Vorbericht: Letztes Heimspiel des Jahres – HC Herren wollen sich ein Weihnachtsgeschenk machen

Am dritten Adventssonntag kommt es für die Herren des HC Weiden zum letzten Spiel dieses Kalenderjahres. Dabei trifft man auf den HC Forchheim, der nach seinem Abstieg aus der Landesliga auch im unteren Tabellendrittel zu finden ist. Die Mittelfranken mussten zahlreiche Abgänge verkraften und sich erneut finden. Dennoch haben sie zahlreiche erfahrene und torgefährliche Leute, die unter den besten Torschützen der Liga zu finden sind. Aufpassen müssen die Gastgeber dabei vor allem auf die Achse Mach – Radina, die schon viele Mannschaften vor Probleme stellten. Mit 7:11 Punkten stehen die Forchheimer im dünn besetzten Mittelfeld der Bezirksoberliga.

Genau zu diesem Mittelfeld wollen die Weidener Herren aufschließen.
Trotz der wiederholten Rückschläge in den letzten Wochen war auch in dieser Trainingswoche die Stimmung gut.
„Wir werden versuchen, unsere aufsteigende Form weiter zu bestätigen und uns mit Freude und Kampfgeist in dieses letzte Heimspiel des Jahres werfen. Wenn wir unsere Aufgaben dann erledigen und unser Spiel auf die Platte bringen, dann sehe ich gute Chancen, die beiden Punkte in Weiden zu behalten.“ so Spielertrainer Strasser.
„Besonders wird es wieder auf eine geschlossene und aktive Abwehr in Kombination mit schnellem Umschaltspiel ankommen. Gelingt es uns dann noch, Chancen hochprozentig zu verwerten und von allen Positionen Torgefahr auszustrahlen, dann können wir uns vielleicht ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen.“
Zwar kehren die Langzeitverletzten noch nicht ins Team zurück, dennoch stehen dem Trainerteam neben den jungen Leistungsträgern auch erneut erfahrene Aushilfskräfte zur Verfügung. Mit dieser Mischung und der lautstarken Unterstützung durch die zahlreichen Fans will man sich endlich belohnen und den dritten Advent siegreich feiern.

Spielbericht Damen: Wille führt zum Sieg

Die Bezirksliga-Handballerinnen des HC Weiden haben mit 25:21 den erhofften Sieg bei der Regensburger TS eingefahren. Nach einer eher durchwachsenen ersten Hälfte reichte eine Leistungssteigerung nach der Pause zum Erfolg.

In den ersten Minuten schien der Matchplan der Gäste aufzugehen. Dann jedoch brachten sich die Max-Reger-Städterinnen selbst in Bedrängnis. Die Heimmannschaft erzielte fast mit jedem Angriff einen Treffer, die Nordoberpfälzerinnen durften nur einmal jubeln. In dieser Phase standen sechs Pfosten- und Lattentreffer auf der Habenseite der Gäste. Eine Auszeit beim Stand von 8:3 für Regensburg brachte zunächst die gewünschte Wirkung. Die HC-Damen glichen zum 9:9 aus, um dann aber zur Pause erneut mit 10:13 in Rückstand zu geraten.

Nach dem Wechsel setzte Regensburg den ersten Treffer, dann aber blies Weiden zur Aufholjagd. In der 38. Minute ging der HC erstmals in der Partie in Führung (16:15). Ein nochmaliges Aufbäumen brachte der Heimmannschaft noch einmal den 19:19-Ausgleich, aber die letzten zehn Minuten gehörte den Gästen, die den Sack mit 25:21 zumachten. „Dass wir in der Lage sind, Spiele noch zu drehen, haben wir in dieser Saison ja schon öfters bewiesen“, meinte Coach Thomas Eichinger. „Einstellung und Wille der Mannschaft waren da.“

Mit einem Heimsieg am Sonntag, 16. Dezember, um 17 Uhr in der Mehrzweckhalle gegen den ATSV Kelheim können sich die HC-Damen über die Weihnachtspause im oberen Drittel der Tabelle festsetzen.

Für den HC Weiden spielten: Tor: Bräunlein, Hanauer (2), Nina Rittner (3), Konrad, Eichinger (4), Hermann (5), Häuber (4), Häring, Roith, Schlosser (7), Baunoch, Ruhland, Venzl, Röhr.

Spielbericht: Niederlage für HC-Herren ein Achtungserfolg

Den Handballern des HC Weiden ist nichts vorzuwerfen. Beim TV Erlangen-Bruck III werfen sie Teamgeist und Kampfkraft in die Waagschale. Aber am Ende steht die achte Saisonniederlage.

Mit 30:25 (13:11) entschieden die Mittelfranken die Partie für sich, wobei das Ergebnis unter den gegebenen Vorzeichen für den HC Weiden fast schon als Erfolg zu werten ist. Denn wer gedacht hatte, dass es angesichts der jüngsten verletzungsbedingten Ausfälle nicht mehr schlimmer kommen könne, wurde eines besseren belehrt. Standen Samstagmittag noch 14 Spieler zur Verfügung, so meldeten sich im Laufe des Tages nochmals vier Akteure, darunter auch Abwehrrecke Jonas Baunoch, krankheits- oder verletzungsbedingt bei Interimscoach Jannis Prelle ab. So traten am Sonntag nur elf Spieler die Reise nach Erlangen an. Selbst Stefan Döppl reiste extra aus München an, um seinen Kameraden zu helfen. Zudem ergänzten Spieler der zweiten Mannschaft den Kader. Für die Bank lieh man sich mit Thomas Eichinger den Damencoach aus.

Die Weidner Rumpftruppe erwischte einen Traumstart und führte mit 5:1. Danach erwachte der Gastgeber. Über 7:7 gingen sie mit zwei Toren in Führung. Weiden nahm eine Auszeit und stellte die Abwehr um. Der stärkste Werfer der Heimmannschaft wurde in Manndeckung genommen. Der Plan funktionierte, bis zum Wechsel hielt man den Rückstand (11:13) konstant. „In der Halbzeit konnte ich nur loben. Einstellung, Leidenschaft, der Wille, etwas mitzunehmen, waren deutlich spürbar“, sagte Aushilfstrainer Thomas Eichinger.

Auch die ersten zehn Minuten nach dem Wechsel waren hart umkämpft. Nach 40 Minuten hieß es 20:16 für Erlangen. Dann aber musste der HC Weiden dem an den Kräften zehrenden Spiel und der dünn besetzten Auswechselbank Tribut zollen. Es gab zu einfache Ballverluste, gute Wurfmöglichkeiten wurden vertan. Erlangen nutzte die Schwäche des Gegners und zog bis zur 52. Minute auf 28:20 davon. Aber unter Wert wollten sich die Gäste nicht geschlagen geben. Sie mobilisierten nochmals alle Kräfte und verkürzen nochmals den Rückstand. Den Schlusspunkt des Spiels setzte mit Niclas Bölle ein junges Talent des HC Weiden mit einem schönen Gegenstoß. Am Ende verloren Weiden trotz einer ansprechenden kämpferischen Leistung mit 25:30.

HC Weiden: Tor: Lahm, Hahn. Feld: Lieshaj (3), Zahn (3), Bölle (1), Konrad (2), Löw (8), Szameitat (3), Döppl (2), Kick (1), Prelle (2).

Vorbericht: HC-Herren wieder in der Ferne gefordert

Die Herren des HC Weiden sind am Sonntag zu ungewöhnlicher Zeit, die Partie ist auf 13:30 Uhr angesetzt, zu Gast beim TV Erlangen-Bruck III.

Die Gastgeber liegen derzeit im gesicherten Mittelfeld auf Platz 5 der Bezirksoberliga und sind wohl auch mit einem Punktestand von 9:7 Punkten im Soll.

Wie schwer die Erlanger zu bespielen sind, dürfte den Männern vom HC noch gut in Erinnerung sein, als man letzte Saison in der Sporthalle am Europakanal, nur wenig Chancen hatte das Spiel zu gewinnen.

Es wird hart

Nachdem es in den letzten Spielen immer knüppeldick für die Herren des HC Weiden kam, wird es auch in diesem Spiel nicht viel einfacher. Nicht nur, dass die beiden langzeitverletzten Mathias Werner und Stefano Flierl fehlen, so fehlen am Sonntag mit Mathias Schnabl der beruflich verhindert ist, auch noch der zweite Spielertrainer Christian Strasser aus privaten Gründen. Das dadurch Angesicht der sowieso schon schwierigen Ausgangslage, erst 2 Punkte aus 8 Spielen, das Selbstvertrauen in der Mannschaft nicht groß sein dürfte, versteht sich von selbst.

„Wir können und müssen jetzt von Spiel zu Spiel schauen und versuchen uns immer wieder Punkte zu klauen. Es ist ja auch nicht so, dass wir das Handballspielen komplett verlernt haben, jedoch haben wir in jedem Spiel bisher 15 Minuten in denen uns nichts gelingt. Daran werden wir in den nächsten Wochen arbeiten müssen. 60 Minuten konzentriert in der Abwehr mutig und engagiert arbeiten, sowie geduldig aber mit Zug zum Tor die Angriffe in der Offensive vortragen“, äußerte sich Interimscoach Jannis Prelle vor dem Spiel.

Spieler aus der zweiten Mannschaft springen ein

Die Max-Reger-Städter werden wieder mit vielen Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen müssen und können daher ohne Druck nach Franken reisen.

Die Mannschaft weiß, ein Punkt wäre schon sehr viel Wert in der derzeitigen Situation. Eins ist jedoch sicher, die Stimmung in der Mannschaft ist immer noch sehr gut und wenn dies so bleibt und sich dann auch noch im neuen Jahr die Verletztenliste etwas lichtet, ist für die Saison noch lange nicht aller Tage Abend.

Wer am Sonntag für die Herren des HC Weiden die Schuhe schnüren wird, wird sich wohl erst Stunden vor dem Spiel endgültig zeigen. Die Männer vom HC hoffen natürlich wieder auf viele, lautstarke Anhänger die den Weg aus Weiden in die Metropole nicht scheuen.

Vorbericht: Damen des HC Weiden auswärts bei Aufsteiger gefordert

Am Samstag um 16:45 Uhr sind die Damen des HC Weiden beim Aufsteiger TS Regensburg zu Gast.

Die Regensburgerinnen belegen derzeit mit 4:8 Punkten den 5 Platz in der Bezirksliga Ost und haben die letzten 2 von 3 Heimspielen erfolgreich bestritten, so mussten sie sich zu Hause bisher nur einmal knapp mit einem Tor geschlagen geben.
Die Weidner Damen sollten daher genug gewarnt sein und das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.

Nachdem die Max-Reger-Städterinnen vor 2 Wochen nur einen Punkt aus Cham entführen konnten und dabei auch nicht ihr volles Leistungsvermögen zeigten, wollen die Damen des HC gegen die Regensburger Turnerschaft wieder an die ersten Spiele anknüpfen.

„In Cham hat man gemerkt das wir vermeintlich einfache Spiele noch nicht im vorüber Gehen gewinnen können. Wir müssen uns in der Defensive mehr als Verbund präsentieren und wieder den Mut für offensive Abwehrarbeit haben. Sehr zufrieden bin ich mit unserer Entwicklung im Angriff, pro Spiel 25 Tore plus, ist schon die richtige Richtung.“

Die HC Damen haben die spielfreie Zeit der letzten 3 Wochen mit konsequenter Trainingsarbeit genutzt und versucht die Mängel aus dem letzten Spiel aufzuarbeiten.

„Wenn wir die Lockerheit, Spaß und Freude der Trainingseinheiten ins Spiel übertragen können, dann sollten wir schwer zu schlagen sein.“ Zeigte sich der Trainer Thomas Eichinger optimistisch vor der Auswärtsaufgabe.

Für die Damen des HC Weiden Spielen:

Nina Rittner, Jasmin Häring, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Stefanie Bräunlein, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jennifer Hermann, Laura Venzl, und Lisanne Röhr.