Spielbericht Herren: Starke Aufholjagd – und doch keine Punkte

Die Herren des HC Weiden mussten die Punkte erneut ihren Gästen überlassen. Die Schwandorfer Handballer siegten in Weiden.

Schon zu Beginn des Spiel taten sich die HC-Hausherren sichtlich schwer, den Toptorschützen der Naabtaler, Dominik Weh, in den Griff zu bekommen. Auch eine frühe Umstellung auf eine Manndeckung fruchtete zunächst nicht und die Gäste setzten sich schnell auf 2:7 ab. Obwohl die Mannschaft im Verlauf der ersten Halbzeit besser mithalten konnte, gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Mit dem Pausenstand von 12:18 ging es zunächst in die Kabine.

Starke Halbzeit ohne Belohnung

Trainer und Mannschaft fanden klare Worte: Die Weidener stellten die Abwehr neu ein und sprachen den jungen Spielern im Angriff Mut zu. Motiviert ging der HC Weiden wieder in die Partie. Mit mehr Selbstvertrauen gingen vor allem die jungen Spieler in die Aktionen und belohnten sich mehrfach dafür. So verkürzten die Weidener den Rückstand durch ein kräftezehrendes Spiel auf nur noch drei Tore in der 40. Minute. Die Hoffnung auf die Wende erfüllte sich für die HC Herren aber auch dieses mal leider nicht: Am Ende stand ein verdienter 36:29 Sieg der Naabtaler auf der Anzeigetafel.

Erneut bleibt nur der Blick auf eine wieder starke zweite Halbzeit und auf ein starkes Debüt von Kristian Lleshaj in der ersten Mannschaft des HC Weiden. „Wieder stehen wir nach 60 Minuten ohne Punkte da. Erneut haben wir es nur phasenweise geschafft, unser Potential auf den Hallenboden zu bringen. Wenn wir es schaffen, in die nächsten Partien von Anpfiff an aggressiv und fokussiert zu agieren, dann können wir mit fast allen Mannschaften dieser Liga mithalten. Sollten wir aber den Schalter wieder zu spät erst umlegen, dann wird es gegen jeden Gegner schwer zu punkten“, so das Fazit von Trainer Strasser.

Spielbericht Herren: Erneute Verletzung überschattet bittere Heimniederlage

Am Sonntag bekamen es die Herren des HC Weiden mit den Gästen aus Altdorf zu tun. Diese waren auf dem Papier und in der Tabelle leicht favorisiert, dennoch sah man Chancen auf zwei Punkte.

So gingen die Weidner auch ins Spiel und ließen in der Abwehr, gestützt auf einen gut aufgelegten Simon Lamm im Tor, wenige Chancen zu. Mit einer gut geordneten 6:0 Deckung konnte man die Angriffe der Mittelfranken abwehren und bis zum 3:3 auch im Angriff mithalten.
Dann machte sich das Fehlen der ordnenden Hand im Angriff der jungen Weidner Mannschaft an und Altdorf konnte sich schnell auf 10:3 absetzen. In dieser Phase fehlte es vorne an Mut und Durchschlagskraft, auch wurden viele Chancen schon im Vorfeld durch Ungenauigkeiten und technische Fehler zunichte gemacht.

Zu diesem Zeitpunkt lag ein Debakel in der Luft. Doch nach einer Auszeit und eindringlichen Worten gelang es, mit mehr Ruhe im Angriff zu agieren und den Rückstand bis zur Halbzeit auf 7:12 zu reduzieren.

Nach deutlichen Worten in der Halbzeitansprache kamen die Weidener zunehmend besser aus der Kabine. Die jungen Wilden nahmen die Verantwortung an und gingen nun mutiger in Zweikämpfe und suchten auch den Weg zum Tor.

In doppelter Überzahl verkürzten die Hausherren bis auf drei Tore, als sich Stefano Flierl bei einer Abwehraktion unglücklich eine Verletzung in der Schulter zuzog und damit nicht mehr am Spiel mitwirken konnte.
In der Folge bäumten sich die Herren des HC Weiden trotz dieses herben Rückschlages weiter auf und erzwangen in der 50. Minute beim Stand von 19:20 die Auszeit der Gäste.

Leider gelang es in den letzten zehn Minuten nicht mehr, das Spiel auszugleichen oder in Führung zu gehen.

Durch einige vermeidbare Fehler in der Abwehr konnten die Altdorfer den Vorsprung über die Zeit retten und die wichtigen Punkte mitnehmen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit vieles vermissen lassen, was Abstiegskampf ausmacht. Es ist uns nicht gelungen, den Kampf in Abwehr und vor allem Angriff anzunehmen und alles auf die Waagschale zu werfen. In der zweiten Halbzeit sind wir leider zu spät wach geworden, so dass unser Einsatz und die Aufholjagd nicht belohnt wurden. Dennoch können und müssen wir auf die Leistung der zweiten Halbzeit aufbauen, um in den nächsten Spielen zu punkten“ so Co-Trainer Strasser.

Es spielten:

Lamm, Hahn; ​Baunoch 5, Flierl 7/3, Szameitat 4/2, Zahn 1/1, Strasser 4, Schnabl 3, Konrad 1, Baldauf 1, Kick, Löw, Wittmann, Prelle

Vorbericht Herren: Harter Abstiegskampf fordert Freude, Mut, Disziplin

Am Wochenende steht den Herren des HC Weiden eine schwere Partie bevor. Nach der Niederlage am Samstag und dem Schock durch die schwere Verletzung von Top-Torschütze und Spielertrainer Matthias Werner, braucht es eine Trotzreaktion aller Spieler, um die dringend benötigten Punkte zu Hause einzufahren.

Das wird mit Sicherheit nicht leicht, kommen doch die gut gestarteten und unangenehm zu spielenden Altdorfer nach Weiden. Mit einem Punktekonto von 8:4 Punkten und dem derzeit vierten Tabellenplatz können die Mittelfranken zufrieden sein und werden mit breiter Brust anreisen. Verlassen können sie sich dabei auf eine ausgeglichene Mannschaft, die mit agilem Spiel und beweglicher Abwehr zu gefallen weiß. So haben die Altdorfer die zweit-wenigsten Tore pro Spiel kassiert. Dass aber auch diese Mannschaft, wie alle Mannschaften außer den Topteams aus Erlangen und Regensburg, schlagbar ist, zeigt die jüngste Niederlage der Altdorfer gegen die SG Regensburg II.

Es wird nicht leicht

Mit dem Saisonende für Spielertrainer Werner ist die Ausgangslage alles andere als erfreulich, trotzdem gilt es die eigenen Stärken auf die Waagschale zu werfen: „Diese Verletzung ist natürlich ein großer Rückschlag für uns im Abstiegskampf. Dennoch – oder gerade deswegen – werden wir uns gemeinsam mit Freude, aber auch Mut und Disziplin der großen Aufgabe stellen. Wir werden versuchen, die Lücke als Mannschaft zu füllen und die nächsten wichtigen Punkte zu holen“, so Co-Trainer Strasser.

Anpfiff dieser wegweisenden Partie ist Sonntag um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Weiden. „Fans werden mehr denn je zur Unterstützung der Weidener Mannschaft gebraucht“, heißt es vonseiten der Mannschaft.

Spielbericht: HC Herren verlieren Abstiegsderby

Die Handballer des HC Weiden mussten sich nach verletzungsbedingten Rückschlägen mit 26:30 beim Tabellennachbarn HSG Nabburg/Schwarzenfeld geschlagen geben. Nach einer körperbetonten Partie stand man am Ende erneut ohne Punkte da.

In einer Begegnung bei der es bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison um viel ging, entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel. Bis zum 7:7 in der vierzehnten Minute konnte keine Mannschaft mehr als ein Tor vorlegen, wobei die Weidner sich bei besserer Wurfquote bereits etwas absetzen hätten können. Zu häufig scheiterten sie jedoch am tschechischen Schlussmann der Gastgeber. In dieser Phase schied Spielertrainer Matthias Werner verletzt aus, was seine Spieler vorerst gut wegsteckten und die erste zwei Tore Führung herauswarfen. Stefano Flierl musste dann kurze Zeit später mit Schmerzen im Ellbogen vom Feld und sein Vertreter Kristof Wittmann passte zwei Angriffe später. Die sechs Spieler, die auf der Platte standen, hatten wiederholt die Möglichkeit die HSGler weiter zu distanzieren, ließen diese Chancen aber aus. Nabburg glich so kurz vor dem Pausenpfiff zum 13:13 aus.Einige taktische Hinweise in der Halbzeit sollten die Max-Reger-Städter im zweiten Abschnitt auf die Gewinnerstraße bringen. Nach vier Minuten und einem 0:4-Lauf war jedem klar, dass ein schwieriger Weg vor der Mannschaft lag. Zu viele Fehler und Fehlwürfe im Angriff und ein mangelhaftes Rückzugsverhalten machten es einem keineswegs überlegenen Gegner einfach. Gestützt auf eine gute Torwartleistung hatten die Nabburger in der 50. Minute ihre höchste Führung herausgespielt.

Nach dem 24:19 zeigten die HCler Moral und ließen durch einen 5:2-Lauf innerhalb von fünf Minuten noch einmal Hoffnung aufkeimen. Diese lebte bis kurz vor Spielende der körperbetonten Begegnung ohne sich für die Weidner zu erfüllen. Die bittere 26:30 Niederlage muss schnell verdaut werden und an den beiden kommenden Wochenenden die Heimstärke wiedererweckt werden.

Es spielten: Hahn, Lamm; Lerke (1), Schnabl (2), Zahn (1), Konrad (2), Baunoch (3/1), Flierl (5), Szameitat (2), Wittmann (1), Werner (3/1), Löw (2), Kick (2), Baldauf (2)

Spielbericht: HC-Damen machen es spannend

In der Bezirksliga Ost begegneten sich am Wochenende die Handballerinnen des ASV Cham und HC Weiden. Die Mannschaften machten es mehr als spannend.

Nach 60. Spielminuten konnte sich keiner der beiden Mannschaften durchsetzen – sie trennten sich deshalb mit einem Unentschieden (25:25). Die spannende Partie hatte letztendlich auch keinen Sieger verdient. Der ASV erwies sich als der für Weiden schwierig zu bespielende Gegner und Wuchs im Laufe der Partie auch noch über sich hinaus. Cham eröffnete mit dem ersten Angriff vom 7-Meter-Punkt die Partie, jedoch konnte Jennifer Hermann im Gegenzug postwendend für die Weidnerinnen ausgleichen.

Bis zur 20. Spielminute konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen und die Führung wechselte ständig hin und her. Danach gelang es der Heimmannschaft Cham sich einmalig in der gesamten Begegnung mit drei Toren abzusetzen. Aber auch diese Führung machten die Weidenerinnen wieder wett. Der Schiedsrichter pfiff die Partie nach 30 Minuten beim Stand von 14:13 Toren zur Pause.

Hektik kurz vor Schluss

In der Halbzeitansprache versuchte Trainer Thomas Eichinger die eigenen Stärken der letzten Spiele hervorzuheben und den Weidener Teamgeist zu beschwören. Mit neuer Motivation wollte der HC Weiden die Spielhälfte wieder flexibler im Angriff und stabiler in der Abwehr gestalten. Mit Anpfiff waren es jedoch wieder die Gastgeber die den ersten Treffer markieren konnten. Im Spielverlauf sollte sich auch in der zweiten Hälfte nichts ändern. Die Gäste aus Weiden brachten sehr gute Einwurfmöglichkeiten nicht unter und in der Abwehr konnte in dieser Phase Torfrau Stefanie Bräunlein verhindern das Cham sich entscheidend hätte absetzen können.

In den letzten beiden Spielminuten wurde es nochmals hektisch, erst wurde Weiden ein 7-Meter verweigert und direkt im nächsten Angriff ein Treffer, der  allerdings für den Schiedsrichter nur schwer zu erkennen war, nicht anerkannt. Aileen Häuber konnte – letztendlich glücklich für die HC Damen – sechs Sekunden vor Ende mit einer schönen Einzelleistung noch einen Punkt sichern.

Mehr Stabilität für nächste Partien

Trainer Thomas Eichingers Fazit nach der Partie: „Dass wir uns mit der Spielweise der Chamerinnen nicht anfreunden werden, wussten wir vor der Partie. Wir fanden aber über die gesamte Spielzeit nicht zu unserem Rhythmus. In der Abwehr bekamen wir zu selten Zugriff und im Angriff haben wir zu viel liegen gelassen. Letztendlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein und müssen in den nächsten Wochen versuchen mehr Stabilität in unser Spiel zu bekommen.“

Es spielten für die HC Weiden Damen: Tor Stefanie Bräunlein, Julia Hanauer (2), Nina Rittner (2), Jacqueline Konrad, Sarah Eichinger (2), Jennifer Hermann (4), Aileen Häuber (7), Jasmin Häring (1), Nadine Roith , Maria Schlosser (6), Vanessa Szameitat, Lissane Röhr (1), Laura Venzl, Luisa Ruhland