Vorbericht Herren: Tabellenführer zu Gast in Weiden

Den HC Herren steht am Wochenende eine große Herausforderung bevor. Nach der Niederlage gegen den Tabellenzweiten am vergangenen Wochenende, kommt nun der Tabellenführer der Bezirksliga Ostbayern in die Max-Reger-Stadt.

Die Erlanger sind dabei als Tabellenführer und Drittligareserve klarer Favorit. Bisher haben sie erst eine Niederlage und ein Unentschieden auf dem Konto. Die Erlanger Mannschaft zeichnete sich dabei durch Ausgeglichenheit und konsequente Abwehrarbeit aus. Mit dem höherklassig erfahrenen Spielertrainer Wannenmacher haben sie einen Taktgeber und Organisator in ihren Reihen, der sowohl Abwehr als auch Angriff stabilisiert und dirigiert.

Dazu sind sie auf allen Positionen hochklassig mit jungen, aufstrebenden Talenten besetzt, die auch immer wieder ihre Anteile in der Regionalliga bekommen.

Die Herren des HC Weiden werden ihre zuletzt aufsteigende Form bestätigen und ihre gute Abwehrleistung auch gegen Erlangen wieder auf die Platte bringen wollen. Als Tabellenletzter ist der HC Weiden klar in einer Außenseiter Rolle und kann mit einem Sieg gegen die Mittelfranken kaum rechnen. Dennoch wollen die Herren mit Freude am Handball und Kampfgeist in Angriff und Abwehr zu Werke gehen. Gute Ansätze zeigte die Mannschaft schon gegen den Tabellenzweiten Regensburg.

„Wir sind in diesem Aufeinandertreffen klarer Außenseiter und können daher fast ohne Druck aufspielen. Je länger wir die Partie offen halten können, desto mehr steigt der Druck auf Erlanger Seite. Daher ist für uns die Marschrichtung klar: Diszipliniert und mit Freude gemeinsam verteidigen und dann die Chancen, die wir uns herausspielen, hochprozentig zu nutzen“ so Trainer Werner.

Anpfiff ist Samstag Abend um 18:00 Uhr in der Mehrzweckhalle in Weiden.

Vorbericht: Damenmannschaft des HC Weiden in Sulzbach-Rosenberg gefordert.

Am Sonntag um 16:30 Uhr sind die Damen des HC Weiden zu Gast beim HC Sulzbach-Rosenberg II. Die Gastgeber standen bis zur WM-Pause noch auf Platz 1 und erwischten einen schlechten Rückrundenstart. 2019 konnte von ihnen noch kein Spiel gewonnen werden und so rutschte die Landesligareserve des HCR auf Platz 4 ab. Gerd Steiner wird seine Truppe dennoch wieder gut einstellen und die Weidenerinnen können darauf gefasst sein, dass wieder eine hochmotivierte Mannschaft alles von ihnen abverlangen wird.

Stürmisches Wetter und Stromausfall in der Halle waren am Sonntag schuld daran, dass es keinen Sieger aus der Partie HCW gegen ASV Cham gab.

Die Weidenerinnen beherrschten ihren Gegner relativ sicher und konnten sich bis zum Spielabbruch auf 7 Tore (29:22) absetzen. So konnte man zwar erst einmal keine Punkte einfahren, dennoch war die Stimmung aufgrund der Art und Weise, wie das Spiel gestaltet wurde, sehr gut.

Für die Max-Reger-Städterinnen also gute Voraussetzungen für das nächste Spiel. „Auch in Sulzbach wollen wir wieder versuchen weiter unsere Abwehr zu stabilisieren und mit einfachen Ballgewinnen über die 2. Welle schnelle Tore zu erzielen. Im Positionsspiel klappt das Zusammenwirken von einzelnen Mannschaftsteilen von Spiel zu Spiel besser. Wir werden also den Fokus wieder auf uns legen und alles andere ausblenden.“ So Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel.

Natürlich hoffen die Mädels vom HC wieder, dass viele Weidener Anhänger den Weg nach Sulzbach-Rosenberg nicht scheuen und die „Blauen“ lautstark anfeuern.Für die Damen des HC Weiden spielen:

Im Tor: Anna-Lena Beer
Nina Rittner, Jasmin Häring, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Lisanne Röhr, Laura Venzl, Jennifer Hermann,
Vanessa Szameitat

Spielbericht Herren: Top im Kampf – trotz Niederlage

Die Handballer des HC Weiden unterlagen am Samstagabend dem ESV Regensburg mit 26:19, konnten dabei dem Aufstiegsaspiranten aber lange Paroli bieten.

Aufgrund von Verletzungen und Urlaub machten sich die Weidener etwas dezimiert auf den Weg in die Domstadt, zeigten jedoch beim ESV über weite Strecken der Partie eine ansprechende Leistung. Nach den bitteren Pleiten der letzten Wochen wollten der HC Weiden gegen den Favoriten durchstarten und sich wieder Selbstvertrauen für die verbleibenden Aufgaben holen. Sie begannen mit einer aggressiven Abwehr, die die Gastgeber häufig zu schlechten Würfen zwang und auch Max Hahn im Tor entschärfte einige Wurfversuche. Im Angriff wurde man durch eine Manndeckung gegen Stefano Flierl vor eine Aufgabe gestellt, die die restlichen Spieler meist sehr gut lösten. Die Weidener blieben variabel und erzielten von allen Positionen Tore.

Bis zum 9:9 in der 22. Minute sahen die Zuschauer zwei Mannschaften auf Augenhöhe, ehe einige unnötige Fehlwürfe die Max-Reger-Städter in Hintertreffen gerieten ließen. Statt mit einer eigenen Führung musste man mit 9:13 in die Pause gehen. Acht Minuten in der zweiten Halbzeit machten die Mannen von Trainer Matthias Werner leider so weiter, reihten Fehlwurf und technische Fehler aneinander und luden die Regensburger dadurch zu schnellen Kontern ein. Das 11:18 bedeutete eine Vorentscheidung.

HC Weiden kämpft

Dann ging allerdings, beginnend mit einem direkten Tor von Torwart Tobias Dirnberger, ein Ruck durch die Truppe. In der Abwehr hatte sie die Gastgeber wieder besser im Griff, gepaart mit einigen starken Paraden vom Torwartrückkehrer und im Angriff landeten einige sauber herausgespielte Wurfversuche im Tor. Zwölf Minuten vor Spielende hatten die Gäste mehrfach die Möglichkeit auf vier Tore zu verkürzen und in der verbleibenden Spielzeit den ESV vielleicht noch einmal unter Druck zu setzen, scheiterten in dieser Phase jedoch wiederholt am Gästekeeper.

Erst vier Minuten vor dem Schlusspfiff konnten die Weidener auf vier Tore Rückstand verkürzen, sie kassierten in der Folge durch eine offensivere Abwehr noch einen 0:3-Lauf zum Endstand von 26:19. Trainer Matthias Werner fasste nach Spielende die Begegnung zusammen: „Die deutliche Niederlage spiegelt nicht unsere kämpferische geschlossene Mannschaftsleistung wieder. Mit etwas mehr Fortune hätten wir durchaus ein besseres Ergebnis erzielen können. Aber so ist das, wenn du unten drin stehst.“

Es spielten für den HC Weiden: Hahn, Dirnberger (1); Lerke (1), Zahn (2), Strasser (2), Konrad (1), Flierl (2), Szameitat (2), Löw (5/2), Baldauf (2), Prelle (1)

Vorbericht: HC Weiden-Damen empfangen den ASV Cham zum nächsten Heimspiel

Für die Damen des HC Weiden geht es nach dreiwöchiger Pause gegen den Tabellenvorletzten aus Cham wieder um Punkte. Wenn man nur auf die Tabellensituation blickt, dürfte es am Sonntag um 19.00 Uhr in der Mehrzweckhalle ein eher einfaches Spiel für die Max-Reger-Städterinnen werden. Jedoch hat bereits das Hinspiel gezeigt, das Spiel endete Unentschieden, das die Gäste schwer zu bespielen sind. Gerade Mannschaften aus dem vorderen Tabellendrittel liegen den Chamerinnen und diese auf dem Papier einfachen Begegnungen konnten in den vergangenen Spielen meist sehr lange offen gestaltet werden. Die Damen des HC Weiden dürften daher gewarnt genug sein und den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Spielfreie Zeit wurde nochmals genutzt um an der Grundlagenausdauer, sowie an der Feinabstimmung innerhalb der Kleingruppen zu arbeiten.

„Wir spielen bisher eine wirklich gute Saison und aus den wenigen Fehlern konnten bisher immer die richtigen Schlüsse gezogen werden. Die Mädels sind hochmotiviert und wollen sich in den letzten verbleibenden Spielen nochmals von ihrer besten Seite dem Weidner Publikum präsentieren. Ich bin überzeugt das die Mannschaft gewillt ist die kleine Scharte aus dem Hinspiel wieder auszumerzen.“ So der Weidner Trainer Thomas Eichinger vor dem Spiel.

Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Torhüterin Stefanie Bräunlein, bekommt die A-Jugendtorhüterin Anna-Lena Beer wieder Gelegenheit ihr großes Talent auch bei den Damen unter Beweis zu stellen.

Die Frauen des HC Weiden hoffen das wieder viele handballbegeisterte Zuschauer den Weg in die Mehrzweckhalle finden und die Stimmung in der Halle wieder auf die Mannschaft übertragen werden kann.

Für den HC werden zum Einsatz kommen:
Anna-Lena Beer, Nina Rittner, Jasmin Häring, Aileen Häuber, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Nadine Roith, Sarah Eichinger, Elena Baunoch, Jacqueline Konrad, Julia Hanauer, Jenny Hermann, Laura Venzl, Lisanne Röhr und Vanessa Szameitat.

Spielbericht Herren: Schlechte Phase kostet Chance auf Sieg

Die Handballer des HC haben am Wochenende eine bittere Pleite gegen einen direkten Konkurrenten um den Nichtabstieg hinnehmen müssen. Nach einer Partie mit Höhen und Tiefen stand nach sechzig Minuten ein ernüchterndes 24:29 gegen die TS Herzogenaurach auf der Anzeigetafel. Das Spielgeschehen ähnelte stark dem, was die HCler in den letzten Wochen zeigten. Aggressiv und hellwach in der Abwehr setzte man die TS Herzogenaurach unter Druck und zwang sie zu schlechten Abschlüssen. Über den Zwischenstand von 3:5 erkämpften sich die Weidener in der 18. Minute eine 8:6-Führung. Das variable Angriffsspiel ermöglichte in dieser Phase Tore von allen Positionen und sorgte für eine gute Stimmung auf den Rängen und dem Spielfeld. Was folgte, war ein unerklärlicher Riss im Spiel der Hausherren. Einige überhastete Aktionen in Überzahl und unkonzentrierte Abschlüsse ließen das Selbstvertrauen rasant schwinden. Beim Spielstand von 10:13 wechselten die Teams die Seiten.

Die ersten drei Minuten in der 2. Halbzeit ließen die Partie vorentscheidend zugunsten der Herzogenauracher kippen. Das 10:16 lähmte das Spiel der Weidener und beim 13:21 in der 45. Minute schwand die Hoffnung auf eine Trendwende. Während in der Offensive die Durchschlagskraft fehlte, kassierte man in der Abwehr häufig unglückliche Treffer nach langem Kampf. Zwischen der 45. und 50. Minute hatten die Gastgeber nach einer kleinen Aufholjagd dann wiederholt die Möglichkeit auf vier Tore zu verkürzen und die TS noch einmal unter Druck zu setzen, scheiterten jedoch wiederholt am Gästekeeper.

Eine Abwehrumstellung auf eine offensivere Formation nutzte Stefano Flierl zwar zu einigen schnellen Toren, ohne allerdings das Ergebnis weiter verkürzen zu können. Am Ende musste man sich in diesem richtungsweisenden Spiel mit 24:29 geschlagen geben. Der Weg ans rettende Ufer ist damit weiter geworden. Die HC-ler wollen dennoch in den verbleibenden sechs Partien das Unmögliche noch möglich machen und alles für den Verbleib in der Bezirksoberliga geben.