Vorbericht Herren: Harter Abstiegskampf fordert Freude, Mut, Disziplin

Am Wochenende steht den Herren des HC Weiden eine schwere Partie bevor. Nach der Niederlage am Samstag und dem Schock durch die schwere Verletzung von Top-Torschütze und Spielertrainer Matthias Werner, braucht es eine Trotzreaktion aller Spieler, um die dringend benötigten Punkte zu Hause einzufahren.

Das wird mit Sicherheit nicht leicht, kommen doch die gut gestarteten und unangenehm zu spielenden Altdorfer nach Weiden. Mit einem Punktekonto von 8:4 Punkten und dem derzeit vierten Tabellenplatz können die Mittelfranken zufrieden sein und werden mit breiter Brust anreisen. Verlassen können sie sich dabei auf eine ausgeglichene Mannschaft, die mit agilem Spiel und beweglicher Abwehr zu gefallen weiß. So haben die Altdorfer die zweit-wenigsten Tore pro Spiel kassiert. Dass aber auch diese Mannschaft, wie alle Mannschaften außer den Topteams aus Erlangen und Regensburg, schlagbar ist, zeigt die jüngste Niederlage der Altdorfer gegen die SG Regensburg II.

Es wird nicht leicht

Mit dem Saisonende für Spielertrainer Werner ist die Ausgangslage alles andere als erfreulich, trotzdem gilt es die eigenen Stärken auf die Waagschale zu werfen: „Diese Verletzung ist natürlich ein großer Rückschlag für uns im Abstiegskampf. Dennoch – oder gerade deswegen – werden wir uns gemeinsam mit Freude, aber auch Mut und Disziplin der großen Aufgabe stellen. Wir werden versuchen, die Lücke als Mannschaft zu füllen und die nächsten wichtigen Punkte zu holen“, so Co-Trainer Strasser.

Anpfiff dieser wegweisenden Partie ist Sonntag um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Weiden. „Fans werden mehr denn je zur Unterstützung der Weidener Mannschaft gebraucht“, heißt es vonseiten der Mannschaft.

Spielbericht: HC Herren verlieren Abstiegsderby

Die Handballer des HC Weiden mussten sich nach verletzungsbedingten Rückschlägen mit 26:30 beim Tabellennachbarn HSG Nabburg/Schwarzenfeld geschlagen geben. Nach einer körperbetonten Partie stand man am Ende erneut ohne Punkte da.

In einer Begegnung bei der es bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison um viel ging, entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel. Bis zum 7:7 in der vierzehnten Minute konnte keine Mannschaft mehr als ein Tor vorlegen, wobei die Weidner sich bei besserer Wurfquote bereits etwas absetzen hätten können. Zu häufig scheiterten sie jedoch am tschechischen Schlussmann der Gastgeber. In dieser Phase schied Spielertrainer Matthias Werner verletzt aus, was seine Spieler vorerst gut wegsteckten und die erste zwei Tore Führung herauswarfen. Stefano Flierl musste dann kurze Zeit später mit Schmerzen im Ellbogen vom Feld und sein Vertreter Kristof Wittmann passte zwei Angriffe später. Die sechs Spieler, die auf der Platte standen, hatten wiederholt die Möglichkeit die HSGler weiter zu distanzieren, ließen diese Chancen aber aus. Nabburg glich so kurz vor dem Pausenpfiff zum 13:13 aus.Einige taktische Hinweise in der Halbzeit sollten die Max-Reger-Städter im zweiten Abschnitt auf die Gewinnerstraße bringen. Nach vier Minuten und einem 0:4-Lauf war jedem klar, dass ein schwieriger Weg vor der Mannschaft lag. Zu viele Fehler und Fehlwürfe im Angriff und ein mangelhaftes Rückzugsverhalten machten es einem keineswegs überlegenen Gegner einfach. Gestützt auf eine gute Torwartleistung hatten die Nabburger in der 50. Minute ihre höchste Führung herausgespielt.

Nach dem 24:19 zeigten die HCler Moral und ließen durch einen 5:2-Lauf innerhalb von fünf Minuten noch einmal Hoffnung aufkeimen. Diese lebte bis kurz vor Spielende der körperbetonten Begegnung ohne sich für die Weidner zu erfüllen. Die bittere 26:30 Niederlage muss schnell verdaut werden und an den beiden kommenden Wochenenden die Heimstärke wiedererweckt werden.

Es spielten: Hahn, Lamm; Lerke (1), Schnabl (2), Zahn (1), Konrad (2), Baunoch (3/1), Flierl (5), Szameitat (2), Wittmann (1), Werner (3/1), Löw (2), Kick (2), Baldauf (2)

Spielbericht: HC-Damen machen es spannend

In der Bezirksliga Ost begegneten sich am Wochenende die Handballerinnen des ASV Cham und HC Weiden. Die Mannschaften machten es mehr als spannend.

Nach 60. Spielminuten konnte sich keiner der beiden Mannschaften durchsetzen – sie trennten sich deshalb mit einem Unentschieden (25:25). Die spannende Partie hatte letztendlich auch keinen Sieger verdient. Der ASV erwies sich als der für Weiden schwierig zu bespielende Gegner und Wuchs im Laufe der Partie auch noch über sich hinaus. Cham eröffnete mit dem ersten Angriff vom 7-Meter-Punkt die Partie, jedoch konnte Jennifer Hermann im Gegenzug postwendend für die Weidnerinnen ausgleichen.

Bis zur 20. Spielminute konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen und die Führung wechselte ständig hin und her. Danach gelang es der Heimmannschaft Cham sich einmalig in der gesamten Begegnung mit drei Toren abzusetzen. Aber auch diese Führung machten die Weidenerinnen wieder wett. Der Schiedsrichter pfiff die Partie nach 30 Minuten beim Stand von 14:13 Toren zur Pause.

Hektik kurz vor Schluss

In der Halbzeitansprache versuchte Trainer Thomas Eichinger die eigenen Stärken der letzten Spiele hervorzuheben und den Weidener Teamgeist zu beschwören. Mit neuer Motivation wollte der HC Weiden die Spielhälfte wieder flexibler im Angriff und stabiler in der Abwehr gestalten. Mit Anpfiff waren es jedoch wieder die Gastgeber die den ersten Treffer markieren konnten. Im Spielverlauf sollte sich auch in der zweiten Hälfte nichts ändern. Die Gäste aus Weiden brachten sehr gute Einwurfmöglichkeiten nicht unter und in der Abwehr konnte in dieser Phase Torfrau Stefanie Bräunlein verhindern das Cham sich entscheidend hätte absetzen können.

In den letzten beiden Spielminuten wurde es nochmals hektisch, erst wurde Weiden ein 7-Meter verweigert und direkt im nächsten Angriff ein Treffer, der  allerdings für den Schiedsrichter nur schwer zu erkennen war, nicht anerkannt. Aileen Häuber konnte – letztendlich glücklich für die HC Damen – sechs Sekunden vor Ende mit einer schönen Einzelleistung noch einen Punkt sichern.

Mehr Stabilität für nächste Partien

Trainer Thomas Eichingers Fazit nach der Partie: „Dass wir uns mit der Spielweise der Chamerinnen nicht anfreunden werden, wussten wir vor der Partie. Wir fanden aber über die gesamte Spielzeit nicht zu unserem Rhythmus. In der Abwehr bekamen wir zu selten Zugriff und im Angriff haben wir zu viel liegen gelassen. Letztendlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein und müssen in den nächsten Wochen versuchen mehr Stabilität in unser Spiel zu bekommen.“

Es spielten für die HC Weiden Damen: Tor Stefanie Bräunlein, Julia Hanauer (2), Nina Rittner (2), Jacqueline Konrad, Sarah Eichinger (2), Jennifer Hermann (4), Aileen Häuber (7), Jasmin Häring (1), Nadine Roith , Maria Schlosser (6), Vanessa Szameitat, Lissane Röhr (1), Laura Venzl, Luisa Ruhland

Vorbericht: HC Weiden Herren vor Wochen der Wahrheit

Am Samstag kommt es für den HC Weiden zu einem fast vorentscheidenden Spiel im Derby gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld.

Die Nabburger mussten in der Sommerpause einige Abgänge verdauen und sind ähnlich wie die Herren des HC noch nicht in der Saison angekommen. So haben sie bisher erst einen Sieg einfahren können und liegen damit punktgleich hinter den Weidnern auf Platz 11. Dennoch sollte man diese Mannschaft nicht unterschätzen. Mit Martin Strejc haben die Nabburger einen erfahrenen Torhüter in ihren Reihen, der es jeder Mannschaft phasenweise schwer machen kann, Tore zu erzielen. Vorne verteilen sich die Tore weitgehend ausgeglichen auf mehrere Schultern, so dass sich die Weidner Abwehr nicht auf einzelne Spieler einstellen kann.

Doch auch die Weidner stehen unter Druck. Nach der Niederlage gegen den Mitfavoriten HC Erlangen III stehen auch bei den Gästen nur 2 Punkte auf der Habenseite. In diesem 4-Punkte Spiel geht es daher für die Männer um Spielertrainer Werner schon um einiges.

„Wir werden von Anfang an konzentriert in das Spiel gehen. Das bedeutet, konsequent abzuschließen gegen eines der besseren Torhüterduos der Liga, genauso wie verantwortungsvoll mit dem Ball umzugehen, um nicht in Gegenstöße zu laufen. Aus unserer kompakten und kampfstarken Abwehr heraus, müssen wir umschalten, um auch zu einfachen Toren zu kommen“ so Spielertrainer Werner.

Anpfiff ist am Samstag um 19:15 Uhr in der Mehrzweckhalle Schwarzenfeld. Unterstützung durch mitgereiste Fans könnte den Spielern den entscheidenden Rückhalt geben.

Vorbericht: HC-Damen zu Gast in Cham

 

Die Damen des HC Weiden reisen für ihr nächstes Auswärtsspiel zum ASV Cham. Für die Weidner Handballerinnen, lief die Saison bisher, mit nur einem Ausrutscher fast perfekt. Mit vier Siege aus fünf Spielen, meist in überzeugender Art und Weise sehenswerten Handball gespielt, können die HC Damen mit breiter Brust die Auswärtsfahrt am Samstag antreten.

„Wir müssen uns keinesfalls verstecken, aber wer nach Cham fährt und die Punkte im vorbeigehen mitnehmen will, der wird sehr schnell eines besseren belehrt. Wir müssen versuchen wieder unser Spiel aufzuziehen und dürfen uns nicht den Gegnerinnen anpassen. Wenn es uns weiterhin gelingt konsequent unsere Chancen in Tore umzuwandeln, sollten wir die zwei Punkte schon mit nach Weiden nehmen können,“ so Spielmacherin Nina Rittner zuversichtlich vor dem Spiel.

Viele Krank oder Abwesend

Aufgrund von vielen Abwesenheitszeiten durch Krankheit, Studium und Beruf konnten die Weidnerinnen die letzten beiden Trainingswochen nicht optimal gestalten. In den verbleibenden Einheiten gilt es nun wieder schnell den Rhythmus zu finden. Dann können die vielen mitgereisten Anhänger ab der ersten Minute die spielfreudige Weidner Damen anfeuern.

Weidens Trainer sollte eigentlich aus den Vollen schöpfen können. So wird es sich wohl erst im letzten Training zeigen wer am Wochenende die Schuhe für den HC Weiden schnüren darf.

ASV´ler nicht zu unterschätzen

Die Heimmannschaft kam bisher schlecht in die Saison und belegt derzeit mit 0:8 Punkten den letzten Platz in der Bezirksliga. Dies täuscht aber über die eigentliche Spielstärke der Chamerinnen hinweg. Vor allem der Toptorschützin, Anna Heyn, gelang es in den letzten Spielen immer wieder gefährlich vor den gegnerischen Toren aufzutauchen und mit einer hohen Quote abzuschließen. Bereits letzte Saison musste man erfahren wie schwierig die ASV´ler zu bespielen sind, als man im letzten Saisonspiel den möglichen Relegationsplatz verspielte.

Aber auch das jüngste Aufeinandertreffen während eines Vorbereitungsturniers dürfte noch gut in Erinnerung sein. Hierbei hatten die Max-Reger-Städterinnen gegen die junge Chamer Truppe  das Nachsehen und sollten daher gewarnt sein. Die Mannschaft aus dem Bayerwald ist nicht zu unterschätzen.