Weiden gegen Weiden. HC Damen gewinnen auch „Auswärtsspiel“

Mit 29:13 gewannen die Damen des HC Weiden auch das Rückspiel gegen die Lokalrivalinnen der DJK. Bei beiden Teams gab es im Vergleich zur letzten Begegnung personelle Veränderungen. Während sich bei der DJK einige Spielerinnen zurückmeldeten, andere absagen mussten, kamen beim HC diesmal die Neuzugänge Jacqueline Konrad und Elena Baunoch, sowie Jugendspielerinnen zu längeren Einsätzen. Im Tor sprangen Alex Stahl und die Jugendspielerin Anna-Lena Beer erfolgreich für die abwesende Steffie Bräunlein ein. Jenny Hermann fehlte krankheitsbedingt.

In der erneut gut besuchten Partie gelang es den Damen des HC nach wenigen Minuten so gut wie jeden Angriff der Gegnerinnen abzuwehren. Lediglich viermal mussten die HC Keeperinnen in den ersten 30 Minuten hinter sich greifen. Unzufrieden war das Team allerdings mit der eigenen Torausbeute. Zu viele Großchancen ließ man liegen. Würfe neben den Kasten oder zu zentral auf die Torfrau führten dazu, dass der Vorsprung nach 30 Minuten nur 7 Tore betrug (11:4).

In der Halbzeitbesprechung nahm sich die Mannschaft vor, die Trefferquote im Teil 2 der Partie zwingend zu erhöhen. Die DJK stellte zu Beginn auf eine 5:1 Abwehr um und kam so zu dem ein oder anderen Tempogegenstoß nach Ballgewinn. Diese Maßnahme führte aber auch zu zusätzlichen Räumen für den HC-Angriff. Nina Rittner und Maria Schlosser zogen regelmäßig die ungeteilte Aufmerksamkeit der DJK-Defensive auf sich und schufen damit die Lücken für Ihre Mitspielerinnen. Speziell Jasmin Häring, Aileen Häuber und Lisanne Röhr nutzten diese Räume und erzielten zusammen 21 Tore. Zwei Gelegenheiten die 30 voll zumachen, ließ das Team ungenutzt und so dokumentierte die Anzeigentafel letztendlich einen dennoch deutlichen 29:13 Sieg des HC.

Es ist allen bewusst, dass man trotz des schönen Erfolgs in der Konzentration und Entschlossenheit die letzten Prozente noch zulegen muss, um im Heimspiel am Samstag gegen die unbequemen Regensburgerinnen nichts anbrennen zu lassen.

Es spielten: Spieler: A. Stahl, A. Beer (TW), E. Baunoch, S. Eichinger (2), J. Häring (9/2), A. Häuber (8), J. Konrad, N. Rittner (2), I. Rath-Lux (1), L. Röhr (4), L. Ruhland, M. Schlosser (3), L. Venzl

 

Spielbericht Herren: Starker Kampf bleibt unbelohnt

Die Handballer des HC Weiden verlieren auch das zweite Spiel innerhalb von sieben Tagen gegen den ESV Regensburg – mit 24:26 jedoch denkbar knapp und unglücklich.

„Kampf und Leidenschaft“ waren die ausgegebenen Schlagworte für den Heimauftritt der BOL-Handballer des HC Weiden. Nach der enttäuschenden Niederlage in Regensburg wollten sie vor eigenem Publikum ein anderes Gesicht zeigen. Dieses Vorhaben war von Beginn an spürbar. Die Regensburger mussten sich jedes Tor hart erarbeiten. Das lag vor allem am mannschaftlich geschlossenen und robusten Auftreten der Weidener Abwehr.

Entschlossen und variabel

Auch im Angriff agierte die Truppe von Thomas Eichinger und Matthias Werner entschlossener und variabler. Nach anfänglichem „Stottern“ (2:5) zogen die Weidener gleich (6:6, 11:11). Nach einem gehaltenen Siebenmeter von Tobias Dirnberger und einem Treffer von Kreisläufer Jonas Baunoch schafften sie sogar eine 14:12-Pausenführung.

Das Publikum stand bereits in der ersten Hälfte lautstark hinter seiner Mannschaft. In der zweiten Halbzeit peitschte es die Weidener weiter nach vorne. Die HCler waren nach wie vor extrem bissig in der Abwehr. Am Anfang der zweiten Halbzeit münzten sie eigene Ballgewinne in schnelle Gegentore um. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart funktionierte. Nach dem 19:15 durch Richard Konrad sahen sich die Gäste zu einer Auszeit gezwungen. Diese zeigte in der Folge leider Wirkung. Acht Minuten später hatten die Regensburger mit dem 20:20 den Spielstand egalisiert. Die Max-Reger-Städter unterbrachen diesen Lauf und gingen beim 26:24 noch einmal mit zwei Treffern in Führung. Dass man am Ende ohne Punkt auf dem Spielfeld stand, ist extrem bitter und zweier Tatsachen geschuldet. Im Angriff scheiterten die Hausherren bis zum Schluss an Pfosten, Latte oder der gegnerischen Deckung. Die Weidener konnten dazu nicht verhindern, dass Steve Müller, der robuste Rückraumspieler der Gäste, mit seinen Aktionen zum Matchwinner avancierte. Matthias Werner sah nach Spielende trotz der Enttäuschung viel Positives. „Es ist nach so einem tollen Spiel sehr ärgerlich am Ende als Verlierer dazustehen“, sagte er. „Allerdings hat das Spiel für den anstehenden Kampf um den Klassenerhalt gezeigt, was wir im Stande sind zu leisten und was mit absolutem Einsatzwillen möglich ist.“

So spielte der HC Weiden: Dirnberger, Lamm; Lerke, Schnabl (1), Zahn, Hafner, Löw (1), Flierl (5), Konrad (2), Baunoch (3), Szameitat (3), Wittmann (2), Werner (7/5), Baldauf

Vorbericht Herren: Trauben hängen hoch – ESV Regensburg bei HC Weiden zu Gast

Die Handballer des HC Weiden haben am Sonntag um 12.00 Uhr den ESV Regensburg in Weiden zu Gast. Nach der deutlichen Niederlage am vergangenen Wochenende wollen die Weidener zu Hause ein besseres Ergebnis erzielen.

Während die Zuschauer die Möglichkeit haben, ein Weißwurstfrühstück auf den Rängen zu genießen, verfolgen die HCler ein anderes Ziel auf dem Spielfeld. Gegen die favorisierten Gäste wollen die Weidener mit einer konzentrierten und engagierten Leistung einen heißen Fight abliefern. Hierbei soll laut Trainer Thomas Eichinger vor allem eine Sache angegangen werden: „Die Regensburger haben unsere Fehler und vergebenen Chancen zu schnellen Gegentoren genutzt. Genau das müssen wir mit einer schnelleren Rückzugsbewegung als Kollektiv besser unterbinden.“

Zu häufig erlaubten die Weidener im Hinspiel einfache Tore und fanden selten richtig Zugriff auf das Spiel der Domstädter. Über eine aggressive Abwehr sollen mehr eigene Ballgewinne erzielt werden und das Angriffsspiel dann variabler angelegt werden. Mit Stefano Flierl kehrt zudem ein torgefährlicher Rückraumspieler ins Team zurück. Für den HC Weiden zählt ebenso wie für den ESV jeder Punkt. Während sich die Hausherren weiter im Mittelfeld etablieren wollen, schielen die Regensburger Richtung Aufstieg.

Ob ein Überraschungserfolg gelingt, davon können sich Interessierte am Sonntag überzeugen und ihrer Mannschaft lautstark den Rücken stärken.

Spielbericht: HC Weiden schnell auf der Verliererstraße

Eine schwache erste Halbzeit bringt den HC Weiden in Regensburg auf die Verliererstraße. Ohne Top-Feldtorschütze Stefano Flierl ist die Niederlage bereits zur Pause besiegelt.

Bevor es am kommenden Sonntag um 12 Uhr HC Weiden gegen ESV Regensburg heißt, mussten die HC-ler in der Domstadt ihre Visitenkarte abgeben. Gegen die favorisierten Gastgeber sah man sich nach einer Viertelstunde bereits mit fünf Toren im Hintertreffen. Zu häufig bestraften die Regensburger Fehler der Weidener mit schnellen Gegenstößen oder über schnelle Positionsangriffe. Das HC-Angriffsspiel scheiterte an der massiven gegnerischen Abwehr. Selbst die teilweise schön herausgespielten Wurfversuche wurden Beute des ESV-Torwarts. Die zehnminütige Torflaute zwischen der 11. und 21. Minute sorgte schon zur Halbzeit für klare Verhältnisse. Die Hausherren gingen mit einer 19:10-Führung in die Pause.

Das Weidener Trainerduo Eichinger/Werner verlangte von seiner Mannschaft in den zweiten 30 Minuten einen aufopferungsvollen Kampf und mehr Konzentration, um sich Selbstvertrauen für das kommende Rückspiel in Weiden zu holen. Die junge Truppe zeigte einige gute Ansätze und hätte bei besserer Chancenverwertung sogar die Möglichkeit gehabt, die zweite Halbzeit für sich zu entscheiden. Kristof Wittmann sorgte mit seiner Schnelligkeit für mehr Torgefahr im Angriff und in der Abwehr agierte man etwas kompakter. Beim 29:20 konnten die Max-Reger-Städter noch einmal auf einen Neun-Tore-Rückstand verkürzen, um am Ende mit 22:33 diesen doch zweistellig quittieren zu müssen. Erfreulich war das Debüt von Nils Baldauf, der seine Einsatzzeit für einige druckvolle Aktionen nutzte. „Wir haben schnell die Möglichkeit, unsere Sache besser zu machen. Wir wollen Regensburg am Sonntag zu Hause mit einer bissigeren Leistung ärgern“, lautete der Ausblick der Weidener Trainer.

Für den HC Weiden spielten:

Dirnberger, Hahn; Lerke (3), Schnabl, Zahn (1), Hafner (1), Konrad (1), Baunoch (1), Szameitat, Wittmann (3), Werner (9/6), Döppl (1), Baldauf (1), Löw (1).

Vorbericht Herren: Schweres Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten

Die Handballer der HC Weiden sind nach zweiwöchiger Spielpause beim ESV Regensburg gefordert. Zu Beginn der „Regensburgwochen“ müssen die HCler am Samstag um 16 Uhr für einen Sieg eine Spitzenleistung abrufen.

Das Auswärtsspiel ist der Auftakt in ein dreiwöchiges Aufeinandertreffen mit Regensburger Mannschaften, denn die Weidner erwarten am darauffolgenden Wochenende sofort wieder den ESV und eine Woche später den Stadtrivalen SG. Die ESVler verfügen über eine hochkarätige Truppe, die sowohl über eine sehr robuste Abwehr als auch einen variablen Angriff verfügt. Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Domstädter ist Routinier Benedikt Fuchs, der selbst extreme Torgefahr ausstrahlt und es darüber hinaus versteht, seine Mitspieler in Szene zu setzen.

Für die Max-Reger-Städter heißt es nach der Pause wieder richtig in Tritt zu kommen und aus den Fehlern gegen die TS Herzogenaurach zu lernen. Das Weidner Trainerduo verlangt deshalb: „Wir müssen gut in die Rückzugsbewegung kommen, um den Hausherren wenig einfache Tore zu ermöglichen. Zudem sollte es uns gelingen, das Angriffsspiel breit anzulegen, um den massiven Mittelblock zu umgehen.“ Mit einer konzentrierten Leistung sind die HCler auch in der Ferne nicht chancenlos, wobei gegen den etablierten Bezirksoberligisten schon ein Sahnetag erwischt werden muss.

Die vergangenen Ligaspieltage zeigen, dass Jeder Jeden schlagen und am Ende jeder einzelne Punktgewinn den Ligaerhalt bedeuten kann. So bläst beispielweise der bisherige Tabellenletzte SV Buckenhofen mit zwei Siegen in Folge zur Aufholjagd und rückt wieder näher an das breite Mittelfeld.