Deutlicher Sieg gegen die Neumarkt Vampires zum Saisonauftakt

Nach abgebrochener letzter Saison, langer Coronapause und neu gegründeter Spielgemeinschaft empfingen die B-Jugend-Mädels der HSG Weiden am Sonntag nachmittag vor heimischer Kulisse in der Mehrzweckhalle Weiden die Neumarkt Vampires zum ersten Spiel in der Saison 2020/21. Die beiden Mannschaften kannten sich bereits aus zwei Begegnungen vergangener Jahre. Die HSG Weiden legte einen perfekten Start auf die Platte und siegte sehr deutlich mit 34:4 Toren.

Unter intensiven Hygieneschutzmaßnahmen für Zuschauer und Mannschaften trafen sich die beiden Teams der HSG Weiden und die Neumarkt Vampires zum ersten Spiel in der Coronasaison. Die Verantwortlichen der HSG Weiden und des HC Weiden hatten mit viel Planung und Mühe alles perfekt vorbereitet.

Der Anwurf musste dennoch verspätet erfolgen, weil der eingeteilte Schiedsrichter nicht zum Spiel erschien. Dankenswerterweise sprang kurzfristig Tobias Dirnberger ein und pfiff die Partie zur großen Freude beider Teams an. Es zeigte sich in den ersten Minuten sehr schnell, dass die Neumarkt Vampires mit dem Spiel der HSG-Mädels große Schwierigkeiten hatten. Im Angriff wussten sie nicht recht wie sie die 6:0-Verteidigung der HSG überwinden sollen. Nach gut sieben Spielminuten stand es bereits 4:0 für die Weidener Mädels. Die HSG-Trainer stellten sehr schnell auf eine 5:1-Abwehr um, um die Vampires im Angriff noch mehr unter Druck zu bringen und Fehler zu produzieren. Die Neumarkterinnen verloren im Angriff nun immer wieder die Bälle, so dass die HSG-Mädels schneller ihre Chancen nutzen und Tore werfen konnten. Unaufhaltsam erhöhte sich die Trefferzahl und beide Teams gingen zur Halbzeit beim Spielstand von 15:1 für die HSG Weiden in die Kabinen.

Nachdem Anwurf zur zweiten Spielhälfte setzten die Weidenerinnen ihr Spiel fort. Dabei stellten die Trainer teils auf eine 4:2 Abwehr um und setzten im Angriff immer wieder einen 2. Kreis ein. Zug um Zug erhöhte die HSG den Vorsprung. Die Neumarkt Vampires waren sichtlich überfordert. Ab der 35. Spielminute drehte Rückraumspielerin Julia Wiesner auf und versenkte den Ball für die HSG fünf Mal in Folge im gegnerischen Kasten. Die Weidenerinnen führte schließlich  26:3. Die Tore purzelten nun im Minutentakt und das Spiel endete mit einem deutlichen Sieg der HSG Weiden mit 34:4 Toren.

Auch wenn der aus der Not geborene, sehr gerecht pfeifende Schiedsrichter gegen eine Spielerin der Neumarkt Vampires eine rote Karte vergeben musste, war es dennoch eine faire und sportliche Begegnung beider Teams.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (1), Gerda Ne’meth (1/3), Julia Wiesner (5/5), Hannah Härtl (2/2), Jule Gundacker, Jennifer Hu (1), Olivia Bock (5/2), Emma Koschnitzke (1/2), Leonie Ruhland (1), Sophia Rebin (1), Leonie Binner (2).

HC Weiden siegt gegen den Tabellenletzten SG Naabtal erwartungsgemäß hoch

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden empfing am Sonntag zu Hause in der Mehrzweckhalle den bislang punktlosen Tabellenletzten SG Naabtal. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigten die Mädchen des HC Weiden dann doch, wer auf der Platte den Ton angibt. Die SG Naabtal kam am Ende richtig unter die Räder und verlor die Partie mit 37:17 Toren. 

Der Tabellenerste HC Weiden trat vor heimischer Kullisse gegen den Tabellenletzten SG Naabtal an. Die SG Naabtal hatte bislang noch kein Glück und konnte noch kein Spiel für sich entscheiden. Ein Sieg des HC Weiden war zu erwarten, dass er am Ende so hoch ausfiel,  zeigte doch die deutliche Überlegenheit der HC-Mädels. Doch zurück zum Anfang. Die Weidnerinnen erzielten zwar die ersten beiden Treffer, mussten jedoch aufgrund ihres zögerlichen, nicht konsequenten Abwehrverhaltens auch die beiden Gegentreffer von Naabtal hinnehmen. Bis zur 10. Spielminute konnten sich die Weidnerinnen auch nicht richtig absetzen, führten nur mit 7:5 Toren. Den Trainern gefiel  das gezeigte Abwehrverhalten der HC-Mädchen in der ersten Spielhälfte gar nicht. Trotz dieser Schwäche setzten sich die Mädels des HC Weiden durch sehenswerte Treffer im Angriff immer weiter von ihren Gegnerinnen ab. Jennifer Hu erzielte aus dem linken Rückraum ab der 21. Spielminute innerhalb von zwei Minuten drei Tore und trug so zu der schon klaren 19:9 Halbzeitführung bei.

In der zweiten Spielhälfte agierten die HC-Mädchen in der Abwehr nun etwas konsequenter und setzten gleichzeitig ihr torgefährliches Angriffsspiel fort. So wuchs der Vorsprung von Minute zu Minute an. Die Gegnerinnen gaben sich trotz des deutlichen Vorsprungs der Gastgeber aus Weiden nicht auf und erzielten immer wieder auch ihre Tore. Innerhalb von 7 Minuten nach Wiederanpfiff erhöhten die Weidnerinnen ihren Vorsprung auf 24:12 Tore.  Das Trainerteam setzte vor allem in der zweiten Spielhälfte viele unerfahrene Neulinge ein, um ihnen Spielgelegenheit zu geben. Sie machten einen sehr guten Job und erzielten zur Freude aller auch die ein oder anderen Tore. Das Weidner Team baute ihre Führung trotzdem kontinuierlich aus und siegte am Ende sehr deutlich mit 37:17 Toren.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (1/2), Gerda Ne’meth (4/3), Katharina Eibel (1/2), Franziska Röhr (1), Jennifer Hu (7/3), Stefanie Heger (1/2), Leonie Ruhland (1/1), Sophia Rebin (3/5) und Jule Gundacker.

Abwehrbollwerk des HC Weiden legte Grundstein für den Auswärtssieg gegen Nabburg/Schwarzenfeld

Ein durch Faschingsurlaub und Erkältung geschwächter Kader der weiblichen B-Jugend des HC Weiden reiste am Samstag nachmittag zum Derby nach Schwarzenfeld, um dort das Rückspiel gegen die Mädchen von Nabburg/Schwarzenfeld zu bestreiten. Die bis zum Schlusspfiff kämpferische und  extrem spannende Partie gewannen am Ende die Gäste aus Weiden mit 14:16 Toren. 

Wiedereinmal stand der Dauerrivale Nabburg/Schwarzenfeld für die Mädchen des HC Weiden auf dem Programm. Beide Mannschaften liegen in der Tabelle dicht beieinander und nach dem verlorenen Hinspiel war klar, dass es für die HC-Mädchen kein Zuckerschlecken werden wird. In den ersten beiden Minuten ging das Heimteam gleich mit 2:0 in Führung. Die Weidnerinnen brauchten dann ganze 7 Minuten, um ihr erstes Tor zu werfen. Es zeichnete sich sehr bald ab, dass die Partie eine Abwehrschlacht werden wird. Beide Mannschaften standen in ihren Abwehrreihen sehr gut und agierten äußerst konsequent. Die  HC-Mädchen konnten sich schließlich aus dem anfänglichen Rückstand dann doch befreien und gingen in der 12. Spielminute erstmals mit 3:4 Toren in Führung. Nach dem Ausgleich der Gastgeberinnen bauten die Weidnerinnen dann bis zur Halbzeit ihre Führung mit 4:7 Toren aus. Bis dahin waren die Weidner Trainer mit dem Abwehrbollwerk ihrer Mannschaft sehr zufrieden. Im Angriff musste nachgebessert werden, um mehr Druck auf die gegnerische 6:0 Formation auszuüben.

In der zweiten Spielhälfte schlichen sich gleich zu Beginn sehr viele Abspiel- und technische Fehler bei den Weidner Mädchen ein. So konnten die Nabburg/Schwarzenfelderinnen den Rückstand verkürzen und schließlich sogar in der 33. Spielminute mit 9:8 in Führung gehen. In der Folgezeit stellten sich die HC-Mädchen zusammen mit ihrer Torfrau ganz stark in der Abwehr den gegenerischen Durchbruchversuchen entgegen. Leider vergaben sie aber im Angriff immer wieder klare Torchancen bei Durchbrüchen, Gegenstößen und 7-Meter, um das Spiel auf die Weidener Seite zu ziehen. Unnachgiebig erkämpften sie sich dann in der 43. Spielminute durch zwei Tore in Folge von Olivia Bock doch den spielentscheidenden zwei Tore Vorsprung, den sie bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben. Das spannungsgeladene Match endete diesmal mit einem 14:16 Sieg für die HC-Mädchen. Die Freude darüber war riesig. Die auffallend positive Stimmung im Weidener Team, die Unnachgiebigkeit und der vorbildliche  Teamgeist während der gesamten Spieldauer wurden schlussendich mit dem Sieg belohnt.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner, Julia Wiesner (3/3), Hannah Härtl (1), Lena Arnold (2), Paula Grillmayer (2/1), Jennifer Hu (1), Olivia Bock (3) und Leonie Ruhland.

Heimsieg gegen den TSV Altenfurt

Samstag nachmittag empfingen die weibliche B-Jugend des HC Weiden den Tabellenvorletzten TSV Altenfurt vor heimischer Kullisse in der Mehrzweckhalle. Beide Mannschaften kannten sich schon aus dem Hinspiel, bei dem die Weidnerinnen einen deutlichen Sieg herausspielten. Für das Rückspiel hatten die Weidener Trainer ebenfalls einen Sieg anvisiert, wobei die Mädchen aus Altenfurt duch mehrere starke Einzelspieler nicht unterschätzt werden durften. Am Ende siegten die Mädchen des HC Weiden wieder klar mit 27:15 Toren.

Mit sehr guter Stimmung traten die Mädchen des HC Weiden am Faschingssamstag zu Hause gegen den TSV Altenfurt an. Das Team des HC Weiden konnte mit Unterstützung der weiblichen C-Jugend einen großen Kader aufbieten. Die Vorgabe der Trainer lautete mit einer 5:1 Formation die Spielmacherin von Altenfurt zu stören, hinten konsequent abzusichern und bei Gegentoren einen schnellen Anwurf auszuführen. Tempo machen war angesagt.

Das Weidner Spiel hingegen startete zunächst sehr zäh. Gleich in der ersten Minute erhielten die Gegnerinnen einen 7 Meter und gingen in Führung. Es dauerte dann doch ein paar Minuten bis die HC-Mädels in ihr Spiel fanden und in der dritten Minute zu ihrem ersten Tor gelangten. Danach ging es aber sehr schnell und das Weidner Team eröffnete den Torreigen. Nach 16 Spielminuten führten die HC-Mädchen mit 8:3 Toren. Bis zur Halbzeit ließen die Weidnerinnen nichts anbrennen und gingen mit 11:5 in die Pause. Dennoch ließen sie bis dahin einige Torchancen liegen und waren in der Abwehr nicht konsequent genug. Zudem  fehlte es an der Feinabstimmung in der Abwehr am 6-Meter Kreis.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte drehte die Halbspielerin Julia Wiesner vom HC Weiden so richtig auf und baute die Führung innerhalb von 5 Minuten mit 6 Tore in Folge auf einen 10 Tore Vorsprung aus. In der Folgezeit hatten die Gäste nichts mehr hinzuzulegen, gaben sich aber nicht auf und spielten trotz fehlender Auswechselmöglichkeit ihr Spiel ohne Frust fort. Ihre Spieleinstellung war bewundernswert, agierte zudem die Weidner Abwehr nun deutlich härter als zuvor. Die Weidner Trainer setzten in der zweiten Spielhälfte vermehrt C-Spielerinnen und auch einen Neuling ein. Das sehr faire Spiel endete nach einem erfolglosen Freiwurf von Altenfurt nach der Schlußsirene verdient mit 27:15 Toren für den HC Weiden.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner, Jule Gundacker, Julia Wiesner (7/8), Hannah Härtl (3), Lena Arnold (3), Jennifer Hu (2), Olivia Bock (3), Stefanie Heger, Leonie Binner (1) und Sophia Rebin

Weiterer Sieg der männlichen A – Jugend

Am Samstag reiste der HC Tross zum bekannten Verein SpV Mögeldorf. Die Mögeldorfer begleiten all die Jahre die Weidener und waren immer ein unangenehmer Gegner. Daher nahm Trainer Wachsmann das letzte Spiel als Anlass um im Training verstärkt die Abwehr darauf vorzubereiten.

Vor dem Spiel waren die HC´ler gewarnt, da der verletzte Spielmacher der Mögeldorfer Marco Mally wieder mit von der Partie war. Zum Glück setzen die Weidener das erlernte in der Abwehr 1 zu 1 um und ließen den gesamten Rückraum des Gastgebers nicht zum Zuge kommen. Schnell konnten die Weidener Ihre Führung ausbauen. Über ein 1:3 und ein 2:7 führten sie nach 13 Minuten mit 2:10. Dann schlichen sich einige Unsicherheiten im Wurfverhalten ein, doch ein gut aufgelegter Spielmacher Marius Kloos schaffte es immer wieder sich selbst oder seine Mitspieler in die richtige Position zu bringen. Die Mögeldorfer schafften es im ersten Durchgang nicht näher als 6 Tore an den HC heranzukommen. Zur Halbzeit stand es verdient für die Weidener 11:17.

In der Pause appellierte Trainer Wachsmann weiter druckvoll in der Abwehr zu spielen und den Tormann des Gegners besser auszugucken, denn zu viele sichere Tore wurden liegen gelassen. In der zweiten Hälfte verstanden es die Mögeldorfer die HC Abwehr besser auszukontern. Zumeist wurde über den Rechtsaußen abgeräumt, der 5 Treffer markieren konnte. Trotz dieses Mankos gaben die HC´ler im Angriff weiter Gas und hätten die Partie deutlich höher für sich entscheiden können. Doch zu schnell wurde geworfen und der Tormann der Mögeldorfer hatte leichtes Spiel zu parieren. Letztendlich stand es nach 60 Minuten 26:33 für den HC Weiden.

Trainer Wachsmann war über die Leistungssteigerung sehr erfreut, doch ärgerte er sich über die vielen ausgelassenen Torchancen: „Heute zeigte sich was in dem Team steckt, gegen andere Gegner können aber die vielen Fahrkarten nach hinten losgehen und die Jungs laufen dann einen Rückstand hinterher“.

Für den HC spielten: Kevin Tarada, Jannik Schmutzer (1), Maurice Wachsmann (3), Daniel Wiesner (5), Fabian Vogel, Marius Kloos (8), Felix Marterer (7), Hubert Dirnberger (2), Simon Kostial (3) und Markus Böttcher (4).