Geschwächt zu den Auswärtsspielen nach Hersbruck

Ein starkes Team – diesmal personell geschwächt

 

Die Mädchen des HC Weiden traten personell geschwächt zu ihren beiden Auswärtsspielen in Hersbruck gegen die Mannschaften aus Auerbach/Pegnitz und Neunburg vorm Wald an. Dennoch gelang gegen die Neunburgerinnen ein Sieg, während im Auftaktspiel gegen Auerbach/Pegnitz eine deutliche Niederlage hingenommen werden musste.

Skikurse, Ausflüge und Krankheiten bedingten einen dezimierten Kader, mit dem die weibliche D-Jugend des HC Weiden am heutigen Sonntag zu ihren beiden Auswärtsspielen anreiste. Das Team der SG Auerbach/Pegnitz konnte zwar schon einmal besiegt werden, diesmal taten sich die HC-Mädchen aber sehr schwer. In der ersten Spielhälfte war die Partie ausgeglichen und die Weidenerinnen gingen voller Zuversicht in die zweite Halbzeit. Die SG Auerbach/Pegnitz stellte nun clever das System um und griff die drei Rückraumspielerinnen des HC Weiden vorgelagert an, wodurch sie den Spielaufbau unterbanden und Fehler herbeiführten. Hinzu kam von den Weidnerinnen hektisches auf den Ball fixiertes Angreifen mit fehlende Bewegungen in die Räume, so dass der gewünschte Torerfolg immer wieder ausblieb. Das Spiel endete letztlich verdient für die SG Auerbach/Pegnitz mit 24:15 Toren.

Mit viel Wut über die Niederlage im Bauch gingen die Mädchen des HC Weiden gegen die Mannschaft aus Neunburg zu Werke. Hier zeigten sie eine solide Abwehrleistung und ließen kaum Chancen zu. Im Angriff fand genauso wie im ersten Spiel viel Bewegung statt, die Chancen wurden aber nicht immer konsequent genutzt, so dass die erste Spielhälfte mit einem Tor Vorsprung für die Weidnerinnen endete. In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr äußerst kompakt und vereitelte im Zusammenspiel mit der Torfrau sehr viele Angriffsmöglichkeiten der Neunburgerinnen. Den Gegnerinnen gelangen in dieser Phase nur drei Tore. Im Angriff gingen die Mädchen des HC Weiden nun effektiver als in der ersten Spielhälfte zu Werke und erzielten ein ums andere Tor. Am Ende stand es 18:13 für den HC Weiden.

Die im Angriff in den vergangenen Partien vermisste Bewegung war beide Male zwar sehr gut, aber nicht strukturiert und effektiv.  Mit Hektik in Richtung Ball statt in die freien Räume, Fehlpässen und technischen Fehlern standen sich die Mädels im Angriff letztlich oft selbst im Weg. Dafür standen sie in beiden Spielen sehr gut in der Abwehr und steigerten ihre Verteidigung jedesmal während der Spiele. Die Spielneulinge sammelten wieder sehr wertvolle Erfahrungen für die noch anstehenden Partien.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Wiesner, Julia Obwandner, Miriam Merbald, Leonie Ruhland, Sophia Rebin, Gerda Nemeth und Emmy Kraus

Weibliche D-Jugend muss zwei Niederlagen hinnehmen

Zwei Niederlagen mussten die Spielerinnen der weiblichen D-Jugend in ihren Auswärtsspielen in Neunburg v. Wald gegen die Mädchen aus Hersbruck und Nabburg/Schwarzenfeld einstecken. Gegen Hersbruck bestimmten die vielen individuellen Abspielfehler in der eigenen Hälfte im Endergebnis die Niederlage. Die spielerische Überlegenheit des Tabellenführers  Nabburg/Schwarzenfeld vor allem in der Abwehr war diesmal zu groß,so dass sich eine Niederlage  von Anfang an abzeichnete.

Im ersten Spiel gegen den HC Hersbruck boten die Mädchen des HC Weiden eine solide und konsequente Abwehrleistung an. Allerdings schlichen sich immer mehr Fehler im Aufbauspiel des HC Weiden ein. Die Hersbruckerinnen spielten ihre bekannte 3 – 3 Formation und griffen bereits in der gegnerischen Hälfte die ballführenden Weidnerinnen an. Zu wenig und behäbige Bewegung im Spielaufbau führten dadurch schon in der eigenen Spielhälfte immer wieder zu Fehlpässen, die die Mädchen aus Hersbruck zu Torwürfen nutzten. Die im Angriff erzielten und schön herausgespielten Tore und Tempogegenstöße der HC-Mädels konnten die eigenen Fehler im Aufbauspiel kaum ausgleichen. Die HC-Mädchen erkämpften sich vom Rückstand zur Pause dennoch bis kurz vor Schluss einen Ausgleich nach Toren. In den letzten Minuten schlich sich der bekannte Schlendrian ein, die Hersbruckerinnen machten aus zwei Fehlpässen der Weidnerinnen in der eigenen Hälfte zwei Tore und siegten letztlich mit 19:18.

Die Mädchen des HC Weiden standen sich mit der mangelnden Bewegung im Aufbauspiel selbst im Weg, ein Sieg wäre allemal möglich gewesen.

In der zweiten Partie ging es gegen den starken Tabellenführer Nabburg/Schwarzenfeld. Die gegnerischen Mädchen standen äußerst kompakt in der Abwehr, doppelten die Angreifer und unterbanden jegliche Angriffsversuche des HC Weiden. Schnell gelangte man in einen deutlichen Rückstand zur Pause. Dennoch gaben die HC-Mädchen nicht auf, der Tausch Torfrau mit Feldspieler brachte im Angriff und im Tor neuen Schwung. Unter großen Anstrengungen und Mühen gegen die nach wie vor starke gegnerische Abwehr erzielten die Mädchen des HC Weiden in der zweiten Spielhälfte immer wieder Tore und präsentierten sich kämpferisch.  Die Trefferzahl erhöhte sich in der zweiten Halbzeit gegenüber der ersten Spielhälfte von drei auf sieben Tore. Am Ende verloren die Mädchen des HC Weiden mit 26:13 Toren gegen den verdienten Tabellenersten.

Die Mädchen des HC Weiden mussten in beiden Spielen ohne ihre beiden Torfrauen auskommen, dafür konnten zwei Feldspielerinnen ihr Talent unter Beweis stellen. Erfreulich war trotz der beiden Niederlagen auch die positive Entwicklung der Mannschaftsneulinge. Die Trainingsinhalte zeigen Wirkung. Die Neulinge boten eine sehr gute Abwehrleistung und trauten sich auch im Angriff einiges zu.

Es spielten: Julia Obwandner (TW), Leonie Ruhland (TW), Julia Wiesner, Emmy Kraus, Steffi Heger, Hannah Härtl, Olivia Bock und Miriam Merbald

 

Weibliche D-Jugend fährt in Schwarzenfeld zwei Siege ein

Im zweiten Spieltag der Rückrunde holten sich die Mädchen der D-Jugend des HC Weiden bei  ihren beiden Auswärtsspielen in Schwarzenfeld zwei Siege gegen die Mannschaften aus Neunburg und Auerbach/Pegnitz.

In der ersten Partie gegen den FC Neunburg v.W. setzten die HC-Mädchen die vergangenen Trainingsinhalte sehr gut um und kamen über die Außen und den Kreis immer wieder zu sehr schönen Torgelegenheiten. Bedauerlicherweise konnte vor allem am Kreis der Abschluss nicht umgesetzt werden. Nichts desto trotz bestimmten die Mädchen des HC Weiden das Spiel und setzten  sich mit einer konsequenten und starken Abwehrleistung sowie kontinuierlichen Torerfolgen leicht ab. Sie gingen zur Halbzeit verdient mit 12:10 in die Kabine. In der zweiten Spielhälfte knüpften die Mädels des HC Weiden an die Leistungen der ersten Halbzeit an. Mit einigen schnellen Gegenzügen bauten sie ihre Führung aus und siegten am Ende souverän durch eine starke Abwehr und sehr schön herausgespielten Torwürfen  mit 20:12.

Gegen die Mannschaft der SG Auerbach/Pegnitz gestaltete sich das Spiel zunächst etwas schwieriger. Der Gegner konnte nur mit fünf Feldspielern antreten und die Spielerinnen veränderten sehr oft ihre Positionen. Die Zuordnung der HC-Mädchen passte nicht immer, dennoch hatte man den Gegner im Griff. Mit einer wieder sehr starken Abwehr und durch Hineinstoßen in die Lücken im Angriff kamen die HC-Mädchen immer wieder zu Torerfolgen. Beim Halbzeitpfiff führten sie bereits mit 12:7. In der zweiten Spielhälfte gingen die Spielerinnen des HC Weiden weiter konsequent in der Abwehr vor und erzielten ein ums andere Mal ihre Tore in den Angriffen. Sie zogen das Spiel in die Breite, so dass immer wieder Lücken für Torwürfe entstanden. Die Partie endete letztlich verdient mit 21:16 für den HC-Weiden.

Hervorzuheben ist an dieser Stelle die Leistung von Olivia Bock, die von ihren Gegnerinnen nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Sie erzielte gegen Neunburg 12  und gegen Auerbach 14 Treffer.  Ihr Können zeigten neben den alten Hasen auch die Neulinge, die über Außen und vor allem am Kreis sehr gute Torgelegenheiten herausgespielt hatten. Leider wurden ihre Würfe nicht mit einem Tor belohnt. Ein sehr guter Anfang ist jedenfalls gemacht, bei den nächsten Spielen gibt es zur weiteren Motivation dann auch die Tore.

Es spielten: Paula Kamp (TW), Elisabeth Wirth (TW), Hannah Härtl, Julia Obwandner, Gerda Nemeth, Sophia Rebin, Olivia Bock, Lea Lederer, Leonie Ruhland, Miriam Merbald, Steffi Heger.

Heimspiele der weiblichen D-Jugend

Abgekämpft und glücklich über wenigstens einen Sieg, die weibliche D-Jugend des HC Weiden

 

Am ersten Spieltag in der Rückrunde hatte die weibliche D-Jugend des HC Weiden die Mannschaften aus Nabburg/Schwarzenfeld und Hersbruck zu Gast. Vor heimischen Publikum verloren die HC-Mädels nach spannendem Schlussspurt das Spiel gegen  Nabburg/Schwarzenfeld. Die schwächere Hersbrucker Mannschaft konnte nur mit Ach und Krach geschlagen werden.

Im ersten Spiel traten die Mädels des HC Weiden gegen den Vorrundenzweiten Nabburg/Schwarzenfeld an und trafen auf eine kompakte Gästeabwehr. Im Angriffsspiel des HC Weiden fehlte die Bewegung und die Nutzung der gesamten Spielbreite samt Außenspielerinnen. Die Gegnerinnen machten die Rückraumspielerinnen  immer wieder fest und konnten mit einem starken Angriffsspiel sehr viele Tore erzielen. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigentafel daher auch einen 5-Tore Rückstand. In der zweiten Hälfte wurden die Positionen in der Abwehr umgestellt, die Angriffe von Nabburg/Schwarzenfeld konnten besser abgewehrt werden. Zusätzlich entstanden durch die Umstellungen im HC-Angriff nun Lücken bei den Nabburg/Schwarzenfeldern, die zu Toren genutzt werden konnten. Die HC-Mädels holten den Rückstand nun Tor um Tor auf, spielten aber in den letzten Minuten wieder unkonzentriert, so dass die Partie  21:19 für Nabburg/Schwarzenfeld abgepfiffen wurde. Trotz der Niederlage zeigten die HC-Mädels in der zweiten Hälfte ein kämpferisches und spannendes Spiel.

Mit dem Spiel der Hersbrucker Mannschaft kamen die HC-Mädels überhaupt nicht zurecht. Die Hersbruckerinnen bewegten sich im Angriff zwar schnell, spielten jedoch unkoordiniert und auf die Mitte fixiert. Den HC-Mädels fehlte das Zuordnen ihrer Gegnerinnen, das Übergeben und Übernehmen, so dass es einer quirligen Hersbruckerin immer wieder gelang durchzubrechen und ein Tor zu erzielen. Die HC-Mädels ließen sich nun auch noch von der Spielweise der Gegenerinnen anstecken und begannen überhastet und vorschnell zu agieren. Dabei verloren und verstolperten sie viele Bälle, ebenso wurden Fehlpässe gespielt.  Die vorgelagerte Manndeckung der Hersbruckerinnen begünstigte diese hektische Spielweise.  Die HC-Mädchen konnten ihre körperliche Überlegenheit nicht ausnutzen, um von Anfang an deutlich davon zu ziehen. Die Mannschaft setzte bei den Ansagen in den Time-Outs und der Halbzeitpause die Vorgaben des Trainergespannes einfach nicht um und spielten ihren schludrigen und überhasteten Handball weiter. Die Partie konnte letztlich zwar mit 20:16 gewonnen werden. Die Art und Weise des Spieles ließ aber keine Siegesfreude aufkommen. Freuen konnten sich nur zwei Jungspielerinnen, die wieder bzw. zum ersten Mal zu Torerfolgen kamen.

 

Es spielten: Eliabeth Wirth (TW), Julia Obwandner, Julia Wiesner, Hannah Härtl, Miriam Merbald, Gerda Nemeth, Steffi Heger, Olivia Bock, Sophia Rebin und Emmi Kraus.

 

Weibliche D-Jugend beendete Vorrunde mit zwei Siegen

Eine Woche vor Weihnachten absolvierten die Mädchen der weiblichen D-Jugend ihren letzten Spieltag vor heimischer Kullisse und fuhren zwei Siege ein. Es ging gegen die Mannschaften Nabburg/Schwarzenfeld II und Wackersdorf, die in der Tabelle vor dem HC Weiden standen. 

Im ersten Spiel gegen Nabburg/Schwarzenfeld arbeiteten die Mädchen des HC Weiden in der Abwehr sehr gut, gelangten aber im Angriff nicht immer zu Torerfolgen. Einige sehr gut herausgespielte Chancen wurden leider nicht mit einem Tor belohnt. Bis zur Halbzeit lagen die Mannschaften zwar nach erzielten Toren gleichauf, der Gegner konnte allerdings mehr Werferinnen vorweisen.  Somit führte Nabburg/Schwarzenfeld aufgerechnet nach Werferinnen mit vier Toren. In der zweiten Spielhälfte kam der Angriff der HC Mädels endlich in Schwung und auch ein Neuling erzielte zur Freude aller zwei Tore. Am Ende siegten die Mädchen des HC Weiden mit 18:16 Toren.

In der zweiten Partie ging es gegen den TV Wackersdorf, der allerdings nur mit vier Feldspielerinnen antreten konnte. Fairnesshalber setzte der HC Weiden ebenfalls nur vier Mädchen auf dem Feld ein. Die HC-Mädchen agierten anfangs in der Abwehr sehr verschlafen und waren nicht wach, weshalb die Gegnerinnen immer wieder zu Torerfolgen kamen. Allerdings klappte das Angriffspiel besser als zuvor. Die HC-Mädchen konnten sich dennoch nicht absetzen. Schlußendlich gewannen die Mädchen des HC Weiden knapp mit 20:19, weil sie eine Torwerferin mehr hatten als die gegnerische Mannschaft. Erfreulich war auch in dieser Partie der Torerfolg einer neuen Spielerin.

Mit den beiden Siegen rutschte die Mannschaft des HC Weiden am Ende der Vorrunde auf Platz drei bei sechs Mannschaften.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Paula Kamp (TW), Miriam Merbald, Emmy Kraus, Olivia Bock, Leonie Ruhland, Anna Zuber, Julia Wiesner, Steffi Heger, Hannah Härtl,  Julia Obwandner und Sophia Rebin