Vorbericht: HC Weiden Damen zu Gast beim HV Oberviechtach

Nach zwei Heimspielen in Folge, treten die Damen des HC Weiden am Samstag um 1600 Uhr beim HV Oberviechtach an. Das Hinspiel konnten die Weidnerinnen für sich gestalten und beide Punkte einfahren.

Die Gastgeber vom HV Oberviechtach stehen derzeit auf Platz 7 zwei Plätze vor den HC Damen und haben 2 Punkte mehr auf der Habenseite als die Weidnerinnen. Die junge Mannschaft von Trainer Martin Streit spielte bisher, ähnlich wie die Gäste, eine durchwachsene Saison mit vielen Höhen und Tiefen und sind ebenfalls auf jeden Punkt und gerade gegen Mannschaften aus dem hinteren Tabellendrittel angewiesen. Es wird also wieder eine heiß umkämpfte Partie in der Eisenbarth-Stadt geben.

Kein leichtes Unterfangen also für die HC Mädels, die versuchen die letzten Spiele aus den Köpfen zu bekommen, um wieder befreit aufspielen zu können und so werden die Weidnerinnen wieder alles versuchen wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

„Wir wissen was uns gegen den HV erwartet und haben uns Mittel dafür erarbeitet. Gerade in der Abwehr müssen wir wieder besser stehen und konsequenter arbeiten. Wenn wir die nötige Laufbereitschaft, Willen und Leidenschaft auf die Platte bringen, werden wir auch mit Punkte am Ende belohnt werden.“ Äußerte sich Abwehrchefin Julia Hanauer vor dem Spiel.

Die Max-Reger-Städterinnen wollen also wieder aus einer soliden Abwehrarbeit ins Spiel finden, um dann ihr flexibles Angriffsspiel aufziehen zu können.

Die Personaldecke im Weidner Lager bessert sich langsam wieder. Jasmin Häring ist nach ihrer langen Verletzung zurück und die vielen angeschlagenen Spielerinnen arbeiten sich stetig an ihre alte Form heran. Die Vorzeichen für die Weidnerinnen könnten also schlechter stehen und so sind die Verantwortlichen der Gäste positiv gestimmt, etwas Zählbares aus Oberviechtach mitzunehmen.

Die Frauen des HC Weiden hoffen das wieder viele handballbegeisterte Zuschauer den Weg ins Oberviechtacher Gymnasium finden werden und die Stimmung in der Halle wieder Heimspielatmosphäre aufkommen lässt.

Für den HC werden zum Einsatz kommen:
Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein, Jasmin Häring, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Tamara Hauer, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Julia Hanauer, Jenny Hermann, Lisanne Röhr und Vanessa Szameitat.

Spielbericht: Herren I des HC Weiden verpassen Überraschungssieg

Nach intensiven 60 Minuten entkam der Tabellenführer aus Nabburg/Schwarzenfeld mit einem blauen Auge, aber auch verdienten zwei Punkten aus der Weidener Mehrzweckhalle.
Mit einem 22:25 – Auswärtserfolg wahrten sie ihre weiße Weste, während der HCW auf den vierten Tabellenplatz abrutscht.
Spieler des Spiels war dabei zweifelsfrei HSG-Torwart Florian Sturm, der alleine 20 (!) Freistehende parieren konnte. Dementsprechend bedient war HC-Trainer Florian Breinbauer nach dem Spiel: „Heute hat vieles gepasst, nur der Abschluss nicht. Treffen wir auch nur die Hälfte unserer völlig freien Chancen, gewinnen wir gegen den Spitzenreiter deutlich und bleiben in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. So steht man jetzt mit leeren Händen da.“

Bereits in den Anfangsminuten deutete sich ein frustrierender Handball-Abend für die zahlreichen HC-Fans an. Früh lag man mit 2:7 im Rückstand, weil man im Angriff klarste Chancen teilweise fahrlässig vergab. Weil aber auch Nabburg/Schwarzenfeld keinen großen Druck auf die HC-Abwehr aufbauen konnte, bzw. diese unter Regie von Abwehrchef Sebastian Löw hervorragend stand, ging man letzlich mit einem mageren 7:11 in die Halbzeitpause.

Die Ansage in der Halbzeitansprache war offensichtlich. „Wir haben uns vorgenommen, weiter zu arbeiten, den Kopf oben zu halten und vor dem Tor einfach cleverer abzuschließen“, so Kapitän Stefano Flierl. Zur eigenen Überraschung gelang das zu Beginn der zweiten Halbzeit erstaunlich gut, man überrannte die Gäste in den Anfangsminuten regelrecht und glich bereits nach knapp drei Minuten aus (11:11).Gerade als die komplette Halle auf dem Kopf stand und jeder das Gefühl hatte, dass der HC-Express nun endlich ins Rollen kommen würde, verschenkte man mehrere Bälle durch mehr als naive Aktionen, was Nabburg/Schwarzenfeld wieder in Front und HC-Coach Breinbauer zur Verzweiflung brachte: „Wir standen gut und aggressiv in der Abwehr, spielen vorne reihenweise klare Chancen heraus und versagen dann kläglichst vor dem Tor. Unbegreiflich!“
Zugute halten wollte er seinem Team allerdings, dass sie nie aufgaben. Sogar ein zweites mal schaffte man den Ausgleich (21:21 – 53.), nur im dann wieder in alte Muster zu verfallen, wodurch die HSG zum 22:25 – Endstand davon ziehen konnte.

„Wir haben den vielen Fans einen spannenden Handball-Abend geboten. Leider konnten wir sie und uns selber aber nicht mit zwei Punkten belohnen. Jeder einzelne sollte sich in den nächsten Tagen mal selbst hinterfragen und darüber nachdenken, ob die jeweilige Wurfauswahl denn mannschaftsdienlich war und wie man vor dem Tor vielleicht effektiver abschneiden könnte. Kriegt man diese zwei Sachen in den Griff, hat es jedes Team verdammt schwer in der Weidener Mehrzweckhalle!“, resümierte HC-Vorstand Rainer Löw.

Für den HC Weiden spielten: Dirnberger, Hahn – Flierl (5), Deml (4), Konrad (3), Harrieder (3/1), Hafner (3/2), Löw (2), Schnabl (1), Zahn (1), Bölle, Lang, Marterer, Szameitat

Spielbericht: Damen des HC Weiden verlieren Heimspiel gegen Spitzenreiter

Am Sonntagabend empfingen die Handballerinnen des HC zum Derby in der Bezirksoberliga Ligaprimus HSG Nabburg / Schwarzenfeld.
Die Weidnerinnen waren als klarer Außenseiter in die Begegnung gegangen, begannen jedoch selbstbewusst und konzentriert die Partie. So war es Maria Schlosser die bereits nach 2 Minuten zwei Treffer setzen konnte und die Heimmannschaft gut ins Spiel brachte. Die Gäste ließen sich aber nicht lange Bitten und glichen bis zur 5 Minute zum 2:2 aus.
Danach gestaltete sich eine offene Partie, bis zur 15 Spielminute gelang es keiner der beiden Mannschaften sich abzusetzen. Nun aber begannen die Gastgeber aber fahrlässig mit ihren Chancen umzugehen und leitsteten sich den ein oder anderen individuellen Fehler zu viel, so konnte die Söllner-Truppe ein ums andere Mal Gegenstöße auf das HC Tor laufen. Trotz der Tatsache das eine gut aufgelegte Stefanie Bräunlein im Weidner Tor viele Chancen sehenswert vereitelte, zogen die Gäste schließlich immer weiter davon. Erst kurz vor der Halbzeit konnten sich die Max-Reger-Städterinnen wieder etwas fangen und konnten aus einem 7 Tore Rückstand ein 10:15 Halbzeitstand erkämpfen.

Wiedermal also waren die Weidnerinnen in der Halbzeit deutlich hinten, aber diese Situation hatten die vielen Zuschauer in der Mehrzweckhalle schon öfter in dieser Saison erlebt und aufgeben war für die HC Mädels bisher auch noch nie eine Option.

„Wir haben uns für die zweite Hälfte nochmal viel vorgenommen und wollten uns zumindest teuer verkaufen. Wir hätten heute aber zwei gute Halbzeiten benötigt um den Tabellenführer zu schlagen. Es nützt jetzt auch nichts den verlorenen Spielen nachzutrauern, wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns wieder auf unsere Fähigkeiten stützen. Nächstes Wochenende haben wir wieder die Chance auf 2 Punkte und werden alles dafür tun diese mit nach Weiden zu nehmen.“ So Weidens Rückraummitte Tamara Hauer nach dem Spiel.

Die zweite Hälfte eröffneten die Gäste mit einem Treffer gleich mit dem ersten Angriff und die Hausherrinnen begannen sich wieder ins Spiel zu kämpfen. Aber alle Bemühungen der Weidnerinnen halfen nichts. Selbst die Tatsache das die zweiten 30 Minuten unentschieden 12:12 gespielt wurde, brachte die Max-Reger-Städterinnen nicht weiter an die Nabburgerinnen heran und so liefen die HC Damen den 5 Tore Rückstand aus der ersten Hälfte bis zum Ende hinterher. Nach der Schlusssirene stand ein verdienter 22:27 Sieg für die HSG Nabburg / Schwarzenfeld auf der Anzeigetafel.

Für die HC Damen heißt es nun weiter nach vorne schauen.
„Wir werden über das heutige Spiel kurz sprechen, danach konzentrieren wir uns aber auf unsere nächste Partie. Wenn wir am Samstag in Oberviechtach antreten werden wir auf einen Heimstarken Gegner treffen, der uns wieder alles abverlangen wird und uns keinen Punkt schenkt,“ äußerte sich Trainer Thomas Eichinger mit Blick auf die nächste Begegnung, die am Samstag um 1600 Uhr im Gymnasium Oberviechtach stattfinden wird.

Für den HC Weiden spielten:
Tor: Bräunlein,
Hanauer (1), Eichinger (1), Hermann (5), Häuber (2), Roith (1), Schlosser (5), Szameitat, Hauer (7), Ruhland, Röhr, Baunoch, Arnold

Klarer Heimsieg gegen die DJK Weiden

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden trat am Sonntag vormittag gegen die DJK Weiden an. Nach dem Sieg im Hinspiel wollten die HC-Mädchen natürlich auch den Rückspielsieg gegen den Tabellenvorletzten einfahren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten der Mädchen des HC Weiden siegten sie schlussendlich doch deutlich mit 28:19 Toren.

Den Tabellenvorletzten DJK Weiden empfingen die Mädchen des HC Weiden in der Mehrzweckhalle Weiden und bestritten das erste Spiel beim Heimspieltag des Handballclubs. Auf beiden Seiten herrschte große Nervosität, weil sich die Mädchen beider Mannschaften von ihren Schulen her kennen und teils die selben Klassen besuchen.

Die HC-Mädchen kamen die ersten 10 Minuten gar nicht recht in Schwung, waren in der Abwehr nicht konsequent und zeigten sich nicht richtig wach. Die Trainer nahmen bereits in der neunten Spielminute die erste Auszeit und stellten die Mannschaft neu ein. Die HClerinnen setzten die Ansagen um und erspielten sich anschließend aus einem 4:5 Rückstand bis zur Halbzeit eine 12:8 Führung.  Nach der Halbzeitpause erzielten beide Mannschaften ihre Tore, wobei die HC-Mädchen sehr viele Chancen durch Pfostenwürfe nicht verwerteten. Den Mädels des Handballclubs gelang es in dieser Phase nicht, sich von ihren Gegnerinnen weiter abzusetzen.

In der 35 Spielminute erhielten die DJK-Mädchen eine zwei Minuten Zeitstrafe. Von da an zogen die HC-Mädels an und erspielten sich innerhalb von 5 Minuten einen neun Tore Vorsprung, den sie bis zum Schlusspfiff hielten. Die Partie endete verdient mit 28:19 Toren für die Mädchen des HC Weiden.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (3/5), Gerda Ne’meth (5/4), Katharina Eibel (1), Franziska Röhr, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (2/3), Stefanie Heger (0/2), Leonie Ruhland, Sophia Rebin (2/1), Romy Wittmann

Vorbericht: Handballerinnen des HC Weiden empfangen Tabellenführer Nabburg / Schwarzenfeld

Am Sonntagabend um 1700 Uhr empfangen die Damen des HC Weiden Ligaprimus Nabburg / Schwarzenfeld zum ersten Spiel der Rückrunde. Die Gäste die von Anfang an als Meisterschaftsfavorit gehandelt wurden liegen mit Platz 1 in der Bezirksoberliga im Soll, mussten sich jedoch am letzten Wochenende überraschend beim Tabellendritten SG Regensburg geschlagen geben. Umso motivierter werden die Nabburgerinnen ihr Gastspiel in Weiden angehen. Die Favoritenrolle in diesem Spiel ist dementsprechend klar verteilt und die Max-Reger-Städterinnen können völlig ohne Druck in die Partie gehen.

Nachdem die letzten drei Begegnungen für die HC Damen am Ende immer unglücklich verlaufen sind und daher nur ein Punkt heraussprang sind die Weidnerinnen jedoch weiterhin Motiviert und werden auch aus der Außenseiterrolle heraus das Spiel mitgestalten wollen.

„Wir werden uns auch gegen Nabburg nicht verstecken. Es ist eigentlich das einfachste Spiel der gesamten Saison. Niemand erwartet etwas von uns und wir können völlig ohne Druck spielen. Was wir nach den letzten Spielen brauchen, ist wieder die Freude und den Spaß am Handball. Wenn wir an die starke zweite Hälfte gegen Altdorf anknüpfen können, ist es vielleicht sogar möglich den Tabellenführer etwas zu ärgern.“ So Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel.

Das also für die Max-Reger-Städterinnen etwas Zählbares herausspringt, müssen viele Faktoren zusammenkommen. Die Personaldecke gehört hierbei aber schon mal nicht dazu. Noch immer fehlen wichtige Spielerinnen im Rückraum, wenngleich die letzte Partie mit 36 Toren gezeigt hat, dass der Angriff sehr gut funktioniert.

Jasmin Häring steht nach einer starken Partie letzten Samstag, aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Zurückkehren in den Kader wird nach ihrer Verletzungspause Nadine Roith. Hinter Linksaussen Jennifer Hermann steht nach ihrer Verletzung aus dem letzten Spiel noch ein dickes Fragezeichen.

Die Handballerinnen vom HC Weiden hoffen wieder das zahlreiche Anhänger den Weg zum Derby in die Mehrzweckhalle finden werden.

Für die Damen des HC Weiden werden zum Einsatz kommen:
Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Stefanie Bräunlein, Julia Hanauer, Jennifer Hermann, Lisanne Röhr, Anna-Lena Beer, Tamara Hauer, Vanessa Szameitat, Laura Venzl,