete, junge Gästemannschaft nicht mehr zum Erfolg tragen. Bereits am nächsten Wochenende wartet auswärts mit der SG Regensburg der nächste schwere Prüfstein für die Weidner Handballer und man muss zeigen, ob man sich im Spitzenfeld der Liga halten kann.

Es spielten: Rex, Schlosser (beide TW); Schnabl (2), Zahn (3), Hafner (1), Langsdorf (4/1), Konrad (3), Baunoch (1), Flierl (1), Werner (6/1), Döppl (2), Prelle (1), Kick, Adam

Vorbericht: HC Weiden-Herren vor Spitzenspiel gegen HSG Naabtal

Am Sonntag steigt um 17.00 Uhr das Spitzenspiel der Bezirksliga Ost in der Weidener Realschule, wenn die auf Platz 2 stehenden Weidener auf den Tabellenführer treffen. Beide Mannschaften trennt nur ein Punkt und nicht nur dies verspricht wohl ein attraktives und spannendes Spiel für die hoffentlich zahlreichen Handballfans.

Die HSG Naabtal beeindruckte diese Saison schon mehrmals mit ihrer Spielweise und konnte auch das Hinspiel mit 37:34 für sich entscheiden. Sie gehen daher wohl auch als Favorit in die Begegnung.

Im Tempospiel, erste und zweite Welle wird es schwer werden die schnellen Außenspieler, wie den noch A-Jugendspielberechtigten und in der Bayernauswahl spielenden Christoph Deml, über 60 Minuten komplett aus dem Spiel zu nehmen.

Die HSG verfügt über eine gute Mischung aus jungen gut ausgebildeten, sowie sehr erfahrenen Spielern, die es verstehen auch mit den dementsprechenden Drucksituationen umzugehen.

Die Weidner Abwehr wird wohl Schwerstarbeit verrichten müssen um zu verhindern, dass die Gastgeber ihr gewohntes schnelles Spiel aufziehen können.

Nachdem der HC vor Weihnachten das schwere Auswärtsspiel beim HC Ostbayern durch eine überragende Mannschaftsleistung gewann, sind sie letztes Wochenende mit einen deutlichen 34:20 Sieg gegen den ATSV Kehlheim ebenfalls wieder gut aus der kurzen Pause herausgekommen.
„Wir müssen hellwach sein, ein starkes Rückzugsverhalten an den Tag legen und versuchen über eine starke Abwehrarbeit ins Spiel zu kommen. Wenn wir es schaffen Naabtal immer wieder ins Positionsspiel zu zwingen und unsere eigenen Angriffe konsequent nutzen, haben wir durchaus eine Chance die Punkte in Weiden zu belassen“, ist sich das Trainergespann Werner / Eichinger einig.

Nachdem sich das Verletztenlager langsam lichtet, könnten die Max-Reger-Städter sich erstmals in der Saison in Bestbesetzung den hoffentlich zahlreichen Weidner Handballfans präsentieren.