Großer Jubel zum ersten und langersehnten Sieg

Am zweiten Adventsonntag reisten die Mädchen der weiblichen C-Jugend nach Forchheim und spielten gegen den Tabellenvorletzten SV Buckenhofen. Nach den vergangenen, teils unglücklich verlorenen Spielen waren die Mädels sehr aufgeregt, wollten sie doch mit einem Sieg die Schlußlaterne zunächst einmal abgeben. Dies gelang ihnen erst in den letzten Spielminuten und die Partie endete knapp aber verdient mit 21:20 für den HC Weiden.

Nach sechs sieglosen Spielen und einem Unentschieden wollten die Mädels des HC Weiden die Schlusslaterne ersteinmal an den Vorletzten, den Gastgeber SV Buckenhofen, abgeben und in die kurze Winterpause gehen. Die Anspannung war daher sehr groß und genau so starteten sie in die erste Spielhälfte. Im Angriff agierten die HC-Mädels sehr statisch und überhastet, während sie in der Abwehr nicht konsequent genug handelten und dadurch die Durchbrüche der Rückraumspielerinnen der Gastgeber immer wieder zu ließen. Ebenso bekamen sie die Kreisläuferin des SV Buckenhofen nicht in Griff. So geriet das Team des HC Weiden von Anfang an in Rückstand und Buckenhofen baute bis zur Mitte der ersten Hälfte die Führung auf drei Zähler zum Stand von 9:6 aus. Eine Heimauszeit nutzten die Trainer des HC Weiden die Abwehr umzustellen, so dass sie die Kreisläuferin der Gastgeber in der Folge sehr gut unter Kontrolle brachten. Der Rückstand der Weidnerinnen verringerte sich kontinuierlich und sie bauten bis zur Halbzeitpause sogar eine Führung von 11:9 auf.

Die in der Halbzeit angesprochenen Fehler stellten die Mädchen des HC Weiden leider zu Beginn der zweiten Spielhälfte nicht ab und erhielten deswegen in den ersten knapp fünf Spielminuten vier Gegentreffer. Dazu schlichen sich immer wieder individuelle technische Fehler und überhastete Spielweisen ein, anstatt in aller Ruhe die entscheidende Lücke zum Wurf herauszuspielen.  Dennoch steckten die HClerinnen nicht auf und spielten sich nach dem Abstellen ihrer Fehler im Stellungsspiel schließlich bis knapp fünf Minuten vor Schluss auf ein 19:19 heran. Die Führung eröffnete Olivia Bock mit einem verwandelten Siebenmeter und einem weiteren Tor in der 48 Minute. Den Gegnerinnen gelang zwar noch kurz vor Schluss ein Tor, der Sieg war den Spielerinnen des HC Weiden jedoch nicht mehr zu nehmen.

Die Weidnerinnen gewannen die Partie zwar verdient, boten aber im Vergleich zu den vergangenen Spielen eher eine schwächere Teamleistung mit einigen technischen Fehlern und auch schlechter Trefferausbeute. Dennoch war die Freude bei den Spielerinnen und den Trainern über den ersten Sieg sehr groß. Gefeiert wurde das vorgezogene Weihnachtsgeschenk sofort nach dem Abpfiff. In der Kabine gab es dann den Kinderschampus dazu.

Es spielten: Anna-Maria Zuber (TW), Julia Obwandner (1/1), Julia Wiesner (6/4), Hannah Härtl (1/1), Emmy Kraus, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu, Olivia Bock (2/5), Leonie Ruhland, Sophia Rebin und Leonie Binner.

Angestrebten ersten Vorrundensieg nach Unentschieden nicht erreicht – Gesponserte Trainingshoodies steigern weiterhin die Motivation

Die Mädchen der C-Jugend des HC Weiden waren am heutigen Sonntag hochmotiviert. Es sollte nach sechs Niederlagen in Folge nun der erste Vorrundensieg vor heimischen Publikum gegen die SG Regensburg erkämpft werden. Das Team war sehr gut vorbereitet, fast vollzählig und ahnte nicht, dass nach dem Spiel die von den Firmen Sport Sperk und Autohaus Raab gesponserten Trainingshoodies überreicht werden sollen.

Nach einer hochspannenden Partie war das Quentchen Glück wieder einmal erneut nicht auf Seiten der Gastgeberinnen. Das engagierte und kämpferische Team des HC Weiden musste ein in den letzten Sekunden gegebenes Siebenmetertor hinnehmen und gelangte so nur noch zu einem 22:22 Unentschieden.

Bester Stimmung und durch die letzten Trainings gut vorbereitet gingen die Mädchen des HC Weiden in das Heimspiel gegen die SG Regensburg. Nach den vergangenen Niederlagen ließen sie die Köpfe nicht hängen, sondern waren hochmotiviert, zumal sich in den teils unnötig verlorenen Spielen kontinuierlich und deutlich zeigte, welche Leistungssteigerung die Mannschaft vollzogen hatte.

Die Mädels des HC Weiden spielten anfangs unbeschwert und sehr konzentriert auf. Sie vollstreckten im Angriff ihre Torwürfe und standen sehr gut und konsequent in der Abwehr. Obwohl die HClerinnen bis zur Mitte der ersten Spielhälfte permament einen Treffer vorlegen konnten, ließen sich die Mädchen der SG Regensburg nicht abschütteln und hielten immer wieder gut dagegen. Kurz vor Ende der ersten Spielhälfte gelangten die Mädchen des HC Weiden erstmals in Rückstand und gingen knapp mit 11:12 in die Halbzeitpause.

Die zweite Spielhälfte begannen die Weidnerinnen etwas unkonzentriert und gerieten dadurch innerhalb weniger Minuten mit drei Toren in Rückstand, welchen sie kurze Zeit später jedoch wett machen konnten. Ab der 30 Spielminute legten die Weidnerinnen vor und erspielten sich zwei Mal einen zwei Tore Vorsprung. Dabei gelang es ihnen aber nicht, sich von den Regensburgerinnen deutlicher abzusetzen und den Sack zuzumachen. Die Spannung stieg daher von Minute zu Minute. Die SG Regensburg gab nicht auf und hielt immer wieder geschickt dagegen. So erkämpften sie sich vier Minuten vor dem Schlusspfiff sogar eine 20:21 Führung. Eine Minute später glich Julia Wiesner mit einem ihrer vielen Tore erneut aus. Die letzte Auszeit des HC Weiden nutzten die Trainer, ihr Team nochmals zu motivieren, damit ihnen in den knapp zwei verbleibendenen Spielminuten das entscheidene Siegtor  gelingt. Tatsächlich verwandelte Julia Wiesner 50 Sekunden vor dem Abpfiff einen Torwurf. Die Regensburgerinnen erhielten zum Unglück der Gastgeberinnen 10 Sekunden vor der Schlusssirene nach einem Foul bei einem schnellen Gegenstoß einen Strafwurf, den sie mit einem sehenswerten Heber zum Gleichstand von 22:22 verwandelten.

Die wenigen Zuschauer sahen eine bis zum Schluss von beiden Teams spannend geführte Partie, in der den Weidnerinnen erneut ein wenig Glück zum Sieg und zu den ersten zwei Punkten fehlte, um vom letzten Tabellenplatz loszukommen.

Tröstend wartete Thomas Binner als Vertreter des Autohauses Raab und der Firma Sport Sperk nach dem Spiel auf, um den Mädels ihre Trainingshoodies zu übergeben. Sie sind in den Vereinsfarben des HC Weiden gestaltet und neben den beiden Sponsoren mit dem Spieler- und Vereinsnamen versehen. Die Freude darüber war riesig. Beim anschließenden Mannschaftsfoto war der Punktverlust schon fast vergessen.

Es spielten: Anna-Maria Zuber (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (1/1), Gerda Ne’meth (1), Julia Wiesner (4/6), Hannah Härtl (1), Emmy Kraus, Jennifer Hu, Eliza Wodarczyk, Olivia Bock (4/1), Leonie Ruhland (1), Sophia Rebin, Leonie Binner (2).

Zweite Niederlage im zweiten Spiel

Auch im zweiten Spiel in der ÜBOL Nordost gelang den Mädchen der weiblichen C-Jugend des HC Weiden  kein Sieg. Das Team der HSG Fichtelgebirge hielt im Sonntagsspiel ihren herausgespielten Vorsprung bis zum Schluss und siegte letztlich verdient mit 25:23 Treffern.

Nach der hohen und klaren Niederlage von 37:11 vergangenes Wochenende gegen die SpVgg Diepersdorf wollten die Mädchen im Duell mit der HSG Fichtelgebirge diesmal zu Hause in der Mehrzweckhalle Weiden siegen. Die Mannschaft war nach der hohen Niederlage vom vergangenen Wochenende doch noch etwas verunsichert und kannte zudem die Spielstärke der HSG Fichtelgebirge nicht.

Nach dem ersten Angriff gelang den HC-Mädchen der erste Treffer nicht, so dass im Gegenzug die HSG Fichtelgebirge mit 1:0 in Führung ging. Mit unbeweglicher, inkonsequenter Abwehrleistung und zögerlichem Angriffsverhalten verschafften die Weidnerinnen den Gästen die nächsten Gelegenheiten zu Toren, die sie auch eiskalt nutzten. So zogen die Mädchen aus Wunsiedel mit einem drei Tore Vorsprung davon und bauten diesen bis Mitte der ersten Halbzeit teilweise bis auf fünf Tore aus. Die HSG Fichtelgebirge war in dieser Phase effektiver und nutzte das lasche und statische Abwehrverhalten der HC-Mädchen klar aus. Dazu kam die schlechte Torausbeute in den Angriffen. Gegen Ende der ersten Spielhälfte schafften es die Spielerinnen des HC Weiden dennoch, einen größeren Rückstand zu verhindern und verringerten den Abstand wieder auf drei Tore. Die Teams gingen mit einem 11:8 für die HSG Fichtelgebirge in die Pause.

In der zweiten Spielhälfte agierten die HC-Mädchen in der Abwehr etwas besser, verursachten dabei aber auch  immer wieder Zeitstrafen und Strafwürfe, die dazu beitrugen, den Abstand der Gegnerinnen von drei Toren nicht  verringern zu können. Erst gegen Ende der zweiten Spielhälfte zeigten die Mädels des HC Weiden eine kompakte, konsequente und starke Abwehrleistung und legten so den Grundstein, die Führung der Gegnerinnen Tor um Tor zu verkürzen. Dennoch reichte es am Ende nicht, um damit wenigstens einen Ausgleich zu erzielen. Dazu war das Angriffsspiel zu überhastet und mit vielen individuellen Fehlern behaftet.

Die HSG Fichtelgebirge gewann in einer zumindest am Ende spannungsgeladenen Partie verdient mit 25:23 gegen den HC Weiden. In den letzten 10 Minuten präsentierten sich die HC-Mädels kämpferisch und konsequent in der Abwehr und gaben zu keiner Zeit auf. Eine solche Leistung über die gesamte Spieldauer wäre künftig ein ordentlicher Grundstein für bessere Ergebnisse.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (2), Gerda Ne’meth (4), Hannah Härtl, Julia Wiesner (12), Emmy Kraus, Jennifer Hu (1), Olivia Bock (4), Isabella Pausch, Leonie Ruhland, Sophia Rebin und Leonie Binner.

HC Weiden siegt im spannungsgeladenen Handballkrimi bei der SG Regensburg

Im vorletzten Rückrundenspiel der weiblichen C-Jugend des HC Weiden ging es in die Domstadt zum Auswärtsspiel gegen die SG Regensburg. Beide Mannschaften lieferten sich bis zum Schluss vor nur wenigen Zuschauern  ein äußerst spannendes Duell, welches wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff mit einem knappen Sieg für den HC Weiden endete.

Die Mädels des HC Weiden als sichere Zweitplazierte in der ÜBL Ost traten am Sonntag mittag gegen den Drittplazierten, die SG Regensburg, an. Die Weidener waren keinem Druck mehr ausgesetzt, der zweite Tabellenplatz war zu dieser Zeit sicher, der erste nur noch mit einem Patzer von Nabburg/Schwarzenfeld möglich. Dennoch waren die Mädchen heiß auf das Spiel, was sie von Anfang an auch zeigten. Es ging munter los, die Gastgeberinnen gingen hart zu Werke und der Schiedsrichter teilte gleich zu Beginn die ersten gelben Karten und eine Zeitstrafe aus. Beide Mannschaften erzielten im Wechsel der Angriffe ihre Tore. Weiden bekam in der ersten Spielhälfte drei Siebenmeter zugesprochen und verwandelten diese sicher. Sie mussten aber auch einen Strafwurf hinnehmen.  Das erste Halbzeitdrittel war ausgeglichen, beide Mannschaften schenkten sich weder im Angriff noch in der Abwehr etwas und mussten sehr schwer arbeiten. Nach 12 Minuten setzten sich die Regensburgerinnen langsam ab und konnte bis zum Halbzeitpfiff ein 14:12 mit in die Pause nehmen.

Die HC-Mädels gingen trotzdem sehr motiviert in die zweite Spielhälfte und glaubten weiterhin an einen Sieg gegen die Gastgeber. Die Partie setzte sich so wie in der ersten Halbzeit fort. Die Weidener Abwehr hatte alle Hände voll zu tun, bewegte sich sehr viel und hielt teilweise bei einzelnen Regensburger Rückraumspielerinnen zu Dritt dagegen. Auch der Schiedsrichter teilte weiterhin Verwarnungen aus, Zeitstrafen betrafen nur die Gegnerinnen. Allerdings hatten die HClerinnen eingangs der zweiten Spielhälfte etwas Pech in ihren Abschlüssen, so dass die SG Regensburg nach wenigen Minuten mit vier Toren davon zog. Der Weidener Angriff ließ sich dadurch nicht beirren, war sehr ideenreich und warf die Tore über die Außenspielerinnen genauso wie aus dem Rückraum. Zudem setzten die Rückraumspielerinnen sehr oft die Kreisspielerin Hannah Härtl in Szene, die vier schöne Tore von ihrer Position aus erzielte. Dadurch gelang es den kämpferischen Weidnerinnen in der 40. Minute den 22:22 Ausgleich zu erzielen. Von nun an ging es sehr schnell auf beide Tore, die Regensburger legten im weiteren Verlauf wieder zwei Tore vor, Weiden glich in der 46 Minute erneut zum 25:25 aus. Jetzt legten die HC-Mädels nach und erhöhten bis zur 48 Minute auf 26:28. 40 Sekunden vor Schluss stand es dann erneut Unentschieden mit 28:28 als die Weidnerinnen einen Freiwurf bekamen. Die Mauer der Regensburger baute sich mit hochgestreckten Armen auf. Olivia Bock setzte zum Sprungwurf an und spielte nach rechts auf die einlaufende Julia Wiesner, die die große Lücke auf halb Rechts nutzte und drei Sekunden vor Schluss das Siegtor mit einem brillanten Aufsetzer in die lange Torecke erzielte.

Mehr Spannung wäre in diesem nervenaufreibendem Spiel kaum zu ertragen gewesen. Beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss und gaben alles. Am Ende hatte der HC Weiden das entscheidende Siegtor geworfen. Ein Schatten blieb dennoch zurück, als am Nachmittag bekannt wurde, dass sich die Torfrau Elisabeth Wirth in den letzten Sekunden des Spiels bei einer Aktion im Torraum den Arm gebrochen hatte.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Christine Greger (3), Eva Härich, Julia Wiesner (8), Hannah Härtl (4), Lena Arnold (1), Olivia Bock (7) und Hanna Werner (6).

Komfortable Halbzeitführung endete in bedauerlichem Unentschieden

In Cham trat die weibliche C-Jugend des HC Weiden im Auswärtsspiel gegen die JHG Regendreieck an, führte in der Halbzeit überlegen und klar, musste aber in der zweiten Spielhälfte viele Federn lassen und gelangte am Ende nur noch zu einem Unentschieden.

Bereits im Hinspiel kam es auf die Schlussphase an. Die Weidener Torfrau hielt einen Siebenmeter, so dass die Truppe des HC Weiden knapp mit einem Tor Vorsprung siegte. Das sollte am Samstag im Rückspiel anders werden. Die Mädchen des HC Weiden zeigten ein konsequentes, geradliniges und schnörkelloses Angriffsspiel und zogen von Anfang an davon. Im Verlauf der ersten Hälfte bauten die Mädels ihre Führung klar aus, weil sie ihre Chancen nutzten und gerade auf beiden Außenpositionen durch Hanna Werner sehr viele Durchbrüche hatten und ihre Tore warfen. Ebenso fackelten die Rückraumspielerinnen nicht und trugen neben zwei Treffern vom Kreis zum Halbzeitstand von 18:9 für den HC Weiden bei.

In der zweiten Spielhälfte hatten die Regendreieckerinnen auf einigen Positionen die Gefährlichkeit der Weidnerinnen erkannt, spielten deutlich aggressiver als in der ersten Hälfte und änderten an einigen Positionen das Abwehrverhalten. Dazu kamen viele technische Fehler der Mädchen des HC Weiden, was immer wieder zu Gegentoren führte. So verkleinerten die Gegnerinnen den komfortablen Vorsprung immer mehr. Die Spielmacherin von JHG Regendreieck konnte in der zweiten Halbzeit kaum mehr unter Kontrolle gehalten werden. Sie warf insgesamt 16 Tore. Hinzu kam auch noch das Unglück, dass die Weidnerinnen zwei Siebenmeter verwarfen. Kurz vor Schluss stand zwar noch eine Führung mit einem Tor auf dem Tableaut, doch in letzter Minute glich die JHG Regendreieck aus und es stand nach dem Abpfiff 23:23.

Es war ein bedauerliches Unentschieden, das nach dem Auftreten des HC Weiden in der ersten Spielhälfte nicht für möglich gehalten gewesen wäre. Große Anerkennung muss den Gegnerinnen gezollt werden, die nicht aufgaben und dadurch den hohen Rückstand noch ausgeglichen haben.

Es spielten: Christine Greger (TW), Lena Arnold (3), Julia Wiesner (5/2), Steffi Heger, Emmy Kraus, Julia Obwandner, Hannah Härtl (2), Hanna Werner (8/3).