Abwehrbollwerk des HC Weiden legte Grundstein für den Auswärtssieg gegen Nabburg/Schwarzenfeld

Ein durch Faschingsurlaub und Erkältung geschwächter Kader der weiblichen B-Jugend des HC Weiden reiste am Samstag nachmittag zum Derby nach Schwarzenfeld, um dort das Rückspiel gegen die Mädchen von Nabburg/Schwarzenfeld zu bestreiten. Die bis zum Schlusspfiff kämpferische und  extrem spannende Partie gewannen am Ende die Gäste aus Weiden mit 14:16 Toren. 

Wiedereinmal stand der Dauerrivale Nabburg/Schwarzenfeld für die Mädchen des HC Weiden auf dem Programm. Beide Mannschaften liegen in der Tabelle dicht beieinander und nach dem verlorenen Hinspiel war klar, dass es für die HC-Mädchen kein Zuckerschlecken werden wird. In den ersten beiden Minuten ging das Heimteam gleich mit 2:0 in Führung. Die Weidnerinnen brauchten dann ganze 7 Minuten, um ihr erstes Tor zu werfen. Es zeichnete sich sehr bald ab, dass die Partie eine Abwehrschlacht werden wird. Beide Mannschaften standen in ihren Abwehrreihen sehr gut und agierten äußerst konsequent. Die  HC-Mädchen konnten sich schließlich aus dem anfänglichen Rückstand dann doch befreien und gingen in der 12. Spielminute erstmals mit 3:4 Toren in Führung. Nach dem Ausgleich der Gastgeberinnen bauten die Weidnerinnen dann bis zur Halbzeit ihre Führung mit 4:7 Toren aus. Bis dahin waren die Weidner Trainer mit dem Abwehrbollwerk ihrer Mannschaft sehr zufrieden. Im Angriff musste nachgebessert werden, um mehr Druck auf die gegnerische 6:0 Formation auszuüben.

In der zweiten Spielhälfte schlichen sich gleich zu Beginn sehr viele Abspiel- und technische Fehler bei den Weidner Mädchen ein. So konnten die Nabburg/Schwarzenfelderinnen den Rückstand verkürzen und schließlich sogar in der 33. Spielminute mit 9:8 in Führung gehen. In der Folgezeit stellten sich die HC-Mädchen zusammen mit ihrer Torfrau ganz stark in der Abwehr den gegenerischen Durchbruchversuchen entgegen. Leider vergaben sie aber im Angriff immer wieder klare Torchancen bei Durchbrüchen, Gegenstößen und 7-Meter, um das Spiel auf die Weidener Seite zu ziehen. Unnachgiebig erkämpften sie sich dann in der 43. Spielminute durch zwei Tore in Folge von Olivia Bock doch den spielentscheidenden zwei Tore Vorsprung, den sie bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben. Das spannungsgeladene Match endete diesmal mit einem 14:16 Sieg für die HC-Mädchen. Die Freude darüber war riesig. Die auffallend positive Stimmung im Weidener Team, die Unnachgiebigkeit und der vorbildliche  Teamgeist während der gesamten Spieldauer wurden schlussendich mit dem Sieg belohnt.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner, Julia Wiesner (3/3), Hannah Härtl (1), Lena Arnold (2), Paula Grillmayer (2/1), Jennifer Hu (1), Olivia Bock (3) und Leonie Ruhland.

Heimsieg gegen den TSV Altenfurt

Samstag nachmittag empfingen die weibliche B-Jugend des HC Weiden den Tabellenvorletzten TSV Altenfurt vor heimischer Kullisse in der Mehrzweckhalle. Beide Mannschaften kannten sich schon aus dem Hinspiel, bei dem die Weidnerinnen einen deutlichen Sieg herausspielten. Für das Rückspiel hatten die Weidener Trainer ebenfalls einen Sieg anvisiert, wobei die Mädchen aus Altenfurt duch mehrere starke Einzelspieler nicht unterschätzt werden durften. Am Ende siegten die Mädchen des HC Weiden wieder klar mit 27:15 Toren.

Mit sehr guter Stimmung traten die Mädchen des HC Weiden am Faschingssamstag zu Hause gegen den TSV Altenfurt an. Das Team des HC Weiden konnte mit Unterstützung der weiblichen C-Jugend einen großen Kader aufbieten. Die Vorgabe der Trainer lautete mit einer 5:1 Formation die Spielmacherin von Altenfurt zu stören, hinten konsequent abzusichern und bei Gegentoren einen schnellen Anwurf auszuführen. Tempo machen war angesagt.

Das Weidner Spiel hingegen startete zunächst sehr zäh. Gleich in der ersten Minute erhielten die Gegnerinnen einen 7 Meter und gingen in Führung. Es dauerte dann doch ein paar Minuten bis die HC-Mädels in ihr Spiel fanden und in der dritten Minute zu ihrem ersten Tor gelangten. Danach ging es aber sehr schnell und das Weidner Team eröffnete den Torreigen. Nach 16 Spielminuten führten die HC-Mädchen mit 8:3 Toren. Bis zur Halbzeit ließen die Weidnerinnen nichts anbrennen und gingen mit 11:5 in die Pause. Dennoch ließen sie bis dahin einige Torchancen liegen und waren in der Abwehr nicht konsequent genug. Zudem  fehlte es an der Feinabstimmung in der Abwehr am 6-Meter Kreis.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte drehte die Halbspielerin Julia Wiesner vom HC Weiden so richtig auf und baute die Führung innerhalb von 5 Minuten mit 6 Tore in Folge auf einen 10 Tore Vorsprung aus. In der Folgezeit hatten die Gäste nichts mehr hinzuzulegen, gaben sich aber nicht auf und spielten trotz fehlender Auswechselmöglichkeit ihr Spiel ohne Frust fort. Ihre Spieleinstellung war bewundernswert, agierte zudem die Weidner Abwehr nun deutlich härter als zuvor. Die Weidner Trainer setzten in der zweiten Spielhälfte vermehrt C-Spielerinnen und auch einen Neuling ein. Das sehr faire Spiel endete nach einem erfolglosen Freiwurf von Altenfurt nach der Schlußsirene verdient mit 27:15 Toren für den HC Weiden.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner, Jule Gundacker, Julia Wiesner (7/8), Hannah Härtl (3), Lena Arnold (3), Jennifer Hu (2), Olivia Bock (3), Stefanie Heger, Leonie Binner (1) und Sophia Rebin

HC Weiden ließ sich vom TSV Wendelstein unter Wert schlagen

Das Team des TSV Wendelstein war am Sonntag morgen in der Mehrzweckhalle Weiden zu Gast bei der weiblichen B-Jugend des HC Weiden. Beide Teams zeigten in der Partie ihre Schwächen und Stärken. Die Mädchen des HC Weiden ließen sich bedauerlicherweise vor heimischen Publikum unter Wert mit 20:26 Toren schlagen.

Die Handballerinnen des TSV Wendelstein waren bislang ein unbekannter Gegner für die weibliche B-Jugend des HC Weiden. Im Heimspiel zeigten der TSV Wendelstein seine Qualitäten mit körperlichen starken und beweglichen Spielerinnen. Die HC Mädchen boten bis zur 10. Spielminute dennoch Parolie und ließen erstmal eine klare Führung der Gäste nicht zu. Dann aber zogen die Mittelfranken mit jedem Angriff davon. Sie zeigten sich in dieser Phase geistig und körperlich beweglicher und nutzten die vielen technischen Fehler der HC-Mädels zu Torerfolgen. Die Mädchen des HC Weiden waren in der Abwehr zu langsam und kassierten deswegen immer wieder Zeitstrafen. Zur Halbzeit gingen beide Manschaften bei einem Spielstand von 8:14 für das Gästeteam in die Kabinen.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte trafen die Wendelsteinerinnen gleich drei Mal hintereinander ins Tor der HC Mädchen, die scheinbar nichts entegegenzusetzen hatten. Die Zeitstrafen gegen die Weidnerinnen taten das übrige dazu. Bis zur 38. Spielminute erhöhte das Team aus Wendelstein ihre Führung auf einen 8 Torevorsprung zum 13:21. Doch die Platzdamen aus Weiden gaben nicht auf und kämpften sich innerhalb weniger Minuten auf einen vier Tore Rückstand heran.  Die Gäste aus dem Frankenland ließen aber nichts mehr anbrennen und spielten den Sieg souverän zu Ende. Die Schiedsrichterin beendete die Partie bei einem Spielstand von 20:26 Toren für die Gäste des TSV Wendelstein.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Emmy Kraus (TW), Julia Obwandner, Julia Wiesner (6), Hannah Härtl (3), Lena Arnold (2), Paula Grillmayer (2),  Jennifer Hu, Olivia Bock (5),  Steffi Heger, Leonie Binner (2) und Sophia Rebin.

Glanzloser Sieg im Heimspiel gegen Hersbruck

Im Heimspiel gegen den HC Hersbruck erspielte sich die weibliche B-Jugend des HC Weiden am Samstag vormittag zwar einen deutlichen Sieg, standen sich in ihrem Spiel aber von Beginn an  permanent selbst im Weg und vergaben eine unglaubliche Fülle an Chancen gegen die klar unterlegenen Gegnerinnen aus dem Fränkischen. Das Trainerteam des HC Weiden zeigte sich trotz eines 19:11 Sieges mit dem Spiel ihrer Mannschaft in keiner Weise zufrieden.

Vor wenigen Wochen entschied der HC Weiden das Hinspiel in Hersbruck schon klar für sich, so dass diesmal mit einem Sieg zu rechnen war.  Das Umsetzen verschiedener taktischer Varianten stand daher viel mehr im Vordergrund als ein hoher Sieg. Die Mannschaft sollte sich mit verschiedenen im Training geübten Auftakthandlungen Lücken für den Rückraum und die Außenspieler erarbeiten sowie den Kreisspieler gezielt einsetzen und so ihre Tore erzielen. Kreatives variantenreiches Spiel war die Vorgabe des Trainerteams.

Doch gleich in den ersten Spielminuten zeigte sich, dass die Mädels des HC Weiden ihre Bälle nicht ins Tor von Hersbruck platzieren konnten. Sie warfen permanent gegen die Pfosten oder trafen die Hersbrucker Torfrau und bauten sie dadurch auf. Die Torausbeute war alles andere als zufrieden stellend. Die Weidnerinnen nutzten zwar ihre erspielten Lücken, schafften es aber ein ums andere Mal nicht, den Ball im gegenerischen Tor unterzubringen. Das Unvermögen des HC Weiden war kaum zu glauben und spiegelte sich schließlich deutlich in der Halbzeit im Spielstand von 8:4 für die Weidnerinnen wieder.

Die Trainer sprachen in der Pause klare und deutliche Worte, damit die Mädels wenigstens in der zweiten Spielhälfte ihre Qualitäten aufbieten können. Das zeigte offenbar Wirkung. Die Mädchen des HC Weiden traten nun viel aggressiver in der Abwehr auf und bewegten sich  agiler und effektiver im Angriff. Auch ließen sie kurzzeitig immer wieder schöne Spielabläufe aufblitzen. Innerhalb von neun Minuten gelangen ihnen sieben Tore bei drei Gegentreffern. Leider schlich sich danach wieder die alte Spielweise der ersten Spielhälfte ein. Klare Torchancen wurden nicht verwandelt und  Auftakthandlungen schlampig oder gar nicht ausgeführt. Trotz allem reichte diese Spielweise, um die Mädchen aus Hersbruck am Ende mit 19:11 zu besiegen. Insgesamt vergaben die Weidnerinnen in beiden Spielhälften 26 klare Torchancen und zeigten über weite Strecken nicht, was tatsächlich in ihnen steckt. Schade.

Für das Trainergespann war es ein enttäuschender Sieg, die gesteckten Ziele für dieses Spiel waren bei weitem nicht erreicht. Einzelne Spielerinnen ließen zwar ihr technisches Können punktuell aufblitzen, insgesamt spielte das Team aber ihr Potential in keinster Weise aus. Hieran werden die Trainer arbeiten müssen.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (2), Gerda Ne’meth (1), Julia Wiesner (6), Hannah Härtl (1), Lena Arnold (2), Paula Grillmayer (4), Jennifer Hu (1), Olivia Bock (2) und Sophia Rebin.

Deutlicher Auswärtssieg gegen Hersbruck

Nachdem die weibliche B-Jugend des HC Weiden vergangenes Wochenende im ersten Pflichtspiel der Saison 2019/2020 zu Hause gegen den Dauerrivalen Nabburg/Schwarzenfeld eine Niederlage hinnehmen musste, wollten sie im Auswärtsspiel gegen Hersbruck einen Sieg einfahren. Dass die Partie am Ende so deutlich für die Weidnerinnen ausfiel, war dann doch etwas überraschend.

Die weibliche B-Jugend des HC Weiden reiste in ihrem zweiten Spiel der ÜBOL ins benachbarte Frankenland und trat dort gegen die Spielerinnen des HC Hersbruck an. Das Team aus Hersbruck war für die Weidnerinnen gänzlich unbekannt und konnte schwer eingeschätzt werden. Zudem wollten die Mädels ihre erste Saisonniederlage gegen Nabburg/Schwarzenfeld ausmerzen.

Die Weidnerinnen taten sich die ersten Minuten eher schwer, in das Spiel zu finden, vergaben die ein oder andere Torchance und auch einen Siebenmeter. So gelangen ihnen in den ersten 10 Minuten nur drei Tore, obwohl schnell deutlich wurde, dass Hersbruck kein Mittel zum Durchbruch in der Weidener Abwehr fand. Langsam nahmen die Spielerinnen des HC Weiden Fahrt auf und konnten ihre Treffer im gegnerischen Tor setzen. Bis zur Halbzeit spielten sie sich einen komfortablen Vorsprung von 14:7 Toren heraus und gingen mit diesem Spielstand in die Pause.

In der zweiten Spielhälfte dominierten die Weidnerinnen das Spiel weiter und bauten ihre Führung bis zur 34 Spielminute mit 18:7 Toren aus. Es wurde nun immer deutlicher, dass der HC Hersbruck nichts entgegenzusetzen hatte. Unaufhörlich verwandelten die Mädchen des HC Weiden ihre Chancen und erhöhten den Spielstand. Die letzten beiden Tore des Spieles warfen die Mädels des HC Hersbruck. Die Partie endete mit 30:13 Toren für den HC Weiden.

Erfreulich war der positive Einstand des Neulings Paula Grillmayer und die sehr gute Leistung der Torfrau Elisabeth Wirth. Das Team zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung, die weiter ausgebaut werden kann.

Es spielten: Emmy Kraus (TF), Elisabeth Wirth (TF), Julia Obwandner (2), Gerda Ne’meth, Julia Wiesner (14), Hannah Härtl (2), Lena Arnold (4), Paula Grillmayer (1), Jennifer Hu, Olivia Bock (6), Eva Härich und Leonie Binner (1).