Spielbericht Damen: Bei der Chancenverwertung zu schwach

Für die Handballfrauen des HC Weiden gab es in Regensburg nichts zu erben. Bei der SG Regensburg fällt die Niederlage jedoch gemessen am Spielverlauf zu deutlich aus.

Mit 31:24 (16:10) behielt die SG Regensburg am Ende die Oberhand. Der Sieg für die Gastgeberinnen war verdient, der BOL-Aufsteiger verkaufte sich jedoch teuer und wurde jedoch unter Wert geschlagen.

Die erste Szene gehörte den Gästen, aber die SG-Torfrau machte die Chance zunichte. Es war nicht die einzige Aktion der starken Regensburger Keeperin, die der große Rückhalt ihres Teams war und die Weidener Angreiferinnen in manchen Szenen verzweifeln ließ.

Bis zur 10. Minute konnten die Gäste das Spiel offen gestalten, dann gelang es der SG, binnen vier Minuten, mit vier schnellen Gegenstoßtoren in Folge auf 9:3 davonzuziehen. Weiden kämpfte, bis zur Pause blieb der Sechs-Tore-Rückstand aber bestehen.In der zweiten Hälfte wollten die Weidenerinnen ihren Abschluss verbessern und die Wurfvarianten ändern, um nochmals Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Was auch von der Torausbeute her mit 14 Treffern durchaus gelang. Allerdings wäre noch mehr möglich gewesen, wenn die Torfrau der Gastgeberinnen nicht einen Sahnetag erwischt gehabt hätte. Die zweite Hälfte ging lediglich knapp mit 15:14 an Regensburg.

„Unsere Abwehr stand heute nicht gut genug. Verloren haben wir aber vor allem wegen unserer schlechten Chancenverwertung“, sagte Trainer Thomas Eichinger. „Regensburg hat letztendlich verdient gewonnen. Wir sind aber immer noch im Soll, werden das Positive aus diesem Spiel mitnehmen und die Fehler unter der Woche aufarbeiten.“

Bereits am Samstag, 26. Oktober, um 16 Uhr Uhr sind die HC-Damen wieder bei einer Topmannschaft auswärts gefordert. Die Gastgeber aus Erlangen/Bruck sind mäßig gestartet, nehmen aber nun langsam Fahrt auf.

Für den HC Weiden spielten: Tor: Beer, Bräunlein, Hanauer (2), Rittner (4), Konrad, Eichinger, Hermann (5), Häuber (2), Roith, Schlosser (6), Szameitat (1), Hauer (4), Ruhland, Röhr.

Vorbericht: Schwere Aufgabe für HC-Damen

Am Samstag um 16.30 Uhr sind die Damen des HC Weiden bei der SG Regensburg gefordert. Der letztjährige Tabellenvierte gehört sicher zum erweiterten Favoritenkreis der BOL und wird für den Aufsteiger aus der Max-Reger-Stadt wieder ein schwerer Prüfstein werden. Für die Donaustädterinnen begann die Saison mit zwei Auswärtsspielen in Folge, diese konnten mit einem Sieg und einem Unentschieden erfolgreich bestritten werden. Die letzten Jahre haben aber gezeigt, dass die SG vor allem ihre Heimstärke zu nutzen weiß, so wird auf die Weidnerinnen wieder eine große Aufgabe warten. Für die Damen des HC läuft es bisher planmäßig. Beide Heimspiele nicht nur gewonnen, sondern auch taktisch und technisch anspruchsvoll gespielt, musste sich der Liganeuling bisher nur den Meisterschaftsfavoriten aus Nabburg / Schwarzenfeld geschlagen geben. Die Nordoberpfälzer können also mit viel Selbstvertrauen an die Donau reisen.

„Wir wissen um die Stärken der Regensburgerinnen und werden wieder alles versuchen, um etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen. Wenn wir unsere Abwehr noch weiter stabilisieren, aggressiver und konsequenter im Zweikampf werden, sowie weiter unsere Möglichkeiten im eigenen Angriff ausspielen, können wir auch bei der SG punkten. Ihre 3:2:1 Abwehr haben wir analysiert und dementsprechende Mittel erarbeitet. Unser größter Vorteil wird sein, dass wir weiterhin völlig ohne Druck spielen können“, schätzt Trainer Thomas Eichinger die kommende Partie ein. Bis auf Jasmin Häring, die leider noch einige Wochen fehlen wird, sind alle Damen wieder rechtzeitig fit geworden.

HC Weiden: Rittner, Häuber, Schlosser, Ruhland, Roith, Eichinger, Baunoch, Bräunlein, Hanauer, Hermann, Röhr, Beer, Hauer, Szameitat

Spielbericht: Zweiter Heimsieg für HC-Damen

Eine gut gefüllte Mehrzweckhalle, eine super Stimmung auf den Rängen und sehr gut aufgelegte Weidener Handballerinnen waren der Garant für den zweiten Heimsieg der BOL-Damen des HC Weiden. In der noch jungen Saison empfingen die Max-Reger-Städterinnen mit dem HV Oberviechtach den wie erwartet schweren Gegner. Die Weidenerinnen mussten bis zum Schluss alles abrufen und gingen jedoch verdient mit 31:28 als Sieger vom Feld. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start, führten nach sechs Minuten bereits mit 5:1 und zwangen Gästetrainer Martin Streich, frühzeitig sein erstes Team-Time-Out zu nehmen. Oberviechtach stellte daraufhin seinen Angriff um und die HC-Damen benötigten bis zur 18 Minute, um sich auf die neue Angriffsformation einzustellen. Beim Stand von 11:10 bekam die Heimmannschaft die gegnerische Offensive wieder besser in den Griff und die Weidener Torhüterin Anna-Lena Beer vereitelte mit sehenswerten Paraden viele gute Möglichkeiten. Der HC-Angriff funktionierte hervorragend, und die Gastgeberinnen führten zur Pause mit 15:13. „Es freut mich wirklich zu sehen, dass die Mannschaft die Trainingsbausteine der letzten Wochen im Spiel umsetzt. Das war eines unserer besten Angriffsspiele, das wir bisher abgeliefert haben. Kompliment an die gesamte Mannschaft“, äußerte sich Trainer Thomas Eichinger nach dem Spiel. „Nina Rittner, die im Angriff perfekt sich und ihre Nebenleute in Szene setzte, und Julia Hanauer als Abwehrchefin waren die herausragenden Akteure.“

Die Fichtenstädterinnen kamen nach Wiederanpfiff besser in die Partie und glichen binnen drei Minuten zum 16:16 aus. Beim Stand von 19:18 lag der HVO das einzige Mal in Front. Danach fingen sich die HC-Damen wieder und Weidens beste Werferin des Spiels, Jennifer Hermann, drehte mit zwei schnellen Gegenstößen das Spiel. Nun begann die Zeit der Jüngeren: Aileen Häuber, Lisanne Röhr und Vanessa Szameitat netzten Angriff für Angriff gekonnt ein, und Tamara Hauer zeigte vom Siebenmeterpunkt ihre gesamte Routine. 26:25 nach 51 Spielminuten: Der Zwischenstand zeigte, wie knapp und hartumkämpft die Partie war. Erst in den letzten Minuten gelang es dem HC, sich mit einem Zwischenspurt entscheidend abzusetzen, und so war das Spiel in der 55. Minute beim Stand von 29:25 entschieden. Ruhig und gekonnt spielten die Weidnerinnen die letzten Minuten herunter und setzten sich verdient mit 31:28 gegen starke Oberviechtacherinnen durch. Die Freude über den zweiten Heimsieg der Saison zeigten nicht nur die Spielerinnen, auch die Zuschauer, feierten die HC-Damen minutenlang mit tosendem Applaus. HC Weiden: Beer (Tor), Hanauer (3), Rittner (4), Konrad, Eichinger, Hermann (6), Häuber (4), Hauer (6), Roith, Schlosser (3), Arnold, Ruhland, Szameitat (2), Röhr (3)

Vorbericht: HC Weiden Damen empfangen den HV Oberviechtach zum nächsten Heimspiel

Für die Damen des HC Weiden geht es nach einem spielfreien Wochenende gegen die Tabellen Neunten der abgelaufenen Saison wieder um Punkte. Anpfiff der mit Spannung erwarteten Partie ist am Sonntag um 1900 Uhr in der Weidner Mehrzweckhalle. Die Gäste vom HV Oberviechtach haben mit ihrem neuen Trainer Martin Streit auch gleich einen Umbruch eingeleitet. Die seit Jahren in der Dr. Eisenbarth Stadt starke und mehrfach ausgezeichnete Jugendarbeit zeigt nun auch im Seniorenbereich ihre Früchte und wird die Oberviechtacher in den nächsten Jahren noch weit nach oben bringen. Von der jungen Truppe die aber auch noch von erfahrenen Spielerinnen ergänzt wird wohl auch am Sonntag in Weiden einiges zu erwarten sein.

Kein leichtes Unterfangen also für den Aufsteiger, die jedoch ihr erstes Heimspiel sicher lösen konnten. Das Spiel gegen Spitzenmannschaft Nabburg / Schwarzenfeld ist aus den Köpfen und so werden die Weidnerinnen wieder alles versuchen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

„Wir wissen was uns gegen den HV erwartet und haben uns Mittel dafür erarbeitet. Wichtig ist das wir an das Spiel gegen Rohr / Pavelsbach anknüpfen können. Entscheidend aber wird sein wie die Rückkehrer, die lange Trainingspausen hatten, ins Spiel finden. Wenn wir die nötige Laufbereitschaft, Willen und Konzentration auf die Platte bringen, werden wir auch mit Punkte am Ende belohnt werden,“ ist sich Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel sicher.

Die Max-Reger-Städterinnen wollen wieder aus einer soliden Abwehrarbeit ins Spiel finden um dann ihr flexibles Angriffspiel aufziehen zu können.

Die Personaldecke hat sich im Weidner Lager wieder sehr gebessert, jedoch fällt leider mit Jasmin Häring die nächste Rückraumspielerin vermutlich längerfristig aus.

Die Frauen des HC Weiden hoffen das wieder viele handballbegeisterte Zuschauer den Weg in die Mehrzweckhalle finden und die Stimmung in der Halle wieder auf die Mannschaft übertragen werden kann.

Für den HC werden zum Einsatz kommen:
Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein, Nina Rittner, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Tamara Hauer, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jenny Hermann, Lisanne Röhr und Vanessa Szameitat.

Spielbericht: Zwei Niederlagen im Gepäck

Die Reise zur HSG Nabburg/Schwarzenfeld hätten sich die Mannschaften des HC Weiden sparen können. Sowohl die BOL-Damen als auch die Bezirksliga-Herren kassieren Niederlagen.

Die Weidenerinnen mussten stark ersatzgeschwächt antreten. Ohne eine Wechselspielerin im Rückraum sowie mit nur einer Torhüterin war bereits im Vorfeld klar, dass das Spiel beim Titelfavoriten kein Honigschlecken werden würde. „Wir hatten uns trotz der personellen Situation vorgenommen, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten. Dass wir nach drei Minuten mit 0:5 hinten lagen passte gar nicht ins Konzept“, lautete die Analyse von Trainer Thomas Eichinger. „Nach der Auszeit kamen wir aber sehr gut zurück, die zweite Halbzeit müssen wir einfach abhaken.“

Die Max-Reger-Städterinnen begannen mit zu viel Respekt. So wurde in den ersten drei Minuten kein Wurf aufs gegnerische Tor verzeichnet. Weiden drohte nach einem schnellen Fünf-Tore-Rückstand zu zerbrechen und der Gast zog mit einer Auszeit die Notbremse. Es folgte die beste Phase der HC-Damen, die nun mutiger und flexibler spielten. Der Gast verkürzte auf 10:8, um den Gegner bis zur Pause aber wieder auf 17:12 davonziehen lassen zu müssen. In der zweiten Halbzeit baute der Aufsteiger kräftemäßig ab und konnte nur noch bedingt mithalten. So setzte sich der Favorit konsequent über 23:15 (40.) und 31:16 (49.) zum Endstand von 36:18 ab.

Nachdem die HC-Damen am Wochenende spielfrei sind, empfangen sie am 13. Oktober zu Hause zum nächsten Derby den HV Oberviechtach. Bis dahin sollte sich die Personallage auch wieder deutlich entspannt haben.

Starker HSG-Torwart

Im zweiten Spiel des Abends kam es zum Duell der beiden Absteiger aus der Herren-BOL. Weiden spielt auf Augenhöhe mit dem Gegner, letztlich war aber Lukas Domaier der entscheidende Spieler. Der HSG-Torhüter glänzte mit sehenswerten Paraden und vereitelte auch die besten Torgelegenheiten des Handballclubs. Nach einem ausgeglichenem Beginn gelang dem HC im Angriff nicht mehr viel. Die Hausherren schlossen in dieser Phase konsequent ab und setzten sich auf fünf Tore ab. Bis zum Halbzeitpfiff konnten die Max-Reger-Städter den Abstand auf 12:8 verringern.

Weiden kam zur zweiten Hälfte entschlossener aufs Feld zurück. Binnen sechs Minuten gelang der Ausgleich. Nach einem 18:18-Zwischenstand ging der Gastgeber erneut mit drei Toren in Führung. Sechs Zeitstrafen und eine Rote Karte für die HSG zeigen, wie hart umkämpft das erste Saisonspiel war. Am Ende siegte die HSG aufgrund der herausragenden Torwartleistung verdient mit 28:24. „Wir wussten nicht genau, wo wir stehen, haben aber bei einem Top-Favoriten eine sehr gute Partie abgeliefert. Wir wurden nur von einem extrem starken HSG-Torwart in die Knie gezwungen“, sagte Trainer Jannis Prelle.

Für die Herren des HC Weiden geht es ebenfalls am 13. Oktober zu Hause gegen den TS Regensburg weiter.