Deutsch-Französischer Jugendaustausch

Heute ist es soweit, die Verantwortlichen des HC Weiden und die Gastfamilien erwarten am Abend die französischen Spielerinnen von Issy Paris Hand aus Issy Les Moulineaux  zu ihren Gegenbesuch in der Partnerstadt Weiden. Die Organisatoren des Handballclub Weiden haben für den Austausch der Jugendlichen ein tolles Programm erarbeitet, bei dem nicht nur der Handballsport im Vordergrund steht, sondern auch kulturelle Aktivitäten stattfinden werden.

Bereits in den Osterferien war eine Gruppe von acht Mädchen des HC Weiden mit Ihren beiden Betreuern nach Issy Les Moulineaux zum Sport- und Sprachaustausch gereist und verbrachten dort erlebnisreiche und trainingsintensive Tage. Heute abend werden die französischen Mädchen des Handballclubs Issy Paris Hand zum Gegenbesuch am Weidener Bahnhof erwartet. Nach einer offiziellen Begrüßung im Neuen Rathaus durch Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und den HC Verantwortlichen werden die Französinnen und ihre beiden Betreuer in die deutschen Gastfamilien entlassen.

Im Laufe der Woche werden die deutschen und französischen Mädchen jeden Vormittag gemeinsam in der Mehrzweckhalle trainieren. Unter Anleitung des Trainerduos Matthias Werner und Thomas Eichinger werden die jungen Handballerinnen nicht nur viel Schweiß in der Halle hinterlassen, sondern auch ihre technischen und taktischen Fähigkeiten verbessern. An den Nachmittagen stehen verschiedene Ausflüge auf dem Programm. Neben dem Besuch des Oberpfälzer Freilandmuseums, der Thermenwelt Weiden und einer Stadtführung in Weiden sollen die Mädchen auch Gelegenheit zum Shoppen haben. Am Freitag abend wird das Spiel Frankreich gegen Deutschland um 17.00 Uhr von Bürgermeister Jens Meyer in der Realschulturnhalle angepfiffen. Es darf genausowenig fehlen wie der daran anschließende gemeinsame bayerische Abschlussabend.

Die französischen Spielerinnen und ihre Betreuer werden während ihres Aufenthaltes in Weiden von den deutschen Gastfamilien aufs Herzlichste aufgenommen und verpflegt. Dabei sollen die Sprachkenntnisse verbessert als auch die kulturellen Unterschiede auf beiden Seiten näher kennengelernt werden.

Die Organisatoren des HC Weiden, die Gasteltern als auch die deutschen Mädchen fieberten schon lange auf diesen Tag hin. Sie sind sehr gespannt auf den Gegenbesuch und freuen sich auf eine gemeinsame Woche mit den französischen Handballerinnen.

Körperliche und geistige Beweglichkeit fehlte in beiden Auswärtsspielen

Zwei Spiele, die das Trainergespann am Sonntag in Rage brachte. Die weibliche D-Jugend ließ in beiden Auswärtsspielen kaum Bewegung aufkommen und zeigte wenig geistige Flexibilität. Deswegen kassierte das Team gegen Nabburg/Schwarzenfeld eine Niederlage und musste gegen den HV Oberviechtach ein Unentschieden hinnehmen.

Im Spiel gegen das bekanntlich starke Team aus Nabburg/Schwarzenfeld zeigten die HC-Mädchen in der ersten Halbzeit noch eine sehr passable Leistung, standen gut in der Abwehr und ließen kaum Tore zu. Auch die Gegnerinnen arbeiteten sehr gut in ihren Abwehrreihen und unterbanden dadurch die Angriffshandlungen des HC Weiden. Zur Halbzeit stand es nach Torwürfen 4:3 für Nabburg/Schwarzenfeld.

In der zweiten Spielhälfte gelang den Mädchen des HC Weiden gar nichts mehr. Sie bewegten sich im Angriff als auch in der Abwehr kaum mehr und hatten dem Schwung der Nabburg/Schwarzenfelder nichts mehr entgegenzusetzen. Viele individuelle Fehler schlichen sich ein. Häufig erkannten die Mädels angriffs- oder abwehrentscheidende Situationen nicht und griffen nach fehlender Bewegung zu spät ein, weswegen sie gröbere Fouls verursachten. Der Schiedsrichter zeigte sich konsequent und verteilte zwei Zeitstrafen für die Weidener Spielerinnen. Das desaströse Spiel endete schließlich 15:5 für Nabburg/Schwarzenfeld. Der einzigen Weidener Torschützin Gerda Nemeth gelang in der zweiten Halbzeit nur noch ein Treffer.

Hoffnung schöpften die beiden HC-Trainer für das Spiel gegen den HV Oberviechtach. Die vorherige Partie sollte schnell abgehakt werden. Doch die Erwartungen erfüllten sich nicht. Die Mädchen des HC Weiden zeigten von Anfang an keinen Schwung.  Sie waren nicht wach. Oberviechtach stellte sich kurz vor der Mittellinie dem Weidener Angriff entgegen, was die HC-Mädchen in ihrer Bewegungslosigkeit förmlich überforderte. Nach nicht einmal 2 Minuten Spielzeit holten die Trainer ihre Mannschaft mit einem Timeout heraus, um sie auf die Abwehrarbeit von Oberviechtach umzustellen. Danach kamen die HC-Mädels zwar besser zurecht, recht viel mehr Bewegung im Angriff kam aber doch nicht auf. Auch in der Abwehr ließen sie die Spielerinnen des HV Oberviechtach immer wieder gewähren. Gerda Nemeth erzielte zwar insgesamt neun Treffer, doch die Gegnerinnen verteilten ihre Torerfolge auf mehreren Schultern, so dass am Ende für die Spielerinnen ein glückliches Unentschieden von 14:14 auf dem Tableaut stand.

Das Trainerduo war mit dem Auftritt der weiblichen D-Jugend des HC Weiden in keinster Weise zufrieden. Es fehlte an Biss, Kampfgeist, Bewegung und geistiger Beweglichkeit. Lediglich das erste Tor der neuen Spielerin Jennifer Hu und die konstante und gute Leistung der Torfrau Paula Kamp in beiden Spielen sorgte bei den Mannschaftsverantwortlichen für Freude und brachte dann doch etwas Trost.

Es spielten: Paula Kamp (TW), Emmi Kraus, Isabella Pausch, Gerda Nemeth, Eliza Wodarczyk, Leonie Ruhland, Sophia Rebin, Stefanie Heger, Elisabeth Wirth und Jennifer Hu

 

Erste Niederlage im Auswärtsspiel gegen Nabburg/Schwarzenfeld

Im Spiel gegen den Tabellenzweiten mussten die HC-Mädchen am Samstag ohne Auswechselspielerin anreisen. Sie kämpften gegen die Nabburg/Schwarzenfelder zwar sehr tapfer, verloren die Partie am Ende jedoch mit 21:16 und gaben damit die Tabellenführung ab.

Die Spielerinnen des HC Weiden begannen das Match in den ersten Minuten in Unterzahl, weil ein Mädchen erst kurz vor Spielbeginn dazustoßen konnte. Nach 5 Minuten war das Team des HC Weiden dann doch vollzählig und zeigte ein ordentliche Leistung in der Abwehr als auch im Angriff. Nabburg/Schwarzenfeld erhöhte den Vorsprung zwar auf zwei Zähler. Es gelang ihnen aber nicht, sich deutlicher abzusetzen. Ein ums andere Mal gelang den HC-Mädchen ein Tor und verloren daher nicht den Anschluss. So gingen beide Teams in die Halbzeitpause und Nabburg/Schwarzenfeld führte mit 11:9 Toren.

Die zweite Hälfte begann das HC-Team sehr hektisch und suchte die Torabschlüsse teils mit der Brechstange. Dabei rannten sie sich in der gegnerischen Abwehr fest und verloren immer wieder die Bälle. Nabburg/Schwarzenfeld nutzte dies aus und erzielten im Gegenzug mit ihren Angriffen die Tore. Nabburg/Schwarzenfeld zog in dieser Spielphase auf 18:11 davon. Erst der Wechsel der Torfrauen brachte etwas Ruhe ins Spiel und die HC-Mädels waren im Angriffsspiel wieder erfolgreicher. Dennoch holten sie den Vorsprung bis zum Schlusspfiff nicht mehr auf. Geschuldet war dies sicherlich auch den fehlenden Ersatzspielern auf der Bank.

Die Partie endete zwar deutlich mit 21:16 für das Team aus Nabburg/Schwarzenfeld. Die HC Mädchen ließen die Köpfe dennoch nicht hängen und kämpften bis zum Spielende. Es war eine Niederlage mit sehr viel Wert für die Entwicklung des Teams. Ganz groß freuen durfte sich Hannah Härtl über ihren ersten Torerfolg, der ihr am Kreis gelang.

Es spielten: Christine Greger (TW; 1/1), Olivia Bock (TW; 4/1), Julia Wiesner (1), Hanna Werner (1/2), Hannah Härtl (1), Lena Arnold (2/2) und Eva Härich

Mädchen der C-Jugend in Obertraubling erfolgreich

Am  Sonntagmorgen reisten die C-Jugendspielerinnen des HC Weiden zum Auswärtsspiel nach Obertraubling. Dort trafen sie auf einen von Anfang an schwächeren, aber sehr sympathischen Gegner. Sie besiegten die unermüdlich kämpfenden Gastgeberinnen klar mit 33:13 Toren.

Die Mädchen des HC Weiden reisten mit nur einer Auswechselspielerin nach Obertraubling. Aufgefüllt wurde das Team mit zwei D-Jugendspielerinnen, die sich wieder einmal sehr gut in die Mannschaften integrierten und eine gute Partie ablieferten.  Eine davon, Torfrau Elisabeth Wirth, parierte immer wieder Torwürfe der Obertraublinger und trug so zum hohen Sieg der HC-Mädchen bei.

Nach dem Anwurf legten die Mädels des HC Weiden gleich vor und konnten innerhalb von wenigen Minuten einen Vorsprung von 4:1 Toren herausspielen. Anschließend setzte sich eine Spielerin des SV Obertraubling im Angriff immer wieder mit kraftvollem Durchbrechen in Szene und verkürzte bis zur 8. Spielminute auf 5:4. Nach einem klaren Auftrag der Trainerin Tanja Obwandner brachte die Abwehr diese Spielerin sehr gut unter Kontrolle. Die Mädchen des HC Weiden bauten ihren Vorsprung nun klar und deutlich auf, wenngleich sie in dieser Spielphase sehr viele Balleroberungen durch leichtsinniges und unüberlegtes Abspielen nicht in weitere Tormöglichkeiten umsetzten. Den Gästen gelangen in dieser Halbzeit keine weiteren Tore mehr. Die Mannschaften gingen in die Pause, der HC Weiden führte mit 19:4 Toren.

In der zweiten Spielhälfte ging zwar der muntere Torreigen der HC-Mädels weiter, aber auch die individuellen Fehler wie Schritte, Fehlpässe und Übertreten setzten sich fort. In der 40. Spielminute lagen die Mädchen des HC Weiden klar und deutlich mit 28:7 Toren vorne. Danach arbeiteten sie in der Abwehr nicht mehr so konsequent und ließen den Spielerinnen des SV Obertraubling sehr viele Torchancen, die sie auch umsetzten. So erzielten die Gastgeber gegen Ende der Partie noch  6 Tore. Die Spielpaarung endete mit 33:13 Toren für die Mädchen des HC Weiden.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Christine Greger (TW) (3), Julia Wiesner (3/5), Hannah Härtl, Lena Arnold (5/4), Julia Obwandner (2/1), Olivia Bock (6/4), Eva Härich

 

Erster Spieltag endet mit einem Sieg und einer Niederlage

Die D-Jugend des HC Weiden konnte am Sonntag vormittag als Gastmannschaft  den Heimvorteil in der eigenen Halle nicht vollends nutzen. Die DJK Weiden als Spielausrichter konnte zwar im ersten Spiel klar besiegt werden. Die HC-Mädchen hatten es dafür um so schwerer gegen die starken Spielerinnen aus Nabburg/Schwarzenfeld und verloren diese Partie in den letzten Minuten.

Im ersten Spiel des Turniers ging es gegen die Mädchen des Gastgebers DJK Weiden. Es zeichnete sich sehr schnell ab, dass die Formation der DJK Weiden gegen die HC-Mädchen eher chancenlos sein wird. Der Vorsprung wuchs von Angriff zu Angriff, dennoch gaben die Mädchen der DJK nicht auf und spielten trotz hohem Pausenrückstand von 1:16 ihr Spiel weiter und gelangten dabei auch immer wieder zu Torwürfen. In der zweiten Spielhälfte setzten die DJKlerinnen ihr Spiel fort, bewegten sich viel besser als die Spielerinnen des HC Weiden, waren aber technisch als auch körperlich doch unterlegen. Die Partie endete mit 2:28 nach Berechnung der Werferinnen. Erfreulich war, dass fast alle HC-Spielerinnen ein Tor erzielen konnten.

Nach einem Spiel Pause ging es gegen die Mannschaft aus Nabburg/Schwarzenfeld. Es zeichnete sich schon beim Warm-Up ab, dass dies kein leichter Gegner sein wird. Die Nabburg/Schwarzenfelderinnen ließen gleich zu Beginn ihr Können aufblitzen und brachen mit verschiedenen Spielerinnen über Mitte oder Außen durch die HC-Abwehr und erzielten ein paar schnelle Tore. Das Weidener Angriffspiel war zu statisch, es fehlten die Bewegung, Ideen und das Überraschungsmoment. Dennoch konnten die HC-Mädchen zumindest nach den geworfenen Toren bis zur Halbzeit einen Ausgleich von 9:9 halten. In der zweiten Spielhälfte schlichen sich immer wieder individuelle Fehler oder Ballverluste durch hastiges und unkonzentriertes Vorgehen ein, so dass der ausgeglichene Spielstand nicht in eine Führung umgewandelt werden konnte. Kurz vor Spielende war die Hoffnung groß, einen Sieg zu erringen. Die HC-Mädchen waren plötzlich sehr unkonzentriert, hatten zwei unnötige Ballverluste, die Nabburg/Schwarzenfeld eiskalt in Gegentore verwandelte. Das Spiel endete nach aufgerechneten Werferinnen 16:19 für das Team aus Nabburg/Schwarzenfeld.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Gerda Nemeth, Julia Obwandner, Lea Lederer, Leonie Ruhland, Paula Kamp, Stefanie Heger, Sophia Rebin, Jenny Hu, Anna-Maria Zuber, Isabella Pausch und Emmy Kraus.