Erfolgreicher Einstieg des HC Weiden in die Qualifikationsrunde der B-Jugendmannschaften

Am Sonntag reiste die männliche B-Jugend in das weit entfernte Emskirchen zur ersten Runde der Qualifikation zur ÜBOL. Neben dem Gastgeber SV Puschendorf waren noch die Teams vom TV Dettelbach und HG Ansbach vertreten. Von den drei genannten Teams war nur SV Puschendorf in der vergangenen Saison in der Bezirksoberliga.

Im ersten Spiel trafen die HC ler auf den TV Dettelbach. Nach vorsichtigem Abtasten ging der HC nach fünf Minuten das erste Mal mit 3:2 in Führung und konnte jene bis zur 13. Spielminute auf 7:4 erhöhen. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Max Reger Städter den Druck und bauten Ihre Führung  über ein 10:5 auf 12:6 in der 22. Minute aus. Anschließend gönnte Trainer Wachsmann seinem Rückraum Mitte Marius Kloos eine Auszeit und seine Jungs brachten das Spiel nach 30 Minuten mit 14:10 sicher nach Hause.

Gleich im Anschluss mit kurzer Unterbrechung mussten die Max Reger Städter ihr zweites Turnierspiel gegen den vermeintlich stärksten Gegner HG Ansbach bestreiten. So diktierten die Gegner anfangs das Spiel und konnten bis zur 5. Spielminute auf 5:3 enteilen. Aber innerhalb von drei Minuten schlugen die Weidender mit vier Toren zurück und konnten selbst mit 2 Toren in Führung gehen. Das Spiel entwickelte sich immer mehr zum Krimi, da die Führung im ständigen Wechsel hin und her wanderte. Erst in der 27. Minute machte der 7 fache Torschütze Maurice Wachsmann zum Spielstand von 16:14 für den HC alles klar. Zum Spielende konnten Felix Marterer und Philip Zuber den Sack zu machen, und der HC gewann sein zweites Spiel mit 18:15.

Im dritten Spiel nach zwei Stunden Pause für den HC, bestritten die Wachsmann Jungs ihr letztes Gruppenspiel. Der Gastgeber SV Puschendorf musste unbedingt deutlich gewinnen um Turniersieger zu werden. Die HC ler müde von der Pause waren anfangs nicht mehr so couragiert wie in ihren ersten beiden Spielen. So konnte der Gastgeber über ein 5:1 auf 7:2 in der 8. Spielminute enteilen. Alle Zuschauer und Trainer waren sich einig, dass die Messe gelesen war und der HC untergehen würde wie es zeitweise in der abgelaufenen Saison passiert ist. Zusätzlich verletzte sich noch Felix Marterer zu dieser Zeit, dass er die restliche Zeit nicht mehr auflaufen konnte. Doch die Weidener besannen sich wieder Ihrer Stärke in der Abwehr und konnten so bis zur 20. Minute auf 10:9 herankommen. Vor allem Fabian Vogel mit seinen 6 Toren brachte den HC entscheidend wieder ran. Anschließend konnte der SV Puschendorf immer wieder  die Ein- Tore-Führung behaupten und das Spiel endete nach 30 Minuten mit 14:13 für den SV Puschendorf.

Am Ende des Turniers stand der HC Weiden mit 6 Toren im Plus auf Platz 1 in der Gruppe 12. Auch im direkten Vergleich mit den beiden gleich platzierten Mannschaften in der Tabelle konnte der HC mit 2 Toren mehr die Tabellenspitze behaupten. Damit darf der HC Weiden in der 2. Runde bei der Qualifikation zur Landesliga starten.

Trainer Tom Wachsmann war selbst überrascht über die gute Mannschaftsleistung, hatte er doch zu seinen Jungs die Parole ausgegeben, wir nehmen das Turnier als „Just for Fun“ mit. Letztendlich haben sich die Jungs den Turniersieg verdient. Eine sehr gute, starke Abwehrleistung und das hervorragende Teamwork, die Verantwortung zu übernehmen, wenn einer vom Team Schwächen zeigte, waren die Matchwinner in diesem Turnier.

Für den HC spielten: Kevin Tarada, Felix Körber, Fabian Vogel, Marius Kloos, Felix Marterer, Maurice Wachsmann, Simon Kostial, Philip Zuber und Hubert Dirnberger.

Mädels der B-Jugend werden verdient Meister

Mit dem letzten Spiel der Saison konnten die Weidener Handballerinnen einmal mehr beweisen, dass sie gegen einen starken Gegner wie den HSV Hochfranken mit Bravour bestehen können.

In dem Spiel am Samstag, 24.03.2018, starteten die Spielerinnen ab der ersten Sekunde voll durch, bereits in der ersten Minute fiel ein Tor für den HC Weiden. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es der Heimmannschaft auch weiterhin das Tempo hoch und die Abwehr geschlossen zu halten, was in einem Halbzeitstand von 15:10 resultierte.

Auch die zweite Halbzeit begannen die Weidener Mädels mit enormem Siegeswillen, wodurch sie sich bis zur 31. Minute einen komfortablen Vorsprung von sechs Toren halten konnten. Jedoch war das Spiel noch nicht zu Ende und die beiden Mannschaften machten es noch richtig spannend. Durch eine umgestellte Abwehr der Gegner aus Hochfranken und der Manndeckung einer HC-Spielerin, Clara Richthammer, schafften es die Gegner aus Selb, bis zur 46. Minute bis auf ein Tor zum 21:20 aufzuschließen. Davon ließen sich die Max-Reger-Städterinnen allerdings nicht bremsen und beendeten das Spiel mit 24:22 Toren und landeten somit auf Platz eins der übergeordneten Bezirksliga Nord. Für Trainer Markus Kammerer war es bereits die sechste Meisterschaft mit unterschiedlichen Mannschaften.

Für die kommende Saison peilen die Spielerinnen, die geschlossen in die A-Jugend gehen, die Qualifikation in der Landesliga an.

Es spielten: Anna-Lena Beer (TW), Lisa Roy (TW), Alisia Goppert, Christine Greger, Magdalena Heger (2), Rebecca Reichl (3), Clara Richthammer (11/4), Lisanne Röhr (4), Sarah Schell, Vanessa Szameitat (1), Laura Venzl (3).

Solche Erfolge sind nur möglich, wenn eine Verein viele motivierte Spieler und Spielerinnen hat. Handball ist ein spannender, fordernder und körperlicher Sport und vor allem macht er jede Menge Spaß. Nachwuchs ist bei uns immer herzlich willkommen. Außerdem wird bei uns nicht nur im Ligabetrieb Handball gespielt, die Trainer und ehrenamtlichen Helfer im Verein organisieren für die Spielerinnen und Spieler Jugendwochenenden, Turniere bei anderen Vereinen. Zuletzt haben drei Jugendmannschaften an einem Freundschaftsturnier in Pilsen teilgenommen und ein weiteres Turnier für die männliche B- und weibliche A-Jugend in Berlin ist bereits in Planung.

Wenn du also auch solche Erfolge feiern und tolle Momente erleben möchtest, komm zum HC Weiden! Näheres zu den einzelnen Mannschaften (Trainingszeiten, Ansprechparter, etc.) findest du auf der Homepage des HC Weiden: www.hc-weiden.de

HC Weiden siegt im spannungsgeladenen Handballkrimi bei der SG Regensburg

Im vorletzten Rückrundenspiel der weiblichen C-Jugend des HC Weiden ging es in die Domstadt zum Auswärtsspiel gegen die SG Regensburg. Beide Mannschaften lieferten sich bis zum Schluss vor nur wenigen Zuschauern  ein äußerst spannendes Duell, welches wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff mit einem knappen Sieg für den HC Weiden endete.

Die Mädels des HC Weiden als sichere Zweitplazierte in der ÜBL Ost traten am Sonntag mittag gegen den Drittplazierten, die SG Regensburg, an. Die Weidener waren keinem Druck mehr ausgesetzt, der zweite Tabellenplatz war zu dieser Zeit sicher, der erste nur noch mit einem Patzer von Nabburg/Schwarzenfeld möglich. Dennoch waren die Mädchen heiß auf das Spiel, was sie von Anfang an auch zeigten. Es ging munter los, die Gastgeberinnen gingen hart zu Werke und der Schiedsrichter teilte gleich zu Beginn die ersten gelben Karten und eine Zeitstrafe aus. Beide Mannschaften erzielten im Wechsel der Angriffe ihre Tore. Weiden bekam in der ersten Spielhälfte drei Siebenmeter zugesprochen und verwandelten diese sicher. Sie mussten aber auch einen Strafwurf hinnehmen.  Das erste Halbzeitdrittel war ausgeglichen, beide Mannschaften schenkten sich weder im Angriff noch in der Abwehr etwas und mussten sehr schwer arbeiten. Nach 12 Minuten setzten sich die Regensburgerinnen langsam ab und konnte bis zum Halbzeitpfiff ein 14:12 mit in die Pause nehmen.

Die HC-Mädels gingen trotzdem sehr motiviert in die zweite Spielhälfte und glaubten weiterhin an einen Sieg gegen die Gastgeber. Die Partie setzte sich so wie in der ersten Halbzeit fort. Die Weidener Abwehr hatte alle Hände voll zu tun, bewegte sich sehr viel und hielt teilweise bei einzelnen Regensburger Rückraumspielerinnen zu Dritt dagegen. Auch der Schiedsrichter teilte weiterhin Verwarnungen aus, Zeitstrafen betrafen nur die Gegnerinnen. Allerdings hatten die HClerinnen eingangs der zweiten Spielhälfte etwas Pech in ihren Abschlüssen, so dass die SG Regensburg nach wenigen Minuten mit vier Toren davon zog. Der Weidener Angriff ließ sich dadurch nicht beirren, war sehr ideenreich und warf die Tore über die Außenspielerinnen genauso wie aus dem Rückraum. Zudem setzten die Rückraumspielerinnen sehr oft die Kreisspielerin Hannah Härtl in Szene, die vier schöne Tore von ihrer Position aus erzielte. Dadurch gelang es den kämpferischen Weidnerinnen in der 40. Minute den 22:22 Ausgleich zu erzielen. Von nun an ging es sehr schnell auf beide Tore, die Regensburger legten im weiteren Verlauf wieder zwei Tore vor, Weiden glich in der 46 Minute erneut zum 25:25 aus. Jetzt legten die HC-Mädels nach und erhöhten bis zur 48 Minute auf 26:28. 40 Sekunden vor Schluss stand es dann erneut Unentschieden mit 28:28 als die Weidnerinnen einen Freiwurf bekamen. Die Mauer der Regensburger baute sich mit hochgestreckten Armen auf. Olivia Bock setzte zum Sprungwurf an und spielte nach rechts auf die einlaufende Julia Wiesner, die die große Lücke auf halb Rechts nutzte und drei Sekunden vor Schluss das Siegtor mit einem brillanten Aufsetzer in die lange Torecke erzielte.

Mehr Spannung wäre in diesem nervenaufreibendem Spiel kaum zu ertragen gewesen. Beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss und gaben alles. Am Ende hatte der HC Weiden das entscheidende Siegtor geworfen. Ein Schatten blieb dennoch zurück, als am Nachmittag bekannt wurde, dass sich die Torfrau Elisabeth Wirth in den letzten Sekunden des Spiels bei einer Aktion im Torraum den Arm gebrochen hatte.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Christine Greger (3), Eva Härich, Julia Wiesner (8), Hannah Härtl (4), Lena Arnold (1), Olivia Bock (7) und Hanna Werner (6).

Komfortable Halbzeitführung endete in bedauerlichem Unentschieden

In Cham trat die weibliche C-Jugend des HC Weiden im Auswärtsspiel gegen die JHG Regendreieck an, führte in der Halbzeit überlegen und klar, musste aber in der zweiten Spielhälfte viele Federn lassen und gelangte am Ende nur noch zu einem Unentschieden.

Bereits im Hinspiel kam es auf die Schlussphase an. Die Weidener Torfrau hielt einen Siebenmeter, so dass die Truppe des HC Weiden knapp mit einem Tor Vorsprung siegte. Das sollte am Samstag im Rückspiel anders werden. Die Mädchen des HC Weiden zeigten ein konsequentes, geradliniges und schnörkelloses Angriffsspiel und zogen von Anfang an davon. Im Verlauf der ersten Hälfte bauten die Mädels ihre Führung klar aus, weil sie ihre Chancen nutzten und gerade auf beiden Außenpositionen durch Hanna Werner sehr viele Durchbrüche hatten und ihre Tore warfen. Ebenso fackelten die Rückraumspielerinnen nicht und trugen neben zwei Treffern vom Kreis zum Halbzeitstand von 18:9 für den HC Weiden bei.

In der zweiten Spielhälfte hatten die Regendreieckerinnen auf einigen Positionen die Gefährlichkeit der Weidnerinnen erkannt, spielten deutlich aggressiver als in der ersten Hälfte und änderten an einigen Positionen das Abwehrverhalten. Dazu kamen viele technische Fehler der Mädchen des HC Weiden, was immer wieder zu Gegentoren führte. So verkleinerten die Gegnerinnen den komfortablen Vorsprung immer mehr. Die Spielmacherin von JHG Regendreieck konnte in der zweiten Halbzeit kaum mehr unter Kontrolle gehalten werden. Sie warf insgesamt 16 Tore. Hinzu kam auch noch das Unglück, dass die Weidnerinnen zwei Siebenmeter verwarfen. Kurz vor Schluss stand zwar noch eine Führung mit einem Tor auf dem Tableaut, doch in letzter Minute glich die JHG Regendreieck aus und es stand nach dem Abpfiff 23:23.

Es war ein bedauerliches Unentschieden, das nach dem Auftreten des HC Weiden in der ersten Spielhälfte nicht für möglich gehalten gewesen wäre. Große Anerkennung muss den Gegnerinnen gezollt werden, die nicht aufgaben und dadurch den hohen Rückstand noch ausgeglichen haben.

Es spielten: Christine Greger (TW), Lena Arnold (3), Julia Wiesner (5/2), Steffi Heger, Emmy Kraus, Julia Obwandner, Hannah Härtl (2), Hanna Werner (8/3).

Sieg und Unentschieden bei den Auswärtsspielen in Neumarkt

Eine weite Anreise nach Neumarkt hatte die weibliche D-Jugend des HC Weiden am Sonntag nachmittag. Um 15.30 Uhr bestritten sie ihr erstes Spiel  gegen den Dauerrivalen aus Nabburg/Schwarzenfeld und siegten diesmal klar. Das zweite Spiel pfiff der Unparteiische um 17.45 Uhr gegen die Mannschaft aus Sulzbach-Rosenberg an. Die Partie endete nach eigenem Unvermögen leider noch unentschieden. Das Team des HC Weiden trat ohne einige Stammspielerinnen an, zeigte dennoch vor allem im zweiten Match eine breitaufgestellte Mannschaftsleistung, bei der erfreulicherweise die Youngsters die auf ihnen lastende Verantwortung übernahmen.

Auch Nabburg/Schwarzenfeld war diesmal krankheitsbedingt geschwächt und musste wie der HC Weiden auf wichtige Spielerinnen verzichten. Die Mädels des HC Weiden nahmen von Anfang an das Heft in die Hand und nutzten im Angriff konsequent die Lücken für ihre Torwürfe. In der Abwehr ging sie etwas verhalten ans Werk, die Gegnerinnen nutzten diesen Umstand aber nicht für sich. Im Verlauf der ersten Hälfte verflachte das Spiel, den Weidnerinnen gelangen ebensowenig wie den Nabburg/Schwarzenfeldern kaum mehr Tore. Mit einer kleinen Führung ging es in die zweite Spielhälfte, die Gegnerinnen holten jetzt auf und kamen sogar zum Ausgleich. Die Mädels des HC Weiden nahmen sich wieder zusammen, zeigten eine konsequente Abwehr und warfen im Angriff dann auch wieder ihre Tore. Trotz zwei Torschützen mehr reichte es den Nabburg/Schwarzenfelderinnen nicht zum Sieg. Die Partie endete nach aufgezählten Werferinnen 17:13 für den HC Weiden.

Im zweiten Spiel traten die Mädchen des HC Weiden gegen den HC Sulzbach-Rosenberg, den sie im Hinspiel deutlich mit 24:12 besiegten, an. Körperlich waren die Gegenerinnen bis auf eine Spielerin den Weidnerinnen unterlegen, zeigten aber viel mehr Bewegung im Angriff und spielten eine 3-3 Abwehr. Der Rückraum des HC Weiden wurde vorgezogen angegriffen und ausgeschaltet. Der Weidener Rückraum bewegte sich sehr wenig und nutzte die Raumtiefe im Angriff nicht. Freistehende Kreis- und einlaufende Außenspielerinnen wurden nicht oder zu spät erkannt. Die HClerinnen taten sich sehr schwer, obwohl sie bis zur Halbzeit eine leichte Führung herausgespielt hatten. In der zweiten Spielhälfte standen sich die Mädchen selbst im Weg und verursachten mangels Bewegung sehr viele technische Fehler. 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff verloren sie unnötigerweise im Angriff den Ball, was zu einem erfolgreichen Gegenstoß der Sulzbach-Rosenbergerinnen führte. Trotz einer 12:11 Führung des HC Weiden nach Toren, reichte es am Ende nach aufgerechneten Werferinnen nur zu einem 16:16 Unentschieden.  Es war wie bereits am vergangenen Wochenende ein verschenkter Sieg.

Erfreulich war dennoch, dass die Mannschaft trotz fehlender Stammspielerinnen die Verantwortung auf ihren Schultern verteilte und übernahm. Gerade im zweiten Match machten die bislang eher unauffälligen Spielerinnen ihre Tore, was das Trainerduo besonders freute.

Es spielten: Paula Kamp (TW), Julia Obwandner, Gerda Ne’meth, Emmy Kraus, Eliza Wodarczyk Anna-Maria Zuber, Steffi Heger, Isabella Pausch und Sophia Rebin.