HC Weiden on Tour bei der Handball WM

Ausverkaufte Mercedes-Benz Arena in Berlin, eine Stimmung wie im Hexenkessel und mittendrinn viele Weidner Handballfans. Am Samstag früh um 06.00 Uhr startete die Mission Handball WM für 63 Handballer vom HC Weiden. Voller Vorfreude und bestens gelaunt bahnte sich der vollbesetzte Bus seinen Weg in die Landeshauptstadt.

Bestens vorbereitet und organisiert von HC Jugendleiterin Ramona Venzl und der Vorsitzenden des Jugendfördervereins Jacqueline Roy wurde das Wochenende zu einem Spitzenevent, mit super Handballspielen und abgerundet mit interessanten Rahmenprogramm. Nach dem die Max-Reger-Städter pünktlich ihr Hostel am Ostbahnhof erreicht hatten, wurden nur noch eilig die Zimmer bezogen, die Fanutensilien angelegt, Deutschlandfahnen ins Gesicht gezaubert und schon ging es los zur Merzedes-Benz Arena. Bereits der Anblick von außen war beeindruckend, doch das wahre Ausmaß der 14500 Zuschauer fassenden Arena sollte erst mit Betreten des Innenraums sichtbar werden. In schon fast schwindelerregenden Höhen fanden die meisten HC-Fans im Oberrang ihren Sitzplatz.

Das erste Spiel des Tages zwischen Korea und Russland sollte schon die ersten Eindrücke auf die zu erwartende Stimmung in der Halle bringen. Bereits kurz nach Anpfiff waren die Sympathien für die koreanische Mannschaft deutlich zu hören. Das Korea aus den beiden verfeindeten Ländern Süd- und Nordkorea unter einer neutralen Fahne antritt, als gemeinsame „Nationalhymne“ ein altes koreanisches Volkslied sang, zeigte Wirkung und verdeutlichte selbst bei den jüngsten Teilnehmer einmal mehr, was Sport in der Welt bewegen kann und das Spielergebnisse gar nicht mehr so wichtig erscheinen. Mit dem Schlusspfiff des ersten Spiels, kam auch schon die erste Gänsehautstimmung auf. Die deutschen WM Helden betraten den Platz zum Aufwärmen und wurden von der bereits vollbesetzten Halle lautstark begrüßt. Nachdem die gesamte Arena lautstark die Nationalhymne sang, begann der
Countdown. Jetzt gab es kein Halten mehr, die Mannschaft brannte ein Feuerwerk auf der Platte ab, gaben den Gästen aus Brasilien nicht den Hauch einer Chance und die Halle bebte. Unterhalten war nur noch mit anschreien möglich, die Pfiffe der Schiedsrichter konnte man nicht mehr hören. 60 Minuten Vollgas, auf den Rängen, am Parkett, auf der Bank, selbst auf den VIP-Plätzen hielt es keinen mehr auf den Sitzen.„So was hat man lange nicht gesehen“, sangen die Deutschlandfans bereits Minuten vor Ende des Spiels und der Jubel nach Schlusspfiff kannte keine Grenzen. Die Nähe der WM-Stars zu den Fans nutzen viele junge HC Spieler und ließen sich ihre Trikots, Pullover oder Schals mit Autogrammen verzieren.

Beeindruckend zu sehen wieviel Zeit und Geduld die deutschen Spieler hatten und über eine Stunde nach Spielschluss noch immer wünsche nach Unterschriften und Selfies erfüllten. Das dritte Spiels des Tages zwischen den amtierenden Weltmeister Frankreich und Serbien wurde eigentlich als Spitzenspiel des Tages gehandelt, blieb aber handballerisch hinter den Erwartungen, was aber den Gesamteindruck des Tages keinen Abbruch mehr tat.

Müde, erschöpft aber gut gelaunt und von den Erlebten berauscht ging es dann spät abends zurück zum Hostel. Nach einem mehr oder weniger kurzen „Absacker“, mussten dann die Weidner Handballer den langen Tag doch Tribut zollen und so wurde es schnell ruhig im Berliner Osten.

Tags darauf wartete auf die Weidener noch eine Stadtrundfahrt und viele Geschichten rund um Berlin, die der Berliner Stadtführer gekonnt in „Berliner Schnauze“ wiedergab. Nach einer Mittagspause am „Alex“ traten die Weidener Handballer die Rückreise nach Bayern an. Die meisten WM-Fahrer träumen nach diesem Wochenende schon jetzt von der EM in Österreich, die 2020 ansteht.

Handballtalente des HC Weiden bei internationalem Großturnier in Holland

Der Handballbezirk Ostbayern nahm am Osterwochenende mit 8 Auswahlmannschaften am „Arnheim-Cup“, einem internationalen Turnier für Leistungsmannschaften in Arnheim/Holland, teil.

Mit dabei auch drei Talente des HC Weiden. Clara Richthammer, Felix Marterer und Felix Körber erhielten die Möglichkeit, internationale „Handballluft“ zu schnuppern und sich im Turnier mit Mannschaften aus Holland, Dänemark, Frankreich, der Schweiz sowie anderen deutschen Teams zu messen.

Der HC Weiden mit Vorstand Thomas Wachsmann freut sich über diesen Erfolg nicht zuletzt als Resultat der engagierten Jugendarbeit und unterstützte zusammen mit dem Jugendförderverein mit Schatzmeister Andreas Roy die Auslandsreise der Jugendlichen durch einen großzügigen Fahrtkostenzuschuss.

HC Weiden mit zwei Teams beim Freundschaftsturnier in Plzeň

Zwei Teams des HC Weiden, die weibliche und männliche Jugend, folgten der Einladung der beiden Handballvereine Hvězda Cheb und VS Slávia Plzeň zu einem Freundschaftsturnier nach Plzeň. In einer Traglufthalle konnten sich die insgesamt sechs teilnehmenden Mannschaften sportlich messen und dabei erste Verbindungen zu den tschechischen Teams aufbauen.

Am 25.03.2018 begaben sich die weibliche und männliche D-/C-Jugendmannschaft des HC Weiden im Alter von 11 bis 13 Jahren nach Plzeň zu einem Freundschaftsturnier. Die Einladung erfolgte durch die beiden Handballvereine Hvězda Cheb und VS Slávia Plzeň, nachdem die Mädchenmannschaft von Hvězda Cheb bereits im Dezember 2017 bei einem Freundschaftsspiel zu Gast beim HC Weiden waren und hierbei schon die ersten Kontakte geknüpft waren.

In einer hellen und geräumigen Traglufthalle am Schulzentrum in der Pilsner Südstadt erlebten die angereisten Mannschaften von Slávia Plzeň, HC Plzeň, Talent Plzeň, Hvězda Cheb und des HC Weiden mit ihren Trainern, Betreuern und Eltern einen exzellent und straff organisierten Turniertag, bei dem alle Teams, egal ob Jungs oder Mädels, gegeneinander spielten und so in insgesamt 15 Spielen ihre handballerischen Fähigkeiten zum Besten gaben. Dabei stand nicht der Wettkampf im Vordergrund, sondern Handballspielen als Leidenschaft.

In den Pausen bewunderten die Spielerinnen und Spieler die taktischen, technischen und spielerischen Fähigkeiten der Akteure auf dem Feld oder interessierten sich für die anders sprachigen Jugendlichen. Sprachbarrieren schienen hier keine große Rolle zu spielen. Die Jugendlichen fanden sehr schnell zueinander und beschnupperten sich mit Zeichensprache oder ganz modern mit „Herrn Google“ im Smartphone.

Neben dem Spielbetrieb sorgten die Verantwortlichen Organisatoren Petr Pražák von Hvězda Cheb und Marta Kovářová sowie Lenka Bílá von VS Slávia Plzeň auch dafür, dass für alle Mitwirkenden Essen, Süßigkeiten und Getränke zur Verfügung standen, um sich nach den Anstrengungen auf dem Feld bzw. am Spielfeldrand stärken zu können.

Am Ende des Spieltages waren alle Teams von der gelungenen Turnieratmosphäre und den doch erkennbaren Besonderheiten anderer Mannschaften begeistert und begaben sich zur Siegerehrung. Auch das machte die Veranstaltung aus, es gab nur Sieger, die Spielergebnisse waren zweitrangig. Die Spielerinnen und Spieler bekamen unter großem Applaus mannschaftsweise aus den Händen der Organisatoren eine Medaille umgehängt, erhielten Süßigkeiten und eine Urkunde für jedes Team.

Mit einem großen Gruppenfoto nahmen alle teilnehmenden Teams und ihre Trainer Abschied voneinander, haben aber schon das Monat Juni für weitere Begegnungen angedacht.

 

 

 

 

 

Freundschaftsspiel zwischen FK Hvezda und HC Weiden

Die weiblichen Jugendmannschaften des tschechischen Handballvereines FK Hvezda aus Eger und des HC Weiden 1985 e.V. verabredeten sich  zu einem Freundschaftsspiel in der Realschulturnhalle in Weiden. Dabei spielten beide Teams im Wechsel mit  jüngeren und älteren Mädchen gegeneinander und zeigten sowohl den mitgereisten tschechischen Zuschauern als auch den vereinzelten Weidener Fans ihr Können im Kampf um den Ball.

12 Mädchen des tschechischen Handballvereines FK Hvezda im Alter zwischen 11 und 13 Jahren besuchten am Mittwoch, 13.12.2017, mit ihrem Trainer und den Eltern die weibliche D- und C-Jugend des HC Weiden in ihrer Trainingsstätte in der Realschulturnhalle. Jan Dubsky, Trainer der männlichen Jugend des HC Weiden, hat den Kontakt zwischen beiden Teams hergestellt und fungierte als Dolmetscher. Die beiden Mannschaften verabredeten sich zu einem ungezwungenen Freundschaftsspiel, in dem beide Teams sich einmal an unbekannten Gegnern erproben können. Die Sprachbarriere spielte dabei keine große Rolle, der Sport verbindet und die Regeln im Handball, als auch die Zeichen des Schiedsrichters sind in allen Ländern gleich.

Nach gehörigen, respekteinflößenden Schlachtrufen im Teamkreis begaben sich die Mannschaften aufs Spielfeld, um den Gegnerinnen ihre handballerischen Fähigkeiten zu präsentieren.

Die Mädchen des FK Hvezda in ihren roten Trikots zeigten in beiden Altersklassen einen sehr athletischen, bewegungsreichen und torgefährlichen Handball. Sie spielten schnell, ideenreich und setzten hierbei auch Auslösehandlungen wie Stoßen und Kreuzen ein. Neben dem starken Rückraum traten auch die gefährlichen Kreisspielerinnen immer wieder in Aktion und sorgten ein ums andere Mal für wunderschöne Tore. Die Weidener Abwehr hatte dabei alle Hände voll zu tun und  immer wieder auch das Nachsehen.

Dennoch steckten die Mädchen des HC Weiden nicht auf und gelangten mit ihrem Angriffsspiel ebenfalls zu schön herausgespielten Anspielen an den Kreis, über ihre Außenspielerinnen oder den Rückraum zu Torerfolgen. Beide Mannschaften waren mit Ehrgeiz und voller Begeisterung im Spiel und wollten natürlich siegen. Das Schlussresultat spielte in dem Freundschaftsspiel am Ende aber eine untergeordnete Rolle. Alle hatten ihren Spaß am Handball. Für die Verpflegung der Zuschauer sorgten die Weidener Trainer. Nach dem Abpfiff durch Schiedsrichter Joachim Nuißl und dem internationalen Sportgruß gab es natürlich für beide Teams Getränke, Süßigkeiten und Brezen.

Die Trainer beider Mannschaften waren sich einig, dass es schon bald im neuen Jahr zu einem Rückspiel auf tschechischen Boden kommen soll. Konkrete Termine wurden bereits ins Auge gefasst. Die Mädchen des HC Weiden müssen bis dahin noch hart trainieren, um neben der Teamstärke des FK Hvezda auch dessen Heimvorteil auf tschechischem Boden strotzen zu können.