Siegeszug der männlichen A-Jugend hält an

Am Samstag traten die Junioren des HC Weiden beim SC 04 Schwabach an. Ein weiterer Unbekannter, von dem man nur wusste, dass er einen Punkt hinter dem HC in der Tabelle steht. Einzig auf den länger ausfallenden Simon Kostial konnte Trainer Wachsmann auf sein komplettes Team zurückgreifen.

Vor dem Anpfiff ermahnte Wachsmann seine Jungs den Gegner nicht zu unterschätzen und wies auf ihre tolle Leistung vom letzten Spieltag hin. Mit schnellen Pässen und druckvollen Spiel in die Lücke den Erfolg zu finden, das war die Vorgabe. Nach dem Anpfiff verlief das Spiel sehr schleppend, erst nach zwei Minuten konnte Maurice Wachsmann das 0:1 erzielen. Auch die Einwechselung vom etatmäßigen Spielmacher Marius Kloos brachte anfangs keine Besserung. Die Weidener mit schnellem Ball im Angriff konnten Ihre Chancen einfach nicht verwerten und hinten konnten die Gastgeber, allen voran von der Halbrechten Position, den Vorsprung der Weidener geringhalten. Zwar gab der HC die Führung in der ersten Hälfte nie ab, aber aus Sicht Ihres Trainers hätte der Vorsprung viel höher sein müssen.

Nach der Pause mit dem zwischenzeitlichen 12:14, änderte sich am Bild nicht viel. Die Max Reger Städter bemüht den Vorsprung zu vergrößern, scheiterten aber mit ihrem schlechten Wurfverwalten, während die Schwabacher ihre Chancen besser nutzten und den HC nur auf ein oder zwei Tore wegziehen ließen. Erst ab der 40. Spielminute überrannten die HC´ler förmlich den Gastgeber und konnten innerhalb von 5 Minuten sechs Treffer landen. Die Schwabacher gaben sich aber immer noch nicht auf konnten zwischenzeitlich auf 4 Treffer wieder rankommen. Letztendlich stellte Felix Marterer und Hubert Dirnberger, mit einem Heber vom Kreis, mit 4 Treffern in den letzten 5 Minuten den Endstand von 24:32 wieder her.

Der Sieg war letztendlich klar und deutlich, aber das Team hätte es leichter haben können. Trainer Wachsmann resümierte nach dem Spiel, „hätten meine Jungs über die ganze Dauer des Spiels vorne im Angriff effektiver ihre Lücken genutzt hätten sie sich nicht so schwergetan. Sie haben sich voll reingehauen, scheiterten zeitweise an sich selber. Nächsten Sonntag in der eigenen Halle bin ich mir sicher werden sie es besser machen.“

Für den HC spielten: Kevin Tarrada, Felix Kurzwart (1), Maurice Wachsmann (8), Lukas von Lassow, Fabian Vogel (1), Marius Kloos (6), Felix Marterer (9), Daniel Wiesner (1), Hubert Dirnberger (2), Markus Böttcher (4).

Klarer Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten SG Naabtal

Im Auswärtsspiel gegen die SG Naabtal gelang den Mädchen der weiblichen C-Jugend des HC Weiden am Sonntag Nachmittag in der Gymnasiumturnhalle in Burglengenfeld zwar ein deutlicher Sieg von 27:11, das Spiel zeigte aber vor allem in der ersten Spielhälfte die mangelnde Bewegung und Torchancenverwandlung der HC-Mädels.

Die Mädchen des HC Weiden taten sich vor gut besuchter Gästekulisse in der Gymnasiumturnhalle in Burglengenfeld gegen das Team der SG Naabtal vor allem in der ersten Spielhälfte sehr schwer. Die Weidnerinnen erspielten sich zwar gute Torchancen, waren aber in den Abschlüssen sehr nachlässig und vergaben so durch mangelnde Konzentration und Konsequenz sehr viele Treffer. Zudem zeigten sie in der Abwehr kaum Biss und ließen die Naabtalerinnen immer wieder lange Spielzeiten vor dem eigenen Tor  gewähren. Glücklicherweise waren auch die Mädchen der SG Naabtal vom Wurfpech verfolgt. Auch mit einer Auszeit gelang es dem Weidener Trainerteam nicht, ihre Spielerinnen anzustacheln und auf eine konsequente Abwehrarbeit einzustellen. So wurschtelten sich die Naabtalerinnen immer wieder in Richtung Weidner Tor, gelangten aber kaum zu Abschlüssen. Zur Halbzeit stand es deswegen nur 11:7 für den HC Weiden.

Die Mädels des HC Weiden mussten sich in der Kabine von ihren Trainern einiges anhören und erkannten dabei, dass sie nicht ihr eigenes Spiel, sondern das der Gegnerinnen spielten. Gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte zeigten die HC-Mädels eine ganz andere Spielweise als davor. Sie nutzten ihre sehr schön herausgespielten Chancen und kämpften um die Bälle. Auch in der Abwehr waren sie  kompakter aufgestellt und griffen konsequent zu. Das veränderte Spielverhalten der Weidnerinnen spiegelte sich schon 10 Minuten nach Wiederanpfiff durch den Spielstand von 9:21 Toren wider. Vor allem die HC-Kreisspielerin Jennifer Hu ließ immer wieder ihre Stärken an der 6 Meter Linie aufblitzen und machte auch auf der Rückraumposition ein sehr gutes Spiel. Die HC-Mädels zeigten sehr deutlich, welches Potential in ihnen steckt und beendeten die Partie mit einem 16 Torevorsprung von 11:27.

Das HC-Team trat in der zweiten Spielhälfte ganz anders als in der ersten auf, sie präsentierten sich sehr viel spielfreudiger im Angriff und konsequenter und kompakter in der Abwehr. Erfreulich für das Trainerteam waren auch die ersten Tore der Neulinge Romy Wittmann und Katharina Eibel, als auch die beiden Außentreffer von Eliza Wodarczyk.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (4), Katharina Eibel (1), Franziska Röhr, Eliza Wodarczyk (2), Jennifer Hu (11), Stefanie Heger (3), Leonie Ruhland (5), Sophia Rebin und Romy Wittmann (1).

HC Weiden ließ sich vom TSV Wendelstein unter Wert schlagen

Das Team des TSV Wendelstein war am Sonntag morgen in der Mehrzweckhalle Weiden zu Gast bei der weiblichen B-Jugend des HC Weiden. Beide Teams zeigten in der Partie ihre Schwächen und Stärken. Die Mädchen des HC Weiden ließen sich bedauerlicherweise vor heimischen Publikum unter Wert mit 20:26 Toren schlagen.

Die Handballerinnen des TSV Wendelstein waren bislang ein unbekannter Gegner für die weibliche B-Jugend des HC Weiden. Im Heimspiel zeigten der TSV Wendelstein seine Qualitäten mit körperlichen starken und beweglichen Spielerinnen. Die HC Mädchen boten bis zur 10. Spielminute dennoch Parolie und ließen erstmal eine klare Führung der Gäste nicht zu. Dann aber zogen die Mittelfranken mit jedem Angriff davon. Sie zeigten sich in dieser Phase geistig und körperlich beweglicher und nutzten die vielen technischen Fehler der HC-Mädels zu Torerfolgen. Die Mädchen des HC Weiden waren in der Abwehr zu langsam und kassierten deswegen immer wieder Zeitstrafen. Zur Halbzeit gingen beide Manschaften bei einem Spielstand von 8:14 für das Gästeteam in die Kabinen.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte trafen die Wendelsteinerinnen gleich drei Mal hintereinander ins Tor der HC Mädchen, die scheinbar nichts entegegenzusetzen hatten. Die Zeitstrafen gegen die Weidnerinnen taten das übrige dazu. Bis zur 38. Spielminute erhöhte das Team aus Wendelstein ihre Führung auf einen 8 Torevorsprung zum 13:21. Doch die Platzdamen aus Weiden gaben nicht auf und kämpften sich innerhalb weniger Minuten auf einen vier Tore Rückstand heran.  Die Gäste aus dem Frankenland ließen aber nichts mehr anbrennen und spielten den Sieg souverän zu Ende. Die Schiedsrichterin beendete die Partie bei einem Spielstand von 20:26 Toren für die Gäste des TSV Wendelstein.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Emmy Kraus (TW), Julia Obwandner, Julia Wiesner (6), Hannah Härtl (3), Lena Arnold (2), Paula Grillmayer (2),  Jennifer Hu, Olivia Bock (5),  Steffi Heger, Leonie Binner (2) und Sophia Rebin.

Vorbericht: Wieder schweres Auswärtsspiel für die Damen des HC Weiden

Am Sonntag um 1645 Uhr kommt es bei der Partie SG FC Mintraching / Neutraubling und den Handballerinnen vom HC Weiden zum Duell der beiden Aufsteiger der abgelaufenen Saison. Ein Blick auf die Tabelle und auf die ersten Spiele zeigt was für ein schwerer Brocken auf die Max-Reger-Städter wartet.

Die Mintrachinger Damen sind fast perfekt in die Saison gestartet und mussten sich bisher in 5 absolvierten Spielen erst einmal gegen den bisherigen Tabellenführer SG Regensburg geschlagen geben. Bei ihren Siegen konnte auch Topfavorit Nabburg / Schwarzenfeld bezwungen werden. Die Regensburger Vorstädter betreiben seit Jahren eine hervorragende Jugendarbeit und ernten daher regelmäßig Jugendbayernligaerfahrene Spielerinnen, die durch Trainerin Sabrina Steinbeisser bestens in den Damenmannschaften integriert werden.

Für die Damen des HC wieder eine schwere Auswärtspartie mit hohen Hürden, jedoch konnte man bereits letzte Saison in beiden Spielen den Mintrachingern alles abverlangen und musste sich letztendlich zwar zweimal geschlagen geben, jedoch hätten auch diese Spiele gewonnen werden können.

Die Stimmung im Weidner Lager ist hervorragend. Konnte man doch bisher alle Heimspiele gewinnen und die Niederlagen in der Ferne einordnen. Die HC Damen werden wieder nichts unversucht lassen um auch Auswärts den einen oder anderen Punkt zu erzielen. Favorit der Begegnung ist die Heimmannschaft, die auch in eigener Halle noch ungeschlagen ist.

Trainer Thomas Eichinger vor der Partie:

„Wir werden leicht verändert auf den Rückraumpositionen antreten müssen und haben dies in der vergangenen Woche auch in die Trainingsarbeit mit eingebaut.

An der Einstellung müssen wir nichts verändern. Auswärts klappt es jedoch mit der Chancenverwertung nicht optimal. Wenn wir dies aber aus unseren Köpfen bekommen und in der Abwehr weiter Fortschritte machen ist eine Überraschung durchaus im Bereich des Möglichen.“

Nachdem bereits zwei Rückraumspielerinnen verletzungsbedingt ausfallen, müssen die Weidnerinnen nun auch noch auf ihre Spielmacherin Nina Rittner verzichten, die sich für zwei Wochen in den Urlaub abgemeldet hat.

Der Kader der HC Damen ist aber groß genug um den Mintrachinger / Neutraublinger Handballerinnen einen Kampf zu liefern.

Die HC Mädels würden sich wieder über eine große Anzahl an Weidner Zuschauer freuen die den Weg in die Sporthalle der Neutraublinger Mittelschule nicht scheuen.

Für den HC werden zum Einsatz kommen:

Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Tamara Hauer, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Elena Baunoch, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jenny Hermann, Lisanne Röhr, Vanessa Szameitat und Lena Arnold.

Spielbericht: HC-Herren kämpfen Handballer des FC Neunburg nieder

Mit 31:29 besiegt die Erste Herrenmannschaft des HC Weiden die bislang sieglosen Gäste aus Neunburg. Dabei waren die FCler ein stärkerer Gegner als es ihr letzter Platz vermuten ließe. Dementsprechend zufrieden war HC-Coach Jannis Prelle mit der Leistung seiner Mannschaft, wenngleich er aber spielerische Konstanz vermisste: „Die gehören nicht auf den letzten Tabellenplatz und haben über 60 Minuten dagegen gehalten. Daher bin ich froh und zufrieden über den Heimsieg. Dennoch müssen wir versuchen konstanter zu spielen, um den Sack früher zu machen zu können.“

Die Max-Reger-Städter machten es für die zahlreichen Zuschauern in der gut gefüllten Mehrzweckhalle unnötig spannend. Bereits Mitte der ersten Hälfte führte man mit fünf Treffern, nur um dann mit einem knappen Zwei-Tore-Vorsprung die Seiten zu wechseln. Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild: das zwischenzeitliche 27:22 (50. Minute) holten die Gäste innerhalb von wenigen Minuten wieder auf (30:28 in der 58. Minute). „Wir haben zehn tolle Minuten, dann wieder zehn schlechte, dann wieder zehn gute. Das ist bis zu einem gewissen Grad völlig normal, bei uns aber schon auffällig ausgeprägt. Wir stürzen uns in den Schwächephasen auf Halbchancen, obwohl wir das nicht nötig hätten. Wir haben die spielerische Klasse und Vielfalt gegen jede Abwehr gute Torchancen zu generieren. Nur fehlt uns oftmals die Geduld“, monierte Co-Trainer Florian Breinbauer.

Bei all der Kritik konnte das Trainergespann dem Spiel aber auch positives abgewinnen und lobten vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und die Flexibilität im Angriff, die wohl die größte Waffe des HC-Angriffes ist. „Wir sind immer auf allen Positionen torgefährlich. Heute hatte unser eigentlich sehr treffsichere Leistungsträger Richard Konrad viel Wurfpech, dafür Rückraum-Shooter Christoph Harrieder (8 Feldtore) einen absoluten Sahnetag“, so Prelle. Neben Harrieder konnten vor allem die Kreisläufer Sebastian Löw und Jonas Baunoch überzeugen, die ihre körperliche Überlegenheit immer wieder für gute Sperren zu nutzen wussten, sowie Thomas Hafner, der clever Regie führte. Mit nun 7:3 Punkten steht man nach fünf Partien auf dem zweiten Tabellenplatz, was die HC-Verantwortlichen durchaus als Zwischenerfolg bewerten dürften. „Für eine so junge Truppe ist das – nach Abstieg und Trainerwechsel – ein sehr positives Zwischenergebnis. Wir hoffen, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt und ihr Potential noch besser ausschöpfen kann“, resümierte HC-Vorstand Rainer Löw.

Nach einem nun spielfreien Wochenende geht es für die Erste erst wieder am 17.11. auf Punktejagd, wenn die Zweite des ESV Regensburg in der Weidener Mehrzweckhalle gastiert.

Für den HC-Weiden spielten: Dirnberger, Hahn – Harrieder (8), Baunoch (4), Deml (4), Löw (4/2), Flierl (3), Konrad (3), Hafner (3/2), Schnabl (2), Baldauf, Zahn