HC Weiden siegt im spannungsgeladenen Handballkrimi bei der SG Regensburg

Im vorletzten Rückrundenspiel der weiblichen C-Jugend des HC Weiden ging es in die Domstadt zum Auswärtsspiel gegen die SG Regensburg. Beide Mannschaften lieferten sich bis zum Schluss vor nur wenigen Zuschauern  ein äußerst spannendes Duell, welches wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff mit einem knappen Sieg für den HC Weiden endete.

Die Mädels des HC Weiden als sichere Zweitplazierte in der ÜBL Ost traten am Sonntag mittag gegen den Drittplazierten, die SG Regensburg, an. Die Weidener waren keinem Druck mehr ausgesetzt, der zweite Tabellenplatz war zu dieser Zeit sicher, der erste nur noch mit einem Patzer von Nabburg/Schwarzenfeld möglich. Dennoch waren die Mädchen heiß auf das Spiel, was sie von Anfang an auch zeigten. Es ging munter los, die Gastgeberinnen gingen hart zu Werke und der Schiedsrichter teilte gleich zu Beginn die ersten gelben Karten und eine Zeitstrafe aus. Beide Mannschaften erzielten im Wechsel der Angriffe ihre Tore. Weiden bekam in der ersten Spielhälfte drei Siebenmeter zugesprochen und verwandelten diese sicher. Sie mussten aber auch einen Strafwurf hinnehmen.  Das erste Halbzeitdrittel war ausgeglichen, beide Mannschaften schenkten sich weder im Angriff noch in der Abwehr etwas und mussten sehr schwer arbeiten. Nach 12 Minuten setzten sich die Regensburgerinnen langsam ab und konnte bis zum Halbzeitpfiff ein 14:12 mit in die Pause nehmen.

Die HC-Mädels gingen trotzdem sehr motiviert in die zweite Spielhälfte und glaubten weiterhin an einen Sieg gegen die Gastgeber. Die Partie setzte sich so wie in der ersten Halbzeit fort. Die Weidener Abwehr hatte alle Hände voll zu tun, bewegte sich sehr viel und hielt teilweise bei einzelnen Regensburger Rückraumspielerinnen zu Dritt dagegen. Auch der Schiedsrichter teilte weiterhin Verwarnungen aus, Zeitstrafen betrafen nur die Gegnerinnen. Allerdings hatten die HClerinnen eingangs der zweiten Spielhälfte etwas Pech in ihren Abschlüssen, so dass die SG Regensburg nach wenigen Minuten mit vier Toren davon zog. Der Weidener Angriff ließ sich dadurch nicht beirren, war sehr ideenreich und warf die Tore über die Außenspielerinnen genauso wie aus dem Rückraum. Zudem setzten die Rückraumspielerinnen sehr oft die Kreisspielerin Hannah Härtl in Szene, die vier schöne Tore von ihrer Position aus erzielte. Dadurch gelang es den kämpferischen Weidnerinnen in der 40. Minute den 22:22 Ausgleich zu erzielen. Von nun an ging es sehr schnell auf beide Tore, die Regensburger legten im weiteren Verlauf wieder zwei Tore vor, Weiden glich in der 46 Minute erneut zum 25:25 aus. Jetzt legten die HC-Mädels nach und erhöhten bis zur 48 Minute auf 26:28. 40 Sekunden vor Schluss stand es dann erneut Unentschieden mit 28:28 als die Weidnerinnen einen Freiwurf bekamen. Die Mauer der Regensburger baute sich mit hochgestreckten Armen auf. Olivia Bock setzte zum Sprungwurf an und spielte nach rechts auf die einlaufende Julia Wiesner, die die große Lücke auf halb Rechts nutzte und drei Sekunden vor Schluss das Siegtor mit einem brillanten Aufsetzer in die lange Torecke erzielte.

Mehr Spannung wäre in diesem nervenaufreibendem Spiel kaum zu ertragen gewesen. Beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss und gaben alles. Am Ende hatte der HC Weiden das entscheidende Siegtor geworfen. Ein Schatten blieb dennoch zurück, als am Nachmittag bekannt wurde, dass sich die Torfrau Elisabeth Wirth in den letzten Sekunden des Spiels bei einer Aktion im Torraum den Arm gebrochen hatte.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Christine Greger (3), Eva Härich, Julia Wiesner (8), Hannah Härtl (4), Lena Arnold (1), Olivia Bock (7) und Hanna Werner (6).

Komfortable Halbzeitführung endete in bedauerlichem Unentschieden

In Cham trat die weibliche C-Jugend des HC Weiden im Auswärtsspiel gegen die JHG Regendreieck an, führte in der Halbzeit überlegen und klar, musste aber in der zweiten Spielhälfte viele Federn lassen und gelangte am Ende nur noch zu einem Unentschieden.

Bereits im Hinspiel kam es auf die Schlussphase an. Die Weidener Torfrau hielt einen Siebenmeter, so dass die Truppe des HC Weiden knapp mit einem Tor Vorsprung siegte. Das sollte am Samstag im Rückspiel anders werden. Die Mädchen des HC Weiden zeigten ein konsequentes, geradliniges und schnörkelloses Angriffsspiel und zogen von Anfang an davon. Im Verlauf der ersten Hälfte bauten die Mädels ihre Führung klar aus, weil sie ihre Chancen nutzten und gerade auf beiden Außenpositionen durch Hanna Werner sehr viele Durchbrüche hatten und ihre Tore warfen. Ebenso fackelten die Rückraumspielerinnen nicht und trugen neben zwei Treffern vom Kreis zum Halbzeitstand von 18:9 für den HC Weiden bei.

In der zweiten Spielhälfte hatten die Regendreieckerinnen auf einigen Positionen die Gefährlichkeit der Weidnerinnen erkannt, spielten deutlich aggressiver als in der ersten Hälfte und änderten an einigen Positionen das Abwehrverhalten. Dazu kamen viele technische Fehler der Mädchen des HC Weiden, was immer wieder zu Gegentoren führte. So verkleinerten die Gegnerinnen den komfortablen Vorsprung immer mehr. Die Spielmacherin von JHG Regendreieck konnte in der zweiten Halbzeit kaum mehr unter Kontrolle gehalten werden. Sie warf insgesamt 16 Tore. Hinzu kam auch noch das Unglück, dass die Weidnerinnen zwei Siebenmeter verwarfen. Kurz vor Schluss stand zwar noch eine Führung mit einem Tor auf dem Tableaut, doch in letzter Minute glich die JHG Regendreieck aus und es stand nach dem Abpfiff 23:23.

Es war ein bedauerliches Unentschieden, das nach dem Auftreten des HC Weiden in der ersten Spielhälfte nicht für möglich gehalten gewesen wäre. Große Anerkennung muss den Gegnerinnen gezollt werden, die nicht aufgaben und dadurch den hohen Rückstand noch ausgeglichen haben.

Es spielten: Christine Greger (TW), Lena Arnold (3), Julia Wiesner (5/2), Steffi Heger, Emmy Kraus, Julia Obwandner, Hannah Härtl (2), Hanna Werner (8/3).

Starke Abwehr bildet die Grundlage zum Sieg gegen TV Wackersdorf

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden zeigte am Samstag abend im Auswärtsspiel gegen den TV Wackersdorf eine starke und kompakte Abwehrleistung, welche den Grundstein für einen am Ende eindeutigen und verdienten Sieg  mit 25:14 Toren legte.

Motiviert und doch angespannt liefen die HC-Mädels in der Halle des TV Wackersdorf auf. Sie zeigten sich sehr konzentriert und nahmen aus dem Hinspiel, das sie mit 25:13 gewannen, eine gewisse Sicherheit mit. Dennoch wurde der Gegner nicht unterschätzt, zeigte der TV Wackersdorf in seinem Angriffsspiel doch viel Bewegung und kreuzte immer wieder sehr gut. Die Weidener Abwehr ließ sich dadurch aber nicht beeindrucken und zeigte ein variables Abwehrverhalten. Sie  übernahmen ihre Gegnerinnen oder liefen mit ihnen mit. Dabei packten sie konsequent zu und unterbanden so ein ums andere Mal das Angriffsspiel der Gastgeberinnen. Einzig eine Spielerin der Wackersdorfer konnte die Weidener Abwehr immer wieder überwinden. Dies bedurfte mehrmals Positionsumstellungen, um diese Spielerin in den Griff zu bekommen. Dennoch zeigte sich von Anfang an, dass der HC Weiden die stärkere Mannschaft war. Die Mädchen zogen kontinuierlich mit sehenswerten Treffern aus Gegenstößen und dem Aufbauspiel heraus davon. Zur Halbzeit führte der HC Weiden mit 14:8 Toren.

In der zweiten Spielhälfte war die auffallende Wackersdorfer Spielerin nahezu vollständig unter Kontrolle und konnte nur noch zwei Treffer (1. Hälfte sieben Tore) erzielen.  Das Weidener Team war mit vier D-Jugendspielerinnen verstärkt, von denen die Torfrau Elisabeth Wirth eine auffallend gute Leistung zeigte und mindestens sieben klare Torchancen der Wackersdorfer vereitelte. Trotzdem die Weidnerinnen bei einigen Torwürfen nun Pech hatten, knapp daneben oder das Metall trafen, und viele angezeigte Zeitspiele der Gastgeber hinnehmen mussten, erzielten sie aber aus einem massiven Abwehrblock heraus über schnelle Gegenstöße, ihre Außen und auch vom Kreis insgesamt noch 11 Treffer. Die Mannschaft des TV Wackersdorf konnte mangels Ersatzspieler nicht auswechseln und baute in der zweiten Halbzeit doch sichtlich ab. Ihnen gelangen noch sechs Tore. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit 25:14 Toren für den HC Weiden.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Olivia Bock (4/2), Lena Arnold (1/3), Eva Härich, Gerda Ne’meth, Julia Wiesner (6/3), Hanna Werner (3/2), Steffi Heger, Hanna Härtl (1) und Julia Obwandner.

Komfortablen Halbzeitvorsprung gegen Mintraching am Ende über die Zeit gerettet

In der Turnhalle der Mittelschule Neutraubling traten die Mädchen des HC Weiden gegen das bekanntlich starke Team  Mintraching/Neutraubling an. Nach einem 6 Tore Vorsprung zur Halbzeit retteten die HC-Mädchen die bis dahin deutliche Führung in der zweiten Spielhälfte mit einem 25:22 Sieg ausgepowert und frustriert über die Zeit.

Am Sonntag Mittag ging es für die weibliche C-Jugend des HC Weiden zum Auswärtsspiel gegen Mintraching/Neutraubling. Die Mädchen des HC Weiden waren bereits im Hinspiel erfolgreich und siegten mit 18:13. Dennoch durfte das gegnerische Team nicht unterschätzt werden, zumal deren erste C-Jugendmannschaft in der Bayernliga spielt. In den ersten Minuten war die Partie ziemlich ausgeglichen. Beide Mannschaften gelangten durch schöne Spielzüge zu ihren Toren. Es zeichnete sich aber sehr schnell ab, dass das Team aus Mintraching immer wieder ihre Tore durch Einläufe von beiden Außen erzielte. Die Weidener Abwehr reagierte auf diese Situationen zu langsam und nicht aufmerksam genug.  Die Trainerin Tanja Obwandner nahm die erste Auszeit, sprach die Problematik dieser Strategie an und gab den Spielerinnen Lösungsmöglichkeiten mit auf das Feld. Nun gelang es ein ums andere Mal diese Spielzüge abzublocken, zu verhindern und zu Gegenstößen zu kommen. Die Mädchen des HC Weiden erkannten gleichzeitig die Lücken in der gegenerischen Abwehr und erzielten nahezu konsequent ihre Tore. Bis zur Halbzeit konnten sie schließlich eine 17:11 Führung aufbauen.

In der zweiten Spielhälfte war irgendwie der Wurm drin und es wollte gar nichts mehr klappen. Die Weidenerinnen setzten die Vorgaben des Trainergespannes, ein ruhiges Spiel aufzuziehen, Lücken herauszuspielen, durchzubrechen und dann auf das Tor zu werfen,  nicht um. Vielmehr versuchten die Mädchen nach wenigen Pässen schon den Torerfolg zu erzwingen und verloren so ihre Bälle. Es dauerte doch einige Zeit, bis die HC-Mädchen in dieser Spielphase ihr erstes Tor warfen. Selbst nach Zeitstrafen des gegnerischen Teams agierten die Weidenerinnen ungeduldig, wollten das Durchbrechen erzwingen und kassierten dadurch einige Gegentore  der Mintrachinger, meist nach dem selben Muster durch die einlaufenden Spielerinnen. Am Ende zeigten sich zudem bei einigen HC-Spielerinnen Ermüdungserscheinungen, die zu individuellen Abspielfehlern, Ballverlusten und Gegentoren führten. Das gesamte Team war nun über ihre eigenen Fehler und die verkorkste zweite Spielhälfte erkennbar gefrustet. Dennoch gelang es den Mädchen das Spiel mit einem drei Tore Vorsprung zum Endstand von 25:22 über die Zeit zu retten. Verständlicherweise wollte nach dem Abpfiff nicht gleich die Siegesfreude aufkommen.

Es spielten: Christine Greger (TW), Julia Wiesner (3/3), Olivia Bock (5/1), Eva Härich, Julia Obwandner, Hanna Werner (4/1), Lena Arnold (3/2), Hannah Härtl (1/0), Lea Lederer (0/2).

Spannendes Spiel mit gücklichem Sieg gegen JHG Regendreieck

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden empfing heute das Team der JHG Regendreieck. Beide Mannschaften trafen in dieser Runde erstmals aufeinander und waren durch Verletzungen ersatzgeschwächt.  Keines der beiden Teams konnte im Verlauf der Partie die Spielanteile deutlich für sich entscheiden, es blieb bis zum Schluss äußerst spannend und ausgeglichen. Mit dem Schlusspfiff parierte die Weidener Torfrau Paula Kamp einen Siebenmeter und das Team des HC Weiden konnte so den Vorsprung von einem Tor beim Spielstand 27:26 glücklich über die Zeit retten.

Motiviert und engagiert liefen die Mädchen des HC Weiden im ersten Spiel des Neuen Jahres in der Realschulturnhalle gegen die JHG Regendreieck auf. Die Gegnerinnen waren ihnen vollkommen unbekannt, zudem die Ersatzbank verletzungsbedingt geschwächt und Spielerinnen aus der D-Jugend erstmals im Team. Dennoch spielten die HClerinnen unbeschwert auf, gerieten aber von Anfang an in einen leichten Rückstand. Dabei kamen sie mit dem Angriffsspiel der JHG Regendreieck nicht klar, die mit ihren Rückraumspielerinnen kreuzten und so die Weidener Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. Eine Spielerin des Gegners kam dabei immer wieder zu Torerfolgen. Die Mädchen des HC Weiden versteckten sich jedoch nicht und spielten im Angriff sehr schöne Tore über den Kreis, die Halbspielerinnen oder die Außen heraus. Dadurch hielten sie bis zum Halbzeitstand von 8:11 für die JHG Regendreieck den Anschluss.

In der zweiten Spielhälfte stellte das Trainerduo die Mannschaft um, brachte die Torfrau Christine Greger als Rückraumspielerin und setzte auch die angeschlagene Spielerin Olivia Bock ein. Eine konsequente und vorgezogene Deckung der Halbspielerinnen der JHG Regendreieck wurde vorgegeben.  Nun kam viel mehr Bewegung ins Angriffsspiel der Weidenerinnen, es ergaben sich Räume, die zu Durchbrüchen und Torwürfen genutzt wurden. Gleichzeitig taten sich die Mädchen der JHG Regendreieck mit der umgestellten Abwehrarbeit der Weidnerinnen schwer und kamen kaum mehr zu Auslösehandlungen nach Kreuzen bzw. schafften es nur noch selten ihre Kreuzbewegungen überhaupt umzusetzen. Die torgefährliche Halbspielerin von JHG Regendreieck konnte dadurch auch besser unter Kontrolle gebracht werden.

Das Team des HC Weiden erspielte sich so in der 33. Minute den Ausgleich zum 16:16. Es zeichnete sich langsam ab, dass die HC-Mädchen durchaus als Sieger aus der Partie hervorgehen könnten. Erstmals in der 44. Minute gelang den Weidnerinnen ein 23:22 Vorsprung, den sie sogar kurze Zeit später auf zwei Tore ausbauten. Die JHG Regendreieck ließ aber nicht locker und hielt mit starken Treffern den Anschluss. Die Partie war in dieser Phase an Spannung nicht zu überbieten. Etwa 30 Sekunden vor Schluss stand es 27:26 für Weiden, als der Schiedsrichter gegen die Mädchen des HC Siebenmeter pfiff.

JHG Regendreieck trat zum entscheidenden Wurf auf den Ausgleich  mit ihrer torgefährlichen Kreisspielerin an der Siebenmeterlinie an. Konzentriert und scharf geworfen, dennoch hielt Torfrau Paula Kamp den Wurf. Alle HC-Spielerinnen jubelten vor Freude, umringten ihre Torfrau und gratulierten ihr zu dieser Parade. Die Mädchen des HC Weiden erkämpften sich einen glücklichen Sieg mit 27:26 Toren.

Große Freude bereitete  das Team dem Trainerduo, weil es die taktischen Vorgaben konsequent umsetzte, bis zum Schluss kämpfte, nicht aufsteckte und sich die Neulinge der D-Jugend so perfekt ins Team integrierten. Ihre Torerfolge waren die Belohnung dafür.

Es spielten: Christine Greger (TW/4), Paula Kamp (TW), Hannah Härtl (1/3), Julia Wieser (5/6), Julia Obwandner, Eva Härich, Lena Arnold (0/3), Olivia Bock (0/2), Lea Lederer (2/1).