Vorbericht: Wieder schweres Auswärtsspiel für die Damen des HC Weiden

Am Sonntag um 1645 Uhr kommt es bei der Partie SG FC Mintraching / Neutraubling und den Handballerinnen vom HC Weiden zum Duell der beiden Aufsteiger der abgelaufenen Saison. Ein Blick auf die Tabelle und auf die ersten Spiele zeigt was für ein schwerer Brocken auf die Max-Reger-Städter wartet.

Die Mintrachinger Damen sind fast perfekt in die Saison gestartet und mussten sich bisher in 5 absolvierten Spielen erst einmal gegen den bisherigen Tabellenführer SG Regensburg geschlagen geben. Bei ihren Siegen konnte auch Topfavorit Nabburg / Schwarzenfeld bezwungen werden. Die Regensburger Vorstädter betreiben seit Jahren eine hervorragende Jugendarbeit und ernten daher regelmäßig Jugendbayernligaerfahrene Spielerinnen, die durch Trainerin Sabrina Steinbeisser bestens in den Damenmannschaften integriert werden.

Für die Damen des HC wieder eine schwere Auswärtspartie mit hohen Hürden, jedoch konnte man bereits letzte Saison in beiden Spielen den Mintrachingern alles abverlangen und musste sich letztendlich zwar zweimal geschlagen geben, jedoch hätten auch diese Spiele gewonnen werden können.

Die Stimmung im Weidner Lager ist hervorragend. Konnte man doch bisher alle Heimspiele gewinnen und die Niederlagen in der Ferne einordnen. Die HC Damen werden wieder nichts unversucht lassen um auch Auswärts den einen oder anderen Punkt zu erzielen. Favorit der Begegnung ist die Heimmannschaft, die auch in eigener Halle noch ungeschlagen ist.

Trainer Thomas Eichinger vor der Partie:

„Wir werden leicht verändert auf den Rückraumpositionen antreten müssen und haben dies in der vergangenen Woche auch in die Trainingsarbeit mit eingebaut.

An der Einstellung müssen wir nichts verändern. Auswärts klappt es jedoch mit der Chancenverwertung nicht optimal. Wenn wir dies aber aus unseren Köpfen bekommen und in der Abwehr weiter Fortschritte machen ist eine Überraschung durchaus im Bereich des Möglichen.“

Nachdem bereits zwei Rückraumspielerinnen verletzungsbedingt ausfallen, müssen die Weidnerinnen nun auch noch auf ihre Spielmacherin Nina Rittner verzichten, die sich für zwei Wochen in den Urlaub abgemeldet hat.

Der Kader der HC Damen ist aber groß genug um den Mintrachinger / Neutraublinger Handballerinnen einen Kampf zu liefern.

Die HC Mädels würden sich wieder über eine große Anzahl an Weidner Zuschauer freuen die den Weg in die Sporthalle der Neutraublinger Mittelschule nicht scheuen.

Für den HC werden zum Einsatz kommen:

Anna-Lena Beer, Stefanie Bräunlein, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Tamara Hauer, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Elena Baunoch, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jenny Hermann, Lisanne Röhr, Vanessa Szameitat und Lena Arnold.

Spielbericht: HC-Herren kämpfen Handballer des FC Neunburg nieder

Mit 31:29 besiegt die Erste Herrenmannschaft des HC Weiden die bislang sieglosen Gäste aus Neunburg. Dabei waren die FCler ein stärkerer Gegner als es ihr letzter Platz vermuten ließe. Dementsprechend zufrieden war HC-Coach Jannis Prelle mit der Leistung seiner Mannschaft, wenngleich er aber spielerische Konstanz vermisste: „Die gehören nicht auf den letzten Tabellenplatz und haben über 60 Minuten dagegen gehalten. Daher bin ich froh und zufrieden über den Heimsieg. Dennoch müssen wir versuchen konstanter zu spielen, um den Sack früher zu machen zu können.“

Die Max-Reger-Städter machten es für die zahlreichen Zuschauern in der gut gefüllten Mehrzweckhalle unnötig spannend. Bereits Mitte der ersten Hälfte führte man mit fünf Treffern, nur um dann mit einem knappen Zwei-Tore-Vorsprung die Seiten zu wechseln. Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild: das zwischenzeitliche 27:22 (50. Minute) holten die Gäste innerhalb von wenigen Minuten wieder auf (30:28 in der 58. Minute). „Wir haben zehn tolle Minuten, dann wieder zehn schlechte, dann wieder zehn gute. Das ist bis zu einem gewissen Grad völlig normal, bei uns aber schon auffällig ausgeprägt. Wir stürzen uns in den Schwächephasen auf Halbchancen, obwohl wir das nicht nötig hätten. Wir haben die spielerische Klasse und Vielfalt gegen jede Abwehr gute Torchancen zu generieren. Nur fehlt uns oftmals die Geduld“, monierte Co-Trainer Florian Breinbauer.

Bei all der Kritik konnte das Trainergespann dem Spiel aber auch positives abgewinnen und lobten vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und die Flexibilität im Angriff, die wohl die größte Waffe des HC-Angriffes ist. „Wir sind immer auf allen Positionen torgefährlich. Heute hatte unser eigentlich sehr treffsichere Leistungsträger Richard Konrad viel Wurfpech, dafür Rückraum-Shooter Christoph Harrieder (8 Feldtore) einen absoluten Sahnetag“, so Prelle. Neben Harrieder konnten vor allem die Kreisläufer Sebastian Löw und Jonas Baunoch überzeugen, die ihre körperliche Überlegenheit immer wieder für gute Sperren zu nutzen wussten, sowie Thomas Hafner, der clever Regie führte. Mit nun 7:3 Punkten steht man nach fünf Partien auf dem zweiten Tabellenplatz, was die HC-Verantwortlichen durchaus als Zwischenerfolg bewerten dürften. „Für eine so junge Truppe ist das – nach Abstieg und Trainerwechsel – ein sehr positives Zwischenergebnis. Wir hoffen, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt und ihr Potential noch besser ausschöpfen kann“, resümierte HC-Vorstand Rainer Löw.

Nach einem nun spielfreien Wochenende geht es für die Erste erst wieder am 17.11. auf Punktejagd, wenn die Zweite des ESV Regensburg in der Weidener Mehrzweckhalle gastiert.

Für den HC-Weiden spielten: Dirnberger, Hahn – Harrieder (8), Baunoch (4), Deml (4), Löw (4/2), Flierl (3), Konrad (3), Hafner (3/2), Schnabl (2), Baldauf, Zahn

Spielbericht: HC Weiden Damen in eigener Halle weiter ungeschlagen

Am Samstag Abend konnten die Weidner Handballerinnen einen weiteren Heimsieg einfahren und sind dadurch auch weiterhin in eigener Halle ungeschlagen. In einer guten Bezirksoberligapartie setzten sich die Max-Reger-Städterinnen verdient mit 30:27 (15:12) durch.

Den besseren Start erwischten die Gäste von der HG Eckental und konnten ihre ersten beiden Angriffe sofort mit Rückraumtreffern setzen. Die HC Damen benötigten bis zur 6. Spielminute, ehe Weidens beste Werferin des Tages Aileen Häuber den ersten ihrer 7 Treffer setzen konnte. Danach kam der Angriff der Hausherrinnen immer mehr in Schwung und es musste nur die Abwehr noch ein wenig Nachjustiert werden. Nach 10 Minuten waren die HC Damen komplett im Spiel und so konnten sich die Weidnerinnen bis zur 15 Spielminute auf 10:5 absetzen. Es folgte die erste Auszeit der Gäste die jedoch nicht ihre gewünschte Wirkung erzielen konnte. Weidens Abwehr um Julia Hanauer war sehr aufmerksam und stabil und was denoch durchkam, konnte die wieder sehr gut aufgelegte Torfrau Anna-Lena Beer entschärfen. Im Angriff zog Spielmacherin Nina Rittner wieder alle Register und fand in Maria Schlosser und Jennifer Hermann schlafkräftige Abnehmer.

Die Gäste aus Eckental versuchten nochmal alles und schaften in der 27. Minute sogar den Anschlusstreffer zum 13:12. Die Antwort der HC Mädels war ein Doppelschlag binnen 40 Sekunden war der Abstand auf 15:12 wieder hergestellt und so gingen beide Mannschaften in die Pause.

Die zweite Hälfte wollten die Max-Reger-Städterinnen souveräner im Angriff beginnen, jedoch gelang in den ersten fünf Minuten nicht wirklich viel. Kein eigener Treffer und Abwehr noch in der Kabine und so stand es in der 35 Spielminute plötzlich 15:15. Tamara Hauer brachte die Weidnerinnen wieder auf Spur und erziehlte routiniert wieder den Führungstreffer für ihre Mannschaft. Der HC war wieder da und sofort funktionierten die eingespielten Auslösehandlungen wieder und in der Abwehr wurde wieder konzentriert gearbeitet. Die HC Damen setzten sich nun Angriff um Angriff ab und Lisanne Röhr erziehlte mit einer schönen Einzelleistung in der 46 Spielminute das 26:18. 8 Tore Vosprung, so konnten die Weidnerinnen das Tempo etwas herausnehmen und das Spiel kontrolliert zu Ende bringen. So stand es in der 55. Minute 30:25, nun war die Luft entgültig raus. Im Team-Time-Out wurde die Order ausgegeben die Angriffe bis zum Zeitspiel clever auszuspielen. Die beiden letzten Treffer der Partie gehörten wieder den Gästen aus Eckental, die bis zur Schlusssirene alles gegeben haben und sich sicherlich nichts vorwerfen müssen. Am Ende jubelten jedoch die Damen des HC Weiden über ihren 30:27 Erfolg.

„Gratulation an die Mädels, sie haben heute eine sehr gute Partie gespielt. Die Vorgaben wurden nahezu zu 100 % gelöst. Was immer mehr zum tragen kommt ist das die Mannschaft ein richtig eingeschworener Haufen ist, dies zeigt sich bei vielen Aktionen auch ausserhalb der Halle. Wieder eine starke Mannschaftsleistung, gepaart mit der richtigen Einstellung war der garant für eine erfolgreiche Partie.“ Zeigte sich Trainer Thomas Eichinger sichtlich erfreut nach dem Spiel.

Bereits am nächsten Sonnag Nachmittag sind die Max-Reger-Städterinnen wieder in der Ferne gefordert. Gastgeber werden die Damen von Mitaufsteiger Mintraching / Neutraubling sein. Bereits letzte Saison lieferten sich beiden Mannschaften zwei packende Spiele. Also wieder alles andere als eine einfache Begegnung für Weidens BOL-Handballerinnen.

Folgende Spieler kamen zum Einsatz:

Tor: Beer; Bräunlein

Hanauer; Hauer (5); Rittner (5); Ruhland (1); Arnold; Konrad; Hermann (5); Röhr (1); Szameitat; Häuber (7); Schlosser (6); Roith

Spielbericht: Herren II unterliegen Reserve aus Sulzbach

Eine deutliche 21:38 – Heimniederlage musste die Zweite Herrenmannschaft des HC Weiden gegen die Reserve aus Sulzbach einstecken. Gegen die Gäste um die bayernligaerfahrenen Routiniers Thomas Hartmann, Edu Wertmiller und Stefan Ströhl (gemeinsam 17 Feldtore) vermisste man vor allem Leistungsträger Florian Breinbauer schmerzlich, der verletzungsbedingt pausieren musste. „Ohne Florian hat uns die Aggressivität vorne wie hinten gefehlt. Die Sulzbacher haben hier heute verdient gewonnen, dennoch bin ich zufrieden mit der couragierten Leistung meiner Jungs, die sich zu keiner Zeit aufgegeben haben“, so HCW-Betreuer Jannis Prelle.

Erfreulich war indes das starke Spiel des A-Jugendlichen Niclas Bölle, der mit fünf Toren auf sich aufmerksam machen konnte. Zudem konnte man sich über das Comeback des Langzeitverletzten Fabian Szameitat freuen, der nach komplizierter Knöchelverletzung zumindest einen Kurzeinsatz wagen konnte.

Für den HC Weiden II spielten: Lamm, Popp – Löw (6/5), Bölle, Lang (4), Döppl (2), Derdas (1), Langsdorf (1), Lerke (1), Marterer (1), Burger, Szameitat, Wachsmann, Wittig

Spielbericht: HC-Herren „verlieren“ Unentschieden beim Tabellenletzten

Mit der bisher schlechtesten Saisonleistung kommt die erste Herrenmannschaft beim Schlusslicht in Cham nicht über ein Unentschieden hinaus. Dabei muss man am Ende noch froh sein, überhaupt Zählbares mit nach Hause genommen zu haben.

„Alles, was uns bisher ausgezeichnet hat, war heute gar nicht vorhanden. Wir haben keinen Biss, keinen Einsatz gezeigt. Dieses Remis ist die Quittung für unsere lethargische Spielweise“, kritisierte HC-Trainer Jannis Prelle.Dabei begannen die Gäste druckvoll und engagiert, scheiterten jedoch schon bei den ersten drei, völlig freien Würfen am landesligaerfahrenen Chamer Torhüter Lukas Fritsch.
Schlussendlich sollte die katastrophale Chancenauswertung auch der Grund für die gefühlte Niederlage werden, so Co-Trainer Breinbauer: „Handball ist ein Ergebnissport. Machen wir auch nur einen Bruchteil unserer – teils eigentlich gut herausgespielten – Chancen, dann gewinnen wir dieses Spiel mit 5, 6 Toren und jeder fährt zufrieden nach Hause. Insofern denke ich, dass es fast gut war, dass wir nicht gewonnen haben. Das hätte die falschen Signale an die Jungs gesendet. Ohne Einsatz und Siegeswillen gewinnt man gegen niemanden!“

Eben diesen Siegeswillen zeigten aber die Hausherren, die angeführt von Markus Maier und Marius Reitmeier (zusammen 18 Tore) eine couragierte Leistung boten und letztlich auch verdient einen Punkt in Cham behalten durften.
Überbewerten will Prelle das Spiel allerdings nicht: „Nur wegen einem verkorksten Spiel ist jetzt nicht auf einmal alles schlecht, was wir machen. Wir haben uns das leichter vorgestellt und auf die Mütze bekommen. Daraus müssen wir lernen. Unterschätzen darf man in dieser Liga keine Mannschaft.“

Zudem betonte der Mannschaftsverantwortliche, dass bei aller Kritik auch das Glück nicht auf Weidener Seite war: „Wie so oft gesellt sich zu Unvermögen dann auch noch Pech. Was bei Cham an den Pfosten und ins Tor ging, ging bei uns an die Latte und ins Aus. Da kamen sehr, sehr viele Faktoren zusammen, zumal Cham auch keine schlechte Mannschaft ist und clever gegen uns agierte.“

Vor allem die Einzelmanndeckung von Rückraum-Spieler Niklas Deml in der kompletten zweiten Halbzeit stellte einen Bruch im Weidener Angriffsspiel da. „Niklas war zwar heute nicht besonders torgefährlich, konnte uns aber immer wieder gut in Szene setzen. Das hat uns in der zweiten Hälfte gefehlt“, meinte Spielmacher Thomas Hafner. Neben Hafner war es vor allem Christoph Harrieder, Jonas Baunoch und Richard Konrad zu verdanken, dass trotz des gebrauchten Tages immer wieder Torerfolge erzielt werden konnten.

Für den HC Weiden spielten: Dirnberger, Hahn – Harrieder (6/2), Konrad (5), Baunoch (4), Hafner (4/1), Löw (3/1), Deml (2), Pivonka (2), Breinbauer, Kick, Lang, Lerke