Saisonauftakt mit Heimspielsieg gegen Neunburg vorm Wald

Eine neu formierte weibliche C-Jugend des HC Weiden startete am heutigen Sonntag ihr erstes Spiel vor heimischem Publikum und landete gleich einen klaren Sieg gegen Neunburg vorm Wald. Die HC-Mädels waren sehr dominant, der am Ende deutlich herausgespielte Sieg war zu keiner Zeit gefährdet.

Die bisherigen Stammspielerinnen der weiblichen C-Jugend wechselten in der aktuellen Saison in die B-Jugend, weswegen nun andere Spielerinnen im Team gefordert waren und die Positionen ausfüllen mussten. Die Rollen waren zwar klar verteilt, aber im Spiel bislang noch nicht ausgelebt.

Umso erfreulicher war es, dass die neue Formation im Rückraum nichts anbrennen ließ und ihre Aufgaben umsetzte. Das Team zeigte von Anfang an, wer in der Mehrzweckhalle das sagen hat, und zog schon nach wenigen Minuten mit 4:0 davon. Neunburg tat sich schwer mit der starken Abwehrleistung und fand kein richtiges Mittel bei ihren Angriffen zum Torerfolg zu kommen. Die Tore der Weidnerinnen erfolgten sehr häufig über die ausgezeichnete Kreisspielerin Jennifer Hu, als auch die wurfstarke Rückraumspielerin Gerda Ne’meth. Trotz leichtsinniger Gegentreffer zogen die HC-Mädels bis zur Halbzeit auf 14:9 Treffer davon.

In der zweiten Spielhälfte ließen die Weidnerinnen nicht nach und führten ihr dominantes Spiel fort. Obwohl die Neunburgerinnen manchmal schneller schalteten und aus Nachlässigkeiten der Mädels des HC Weiden Tore machten, gelang es ihnen nicht, den Rückstand aufzuholen. Die Partie endete mit einem klaren Sieg von 25:15 Toren für den HC Weiden.

Das HC-Trainergespann war mit dem Spiel ihrer Mädchen sehr zufrieden. Erkennbar war vor allem, dass ein sehr großes Potential in der Mannschaft vorhanden ist, das durch Abstellen verschiedener Mängel noch weiter gesteigert werden kann.

Es spielten: Emmy Kraus (TF), Elisabeth Wirth (TF), Julia Obwandner (3/4), Gerda Ne’meth (5/3), Franziska Röhr, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (4/2), Stefanie Heger (2), Leonie Ruhland (2), Sophia Rebin und Katharina Eibel

Heimsieg im letzten Saisonspiel bringt versöhnliches Ende

Der punktgleiche SV Buckenhofen reiste am Samstag nachmittag zum letzten Spiel in der Saison 2018/19 nach Weiden und wollte ebenso wie die HC-Mädels einen Sieg einfahren. Am Ende einer kämpferischen und starken Partie auf beiden Seiten setzten sich die Weidnerinnen klar mit 26:19 durch und brachten so die Saison noch zu einem versöhnlichen Ende auf Platz 5 in der ÜBOL Nordost.

Die Trauer über die leichtfertig vergebenen Siege in der Vorrunde war mit dem heutigen Sieg über die Buckis vergessen und die HC Mädels versüßten sich damit den Saisonabschluss im letzten Spiel vor den heimischen Fans. Die Weidnerinnen zeigten von Anfang an, wer den Ton angibt und führten bereits nach viereinhalb Minuten mit 4:1 Toren. Der Angriff fackelte nicht lange und nutzte die Buckenhofener Lücken eiskalt. Dabei zeigte Gerda Nemeth auf Rechtsaußen ihre Wurfqualitäten als Linkshänderin. Sie trug mit sechs Treffern neben Julia Wiesner, fünf Treffer, in der ersten Halbzeit zur komfortablen Führung von 14:9 für die Weidnerinnen bei. Die HC-Mädels agierten aus einer  starken Abwehr gegen die Buckenhofener Aufbauspielerinnen, konnten aber deren schnelle und durchsetzungsstarke Kreisspielerin nicht so richtig unter Kontrolle bringen, so dass sie immer wieder Zeitstrafen kassieren mussten.

In der zweiten Spielhälfte agierten die Mädchen des HC Weiden weiterhin konsequent in der Abwehr und waren im Angriffsspiel nun noch deutlicher überlegen als zu Spielbeginn. Allerdings waren sie in der Torausbeute nicht mehr so effektiv wie davor,  vergaben sie doch einige 100 prozentige Torchancen. Sie ließen sich dadurch aber nicht beirren und hielten den klaren Vorsprung von sechs bis sieben Toren bis zum Abpfiff. Das Match endete mit 26:19 für den HC Weiden.

Die Freude über den Sieg war sehr groß, weil die Mädels damit zeigten, dass sie bei ähnlicher Leistung in der Vorrunde durchaus weiter vorne in der Tabelle stehen hätten können. Die Spielerinnen bedankten sich bei ihren Fans für die tatkräftige Unterstützung mit einer Laolawelle. Die Saison 2019/20 kann kommen.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Anna-Maria Zuber (TW), Gerda Németh (6/2), Julia Obwandner (1), Julia Wiesner (5/4), Hannah Härtl (3), Emmy Kraus, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (1), Olivia Bock (1/2), Stefanie Heger, Sophia Rebin und Leonie Binner (1).

Mit kompakter Abwehrleistung zum zweiten Sieg

Mit einer geschlossenen und kompakten Abwehrleistung legten die Mädels der weiblichen C-Jugend am Samstag in ihrem Heimspiel  gegen Mintraching/Neutraubling den Grundstein für einen deutlichen 18:11 Sieg. Die Weidnerinnen verabschiedeten sich mit diesem konsequent herausgespielten Sieg nun auch vom letzten Tabellenplatz.

Nach mehreren in der Vergangenheit selbst verschuldeten Niederlagen  zeigte sich beim heutigen Heimspiel eine von Anfang an konzentrierte und wache Mannschaft des HC Weiden, die ihre Hinspielniederlage gegen Mintraching/Neutraubling ausbügeln wollte. Bereits beim Warm-Up erkannten die Trainer, dass im Gegensatz zu einigen vergangenen Begegnungen jede einzelne Spielerin auf die bevorstehende Aufgabe fokusiert war.

Es dauerte nach dem Anpfiff doch einige Minuten bis die ersten Tore fielen. Die HC-Mädchen setzten sich dann aber sofort klar und deutlich ab, so dass es nach gut 11 Spielminuten bereits 5:1 für die Gastgeberinnen aus Weiden stand. Dies gelang dem Team vor allem durch eine kompakte und konsequente Abwehrleistung, die sie unermüdlich bis zum Pausenstand fortführten und so verdient mit 9:4 Toren die erste Spielhälfte beendeten. Die erste Halbzeit zeigte dem Trainerteam aber auch, dass die Mannschaft diesmal ihre Schwächen im Angriff hatte.  Zu wenig Bewegung, fehlendes Stoßen auf die Lücken und das Einbinden der Außenspielerinnen erschwerte dem Team erfolgreiche Torabschlüsse.

Mit der zweiten Spielhälfte sollten die HClerinnen diese Störfelder ablegen und im Angriff dynamischer auf allen Positionen agieren. Nach dem Wiederanpfiff kam das Team des HC Weiden sehr gut in Schwung und baute ihre Führung bis zur 40. Spielminute auf 15:6 Tore aus. Danach fehlte erneut die Bewegung im Angriff, so dass der bis hierin deutlich herausgespielte Vorsprung nicht entscheidend vergrößert werden konnte. Das Trainerteam schonte von nun an immer wieder die Stammspielerinnen, nachdem die HC-Abwehr nach wie vor ihre Arbeit perfekt erledigte und die Torfrau Elisabeth Wirth einige Würfe der Gegnerinnen, vor allem aus dem Rückraum, parierte. Schlussendlich schafften die Mädchen des HC Weiden einen wichtigen und über die gesamte Spieldauer nie gefährdeten Sieg von 18:11 Toren. Damit verbesserten sie sich vom letzten Tabellenplatz 8 auf 6 der Tabelle.

Die kommenden Begegnungen lassen mit der heute gezeigten, starken Leistung große Hoffnungen aufkommen,  bis zum Saisonende einen sicheren Platz im Mittelfeld  erreichen zu können.  Das Trainerteam begeisterte vor allem die starke Abwehr- und Torwartleistung als auch die vielen Torschützen.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (3), Gerda Németh (3), Julia Wiesner (5), Hannah Härtl (3), Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu, Olivia Bock (3), Stefanie Heger (1), Leonie Ruhland, Sophia Rebin, Franziska Röhr

Großer Jubel zum ersten und langersehnten Sieg

Am zweiten Adventsonntag reisten die Mädchen der weiblichen C-Jugend nach Forchheim und spielten gegen den Tabellenvorletzten SV Buckenhofen. Nach den vergangenen, teils unglücklich verlorenen Spielen waren die Mädels sehr aufgeregt, wollten sie doch mit einem Sieg die Schlußlaterne zunächst einmal abgeben. Dies gelang ihnen erst in den letzten Spielminuten und die Partie endete knapp aber verdient mit 21:20 für den HC Weiden.

Nach sechs sieglosen Spielen und einem Unentschieden wollten die Mädels des HC Weiden die Schlusslaterne ersteinmal an den Vorletzten, den Gastgeber SV Buckenhofen, abgeben und in die kurze Winterpause gehen. Die Anspannung war daher sehr groß und genau so starteten sie in die erste Spielhälfte. Im Angriff agierten die HC-Mädels sehr statisch und überhastet, während sie in der Abwehr nicht konsequent genug handelten und dadurch die Durchbrüche der Rückraumspielerinnen der Gastgeber immer wieder zu ließen. Ebenso bekamen sie die Kreisläuferin des SV Buckenhofen nicht in Griff. So geriet das Team des HC Weiden von Anfang an in Rückstand und Buckenhofen baute bis zur Mitte der ersten Hälfte die Führung auf drei Zähler zum Stand von 9:6 aus. Eine Heimauszeit nutzten die Trainer des HC Weiden die Abwehr umzustellen, so dass sie die Kreisläuferin der Gastgeber in der Folge sehr gut unter Kontrolle brachten. Der Rückstand der Weidnerinnen verringerte sich kontinuierlich und sie bauten bis zur Halbzeitpause sogar eine Führung von 11:9 auf.

Die in der Halbzeit angesprochenen Fehler stellten die Mädchen des HC Weiden leider zu Beginn der zweiten Spielhälfte nicht ab und erhielten deswegen in den ersten knapp fünf Spielminuten vier Gegentreffer. Dazu schlichen sich immer wieder individuelle technische Fehler und überhastete Spielweisen ein, anstatt in aller Ruhe die entscheidende Lücke zum Wurf herauszuspielen.  Dennoch steckten die HClerinnen nicht auf und spielten sich nach dem Abstellen ihrer Fehler im Stellungsspiel schließlich bis knapp fünf Minuten vor Schluss auf ein 19:19 heran. Die Führung eröffnete Olivia Bock mit einem verwandelten Siebenmeter und einem weiteren Tor in der 48 Minute. Den Gegnerinnen gelang zwar noch kurz vor Schluss ein Tor, der Sieg war den Spielerinnen des HC Weiden jedoch nicht mehr zu nehmen.

Die Weidnerinnen gewannen die Partie zwar verdient, boten aber im Vergleich zu den vergangenen Spielen eher eine schwächere Teamleistung mit einigen technischen Fehlern und auch schlechter Trefferausbeute. Dennoch war die Freude bei den Spielerinnen und den Trainern über den ersten Sieg sehr groß. Gefeiert wurde das vorgezogene Weihnachtsgeschenk sofort nach dem Abpfiff. In der Kabine gab es dann den Kinderschampus dazu.

Es spielten: Anna-Maria Zuber (TW), Julia Obwandner (1/1), Julia Wiesner (6/4), Hannah Härtl (1/1), Emmy Kraus, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu, Olivia Bock (2/5), Leonie Ruhland, Sophia Rebin und Leonie Binner.

Angestrebten ersten Vorrundensieg nach Unentschieden nicht erreicht – Gesponserte Trainingshoodies steigern weiterhin die Motivation

Die Mädchen der C-Jugend des HC Weiden waren am heutigen Sonntag hochmotiviert. Es sollte nach sechs Niederlagen in Folge nun der erste Vorrundensieg vor heimischen Publikum gegen die SG Regensburg erkämpft werden. Das Team war sehr gut vorbereitet, fast vollzählig und ahnte nicht, dass nach dem Spiel die von den Firmen Sport Sperk und Autohaus Raab gesponserten Trainingshoodies überreicht werden sollen.

Nach einer hochspannenden Partie war das Quentchen Glück wieder einmal erneut nicht auf Seiten der Gastgeberinnen. Das engagierte und kämpferische Team des HC Weiden musste ein in den letzten Sekunden gegebenes Siebenmetertor hinnehmen und gelangte so nur noch zu einem 22:22 Unentschieden.

Bester Stimmung und durch die letzten Trainings gut vorbereitet gingen die Mädchen des HC Weiden in das Heimspiel gegen die SG Regensburg. Nach den vergangenen Niederlagen ließen sie die Köpfe nicht hängen, sondern waren hochmotiviert, zumal sich in den teils unnötig verlorenen Spielen kontinuierlich und deutlich zeigte, welche Leistungssteigerung die Mannschaft vollzogen hatte.

Die Mädels des HC Weiden spielten anfangs unbeschwert und sehr konzentriert auf. Sie vollstreckten im Angriff ihre Torwürfe und standen sehr gut und konsequent in der Abwehr. Obwohl die HClerinnen bis zur Mitte der ersten Spielhälfte permament einen Treffer vorlegen konnten, ließen sich die Mädchen der SG Regensburg nicht abschütteln und hielten immer wieder gut dagegen. Kurz vor Ende der ersten Spielhälfte gelangten die Mädchen des HC Weiden erstmals in Rückstand und gingen knapp mit 11:12 in die Halbzeitpause.

Die zweite Spielhälfte begannen die Weidnerinnen etwas unkonzentriert und gerieten dadurch innerhalb weniger Minuten mit drei Toren in Rückstand, welchen sie kurze Zeit später jedoch wett machen konnten. Ab der 30 Spielminute legten die Weidnerinnen vor und erspielten sich zwei Mal einen zwei Tore Vorsprung. Dabei gelang es ihnen aber nicht, sich von den Regensburgerinnen deutlicher abzusetzen und den Sack zuzumachen. Die Spannung stieg daher von Minute zu Minute. Die SG Regensburg gab nicht auf und hielt immer wieder geschickt dagegen. So erkämpften sie sich vier Minuten vor dem Schlusspfiff sogar eine 20:21 Führung. Eine Minute später glich Julia Wiesner mit einem ihrer vielen Tore erneut aus. Die letzte Auszeit des HC Weiden nutzten die Trainer, ihr Team nochmals zu motivieren, damit ihnen in den knapp zwei verbleibendenen Spielminuten das entscheidene Siegtor  gelingt. Tatsächlich verwandelte Julia Wiesner 50 Sekunden vor dem Abpfiff einen Torwurf. Die Regensburgerinnen erhielten zum Unglück der Gastgeberinnen 10 Sekunden vor der Schlusssirene nach einem Foul bei einem schnellen Gegenstoß einen Strafwurf, den sie mit einem sehenswerten Heber zum Gleichstand von 22:22 verwandelten.

Die wenigen Zuschauer sahen eine bis zum Schluss von beiden Teams spannend geführte Partie, in der den Weidnerinnen erneut ein wenig Glück zum Sieg und zu den ersten zwei Punkten fehlte, um vom letzten Tabellenplatz loszukommen.

Tröstend wartete Thomas Binner als Vertreter des Autohauses Raab und der Firma Sport Sperk nach dem Spiel auf, um den Mädels ihre Trainingshoodies zu übergeben. Sie sind in den Vereinsfarben des HC Weiden gestaltet und neben den beiden Sponsoren mit dem Spieler- und Vereinsnamen versehen. Die Freude darüber war riesig. Beim anschließenden Mannschaftsfoto war der Punktverlust schon fast vergessen.

Es spielten: Anna-Maria Zuber (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (1/1), Gerda Ne’meth (1), Julia Wiesner (4/6), Hannah Härtl (1), Emmy Kraus, Jennifer Hu, Eliza Wodarczyk, Olivia Bock (4/1), Leonie Ruhland (1), Sophia Rebin, Leonie Binner (2).