Klarer Heimsieg gegen die DJK Weiden

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden trat am Sonntag vormittag gegen die DJK Weiden an. Nach dem Sieg im Hinspiel wollten die HC-Mädchen natürlich auch den Rückspielsieg gegen den Tabellenvorletzten einfahren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten der Mädchen des HC Weiden siegten sie schlussendlich doch deutlich mit 28:19 Toren.

Den Tabellenvorletzten DJK Weiden empfingen die Mädchen des HC Weiden in der Mehrzweckhalle Weiden und bestritten das erste Spiel beim Heimspieltag des Handballclubs. Auf beiden Seiten herrschte große Nervosität, weil sich die Mädchen beider Mannschaften von ihren Schulen her kennen und teils die selben Klassen besuchen.

Die HC-Mädchen kamen die ersten 10 Minuten gar nicht recht in Schwung, waren in der Abwehr nicht konsequent und zeigten sich nicht richtig wach. Die Trainer nahmen bereits in der neunten Spielminute die erste Auszeit und stellten die Mannschaft neu ein. Die HClerinnen setzten die Ansagen um und erspielten sich anschließend aus einem 4:5 Rückstand bis zur Halbzeit eine 12:8 Führung.  Nach der Halbzeitpause erzielten beide Mannschaften ihre Tore, wobei die HC-Mädchen sehr viele Chancen durch Pfostenwürfe nicht verwerteten. Den Mädels des Handballclubs gelang es in dieser Phase nicht, sich von ihren Gegnerinnen weiter abzusetzen.

In der 35 Spielminute erhielten die DJK-Mädchen eine zwei Minuten Zeitstrafe. Von da an zogen die HC-Mädels an und erspielten sich innerhalb von 5 Minuten einen neun Tore Vorsprung, den sie bis zum Schlusspfiff hielten. Die Partie endete verdient mit 28:19 Toren für die Mädchen des HC Weiden.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (3/5), Gerda Ne’meth (5/4), Katharina Eibel (1), Franziska Röhr, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (2/3), Stefanie Heger (0/2), Leonie Ruhland, Sophia Rebin (2/1), Romy Wittmann

Vorbericht: Handballerinnen des HC Weiden empfangen Tabellenführer Nabburg / Schwarzenfeld

Am Sonntagabend um 1700 Uhr empfangen die Damen des HC Weiden Ligaprimus Nabburg / Schwarzenfeld zum ersten Spiel der Rückrunde. Die Gäste die von Anfang an als Meisterschaftsfavorit gehandelt wurden liegen mit Platz 1 in der Bezirksoberliga im Soll, mussten sich jedoch am letzten Wochenende überraschend beim Tabellendritten SG Regensburg geschlagen geben. Umso motivierter werden die Nabburgerinnen ihr Gastspiel in Weiden angehen. Die Favoritenrolle in diesem Spiel ist dementsprechend klar verteilt und die Max-Reger-Städterinnen können völlig ohne Druck in die Partie gehen.

Nachdem die letzten drei Begegnungen für die HC Damen am Ende immer unglücklich verlaufen sind und daher nur ein Punkt heraussprang sind die Weidnerinnen jedoch weiterhin Motiviert und werden auch aus der Außenseiterrolle heraus das Spiel mitgestalten wollen.

„Wir werden uns auch gegen Nabburg nicht verstecken. Es ist eigentlich das einfachste Spiel der gesamten Saison. Niemand erwartet etwas von uns und wir können völlig ohne Druck spielen. Was wir nach den letzten Spielen brauchen, ist wieder die Freude und den Spaß am Handball. Wenn wir an die starke zweite Hälfte gegen Altdorf anknüpfen können, ist es vielleicht sogar möglich den Tabellenführer etwas zu ärgern.“ So Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel.

Das also für die Max-Reger-Städterinnen etwas Zählbares herausspringt, müssen viele Faktoren zusammenkommen. Die Personaldecke gehört hierbei aber schon mal nicht dazu. Noch immer fehlen wichtige Spielerinnen im Rückraum, wenngleich die letzte Partie mit 36 Toren gezeigt hat, dass der Angriff sehr gut funktioniert.

Jasmin Häring steht nach einer starken Partie letzten Samstag, aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Zurückkehren in den Kader wird nach ihrer Verletzungspause Nadine Roith. Hinter Linksaussen Jennifer Hermann steht nach ihrer Verletzung aus dem letzten Spiel noch ein dickes Fragezeichen.

Die Handballerinnen vom HC Weiden hoffen wieder das zahlreiche Anhänger den Weg zum Derby in die Mehrzweckhalle finden werden.

Für die Damen des HC Weiden werden zum Einsatz kommen:
Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Stefanie Bräunlein, Julia Hanauer, Jennifer Hermann, Lisanne Röhr, Anna-Lena Beer, Tamara Hauer, Vanessa Szameitat, Laura Venzl,

Vorbericht: Herren des HC Weiden empfangen den Spitzenreiter aus Nabburg/Schwarzenfeld

Bereits das erste Spiel im neuen Jahr verspricht, ein echtes Handball-Highlight zu werden, wenn der ungeschlagene Tabellenführer aus Nabburg/Schwarzenfeld in der Weidener Mehrzweckhalle gastiert. Für die drittplatzierte Heimmannschaft (11:5 Punkte) stellt das Aufeinandertreffen wohl auch die letzte Chance dar, sich nochmal in das Aufstiegsrennen einzumischen. Dabei geht der HC Weiden aber als klarer Außenseiter in die Partie. Das Hinspiel zum Saisonauftakt wurde nach langem Kampf verdient verloren (24:28). Zu routiniert und konsequent agierten die HSGler gegen eine noch uneingespielte Weidener Truppe. „Nabburg/Schwarzenfeld ist völlig zu Recht Tabellenführer. Der Kern der Mannschaft spielt seit Jahren zusammen und sie haben mit Basti Blödt, Oliver Landgraf und Torhüter Florian Sturm einige der Top-Spieler der Liga in ihren Reihen“, warnt HC-Trainer Florian Breinbauer vor der Partie. Dennoch sieht der Übungsleiter eine realistische Chance auf einen Punktgewinn: „Wir sind im Vergleich zum ersten Saisonspiel besser aufeinander abgestimmt, die Laufwege passen besser. Zudem stehen uns am Sonntag mit Fabian Szameitat, Lucas Vierling und Niklas Deml einige wichtige Spieler zur Verfügung, die das Hinspiel noch verpasst haben.“

Ein zusätzlicher Faktor soll in dem immer stimmungsvollen Derby der Heimvorteil sein, so HC-Leitwolf Stefano Flierl: „Wir sind zuhause noch ohne Punktverlust. Wir wissen um unsere Heimstärke, wenn wir eine gut gefüllte Halle hinter uns haben!“
Abgesehen von der Tabellensituation, der geografischen Nähe der beiden Teams und den hitzigen Partien in der Vergangenheit sorgt noch ein Winter-Neuzugang des HC Weiden für zusätzliche Brisanz. Mit dem 27-jährigen Nils Keller konnte man in der Weihnachtspause zusätzliche Tiefe auf den Außenpositionen verpflichten. Der quirlige und treffsichere Linksaußen kommt dabei ausgerechnet von der HSG Nabburg/Schwarzenfeld zum HC Weiden.
„Die Vorzeichen stehen auf 60 Minuten Kampf. Den werden wir annehmen und auch als Underdog an unsere Chance glauben“, resümierte Breinbauer.

Anwurf in der Weidener Mehrzweckhalle ist am Sonntag um 19:00

Spielbericht: HC Weiden Damen kehren mit einem Punkt vom Derby zurück

Am Samstagabend kam es zum BOL Derby zwischen den Damen des HC Weiden und der HG Amberg. Die hart umkämpfte Partie, in der vollen Gregor-Mendel Halle in Amberg endete für die Max-Reger-Städterinnen äußerst unglücklich mit 27:27.

Aber der Reihe nach. Beide Mannschaften begannen die Begegnung übernervös und so dauerte es bis zur 5 Spielminute ehe die Weidnerinnen die Partie mit dem ersten Treffer eröffnete. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die HC Abwehr den Gegner jedoch viel zu viel Raum lies, so dass die Gastgeberinnen immer wieder ungehindert einwerfen konnten. So stand es Mitte der ersten Hälfte 5:6 für die Gäste aus Weiden. Die HC Damen versuchten sich immer wieder abzusetzen, führten auch die gesamte erste Halbzeit, jedoch gelang es den Vilsstädterinnen wieder und wieder den Anschluss herzustellen. Beim Stand von 14:14 Toren gingen die Mannschaften in die Kabinen.

In der Halbzeitansprache ging es hauptsächlich um die zu wackelige Abwehr der Weidner Handballdamen. Zu oft und zu einfach waren die Ambergerinnen zum Abschluss gekommen.

„Vor allem unsere jungen Spielerinnen haben sich von der super Stimmung in der Halle mächtig beeindrucken lassen. In der Halbzeit haben wir unter anderem Versucht auch diese Situation zu besprechen. Der Angriff lief ja eigentlich, wobei wir zu viele Gelegenheiten liegen gelassen haben. Die Abwehr war heute unser Schwachpunkt. Das wir am Ende jedoch wieder aufgrund der Tatsache das zum zweiten Mal hintereinander nur ein Schiedsrichter eingeteilt war, mit einer Fehlentscheidung nur einen Punkt holen konnten, ist mehr als bitter.“
Zeigte sich Trainer Thomas Eichinger am Ende der Partie enttäuscht.

Die zweite Hälfte ähnelte der Ersten. Die Führung des Spiels wechselte munter hin und her. Keine der Mannschaften konnte sich auch nur ansatzweise absetzen. So erhielt die Partie ihren Höhepunkt tatsächlich in der Schlussphase. Amberg führte in der 56 Minute mit 26:25 Toren, als die Weidnerinnen mit Maria Schlosser mit einem Doppelschlag in der 59 Minute in Führung gingen. Den nächsten Amberger Angriff konnte Weidens Torfrau Anna-Lena Beer parieren und so hatten die Gäste 35 Sekunden vor Schluss und einer Eintoreführung den Ball. Kreisläuferin Julia Hanauer setzte sich gekonnt ab und konnte nur mit einem Foulspiel, welches auch zu einer Verletzung führte, gestoppt werden. Jedoch blieb zum Unverständnis der meisten Spieler und Zuschauer der Pfiff aus. Amberg nutzte die Verwirrung und konnte mit einem schnellen Gegenstoß den Ausgleichstreffer zum 27:27 erzielen.

So blieb am Ende für die Weidnerinnen nur die Frage Auswärts einen Punkt gewonnen oder Punkt verloren. Die Enttäuschung im Weidner Lager überwog jedoch. Hatten die Max-Reger-Städterinnen zwar nicht ihr bestes Spiel geliefert und waren die individuellen Fehler ungewöhnlich hoch, war das Endergebnis jedoch wieder mal fremdbestimmt.

Nun geht es in die 3-wöchige Weihnachtspause, in der die Weidnerinnen aufgrund der Hallenproblematik in Weiden leider keine Trainingsmöglichkeiten haben. Für alle Handballfans geht es dann am 11.01.2020 in der Weidner Max-Reger-Halle weiter. Dort werden dann zum letzten Hinrundenspiel der Saison die Damen vom TV Altdorf zu Gast sein.

Für den HC Weiden spielten:
Tor Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein
Julia Hanauer (3), Nina Rittner (4), Sarah Eichinger, Jennifer Hermann (6), Aileen Häuber (5), Maria Schlosser (4), Elena Baunoch, Lena Arnold, Vanessa Szameitat, Tamara Hauer (5), Luisa Ruhland, Lisanne Röhr

Vorbericht: HC Weiden Damen zum letzten Spiel des Jahres bei der HG Amberg zu Gast

Für die Damen des HC Weiden geht es nach zwei spielfreien Wochenenden gegen das derzeitige Schlusslicht der Bezirksoberliga die Damen I der HG Amberg.
Für die Ambergerinnen geht es schon um fast alles, wenn am Samstag um 1700 Uhr in der Halle vom Gregor-Mendel-Gymnasium das Spiel angepfiffen wird. Die Gastgeber fanden bisher noch nicht in die Saison und verloren bis auf ein Unentschieden alle ihrer Spiele. Trotzdem darf die Truppe um Spielertrainerin Nadine Pohl alles andere als unterschätzt werden, die Vilstalerinnen nötigten in fast allen Spielen ihrem Gegner alles ab, um am Ende besiegt zu werden.

Wiedermal kein leichtes Unterfangen also für die Damen des HC, die Auswärts gegen eine Mitkanditaten gegen den Abstieg diesmal unbedingt Punkten wollen. Das dies keine unberechtigte Hoffnung ist, zeigten die Max-Reger-Städterinnen im letzten Spiel, in der sie nach der besten Auswärtsleistung der laufenden Saison eher unverdient gegen die SG Nabbtal vom Feld gehen mussten.

„Wir werden das Spiel gegen Amberg mit Sicherheit nicht auf die leichte Schulter nehmen. Laufbereitschaft und Konzentriert im Abschluss, sowie Leidenschaft und Willen in der Abwehrarbeit, wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Die Pohl-Truppe wird uns am Samstag nichts schenken. Wer glaubt wir gewinnen hier im Vorbeigehen der wird sich am Ende eines Besseren belehrt sehen.“ Ist sich Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel sicher.

Die Weidnerinnen haben die längere Spielpause genutzt, um so viel wie möglich zu regenerieren. Aus dem Verletztenlager kommt zwar noch keine Spielerin zurück, jedoch werden Jasmin Häring und Nadine Roith vermutlich im Januar wieder im Kader sein können.

Die Frauen des HC Weiden hoffen, dass wieder viele handballbegeisterte Zuschauer den Weg nach Amberg nicht scheuen und die Stimmung in der Halle wieder Heimspielcharakter hat.

Für den HC werden zum Einsatz kommen:
Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein, Nina Rittner, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Tamara Hauer, Luisa Ruhland, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jennifer Hermann, Lisanne Röhr und Vanessa Szameitat.