Weibliche D-Jugend erspielt sich mit starker Leistung einen Sieg und ein Unentschieden am ersten Spieltag der Rückrunde.

Eine starke Leistung zeigte die weibliche D-Jugend des HC Weiden am Samstag  beim 1. Spieltag der Rückrunde in Eckental und erspielte sich einen Sieg und ein Unentschieden in der Bezirksliga, in der sich neben dem Dauerrivalen aus Nabburg/Schwarzenfeld nun auch unbekannte, jedoch leistungsstarke Teams aus Eckental, Sulzbach-Rosenberg und Neumarkt befinden. 

Das Auftaktspiel der Weidnerinnen ging gleich gegen die gänzlich unbekannte Mannschaft des HC Sulzbach-Rosenberg. Ohne Auswechselspielerinnen und krankheitsbedingt oder im Skikurs befindliche Routiniers begaben sich die Mädchen des HC Weiden auf das Feld. Mit ihrem dezimierten Kader fanden die Weidnerinnen dennoch sehr schnell ins Spiel und zeigten eine kompakte Abwehrleistung. Der HC Sulzbach-Rosenberg hatte eine äußerst große und bereits wurfstarke Spielerin in seinen Reihen, die für ihr Team nahezu alle Tore warf. Die HC-Mädchen hingegen kamen über mehrere, verschiedene Spielerinnen zu ihren Torerfolgen und gewannen verdient nach Toren mit 19: 10 Treffern, was nach fünf verschiedenen Weidener Werferinnen (HC Sulzbach-Rosenberg zwei) aufgerechnet einen Spielendstand von 24:12 für den HC Weiden bedeutete.

Das zweite Spiel ging nach einer längeren Pause gegen das mittlerweile doch als Dauerrivale zu bezeichnende Team von Nabburg/Schwarzenfeld. Auch hier standen die Mädchen des HC Weiden sehr stark in der Abwehr und kontrollierten ihre Gegnerinnen. Von Anfang an spielten sich die Weidnerinnen einen kleinen Vorsprung heraus, schafften es aber nicht, sich von den hartnäckig aufspielenden Gegnerinnen abzusetzen. Das Match blieb bis zum Schluß spannend, beide Teams setzten darauf, am Ende viele Werferinnen zu haben, um ihren Gegner besiegen zu können. Mit dem Schlusspfiff stand auf dem Tableau ein 11:10 für den HC Weiden und das Kampfgericht setzte nach Aufrechnung der Werferinnen einen Sieg für den HC Weiden auf die Anzeige. Das Ergebnis sorgte kurzzeitig für Unklarheit, weswegen die Trainer beider Mannschaften vom Schiedsrichter eingebunden werden mussten, um den Ausgang nochmals zu überprüfen. Nach kurzem Vergleich der Aufzeichnungen beider Teams und des Unparteiischen zeigte sich nun, dass das Team von Nabburg/Schwarzenfeld eine Werferin mehr hatte als die Weidenerinnen, so dass am Ende ein für alle dennoch zufriedenstellendes Ergebnis von 15:15 bekannt gegeben werden konnte.

Das Trainerduo war mit der Leistung der Mannschaft in beiden Spielen sehr zufrieden. Das Team kämpfte und zeigte ihr Potential. Sehr erfreulich waren die Tore der „Handballneulinge“ Jennifer und Emmy.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Paula Kamp (TW), Lea Lederer, Leonie Ruhland, Gerda Ne’meth, Jennifer Hu und Emmy Kraus.

Starke Abwehr bildet die Grundlage zum Sieg gegen TV Wackersdorf

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden zeigte am Samstag abend im Auswärtsspiel gegen den TV Wackersdorf eine starke und kompakte Abwehrleistung, welche den Grundstein für einen am Ende eindeutigen und verdienten Sieg  mit 25:14 Toren legte.

Motiviert und doch angespannt liefen die HC-Mädels in der Halle des TV Wackersdorf auf. Sie zeigten sich sehr konzentriert und nahmen aus dem Hinspiel, das sie mit 25:13 gewannen, eine gewisse Sicherheit mit. Dennoch wurde der Gegner nicht unterschätzt, zeigte der TV Wackersdorf in seinem Angriffsspiel doch viel Bewegung und kreuzte immer wieder sehr gut. Die Weidener Abwehr ließ sich dadurch aber nicht beeindrucken und zeigte ein variables Abwehrverhalten. Sie  übernahmen ihre Gegnerinnen oder liefen mit ihnen mit. Dabei packten sie konsequent zu und unterbanden so ein ums andere Mal das Angriffsspiel der Gastgeberinnen. Einzig eine Spielerin der Wackersdorfer konnte die Weidener Abwehr immer wieder überwinden. Dies bedurfte mehrmals Positionsumstellungen, um diese Spielerin in den Griff zu bekommen. Dennoch zeigte sich von Anfang an, dass der HC Weiden die stärkere Mannschaft war. Die Mädchen zogen kontinuierlich mit sehenswerten Treffern aus Gegenstößen und dem Aufbauspiel heraus davon. Zur Halbzeit führte der HC Weiden mit 14:8 Toren.

In der zweiten Spielhälfte war die auffallende Wackersdorfer Spielerin nahezu vollständig unter Kontrolle und konnte nur noch zwei Treffer (1. Hälfte sieben Tore) erzielen.  Das Weidener Team war mit vier D-Jugendspielerinnen verstärkt, von denen die Torfrau Elisabeth Wirth eine auffallend gute Leistung zeigte und mindestens sieben klare Torchancen der Wackersdorfer vereitelte. Trotzdem die Weidnerinnen bei einigen Torwürfen nun Pech hatten, knapp daneben oder das Metall trafen, und viele angezeigte Zeitspiele der Gastgeber hinnehmen mussten, erzielten sie aber aus einem massiven Abwehrblock heraus über schnelle Gegenstöße, ihre Außen und auch vom Kreis insgesamt noch 11 Treffer. Die Mannschaft des TV Wackersdorf konnte mangels Ersatzspieler nicht auswechseln und baute in der zweiten Halbzeit doch sichtlich ab. Ihnen gelangen noch sechs Tore. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit 25:14 Toren für den HC Weiden.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Olivia Bock (4/2), Lena Arnold (1/3), Eva Härich, Gerda Ne’meth, Julia Wiesner (6/3), Hanna Werner (3/2), Steffi Heger, Hanna Härtl (1) und Julia Obwandner.

Komfortablen Halbzeitvorsprung gegen Mintraching am Ende über die Zeit gerettet

In der Turnhalle der Mittelschule Neutraubling traten die Mädchen des HC Weiden gegen das bekanntlich starke Team  Mintraching/Neutraubling an. Nach einem 6 Tore Vorsprung zur Halbzeit retteten die HC-Mädchen die bis dahin deutliche Führung in der zweiten Spielhälfte mit einem 25:22 Sieg ausgepowert und frustriert über die Zeit.

Am Sonntag Mittag ging es für die weibliche C-Jugend des HC Weiden zum Auswärtsspiel gegen Mintraching/Neutraubling. Die Mädchen des HC Weiden waren bereits im Hinspiel erfolgreich und siegten mit 18:13. Dennoch durfte das gegnerische Team nicht unterschätzt werden, zumal deren erste C-Jugendmannschaft in der Bayernliga spielt. In den ersten Minuten war die Partie ziemlich ausgeglichen. Beide Mannschaften gelangten durch schöne Spielzüge zu ihren Toren. Es zeichnete sich aber sehr schnell ab, dass das Team aus Mintraching immer wieder ihre Tore durch Einläufe von beiden Außen erzielte. Die Weidener Abwehr reagierte auf diese Situationen zu langsam und nicht aufmerksam genug.  Die Trainerin Tanja Obwandner nahm die erste Auszeit, sprach die Problematik dieser Strategie an und gab den Spielerinnen Lösungsmöglichkeiten mit auf das Feld. Nun gelang es ein ums andere Mal diese Spielzüge abzublocken, zu verhindern und zu Gegenstößen zu kommen. Die Mädchen des HC Weiden erkannten gleichzeitig die Lücken in der gegenerischen Abwehr und erzielten nahezu konsequent ihre Tore. Bis zur Halbzeit konnten sie schließlich eine 17:11 Führung aufbauen.

In der zweiten Spielhälfte war irgendwie der Wurm drin und es wollte gar nichts mehr klappen. Die Weidenerinnen setzten die Vorgaben des Trainergespannes, ein ruhiges Spiel aufzuziehen, Lücken herauszuspielen, durchzubrechen und dann auf das Tor zu werfen,  nicht um. Vielmehr versuchten die Mädchen nach wenigen Pässen schon den Torerfolg zu erzwingen und verloren so ihre Bälle. Es dauerte doch einige Zeit, bis die HC-Mädchen in dieser Spielphase ihr erstes Tor warfen. Selbst nach Zeitstrafen des gegnerischen Teams agierten die Weidenerinnen ungeduldig, wollten das Durchbrechen erzwingen und kassierten dadurch einige Gegentore  der Mintrachinger, meist nach dem selben Muster durch die einlaufenden Spielerinnen. Am Ende zeigten sich zudem bei einigen HC-Spielerinnen Ermüdungserscheinungen, die zu individuellen Abspielfehlern, Ballverlusten und Gegentoren führten. Das gesamte Team war nun über ihre eigenen Fehler und die verkorkste zweite Spielhälfte erkennbar gefrustet. Dennoch gelang es den Mädchen das Spiel mit einem drei Tore Vorsprung zum Endstand von 25:22 über die Zeit zu retten. Verständlicherweise wollte nach dem Abpfiff nicht gleich die Siegesfreude aufkommen.

Es spielten: Christine Greger (TW), Julia Wiesner (3/3), Olivia Bock (5/1), Eva Härich, Julia Obwandner, Hanna Werner (4/1), Lena Arnold (3/2), Hannah Härtl (1/0), Lea Lederer (0/2).

Spannendes Spiel mit gücklichem Sieg gegen JHG Regendreieck

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden empfing heute das Team der JHG Regendreieck. Beide Mannschaften trafen in dieser Runde erstmals aufeinander und waren durch Verletzungen ersatzgeschwächt.  Keines der beiden Teams konnte im Verlauf der Partie die Spielanteile deutlich für sich entscheiden, es blieb bis zum Schluss äußerst spannend und ausgeglichen. Mit dem Schlusspfiff parierte die Weidener Torfrau Paula Kamp einen Siebenmeter und das Team des HC Weiden konnte so den Vorsprung von einem Tor beim Spielstand 27:26 glücklich über die Zeit retten.

Motiviert und engagiert liefen die Mädchen des HC Weiden im ersten Spiel des Neuen Jahres in der Realschulturnhalle gegen die JHG Regendreieck auf. Die Gegnerinnen waren ihnen vollkommen unbekannt, zudem die Ersatzbank verletzungsbedingt geschwächt und Spielerinnen aus der D-Jugend erstmals im Team. Dennoch spielten die HClerinnen unbeschwert auf, gerieten aber von Anfang an in einen leichten Rückstand. Dabei kamen sie mit dem Angriffsspiel der JHG Regendreieck nicht klar, die mit ihren Rückraumspielerinnen kreuzten und so die Weidener Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. Eine Spielerin des Gegners kam dabei immer wieder zu Torerfolgen. Die Mädchen des HC Weiden versteckten sich jedoch nicht und spielten im Angriff sehr schöne Tore über den Kreis, die Halbspielerinnen oder die Außen heraus. Dadurch hielten sie bis zum Halbzeitstand von 8:11 für die JHG Regendreieck den Anschluss.

In der zweiten Spielhälfte stellte das Trainerduo die Mannschaft um, brachte die Torfrau Christine Greger als Rückraumspielerin und setzte auch die angeschlagene Spielerin Olivia Bock ein. Eine konsequente und vorgezogene Deckung der Halbspielerinnen der JHG Regendreieck wurde vorgegeben.  Nun kam viel mehr Bewegung ins Angriffsspiel der Weidenerinnen, es ergaben sich Räume, die zu Durchbrüchen und Torwürfen genutzt wurden. Gleichzeitig taten sich die Mädchen der JHG Regendreieck mit der umgestellten Abwehrarbeit der Weidnerinnen schwer und kamen kaum mehr zu Auslösehandlungen nach Kreuzen bzw. schafften es nur noch selten ihre Kreuzbewegungen überhaupt umzusetzen. Die torgefährliche Halbspielerin von JHG Regendreieck konnte dadurch auch besser unter Kontrolle gebracht werden.

Das Team des HC Weiden erspielte sich so in der 33. Minute den Ausgleich zum 16:16. Es zeichnete sich langsam ab, dass die HC-Mädchen durchaus als Sieger aus der Partie hervorgehen könnten. Erstmals in der 44. Minute gelang den Weidnerinnen ein 23:22 Vorsprung, den sie sogar kurze Zeit später auf zwei Tore ausbauten. Die JHG Regendreieck ließ aber nicht locker und hielt mit starken Treffern den Anschluss. Die Partie war in dieser Phase an Spannung nicht zu überbieten. Etwa 30 Sekunden vor Schluss stand es 27:26 für Weiden, als der Schiedsrichter gegen die Mädchen des HC Siebenmeter pfiff.

JHG Regendreieck trat zum entscheidenden Wurf auf den Ausgleich  mit ihrer torgefährlichen Kreisspielerin an der Siebenmeterlinie an. Konzentriert und scharf geworfen, dennoch hielt Torfrau Paula Kamp den Wurf. Alle HC-Spielerinnen jubelten vor Freude, umringten ihre Torfrau und gratulierten ihr zu dieser Parade. Die Mädchen des HC Weiden erkämpften sich einen glücklichen Sieg mit 27:26 Toren.

Große Freude bereitete  das Team dem Trainerduo, weil es die taktischen Vorgaben konsequent umsetzte, bis zum Schluss kämpfte, nicht aufsteckte und sich die Neulinge der D-Jugend so perfekt ins Team integrierten. Ihre Torerfolge waren die Belohnung dafür.

Es spielten: Christine Greger (TW/4), Paula Kamp (TW), Hannah Härtl (1/3), Julia Wieser (5/6), Julia Obwandner, Eva Härich, Lena Arnold (0/3), Olivia Bock (0/2), Lea Lederer (2/1).

Freundschaftsspiel zwischen FK Hvezda und HC Weiden

Die weiblichen Jugendmannschaften des tschechischen Handballvereines FK Hvezda aus Eger und des HC Weiden 1985 e.V. verabredeten sich  zu einem Freundschaftsspiel in der Realschulturnhalle in Weiden. Dabei spielten beide Teams im Wechsel mit  jüngeren und älteren Mädchen gegeneinander und zeigten sowohl den mitgereisten tschechischen Zuschauern als auch den vereinzelten Weidener Fans ihr Können im Kampf um den Ball.

12 Mädchen des tschechischen Handballvereines FK Hvezda im Alter zwischen 11 und 13 Jahren besuchten am Mittwoch, 13.12.2017, mit ihrem Trainer und den Eltern die weibliche D- und C-Jugend des HC Weiden in ihrer Trainingsstätte in der Realschulturnhalle. Jan Dubsky, Trainer der männlichen Jugend des HC Weiden, hat den Kontakt zwischen beiden Teams hergestellt und fungierte als Dolmetscher. Die beiden Mannschaften verabredeten sich zu einem ungezwungenen Freundschaftsspiel, in dem beide Teams sich einmal an unbekannten Gegnern erproben können. Die Sprachbarriere spielte dabei keine große Rolle, der Sport verbindet und die Regeln im Handball, als auch die Zeichen des Schiedsrichters sind in allen Ländern gleich.

Nach gehörigen, respekteinflößenden Schlachtrufen im Teamkreis begaben sich die Mannschaften aufs Spielfeld, um den Gegnerinnen ihre handballerischen Fähigkeiten zu präsentieren.

Die Mädchen des FK Hvezda in ihren roten Trikots zeigten in beiden Altersklassen einen sehr athletischen, bewegungsreichen und torgefährlichen Handball. Sie spielten schnell, ideenreich und setzten hierbei auch Auslösehandlungen wie Stoßen und Kreuzen ein. Neben dem starken Rückraum traten auch die gefährlichen Kreisspielerinnen immer wieder in Aktion und sorgten ein ums andere Mal für wunderschöne Tore. Die Weidener Abwehr hatte dabei alle Hände voll zu tun und  immer wieder auch das Nachsehen.

Dennoch steckten die Mädchen des HC Weiden nicht auf und gelangten mit ihrem Angriffsspiel ebenfalls zu schön herausgespielten Anspielen an den Kreis, über ihre Außenspielerinnen oder den Rückraum zu Torerfolgen. Beide Mannschaften waren mit Ehrgeiz und voller Begeisterung im Spiel und wollten natürlich siegen. Das Schlussresultat spielte in dem Freundschaftsspiel am Ende aber eine untergeordnete Rolle. Alle hatten ihren Spaß am Handball. Für die Verpflegung der Zuschauer sorgten die Weidener Trainer. Nach dem Abpfiff durch Schiedsrichter Joachim Nuißl und dem internationalen Sportgruß gab es natürlich für beide Teams Getränke, Süßigkeiten und Brezen.

Die Trainer beider Mannschaften waren sich einig, dass es schon bald im neuen Jahr zu einem Rückspiel auf tschechischen Boden kommen soll. Konkrete Termine wurden bereits ins Auge gefasst. Die Mädchen des HC Weiden müssen bis dahin noch hart trainieren, um neben der Teamstärke des FK Hvezda auch dessen Heimvorteil auf tschechischem Boden strotzen zu können.