Vorletzter Spieltag bringt Niederlage und Sieg

Am vorletzten Spieltag ging es für die Mädchen der weiblichen D-Jugend nach Auerbach. Dort traten sie gegen den Tabellenersten Nabburg/Schwarzenfeld an und mussten nach sehr gutem Auftakt eine Niederlage hinnehmen. Gegen die Mannschaft aus Hersbruck konnten die Weidnerinnen einen vor allem in der zweiten Hälfte hartumkämpften Sieg erringen.

Die Nabburg/Schwarzenfelderinnen liefen zwar mit einem reduzierten Kader auf,  die spielbestimmenden Mädchen standen allerdings auf dem Feld. In den ersten 10 Minuten zeigten die Mädchen des HC Weiden ein sehr schönes Paß- und Laufspiel und warfen nach herrlichen Spielzügen über den Kreis und die Außen ihre Tore. Auch die Rückraumspielerinnen brachten sich sehr schön in Szene und waren immer wieder erfolgreich. Bis dahin war die Partie gegen den noch ungeschlagenen Tabellenersten sehr ausgeglichen und spannend. Gegen Ende der ersten Spielhälfte gerieten die HClerinnen erstmals in Rückstand und mussten die zweite Hälfte mit drei Toren im Rückstand beginnen. Die Gegnerinnen griffen die Mädchen des HC Weiden nun früher und konsequenter an und es wollte für Weidnerinnen einfach nicht mehr laufen. Der Rückstand vergrößerte sich immer mehr. Die Partie endete nach Werferinnen mit 27:16 für Nabburg/Schwarzenfeld.

Im zweiten Spiel gegen die Mannschaft aus Hersbruck begannen die Weidnerinnen sehr überzeugend und zogen mit 7:3 Toren bis zur Halbzeit davon. Hersbruck stellte nun ihr Spielsystem auf 3:3 um und sorgte nun für mehr Unruhe und Verwirrung bei den Mädchen aus Weiden. Trotz Trainingsvorbereitung auf diese Spielweise und nochmalige Ansprache vor Spielbeginn konnten die Weidnerinnen mit dieser Spielweise nicht umgehen und warfen in der zweiten Hälfte nur noch drei Tore. Am Ende stand zwar auf der Anzeigentafel ein Sieg mit 15:10, der aber nicht viel Freude, auch nicht beim Trainergespann, aufkommen ließ. Das gewonnene Spiel hatten die HC-Mädchen ihrer Torfrau Paula zu verdanken, die insgesamt 18 Torwürfe der Gegnerinnen mit ihrem starkem Stellungsspiel abwehrte.

Es spielten: Paula Kamp (TW), Olivia Bock, Gerda Nemeth, Emmy Kraus, Leonie Ruhland, Julia Obwandner, Sophia Rebin, Steffi Heger, Hannah Härtl, Julia Wiesner, Miriam Merbald und Anna-Maria Zuber

Eltern-Kind-Faschingstraining

Den Rosenmontag nutzten die Mädchen der weiblichen D-Jugend mit ihren Eltern, Geschwistern und Freundinnen, um sich gemeinsam zu bewegen und herauszufordern. Die Faschingslaune durfte dabei nicht zu kurz kommen, ausgefallene Verkleidungen und eine Menge an Süßigkeiten waren selbstverständlich.

Das Trainerduo Tanja und Armin versammelten eine Schar an Kindern mit ihren Eltern, Geschwistern und Freundinnen, um sich in der närrischen Zeit auszulassen und verschiedene Bewegungs-, Koordinations- und Teamspiele miteinander zu erleben.  Nachdem die Sportbegeisterten den optimalen Spagat zwischen Faschingsmaskerade und Bequemlichkeit bei  der Bewegung gefunden hatten, trafen sie am Abend gut gelaunt in der Realschulturnhalle  ein und ließen sich überraschen, welches Programm sich die beiden Trainer ausgedacht haben.

Los ging es mit einem Aufwärmspiel, das nur aus einer Regel bestand. Der Softball musste na klar ins gegnerische Tor, durfte dabei mit allen Körperteilen in seiner Richtung verändert, hierfür aber nur einmal berührt werden. Die beiden Mannschaften, gemischt in nahezu allen Altersklassen, hatten ihren Spaß daran, weil selbst die technisch versierten Ballsportler bei dieser Spielart nicht besser aussahen, als die „Couchathleten“.

Im Anschluss spielten die Akteure in multitaskingfähiger Manier neben ihrer Schnelligkeit auch ihr Denkvermögen bei „Vier gewinnt“ aus, was nicht allen so leicht fiel wie sich herausstellte. Die Denkfähigkeit erlahmte nämlich mit zunehmender Schnelligkeit und umgekehrt. Ihre Team- und Kommunikationsfähigkeit durften die Kinder und Erwachsenen beim Umdrehen einer Decke unter Beweis stellen, auf der sie allesamt zunächst ratlos und durcheinander redend standen.  Es kristallisierten sich bei beiden Teams verschiedene Techniken und Leader heraus, um die gestellte Aufgabe in der Gruppe zu bewältigen. Die Erwachsenen gingen bei dieser Dispziplin lediglich wegen ihrer größeren Lebenserfahrung im Teamverhalten als Sieger hervor.

Die gemeinsamen Erlebnisspiele krönten ihren Höhepunkt in einem Handballgame Eltern gegen Kinder, was sehr fair von beiden Mannschaften geführt wurde und mit einem verdienten Sieg des technisch reiferen und zusammengespielten Mädchenteams endete.

Nach all diesen mit bravour gemeisterten Anstrengungen war eine süße und erfrischende Belohnung nicht wegzudenken. Bei frischen Brezen, Kuchen, Muffins, süßen Gummibären und Schokolade saßen die Sportler dann zusammen, um auch mal Zeit für gemeinsame Gespräche zu haben oder den ein oder anderen Witz zum Besten zu geben.

Doch am Ende nicht genug, die sportbegeisterten Fastnachtsnarren beschlossen nach einer ausgiebigen Erholungs-, Essens- und Trinkpause noch einmal zum „Ballspiel mit der einzigen Regel“ anzutreten. Alle Akteure hatten so großen Spaß daran und konnten nur zum Abbruch bewegt werden, weil die A-Jugend zum Training auflief und die Halle für sich beanspruchte.

Geschwächt zu den Auswärtsspielen nach Hersbruck

Ein starkes Team – diesmal personell geschwächt

 

Die Mädchen des HC Weiden traten personell geschwächt zu ihren beiden Auswärtsspielen in Hersbruck gegen die Mannschaften aus Auerbach/Pegnitz und Neunburg vorm Wald an. Dennoch gelang gegen die Neunburgerinnen ein Sieg, während im Auftaktspiel gegen Auerbach/Pegnitz eine deutliche Niederlage hingenommen werden musste.

Skikurse, Ausflüge und Krankheiten bedingten einen dezimierten Kader, mit dem die weibliche D-Jugend des HC Weiden am heutigen Sonntag zu ihren beiden Auswärtsspielen anreiste. Das Team der SG Auerbach/Pegnitz konnte zwar schon einmal besiegt werden, diesmal taten sich die HC-Mädchen aber sehr schwer. In der ersten Spielhälfte war die Partie ausgeglichen und die Weidenerinnen gingen voller Zuversicht in die zweite Halbzeit. Die SG Auerbach/Pegnitz stellte nun clever das System um und griff die drei Rückraumspielerinnen des HC Weiden vorgelagert an, wodurch sie den Spielaufbau unterbanden und Fehler herbeiführten. Hinzu kam von den Weidnerinnen hektisches auf den Ball fixiertes Angreifen mit fehlende Bewegungen in die Räume, so dass der gewünschte Torerfolg immer wieder ausblieb. Das Spiel endete letztlich verdient für die SG Auerbach/Pegnitz mit 24:15 Toren.

Mit viel Wut über die Niederlage im Bauch gingen die Mädchen des HC Weiden gegen die Mannschaft aus Neunburg zu Werke. Hier zeigten sie eine solide Abwehrleistung und ließen kaum Chancen zu. Im Angriff fand genauso wie im ersten Spiel viel Bewegung statt, die Chancen wurden aber nicht immer konsequent genutzt, so dass die erste Spielhälfte mit einem Tor Vorsprung für die Weidnerinnen endete. In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr äußerst kompakt und vereitelte im Zusammenspiel mit der Torfrau sehr viele Angriffsmöglichkeiten der Neunburgerinnen. Den Gegnerinnen gelangen in dieser Phase nur drei Tore. Im Angriff gingen die Mädchen des HC Weiden nun effektiver als in der ersten Spielhälfte zu Werke und erzielten ein ums andere Tor. Am Ende stand es 18:13 für den HC Weiden.

Die im Angriff in den vergangenen Partien vermisste Bewegung war beide Male zwar sehr gut, aber nicht strukturiert und effektiv.  Mit Hektik in Richtung Ball statt in die freien Räume, Fehlpässen und technischen Fehlern standen sich die Mädels im Angriff letztlich oft selbst im Weg. Dafür standen sie in beiden Spielen sehr gut in der Abwehr und steigerten ihre Verteidigung jedesmal während der Spiele. Die Spielneulinge sammelten wieder sehr wertvolle Erfahrungen für die noch anstehenden Partien.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Wiesner, Julia Obwandner, Miriam Merbald, Leonie Ruhland, Sophia Rebin, Gerda Nemeth und Emmy Kraus

Weibliche D-Jugend muss zwei Niederlagen hinnehmen

Zwei Niederlagen mussten die Spielerinnen der weiblichen D-Jugend in ihren Auswärtsspielen in Neunburg v. Wald gegen die Mädchen aus Hersbruck und Nabburg/Schwarzenfeld einstecken. Gegen Hersbruck bestimmten die vielen individuellen Abspielfehler in der eigenen Hälfte im Endergebnis die Niederlage. Die spielerische Überlegenheit des Tabellenführers  Nabburg/Schwarzenfeld vor allem in der Abwehr war diesmal zu groß,so dass sich eine Niederlage  von Anfang an abzeichnete.

Im ersten Spiel gegen den HC Hersbruck boten die Mädchen des HC Weiden eine solide und konsequente Abwehrleistung an. Allerdings schlichen sich immer mehr Fehler im Aufbauspiel des HC Weiden ein. Die Hersbruckerinnen spielten ihre bekannte 3 – 3 Formation und griffen bereits in der gegnerischen Hälfte die ballführenden Weidnerinnen an. Zu wenig und behäbige Bewegung im Spielaufbau führten dadurch schon in der eigenen Spielhälfte immer wieder zu Fehlpässen, die die Mädchen aus Hersbruck zu Torwürfen nutzten. Die im Angriff erzielten und schön herausgespielten Tore und Tempogegenstöße der HC-Mädels konnten die eigenen Fehler im Aufbauspiel kaum ausgleichen. Die HC-Mädchen erkämpften sich vom Rückstand zur Pause dennoch bis kurz vor Schluss einen Ausgleich nach Toren. In den letzten Minuten schlich sich der bekannte Schlendrian ein, die Hersbruckerinnen machten aus zwei Fehlpässen der Weidnerinnen in der eigenen Hälfte zwei Tore und siegten letztlich mit 19:18.

Die Mädchen des HC Weiden standen sich mit der mangelnden Bewegung im Aufbauspiel selbst im Weg, ein Sieg wäre allemal möglich gewesen.

In der zweiten Partie ging es gegen den starken Tabellenführer Nabburg/Schwarzenfeld. Die gegnerischen Mädchen standen äußerst kompakt in der Abwehr, doppelten die Angreifer und unterbanden jegliche Angriffsversuche des HC Weiden. Schnell gelangte man in einen deutlichen Rückstand zur Pause. Dennoch gaben die HC-Mädchen nicht auf, der Tausch Torfrau mit Feldspieler brachte im Angriff und im Tor neuen Schwung. Unter großen Anstrengungen und Mühen gegen die nach wie vor starke gegnerische Abwehr erzielten die Mädchen des HC Weiden in der zweiten Spielhälfte immer wieder Tore und präsentierten sich kämpferisch.  Die Trefferzahl erhöhte sich in der zweiten Halbzeit gegenüber der ersten Spielhälfte von drei auf sieben Tore. Am Ende verloren die Mädchen des HC Weiden mit 26:13 Toren gegen den verdienten Tabellenersten.

Die Mädchen des HC Weiden mussten in beiden Spielen ohne ihre beiden Torfrauen auskommen, dafür konnten zwei Feldspielerinnen ihr Talent unter Beweis stellen. Erfreulich war trotz der beiden Niederlagen auch die positive Entwicklung der Mannschaftsneulinge. Die Trainingsinhalte zeigen Wirkung. Die Neulinge boten eine sehr gute Abwehrleistung und trauten sich auch im Angriff einiges zu.

Es spielten: Julia Obwandner (TW), Leonie Ruhland (TW), Julia Wiesner, Emmy Kraus, Steffi Heger, Hannah Härtl, Olivia Bock und Miriam Merbald

 

Weibliche D-Jugend fährt in Schwarzenfeld zwei Siege ein

Im zweiten Spieltag der Rückrunde holten sich die Mädchen der D-Jugend des HC Weiden bei  ihren beiden Auswärtsspielen in Schwarzenfeld zwei Siege gegen die Mannschaften aus Neunburg und Auerbach/Pegnitz.

In der ersten Partie gegen den FC Neunburg v.W. setzten die HC-Mädchen die vergangenen Trainingsinhalte sehr gut um und kamen über die Außen und den Kreis immer wieder zu sehr schönen Torgelegenheiten. Bedauerlicherweise konnte vor allem am Kreis der Abschluss nicht umgesetzt werden. Nichts desto trotz bestimmten die Mädchen des HC Weiden das Spiel und setzten  sich mit einer konsequenten und starken Abwehrleistung sowie kontinuierlichen Torerfolgen leicht ab. Sie gingen zur Halbzeit verdient mit 12:10 in die Kabine. In der zweiten Spielhälfte knüpften die Mädels des HC Weiden an die Leistungen der ersten Halbzeit an. Mit einigen schnellen Gegenzügen bauten sie ihre Führung aus und siegten am Ende souverän durch eine starke Abwehr und sehr schön herausgespielten Torwürfen  mit 20:12.

Gegen die Mannschaft der SG Auerbach/Pegnitz gestaltete sich das Spiel zunächst etwas schwieriger. Der Gegner konnte nur mit fünf Feldspielern antreten und die Spielerinnen veränderten sehr oft ihre Positionen. Die Zuordnung der HC-Mädchen passte nicht immer, dennoch hatte man den Gegner im Griff. Mit einer wieder sehr starken Abwehr und durch Hineinstoßen in die Lücken im Angriff kamen die HC-Mädchen immer wieder zu Torerfolgen. Beim Halbzeitpfiff führten sie bereits mit 12:7. In der zweiten Spielhälfte gingen die Spielerinnen des HC Weiden weiter konsequent in der Abwehr vor und erzielten ein ums andere Mal ihre Tore in den Angriffen. Sie zogen das Spiel in die Breite, so dass immer wieder Lücken für Torwürfe entstanden. Die Partie endete letztlich verdient mit 21:16 für den HC-Weiden.

Hervorzuheben ist an dieser Stelle die Leistung von Olivia Bock, die von ihren Gegnerinnen nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Sie erzielte gegen Neunburg 12  und gegen Auerbach 14 Treffer.  Ihr Können zeigten neben den alten Hasen auch die Neulinge, die über Außen und vor allem am Kreis sehr gute Torgelegenheiten herausgespielt hatten. Leider wurden ihre Würfe nicht mit einem Tor belohnt. Ein sehr guter Anfang ist jedenfalls gemacht, bei den nächsten Spielen gibt es zur weiteren Motivation dann auch die Tore.

Es spielten: Paula Kamp (TW), Elisabeth Wirth (TW), Hannah Härtl, Julia Obwandner, Gerda Nemeth, Sophia Rebin, Olivia Bock, Lea Lederer, Leonie Ruhland, Miriam Merbald, Steffi Heger.