Schwer erkämpfter Sieg gegen Mintraching

Im zweiten Heimspiel ging es am Samstag nachmittag gegen eine starke Mintrachinger C-Jugend, die sehr beweglich und ideenreich agierte.  Die HC-Mädchen kämpften von Anfang an, zeigten eine geschlossene Abwehrleistung mit einer starken Torfrau und siegten am Ende verdient mit 18:13 Toren.

Die beiden Mannschaften kannten sich schon von einem Freundschaftspiel, zwei Wochen davor, und zeigten von Beginn an auf beiden Seiten ihre Stärken. Die Spielerinnen aus Mintraching bewegten sich sehr vielfältig, kreuzten und kamen sehr häufig über den Kreis zu Torerfolgen. Die HC Mädchen hielten mit einer geschlossenen Abwehrleistung dagegen und hatten zudem eine starke Torfrau, die in der ersten Hälfte neben zwei Siebenmetern auch einige Torwürfe hielt. Zudem verwandelten die Mädchen des HC Weiden im Angriff ein ums andere Mal sicher ihre Torgelegenheiten, nachdem sie die Abwehrreihen von Mintraching durchbrochen hatten. So bauten die Weidnerinnen ihre Führung kontinuierlich von Beginn an aus. Besonders auffallend war dabei Olivia Bock im Rückraum Mitte, die mit acht Toren zum Halbzeitstand von 12:7 beisteuerte.

Die zweite Spielhälfte begannen beide Mannschaften mit viel Elan, doch wollten nun bei den Gästen als auch bei den Weidnerinnen keine Tore mehr gelingen. Es schlichen sich sehr viele individuelle Fehler ein, die bei den HC-Mädels ein ums andere Mal zu Ballverlusten führten. Die Mintrachinger Spielerinnen wirbelten im Angriff, bewegten sich sehr viel und erzielten immer wieder über den Kreis ihre Tore. So gelang es ihnen bis zur 40. Minute ihren Rückstand auf drei Zähler zu verkürzen. Es stand nur noch 14:11 für den HC Weiden. Mit ihren Angriffvariationen brachten sie die HC-Mädchen immer wieder zu unsauberen Abwehraktionen, die oft leider mit nicht immer gerechtfertigten 7 Metern bestraft wurden. Allerdings scheiterten die Mädchen aus Mintraching in dieser Spielphase an der bravourösen Leistung von Torfrau Christine Greger, die ab der 45. Minute alle vier Siebenmeterwürfe parieren konnte. Gegen Spielende schwanden die Kräfte der HC-Mädels , trotzdem kämpften sie sich vor allem mit einer konsequenten Abwehrarbeit bis zum Abpfiff durch, warfen noch das eine oder andere Tor und siegten zum Schluss auch verdient mit 18:13 Toren.

Es spielten: Christine Greger (TW), Lena Arnold (1/1), Olivia Bock (8/2), Julia Wiesner (1/1), Hanna Werner (2/1), Eva Härich, Hannah Härtl, Julia Obwandner (1) und Gerda Nemeth.

 

Gelungener Saisonauftakt im Heimspiel mit einem Sieg gegen den TV Wackersdorf

Gleich im ersten Saisonspiel gelang den Mädchen der weiblichen C-Jugend ein Sieg gegen den TV Wackersdorf. Die neu formierte Mannschaft aus D-Jugendspielerinnen, Zugängen aus der D-Jugend  und alten Hasen der C-Jugend zeigte eine geschlossene Leistung und besiegte im ersten Heimspiel ihre Gegnerinnen aus Wackersdorf klar mit 25:13 Toren.

Die Mädchen des HC Weiden absolvierten  gerade mal zwei Tage davor ein Vorbereitungspiel gegen Mintraching in ihrer neuen Formation. Neben den Stärken im Angriffsspiel sollten gegen Wackersdorf die entdeckten Schwächen in der Abwehr abgestellt werden. Das Trainerduo stimmte ihr Team darauf ein. Die Spielerinnen setzten dies von Anfang an um und gingen schnell in Führung. Diese Führung baute das Team des HC Weiden kontinuierlich aus. Dabei tat sich aber eine Spielerin des TV Wackersdorf hervor, der es immer wieder gelang Gegentore zu erzielen. Alleine in der ersten Halbzeit erzielte sie fünf Treffer. Mit Umstellungen in der Abwehr und geschicktes und gezieltes Stören ihrer Aktionen brachten die HC-Mädchen diese Spielerin im Wesentlichen unter Kontrolle. Mit 12:6 Toren ging es für den HC Weiden in die Halbzeitpause.

In der zweiten Spielhälfte führten die HC-Mädchen ihre kompakte Mannschaftsleistung fort, hielten die gefährliche 14 vom TV Wackersdorf unter Kontrolle und bauten dabei weiter ihre Führung aus. Es gelangen sehr viele Balleroberungen, die aber durch ungeschicktes Verhalten im Gegenstoß, bei dem der Ballführer allein gelassen wurde, oft wieder zu Ballverlusten führten. Die Torausbeute hätte deswegen durchaus höher ausfallen können.

Mit guten Leistungen präsentierten sich die eingebauten Spielerinnen aus der D-Jugend, die im C-Team aushalfen.

Es spielten: Julia Obwandner (Tor), Eva Härich, Stefanie Heger, Gerda Nemeth (1), Hanna Werner (1), Lena Arnold (4/1), Hannah Härtl, Christine Greger (4/1), Olivia Bock (3/7) und Julia Wiesner (3).

 

Jugend des HC Weiden auf Wochenendfreizeit

Abschlussbild

Ein kurzweiliges Wochenende mit viel Spaß, Sport und Bewegung erlebten die Jugendlichen des HC Weiden im Maximilian-Kolbe-Haus in Wernersreuth, Landkreis Tirschenreuth. Die intensiven Vorbereitungen und langwierigen Planungen der Verantwortlichen machten sich letztendlich bezahlt. Die Junghandballer waren von dem Kurztrip schwer begeistert und wollen bald wieder ein gemeinsames Wochenende verleben.

Seit April planten unter der Führung von Kerstin Bauer eine kleinere Gruppe von Trainern ein Freizeitwochenende für alle Jugendlichen des Vereines und investierten sehr viel Zeit in die Vorbereitungen und Planung der Logistik.

Vergangenes Wochenende war es dann soweit.  44 Sportler im Alter zwischen 11 und 16 Jahren, die der Freizeit schon seit Wochen entgegen fieberten, fuhren in das beschauliche und ruhige Örtchen Wernersreuth zum Maximilian-Kolbe-Haus. Dort übernahmen die mitgereisten acht Trainer die „Rund um die Uhr Betreuung“ der Jugendlichen.

Am Freitagnachmittag angekommen, erstürmten die Mädels und Jungs, schneller als die Betreuer schauen konnten, die Mehrbettzimmer in den verschiedenen Etagen.  Die richtigen Besetzungen in den Zwei- bis Achtbettzimmern aber zu finden, brauchte dann doch einige Zeit. Nachdem alle ihr Nest gefunden hatten und bereits das Haus erkundeten, suchten sich auch die Betreuer noch einen freien Schlafplatz.

Die All-Inclusive Verpflegung der Gruppe war von den Organisatoren perfekt vorbereitet worden und sehr vielfältig. Die Betreuer grillten, kochten, richteten das Frühstück an und kümmerten sich um die Bereitstellung von Getränken. Abwechselnd halfen die einzelnen Teams der D-, C- und B-Jugend beim Abräumen und machten die Esstische im Speisesaal sauber. Dankenswerterweise unterstützten die Eltern das Vorhaben und gaben ihren Sprösslingen viele verschiedene Salate und Kuchen mit, die allesamt vertilgt wurden.

Das Tages- und Abendprogramm hatten die Verantwortlichen bunt und abwechslungsreich zusammengestellt. Neben dem Renner „Goalcha-Handball auf Rasen“ standen auch verschiedene andere Aktivitäten wie Basketball, Tischtennis, Fußball, Rounder, Wikingerspiel sowie eine Nachtwanderung und als Abschluss eine Wanderung zur Ringelfelsenhütte auf dem Plan. Ein gemeinsamer Abend mit Musik, Tanz und einem Pantomimenspiel durfte ebenfalls nicht fehlen und ließ bei den Teilnehmern nochmals richtig Stimmung aufkommen. Mit den gemeinsamen Aktivitäten lernten sich nicht nur die Spieler und Spielerinnen mit ihren Betreuern, sondern auch die Teams untereinander näher kennen.

Sonntagmittag begaben sich alle Teilnehmer auf die Heimreise. Sie waren von den gemeinsamen Unternehmungen am Ende doch geschafft und müde. Die Teams gaben schließlich in den drei Tagen wie im Spiel alles. Sie brachten sogar ihre Mitspieler und Trainer zur nachtschlafenden Zeit um 05.30 Uhr kurzzeitig dazu,  ihren selbst komponierten Musikstücken, die sie mit Schöpfern und Kochtöpfen vortrugen, zuzuhören.

Trotz der großen Müdigkeit am Ende waren alle voller Glück und Freude im Rückblick auf die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Die Jugendlichen und ihre Betreuer waren sich einig, ein solches Wochenende im nächsten Jahr erneut verbringen zu wollen.

Freundschaftsturnier beim HC 97 Städtedreieck

Beim Freundschaftsturnier anläßlich des 20. Gründungsjubiläums des HC 97 Städtedreieck waren die Mädchen der weiblichen D-Jugend des HC Weiden in Teublitz nicht nur erfolgreich, sondern verbrachten unter strahlendem Himmel ein paar schöne Stunden beim Rasenhandball mit anschließender Erfrischung im Kronbertsweiher.

Der HC 97 Städtedreieck lud die weibliche D-Jugend am Samstag, 24.06.2017, zu einem Freundschaftsturnier ein. Die Mädchen des HC Weiden traten unter besten sommerlichen Bedingungen auf dem Sportplatzrasen des FC Saltendorf gegen die Mannschaften des HC 97 Städtedreieck und TV Wackersdorf im Rasenhandball an. Diese Spielart im Handball war für die HC-Mädchen neu, erfuhren sie in beiden Partien, dass Prellen nur schwer möglich und im Spiel eher hinderlich ist. Bei 26 ° Celsius und einer angenehmen Brise abkühlenden Windes mussten die Mädchen immer wieder erfahren, dass schnelles, genaues Passen, Fangen und Freilaufen erforderlich sind, um am gegenerischen Tor erfolgreich sein zu können.

In der Mannschaften des HC 97 Städtedreieck befanden sich einige E-Jugendliche, der TV Wackersdorf trat sogar mit einer vollständigen E-Jugend an. Um dennoch für alle eine Spielfreude und Spaß am Rasenhandball entstehen zu lassen, gingen die Mädchen des HC-Weiden in ihrem zweiten Spiel gegen die süßen Zwerge des TV Wackersdorf nur mit vier Feldspielerinnen auf den Platz. Zwei Siege waren zwar das Ergebnis, aber in keinster Weise von Bedeutung. Vielmehr standen das gemeinsame Spielen von Handball auf Rasen, Spaß an der Begegnung und Bewegung im Vordergrund.

Alle Spielerinnen der drei Teams erhielten im Anschluss von den Verantwortlichen des HC 97 Städtedreieck eine Mannschaftstüte mit Süßigkeiten und natürlich die ersehnte Siegermedaille. Der Höhepunkt war das kühle Bad im nahegelegenen Kronbertsweiher und die Erholung und Ruhe beim Schwimmen und Sonnenbaden nach den beiden Spielen. Die HC-Mädchen waren allesamt begeistert von den abwechslungsreichen und gelungenen Rasenhandball- und Badetag.

Der Dank gilt dem Veranstalter HC 97 Städtedreieck für ein Turnier und einen Tag, an dem es nur Sieger gab.

 

 

Mädchen des Handballclubs Weiden besuchten den französischen Handballverein Issy Paris Hand

Weiden – Issy Les Moulineaux/Frankreich. Acht Mädchen des Handballclubs Weiden folgten mit ihren beiden Betreuern in der ersten Osterferienwoche einer Einladung des französischen Handballvereines Issy Paris Hand und verbrachten in Issy Les Moulineaux vier unvergessliche Tage mit gemeinsamen Handballtraining und Ausflügen zu den Sehenswürdigkeiten in Paris.

Der Handballverein Issy Paris Hand lud vom 10. Bis 15. April 2017 eine Mädchenmannschaft des HC Weiden zu einem viertägigen Handballtraining mit Kulturprogramm in die Weidener Partnerstadt Issy Les Moulineaux ein. Dabei nutzten die Teilnehmer das gemeinsame Interesse am Handballsport zur Vertiefung ihrer Sprachkenntnisse in Französisch und Deutsch. Gefördert hatten diesen Besuch die Stadt Weiden und der Verein Weidener Städtepartnerschaften e.V., welche die Kosten für die Hin- und Rückreise der Handballspielerinnen und Betreuer übernahmen.

Die 12 bis 14-jährigen Mädchen des HC Weiden starteten mit ihren beiden Betreuern Irene Baunoch und Armin Bock am Montag, 10.04.2017, vom Weidener Bahnhof. Ihre Eltern und Sigrid Schneider vom Kulturamt der Stadt Weiden verabschiedeten die Kinder auf ihre Reise mit dem Zug nach Paris. Die Mädchen waren voller Vorfreude, aber auch Spannung und Aufregung.  Für die meisten war es doch die erste Reise nach Frankreich ohne ihre Eltern. Französische Sprachkenntnisse waren teilweise nicht vorhanden oder steckten noch in den Kinderschuhen. Zudem durften sie mit den Mädchen der Gastgeber in der Sportarena eines französischen Handballvereines trainieren, dessen Damenmannschaft in der höchsten französischen Liga spielt. Gleichermaßen fühlten die beiden Betreuer, die die Reise von deutscher Seite für den HC Weiden organisiert und geplant hatten.

Die Stadt Issy Les Moulineaux und der Handballverein Issy Paris Hand finanzierten und stellten das Tagesprogramm für die deutschen und französischen Mädchen zusammen. Sie hatten für alle Spielerinnen eine nette Gastfamilie gefunden, organisierten die Trainingsstätte mit einem professionellen Trainer und sorgten auch für die Tagesverpflegung. Erschöpft nach den täglichen gemeinsamen Trainingseinheiten bestiegen die Mädchen den Eiffelturm, besuchten Sacré-Cœur, Montmartre und besichtigten den Arc de Triomphe, das Schloss Versailles, als auch das Spielkartenmuseum von Issy Les Moulineaux. Auch die Gastfamilien hatten sich einiges überlegt und erkundeten zum Beispiel mit einigen Mädchen zu Fuß oder mit Segways Paris bei Nacht.

Neben den kulturellen Erlebnissen, machten die deutschen Mädchen sehr viele neue Erfahrungen mit den französischen Lebens- und Essgewohnheiten als auch der Sprache. Gemeinsames Training, Ausflüge, als auch das Leben in den Familien bildete Freundschaften und förderte zudem die Sprachpraxis der Teilnehmer.

Am Karfreitag stand schließlich das Handballspiel zwischen beiden Mannschaften auf dem Programm, welches vom Bürgermeister Alain Levy eröffnet wurde.  Das Team des HC Weiden dominierte den Gastgeber von Anfang an. Issy Paris Hand verlor in einer fairen und freundschaftlich geführten Partie mit 22:5 Toren, was aber der anschließenden Abschiedsfeier keinen Spaß nahm.  Mit der Überreichung von Geschenken an die Organisatoren, die sehr viel Herzblut in die Planung und das perfekte Gelingen des Besuches gelegt hatten, begann die kleine aber feine Feier. Die Mädchen und alle Verantwortlichen bedienten sich anschließend vom reichhaltigen und vielfältigen Buffet. Sie tauschten im gemütlichen Beisammensein ihre Erlebnisse und Erfahrungen der vergangenen Tage untereinander aus.

Die Verabschiedung zur Rückreise am Samstag, 15.04.2017, ließ bei den Mädchen, den Gasteltern und den Verantwortlichen die eine oder andere Träne aus den Augen kullern. Die Mädchen kamen erstmals auf ihrer Heimreise im Zug von den sportlichen Anstrengungen und vielen schönen Eindrücken der vergangenen Tage zur Ruhe. Am Abend durften die Eltern ihre Kinder am Weidener Bahnhof wieder glücklich in die Arme nehmen.

Schon im Herbst diesen Jahres könnte ein Gegenbesuch der französischen Handballerinnen stattfinden.