Spannendes Spiel mit gücklichem Sieg gegen JHG Regendreieck

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden empfing heute das Team der JHG Regendreieck. Beide Mannschaften trafen in dieser Runde erstmals aufeinander und waren durch Verletzungen ersatzgeschwächt.  Keines der beiden Teams konnte im Verlauf der Partie die Spielanteile deutlich für sich entscheiden, es blieb bis zum Schluss äußerst spannend und ausgeglichen. Mit dem Schlusspfiff parierte die Weidener Torfrau Paula Kamp einen Siebenmeter und das Team des HC Weiden konnte so den Vorsprung von einem Tor beim Spielstand 27:26 glücklich über die Zeit retten.

Motiviert und engagiert liefen die Mädchen des HC Weiden im ersten Spiel des Neuen Jahres in der Realschulturnhalle gegen die JHG Regendreieck auf. Die Gegnerinnen waren ihnen vollkommen unbekannt, zudem die Ersatzbank verletzungsbedingt geschwächt und Spielerinnen aus der D-Jugend erstmals im Team. Dennoch spielten die HClerinnen unbeschwert auf, gerieten aber von Anfang an in einen leichten Rückstand. Dabei kamen sie mit dem Angriffsspiel der JHG Regendreieck nicht klar, die mit ihren Rückraumspielerinnen kreuzten und so die Weidener Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. Eine Spielerin des Gegners kam dabei immer wieder zu Torerfolgen. Die Mädchen des HC Weiden versteckten sich jedoch nicht und spielten im Angriff sehr schöne Tore über den Kreis, die Halbspielerinnen oder die Außen heraus. Dadurch hielten sie bis zum Halbzeitstand von 8:11 für die JHG Regendreieck den Anschluss.

In der zweiten Spielhälfte stellte das Trainerduo die Mannschaft um, brachte die Torfrau Christine Greger als Rückraumspielerin und setzte auch die angeschlagene Spielerin Olivia Bock ein. Eine konsequente und vorgezogene Deckung der Halbspielerinnen der JHG Regendreieck wurde vorgegeben.  Nun kam viel mehr Bewegung ins Angriffsspiel der Weidenerinnen, es ergaben sich Räume, die zu Durchbrüchen und Torwürfen genutzt wurden. Gleichzeitig taten sich die Mädchen der JHG Regendreieck mit der umgestellten Abwehrarbeit der Weidnerinnen schwer und kamen kaum mehr zu Auslösehandlungen nach Kreuzen bzw. schafften es nur noch selten ihre Kreuzbewegungen überhaupt umzusetzen. Die torgefährliche Halbspielerin von JHG Regendreieck konnte dadurch auch besser unter Kontrolle gebracht werden.

Das Team des HC Weiden erspielte sich so in der 33. Minute den Ausgleich zum 16:16. Es zeichnete sich langsam ab, dass die HC-Mädchen durchaus als Sieger aus der Partie hervorgehen könnten. Erstmals in der 44. Minute gelang den Weidnerinnen ein 23:22 Vorsprung, den sie sogar kurze Zeit später auf zwei Tore ausbauten. Die JHG Regendreieck ließ aber nicht locker und hielt mit starken Treffern den Anschluss. Die Partie war in dieser Phase an Spannung nicht zu überbieten. Etwa 30 Sekunden vor Schluss stand es 27:26 für Weiden, als der Schiedsrichter gegen die Mädchen des HC Siebenmeter pfiff.

JHG Regendreieck trat zum entscheidenden Wurf auf den Ausgleich  mit ihrer torgefährlichen Kreisspielerin an der Siebenmeterlinie an. Konzentriert und scharf geworfen, dennoch hielt Torfrau Paula Kamp den Wurf. Alle HC-Spielerinnen jubelten vor Freude, umringten ihre Torfrau und gratulierten ihr zu dieser Parade. Die Mädchen des HC Weiden erkämpften sich einen glücklichen Sieg mit 27:26 Toren.

Große Freude bereitete  das Team dem Trainerduo, weil es die taktischen Vorgaben konsequent umsetzte, bis zum Schluss kämpfte, nicht aufsteckte und sich die Neulinge der D-Jugend so perfekt ins Team integrierten. Ihre Torerfolge waren die Belohnung dafür.

Es spielten: Christine Greger (TW/4), Paula Kamp (TW), Hannah Härtl (1/3), Julia Wieser (5/6), Julia Obwandner, Eva Härich, Lena Arnold (0/3), Olivia Bock (0/2), Lea Lederer (2/1).

Freundschaftsspiel zwischen FK Hvezda und HC Weiden

Die weiblichen Jugendmannschaften des tschechischen Handballvereines FK Hvezda aus Eger und des HC Weiden 1985 e.V. verabredeten sich  zu einem Freundschaftsspiel in der Realschulturnhalle in Weiden. Dabei spielten beide Teams im Wechsel mit  jüngeren und älteren Mädchen gegeneinander und zeigten sowohl den mitgereisten tschechischen Zuschauern als auch den vereinzelten Weidener Fans ihr Können im Kampf um den Ball.

12 Mädchen des tschechischen Handballvereines FK Hvezda im Alter zwischen 11 und 13 Jahren besuchten am Mittwoch, 13.12.2017, mit ihrem Trainer und den Eltern die weibliche D- und C-Jugend des HC Weiden in ihrer Trainingsstätte in der Realschulturnhalle. Jan Dubsky, Trainer der männlichen Jugend des HC Weiden, hat den Kontakt zwischen beiden Teams hergestellt und fungierte als Dolmetscher. Die beiden Mannschaften verabredeten sich zu einem ungezwungenen Freundschaftsspiel, in dem beide Teams sich einmal an unbekannten Gegnern erproben können. Die Sprachbarriere spielte dabei keine große Rolle, der Sport verbindet und die Regeln im Handball, als auch die Zeichen des Schiedsrichters sind in allen Ländern gleich.

Nach gehörigen, respekteinflößenden Schlachtrufen im Teamkreis begaben sich die Mannschaften aufs Spielfeld, um den Gegnerinnen ihre handballerischen Fähigkeiten zu präsentieren.

Die Mädchen des FK Hvezda in ihren roten Trikots zeigten in beiden Altersklassen einen sehr athletischen, bewegungsreichen und torgefährlichen Handball. Sie spielten schnell, ideenreich und setzten hierbei auch Auslösehandlungen wie Stoßen und Kreuzen ein. Neben dem starken Rückraum traten auch die gefährlichen Kreisspielerinnen immer wieder in Aktion und sorgten ein ums andere Mal für wunderschöne Tore. Die Weidener Abwehr hatte dabei alle Hände voll zu tun und  immer wieder auch das Nachsehen.

Dennoch steckten die Mädchen des HC Weiden nicht auf und gelangten mit ihrem Angriffsspiel ebenfalls zu schön herausgespielten Anspielen an den Kreis, über ihre Außenspielerinnen oder den Rückraum zu Torerfolgen. Beide Mannschaften waren mit Ehrgeiz und voller Begeisterung im Spiel und wollten natürlich siegen. Das Schlussresultat spielte in dem Freundschaftsspiel am Ende aber eine untergeordnete Rolle. Alle hatten ihren Spaß am Handball. Für die Verpflegung der Zuschauer sorgten die Weidener Trainer. Nach dem Abpfiff durch Schiedsrichter Joachim Nuißl und dem internationalen Sportgruß gab es natürlich für beide Teams Getränke, Süßigkeiten und Brezen.

Die Trainer beider Mannschaften waren sich einig, dass es schon bald im neuen Jahr zu einem Rückspiel auf tschechischen Boden kommen soll. Konkrete Termine wurden bereits ins Auge gefasst. Die Mädchen des HC Weiden müssen bis dahin noch hart trainieren, um neben der Teamstärke des FK Hvezda auch dessen Heimvorteil auf tschechischem Boden strotzen zu können.

Reisegruppe des HC Weiden bei der Handball-WM in Leipzig

Der HC Weiden heizte die deutschen Damen bei der Handball Weltmeisterschaft in Leipzig zum zweiten Vorrundensieg an.

Die Weltmeisterschaft im Damenhandball brachte eine stattliche Truppe des HC Weiden auf den Plan, nach Leipzig zu fahren und dort die deutsche Damennationalmannschaft im Spiel gegen den Asienmeister Süd-Korea anzufeuern. Die Organisatoren des zweitägigen Ausfluges boten den handballbegeisterten Teilnehmern nicht nur einen Spieltag in der Arena Leipzig, sondern machten ihnen auch die Besonderheiten und Reize der Stadt schmackhaft.

Vom 01. bis 17. Dezember 2017 findet an sechs Spielorten in Deutschland die 23. IHF Weltmeisterschaft im Damenhandball statt. Nachdem die Deutsche Nationalmannschaft in dem Turnier all ihre Vorrundenspiele in der Arena Leipzig absolviert, nutzten 55 Vereinsmitglieder des HC Weiden diese Möglichkeit unsere Deutschen Handballdamen bei einer Weltmeisterschaft tatkräftig anzufeuern. Jugendleiterin Ramona Venzl organisierte dafür am ersten Adventswochenende eine Fahrt nach Leipzig und stellte neben dem Besuch von drei Vorrundenspielen auch ein Rahmenprogramm mit Shopping, Christkindelmärkten und Stadtrundfahrt zusammen.
Die Reisegruppe bummelte durch die vielen Geschäfte und Märkte der Innenstadt und genoss das etwas andere Flair dieser überaus interessanten Stadt. Dabei fanden sich das ein oder andere ausgefallene Weihnachtsgeschenk oder die besondere Mode in den Einkaufstaschen wieder.

Am nächsten Tag ging es mit dem Bus auf Citytour, bei der die Führerin der Stadt Leipzig humorvoll sächsisch die Vielfältigkeit von Leipzig und ihrer Geschichte äußerst kurzweilig, selbst für die Kleinsten der Reisegruppe, zum Besten gab.

Danach warteten alle gespannt auf den Einlass in die Arena Leipzig zu den langersehnten Spielen. Nach ersten Eindrücken zur Stimmung bei den Spielen Serbien gegen Kamerun und Niederlande gegen China stand um 20.30 Uhr als Höhepunkt das Match der Deutschen Nationalmannschaft gegen Süd-Korea an.

Die Arena hatte sich bis dahin mit knapp 6000 Zuschauern gefüllt und die beiden Teams boten einen spannenden Kampf, bei dem die deutschen Damen von Anfang an in Rückstand gerieten und diesen erst bis zur Halbzeit ausgleichen konnten. Die Fans des HC Weiden heizten ihre Nationalmannschaft unaufhörlich mit Trommeln und Klappern an. Das deutsche Team erspielte sich in der zweiten Hälfte einen Vorsprung und baute diesen aus. Trotz einer hektischen Schlussphase mit vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten ließen die Deutschen dann nichts mehr anbrennen und gewann die Partie mit 23:18 Toren. Die Gruppe des HC Weiden durfte sich am Ende ihrer erlebnisreichen Reise nach Leipzig auch noch über den stark erkämpften Sieg der deutschen Nationalmannschaft freuen.

Müde Fans machten sich auf den Rückweg in die Max-Reger-Stadt und schmiedeten schon die nächsten Pläne in ihren Köpfen. Die Handballweltmeisterschaft der Herren findet im Januar 2019 statt und Berlin wird die Spielstätte der Deutschen Nationalmannschaft sein.

HC Weiden betreute Kinder am schulfreien Buß- und Bettag

Anlässlich des Buß- und Bettags veranstaltete der HC Weiden mit dem Förderverein  zum dritten Mal einen Betreuungstag für Grundschulkinder in der Realschulhalle.

18 Kinder sind dem Aufruf gefolgt und starteten ab 8 Uhr in den aktionsreichen Tag. Dort wurden sie von der Vorsitzenden des Fördervereins, Jacqueline Roy, herzlich begrüßt. Anschließend ging es mit Trainern des HC Weiden, unterstützt von älteren Jugendlichen des Vereins direkt in die Stationen und Spiele.

Hierzu wurden in der Halle verschiedene Parcours aufgebaut. Denn neben Spaß und Freude war es wichtig die Koordination der Kinder zu schulen und zu fördern. Mit Hilfe von Sprossenwänden, Matten, Barren, Trampolin und vielem mehr konnten sich die Kinder dort geübt „austoben“. Slalomstrecken mit anschließenden Zielwürfen waren weitere Anforderungen.

Am meisten Spaß hatten die Kinder an den verschiedenen Spielen im hinteren Drittel der Halle. Neben dem klassischen Völkerball mit seinen Abwandlungen, wurde ausgiebig Hockey mit Tennisball und natürlich Handball gespielt. Im Vorraum bereitete der Förderverein ein Buffet vor, um die Kinder ausreichend mit  Brotzeit und Getränken zu versorgen. Nebenbei konnten die Kinder in den Pausen Windlichter basteln.

Um 13 Uhr endete der erfolgreiche Vormittag und die Vorsitzende des Fördervereins übergab den Nachwuchs zurück an die Eltern.

Auch für das nächste Jahr können sich Interessierte die Betreuung am Buß- und Bettag (21.11.2018) durch den Förderverein des HC Weiden bereits im Kalender vormerken.

Deutlicher Sieg bei der SG Post/Süd Regensburg

Nicht nur körperlich, sondern auch spielerisch deutlich überlegen waren die Mädchen der weiblichen C-Jugend des HC Weiden und siegten im Auswärtsspiel gegen die SG Post/Süd Regensburg klar mit 20:1 Zählern. Eine höhere Trefferausbeute war vor allem in der zweiten Halbzeit kaum möglich, nachdem der Unparteiische die Regel für das Zeitspiel nicht anwandte.

Das Team der SG Post/Süd Regensburg stellte sich der starken Weidener Truppe überwiegend mit Spielerinnen im D-Jugendalter, wodurch sich schon eine körperliche Überlegenheit der Mädchen aus der Max-Reger-Stadt ergab. Zudem waren die Weidenerinnen auch spielerisch sehr überlegen, was sich bereits am Halbzeitstand von 10:1 Treffern zeigte. Die Weidener Abwehr war kaum zu überwinden. Verlegenheitswürfe des gegnerischen Angriffs kamen wenn dann nur aus der zweiten Reihe, mit denen die Torfrau keine Probleme hatte.  Leider passten sich die Mädchen des HC Weiden der Spielweise ihrer Gegnerinnen an und verwandelten viele Torwürfe im Angriff in der ersten Halbzeit nicht. Sie vergaben zudem einige 7-Meter-Würfe.

In der zweiten Spielhälfte bauten die Mädels des HC Weiden ein Abwehrbollwerk auf und nahmen ihre Gegnerinnen schon im Ansatz äußerst konseqeuent in Empfang. Ein Durchkommen der Domstädterinnen war überhaupt nicht mehr möglich. Würfe aus der zweiten Reihe ließen die Weidenerinnen nicht mehr zu. Der Schiedsrichter griff leider nicht ein, so dass die Mädchen der SG Post/Süd sehr lange im Angriff agieren konnten, ohne dass Zeitspiel gepfiffen wurde. So verrannten sie sich permanent in der Weidener Abwehr, ohne überhaupt zu einem längerem Passspiel kommen zu können. Das verhinderte natürlich die Möglichkeiten der Weidenerinnen in Ballbesitz zu gelangen und die Zeit lief gnadenlos runter. Die Mächen des HC Weiden warfen in der zweiten Hälfte dennoch weitere 10 Tore und brachten das Spiel mit 20:1 zu Ende.

Der Schiedsrichter musste mehrmals gegen die Regensburgerinnen Zeitstrafen und Strafwürfe verhängen, nachdem sie sehr häufig von hinten am Trikot oder Körper zogen bzw.  in den Wurfarm fassten oder von hinten bei den Würfen stießen. Leider verletzte sich dabei eine Weidener Spielerinnen und brach sich den Mittelfinger. Das Verhalten der Mädchen aus Regensburg war sicherlich dem Frust aus der körperlichen und spielerischen Unterlegenheit geschuldet.

Erfreulich dagegen war, dass die Mädchen des HC Weiden als Team starke Abwehrarbeit zeigten und alle zum Torerfolg kamen.

Es spielten: Christine Greger (TW/1), Julia Obwandner (3), Hannah Härtl (1), Julia Wiesner (5), Lena Arnold (6), Olivia Bock (1) und Hanna Werner (3)