Männliche A-Jugend fährt ersten Sieg ein

Im Verlauf der Saison stehen zwei Niederlagen auf der Habenseite des HC. Die Jungs mussten zweimal bitteres Lehrgeld gegen Rednitzhembach zahlen. In keinen der beiden Begegnungen wurde Normalform erreicht. Daher wurde nach fast vierwöchiger Pause das Spiel gegen SV Buckenhofen in Forchheim mit Spannung erwartet.

Anfangs ließen es die HC´ler richtig krachen. Motiviert in der Abwehr entscheidend den Gegner den Schneid abzukaufen und im Angriff mutig in die Lücken zu gehen wurde nach 9 Minuten mit einer 3:6 Führung belohnt. Allen voran Daniel Wiesner auf der Halblinks nutzte seine Lücken. Aber plötzlich fand ein Ruck statt. Aus nicht erklärlichen Gründen haperte es in der Abwehr. Die Gastgeber konnten immer wieder leicht zu Torerfolgen kommen. Im Angriff tat sich Spielmacher Marius Kloos immer schwerer, da seine Halben nicht mehr so wollten und lieber aus dem Stand agierten. Und ehe man sich versah führte der SV Buckenhofen mit 10:8. Erschwerend kam hinzu das die beiden Kreisläufer vom HC in den ersten 30 Minuten im Angriff nicht zu ihrer Normalform fanden. Daher sah sich Trainer Wachsmann genötigt den auf Linksaußen eingesetzten Felix Marterer, der bis dato eine großartige Partie spielte, an den Kreis zu beordern. Langsam verstanden es die HC Jungs wieder den Buckenhofnern entschlossen entgegenzutreten. So konnte der Vorsprung egalisiert werden und zur Pause eine 12:13 Führung erarbeitet werden.

Der Durchgang 2 stellte sich nach einigen Minuten noch schlimmer dar. Die Gastgeber merkten schnell das die Weidener Abwehr auf Schlafmodus gestellt war. Mit schönen Auslösehandlungen fanden sie meist den freistehenden Werfer und konnten das Blatt wenden zu einer 17:14 Führung. Der Vorsprung gestaltete sich zum Glück nicht größer, da mit Kevin Tarrada im Tor die Weidener heute einen sicheren Rückhalt hatten. Den Gastgeber raubte er so den Nerv, dass zwei Siebenmeter sicher von ihm pariert wurden. Nach einer Auszeit und Umbau der Mannschaft fanden die Wachsmann Jungs ab der 40. Minuten wieder zurück zum Spiel. Gefestigt in der Abwehr ging vorne im Angriff die Post ab. In den kommenden stärksten 10 Minuten im Spiel aus Sicht der Weidener konnte die Führung vor allem durch den tollen Einsatz von Markus Böttcher und Fabian Vogel zurückgeholt werden. Ab der 53. Minute gaben die HC´ler die Führung nicht mehr ab. Auch eine komplette Manndeckung von Seiten der Buckenhofner konnte den Sieg nicht mehr zu nichte machen. Nach dem Abpfiff stand es 23:25 für den HC Weiden.

Trainer Tom Wachsmann war sichtlich erlöst. „Meine Jungs schafften es leider nicht über die ganze Strecke hellwach zu sein. Doch ein wieder erstarkter Kevin Tarrada im Tor und auch der flexible Felix Marterer waren die Garanten für den heutigen Sieg. Insgesamt haben meine Jungs heute sich als echt gutes Team präsentiert, das gibt Hoffnung auf die weiteren Spiele.“

Für den HC spielten: Kevin Tarrada, Maurice Wachsmann (2), Fabian Vogel (4), Marius Kloos (2), Felix Marterer (8), Jannik Schmutzer (1), Felix Kurzwart, Hubert Dirnberger, Lukas von Lassow, Markus Böttcher (5) und Daniel Wiesner (3)

Vorbericht Herren: In Bestbesetzung nach Cham

Samstag (Anwurf 15.45 Uhr) spielen die HC Herren gegen das Schlusslicht ASV Cham II. Die Gastgeber stehen nach drei Spieltagen noch ohne Punkt am letzten Tabellenplatz, der HC Weiden belegt dagegen mit 4:2 Punkten einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Dementsprechend sieht HC-Trainer seine Mannschaft in der Favoritenrolle. Auf die leichte Schulter nehmen will man die Landesliga-Reserve aus Cham dennoch nicht.

„Das ist eine typische Zweite mit vielen erfahrenen, aber eben auch ganz jungen Spielern. Diese Mischung macht immer einen unangenehmen Gegner. Aber wenn wir so auftreten, wie in den letzten Spielen, sollten wir die zwei Punkte mitnehmen können“, so der Weidener Übungsleiter.

Obwohl man nominell auf den gesamten Kader zurückgreifen kann, steht noch vor einigen Einsätzen ein Fragezeichen. „Wir fahren in Bestbesetzung nach Cham. Allerdings hat uns das Auswärtsspiel viel Kraft gekostet und wir sind – neben den zwei Punkten – auch mit vielen Blessuren heimgekommen. Trotzdem denke ich, dass wir mittlerweile so breit aufgestellt sind, dass wir das auffangen können“, resümiert Co-Trainer Florian Breinbauer.

Vorbericht: Damenmannschaft des HC Weiden erneut mit schwerem Auswärtsspiel

Zum zweiten Auswärtsspiel in Folge müssen die Frauen des HC Weiden nach Erlangen-Bruck reisen. Anpfiff der Bezirksoberligapartie ist am Samstag 1600 Uhr in der Karl-Heinz-Hiersemann Halle Erlangen. Die Franken sind bei erst einem Sieg 3 Spielen, eher verhalten gestartet, jedoch relativiert sich dies wenn man auf die jeweiligen Gegner sieht. So verloren sie nur knapp gegen die Topmannschaften SG Regensburg und HSG Naabtal. Ihre zwei Punkte holten sie jedoch mit einem deutlichen Sieg gegen Rohr / Pavelsbach und bewiesen so, dass sie langsam aber sicher im Tritt kommen.

Die Weidnerinnen dürften also gewarnt sein und wissen das erneut eine schwere Partie bei den Erlangerinnen auf sie wartet. Nachdem die Max-Reger-Städterinnen zu Hause noch ungeschlagen sind, gab es umgekehrt in der Ferne bisher nichts zu holen. Die Spielanlage war in Regensburg vorhanden und sollten die Abschlüsse wieder konsequenter verwertet werden, ist zumindest ein Punkt in greifbarer Nähe.

„Wir arbeiteten unter der Woche vor allem an einer stabileren Abwehr, gepaart mit einer höheren Zweikampfhärte. Unser Angriff funktionierte bisher und wir werden wieder konzentrierter im Abschluss vorgehen. Die Motivation der Mädels ist ungeheuer hoch und mit Geduld werden wir auch weiterhin Punkte einfahren.“ Ist sich Spielmacherin Nina Rittner vor dem Spiel sicher.

Die Krankenliste der letzten Woche hat sich gelichtet so können die Verantwortlichen beim HC wieder aus dem Vollen schöpfen.
Die Mädels vom HC hoffen wieder das viele Weidner Anhänger den Weg nach Erlangen-Bruck nicht scheuen und die „Blauen“ lautstark anfeuern.

Für die Damen des HC Weiden spielen:
Im Tor: Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein
Nina Rittner, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Lisanne Röhr, Jennifer Hermann, Vanessa Szameitat,, Tamara Hauer

Spielbericht: Herren I entthronen Spitzenreiter

Mit einem 36:30-Auswärtserfolg stürzen die Herren des HC Weiden den HV Oberviechtach von der Tabellenspitze. Dabei durfte man vor einer stattlichen Kulisse in der Gymnasium-Halle vor allem eine kämpferisch starke Leistung erleben. „Heute kann man die technischen Fehler gerne vergessen. Die Einstellung zum Spiel, das Engagement waren überragend. So ein Spiel, gegen wirklich starke Oberviechtacher, kann man auch schnell mal verlieren“, sagte HC-Coach Jannis Prelle nach dem Kraftakt.
Dabei begannen die Gäste druckvoll und zielstrebig. Aus einer aggressiven 3:2:1-Abwehr überlief vor allem die gut eingespielte linke Angriffsseite mit Hafner, Flierl und Konrad ein ums andere mal die Heimdefensive. Die eigentlich stabile 6:0 Deckung der Fichtenstädter wurde immer wieder im Kleingruppenspiel ausgehebelt. Dementsprechend ging man mit einer verdienten 17:11 Führung in die Halbzeitpause.Obwohl Trainer Prelle vor den jungen, lauf- und zweikampfstarken HVlern warnte, bahnte sich schon in den ersten Minuten der zweiten Hälfte ein spannendes Spiel an. Die Heimmannschaft agierte aggressiver, während sich die ausgelaugten Gäste in eine 6:0-Abwehr zurückzogen. „Wir sind in der ersten Halbzeit, vor allem defensiv, extrem viel gelaufen. Auf der Anzeigetafel hat man das genauso gemerkt wie an unserer Kondition. Wir waren platt“, begründete Prelle die Umstellung auf eine defensivere Abwehrformation. Dem Rückraum des HV kam das entgegen und so holte die Heimmanschaft Tor um Tor auf. Doch gerade in dieser Phase bewiesen die Max-Reger-Städter einen kühlen Kopf und ließen sich auch nicht durch das zwischenzeitliche 21:23 (42. Minute) aus der Ruhe bringen.
„Wir hatten eine Phase, in der wir zwar viele Bälle, aber nicht den Kopf verloren haben“, meinte Führungsspieler Richard Konrad nach dem Spiel, „hier ist es uns als Mannschaft gelungen, immer wieder Tore zu erzielen, obwohl insgesamt ein wenig der Wurm drin war.“Dementsprechend ließ man den HV auch nicht mehr als bis auf drei Tore aufschließen. Die dadurch in Zugzwang gebrachten Hausherren versuchten ihr Glück bereits zehn Minuten vor Spielende dann in einer offensiven Manndeckung. Die dadurch entstandenen Räume konnten die flinken Rückraumspieler des HC ideal nutzen und enteilten so Tor um Tor, sodass am Ende wieder ein großzügiger Vorsprung auf der Anzeigetafel stand.
Das torreiche Endergebnis schätzte Co-Trainer Florian Breinbauer dagegen sehr nüchtern ein: „Das war ein extrem temporeiches Spiel. Wir waren trotz der vielen Tore weder schlecht in der Defensive, noch besonders gut im Angriff. Beide Mannschaften schlossen einfach sehr, sehr schnell ab. Am Ende waren wir das clevere von zwei gleichstarken Teams.“
Das sehr kampfbetonte Spiel – insgesamt wurden durch die souveränen Schiedsrichter Hammer und Schimik 17 Zeitstrafen und drei Rote Karten verteilt – sei dann eben auch durch die körperliche Präsenz der Gäste entschieden worden, so Leitwolf Stefano Flierl: „Wir haben heute gegen eine sehr gute Truppe dagegen gehalten und haben keinen Zentimeter verschenkt. Die vielen Unterzahlen haben wir dann im Angriff durch entschlossene Zweikämpfe wieder aufgewogen.“

Insgesamt lobte HC-Übungsleiter Prelle die ausgeglichene Mannschaftsleistung, aus der kein einzelner Spieler herausragte: „Wir waren, wieder, auf allen Positionen torgefährlich und zeigten einen sehr homogenen, flexiblen Angriff. Thomas Hafner hat die Jungs als Spielmacher toll geführt, Stefano Flierl Tempo eingebracht und Jonas Baunoch war ein Bollwerk in der Abwehr. Dennoch muss man unsere Neuzugänge hervorheben, die uns nochmal zusätzlichen Auftrieb verliehen haben. Christoph Harrieder hat durch seine Wurfgewalt immer wieder zwei Abwehrspieler binden können, während Niklas Deml in den letzten zehn Minuten vier Tore quasi im Alleingang erzielte.“

Für den HC Weiden spielten: Dirnberger, Hahn – Deml (6), Konrad (6), Hafner (6/2), Baunoch (4), Flierl (4), Harrieder (4), Schnabl (2), Bölle (1), Kick (1), Löw (1), Zahn (1), Merkel

Spielbericht Damen: Bei der Chancenverwertung zu schwach

Für die Handballfrauen des HC Weiden gab es in Regensburg nichts zu erben. Bei der SG Regensburg fällt die Niederlage jedoch gemessen am Spielverlauf zu deutlich aus.

Mit 31:24 (16:10) behielt die SG Regensburg am Ende die Oberhand. Der Sieg für die Gastgeberinnen war verdient, der BOL-Aufsteiger verkaufte sich jedoch teuer und wurde jedoch unter Wert geschlagen.

Die erste Szene gehörte den Gästen, aber die SG-Torfrau machte die Chance zunichte. Es war nicht die einzige Aktion der starken Regensburger Keeperin, die der große Rückhalt ihres Teams war und die Weidener Angreiferinnen in manchen Szenen verzweifeln ließ.

Bis zur 10. Minute konnten die Gäste das Spiel offen gestalten, dann gelang es der SG, binnen vier Minuten, mit vier schnellen Gegenstoßtoren in Folge auf 9:3 davonzuziehen. Weiden kämpfte, bis zur Pause blieb der Sechs-Tore-Rückstand aber bestehen.In der zweiten Hälfte wollten die Weidenerinnen ihren Abschluss verbessern und die Wurfvarianten ändern, um nochmals Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Was auch von der Torausbeute her mit 14 Treffern durchaus gelang. Allerdings wäre noch mehr möglich gewesen, wenn die Torfrau der Gastgeberinnen nicht einen Sahnetag erwischt gehabt hätte. Die zweite Hälfte ging lediglich knapp mit 15:14 an Regensburg.

„Unsere Abwehr stand heute nicht gut genug. Verloren haben wir aber vor allem wegen unserer schlechten Chancenverwertung“, sagte Trainer Thomas Eichinger. „Regensburg hat letztendlich verdient gewonnen. Wir sind aber immer noch im Soll, werden das Positive aus diesem Spiel mitnehmen und die Fehler unter der Woche aufarbeiten.“

Bereits am Samstag, 26. Oktober, um 16 Uhr Uhr sind die HC-Damen wieder bei einer Topmannschaft auswärts gefordert. Die Gastgeber aus Erlangen/Bruck sind mäßig gestartet, nehmen aber nun langsam Fahrt auf.

Für den HC Weiden spielten: Tor: Beer, Bräunlein, Hanauer (2), Rittner (4), Konrad, Eichinger, Hermann (5), Häuber (2), Roith, Schlosser (6), Szameitat (1), Hauer (4), Ruhland, Röhr.