Verdienter Heimsieg gegen die SG Regensburg

Ein kämpferisches Spiel zeigten die Mädchen der weiblichen C-Jugend des HC Weiden zu Hause gegen die SG Regensburg. Sie bauten die bis zur Halbzeit herausgespielte Führung von vier Toren in der zweiten Spielhälfte deutlich aus, schirmten dabei zwei herausragende Spielerinnen der SG Regensburg ab und gewannen am Ende verdient mit 32:18 Toren.

Die Mannschaft des HC Weiden trat zu Hause gegen das Team der SG Regensburg an und zeigte sich von Anfang an sehr konzentriert. In den ersten Spielminuten lagen beide Teams gleich auf und schenkten sich sowohl in der Abwehr als auch im Angriff nichts. Es kristallisierten sich sehr schnell zwei gefährliche Rückraumspielerinnen des Gegners auf Mitte und Halblinks heraus, die immer wieder massiv durch die Weidener Abwehr brechen konnten. Die Mädels des HC Weiden ließen sich dadurch nicht beirren und agierten konsequent im Angriff, eroberten Bälle und schlossen ihre Gegenstöße erfolgreich ab. Mitte der ersten Spielhälfte setzten sich die HClerinnen zwar mit ihrem erfolgreichen Angriffsspiel etwas ab, brachten aber die gefährlichen Mitte- und Halbspielerinnen der Domstädter nicht richtig unter Kontrolle. Beide Teams gingen beim Halbzeitstand von 14:10 für den HC Weiden in die Kabinen.

Das Trainerduo forderte gegen die gefährlichen Rückraumspielerinnen der SG Regensburg eine vorgezogene Abwehr und gegenseitiges Aushelfen von ihrem Team ein. Dabei sollten vor allem deren Laufwege und Durchbrechen unter Tempo gleich im Ansatz unterbunden werden. Die Mädchen des HC Weiden setzten die Ansagen der Trainer in der zweiten Halbzeit um und unterbanden ein ums andere Mal die Aktionen der beiden Rückraumspielerinnen. Gleichzeitig eroberten sie dabei Bälle und kamen zu schnellen Gegenstößen, die sie in Tore verwandelten.

Das Team um Tanja Obwandner und Armin Bock baute ihren Vorsprung nun innerhalb von 15 Minuten auf 26:15  aus. Trotz einiger berechtigter Gelber Karten und 2 Minutenstrafen gegen die Weidnerinnen ließen die Mädchen sich nicht beirren und folgten klar den Ansagen der Trainer. Das Team zeigte bis zum Schluß eine geschlossene Abwehrleistung, schaltete dabei die beiden gefährlichen Rückraumspielerinnen weitgehendst aus, kämpfte um jeden Ball und kam im Angriff ein ums andere Mal zu sehr schön erzielten Toren. Die Torausbeute der Weidnerinnen verteilte sich im Gegensatz zu den Regensburgerinnen nicht nur auf einzelne Spielerinnen, was in Kombination mit der kompakten Abwehrleistung des Teams, vor allem in der zweiten Hälfte, den verdienten Sieg von 32:18 ausmachte.

 

Es spielten: Christine Greger (TW), Olivia Bock (4/5), Julia Wiesner (4/4), Lena Arnold (2/3), Hannah Härtl (1), Eva Härich, Julia Obwandner (1), Gerda Ne’meth, Stefanie Heger, Elisabeth Wirth und Hanna Werner (4/6).

Ein Sieg und eine Niederlage in den Auswärtsspielen

Einen Sieg und eine Niederlage verbuchten die weibliche D-Jugend des HC Weiden in ihren Auswärtsspielen in Neunburg vorm Wald gegen die DJK Weiden und den HV Oberviechtach. In beiden Spielen präsentierten sich die HC-Mädchen mit wenig Bewegung im Angriff, zeigten dafür ein gutes Abwehrverhalten. Die DJK Weiden besiegten sie mit 19:6  und unterlagen im Spiel gegen den HV Oberviechtach knapp mit 17:16 Toren.

Die DJK Weiden agierte wie schon im Hinspiel mit einer sehr offensiven Abwehr, welche die HC-Mädchen bereits weit vor der 9-Meter Linie attackierte. Die Mädchen des HC Weiden gingen mit wenig Bewegung dagegen und nutzten die Räume in die Tiefe hinter der gegnerischen Abwehr nicht. So unterbanden die DJKlerinnen ein ums andere Mal das Angriffsspiel und erzwangen Fehlpässe.  Glücklicherweise gelang es ihnen nicht, die eroberten Bälle im Gegenzug in Tore zu verwandeln. Insgesamt waren die Mädchen des HC Weiden nicht richtig wach und wollten nicht in Schwung kommen. Selbst drei gegebene Siebenmeter konnten sie nicht verwandeln. Am Ende siegten die HClerinnen zwar mit 19:6 nach aufgerechneten Werfern, mit mehr Biss, Konzentration, Bewegung und Zug zum Tor wäre ein höheres Endergebnis leicht zu erreichen gewesen.

Im zweiten Spiel gegen den HV Oberviechtach waren die Mädels des HC Weiden etwas konzentrierter und standen zumindest in der Abwehr gut. Im Team mit gegenseitigem Aushelfen unterbanden sie immer wieder das Durchbrechen der Oberviechtacherinnen. Dafür bewegten sie sich im Angriff erneut sehr wenig, verloren oftmals in durchschaubaren Abspielen die Bälle an ihre Gegnerinnen und setzten ihre Außenspielerinnen kaum ein. Anfangs spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, dennoch konnte Oberviechtach durch geschicktes Herausspielen der Bälle Gegenstöße einleiten  und dadurch bis zur Halbzeit einen drei Tore Vorsprung erzielen. In der zweiten Spielhälfte agierten die HC-Mädchen in der Abwehr konpakter und bewegten sich im Angriff etwas besser. Gegen Ende der Partie verkürzten sie den Vorsprung bis auf ein Tor. Kurz vor Schluss verloren die HClerinnen im Angriff nach einem unachtsamen Zuspiel erneut den Ball und mussten im Gegenstoß das Entscheidungstor hinnehmen. Sie verloren die Partie mit 16:17 Toren, standen sich auch diesmal wieder selbst im Weg und nutzten ihre Chance auf einen Sieg nicht.

Es spielten: Paula Kamp (TW), Julia Obwandner, Gerda Nemeth, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu, Emmy Kraus, Lea Lederer, Stefanie Heger, Leonie Ruhland, Sophia Rebin und Anna-Maria Zuber

Sieg in Neunburg vorm Wald mit kuriosem Spielverlauf

Nach einer anstrengenden Trainingswoche mit Freundschaftsspiel gegen eine französische Austauschmannschaft fuhren die Mädchen des HC Weiden am Samstag abend nach Neunburg, um dort ihr Punktspiel zu bestreiten. Ende der ersten Halbzeit unterbrach die Schiedsrichterin das Match für eine Stunde aufgrund einer ernsten Verletzung der Neunburger Torfrau. Danach spielten beide Mannschaften in Unterzahl weiter. Die Truppe des HC Weiden siegte am Ende mit 29:14 Toren.

Das tägliche Training in den Ferien mit einer Austauschmanschaft vom französischen Club Issy Paris Hand zehrte zwar sehr an den Kräften des Teams, zahlte sich am Ende aber doch aus. Die Mädchen des HC Weiden waren in der Anfangsphase des Spiels gegen die Neunburg sehr müde und verloren durch individuelle Fehler immer wieder die Bälle. Die gegnerische Abwehr stand zudem sehr kompakt, so dass es in den ersten Minuten zu wenig Treffern kam. Nach etwa einem Drittel der ersten Halbzeit stand es gerade einmal 1:1. Die Weidnerinnen griffen im weiteren Verlauf immer wieder hektisch an, die Schiedsrichterin unterband  frühzeitig das Angriffsspiel der HC-Mädchen und pfiff Foulspiele der Gegnerinnen. Trotz alledem erarbeiteten sich die Mädchen des HC Weiden in dieser Spielphase eine leichte Führung.

In der 19. Minute, beim Stand von 9:5 für den HC Weiden, verletzte sich die gegenerische Torfrau, beim Versuch einen 7-Meter abzuwehren, ernsthaft am Knie und blieb im Torraum liegen. Das Spiel musste unterbrochen werden. Glücklicherweise befanden sich unter den Weidener Spielereltern zwei Ärzte, die sofort erste Hilfe leisteten. Mit dem Anblick der verletzen Spielerin bekam nun auch ein Zuschauer auf der Tribüne gesundheitliche Probleme und wurde von den Weidener Fans versorgt und betreut.

Die HC-Mädchen hielten sich während der Verletzungspause mit kleinen Ballspielen warm. Nach einer Stunde Unterbrechung, in der die Neunburger Torfrau ins Krankenhaus gebracht wurde, setzte die Schiedsrichterin die Partie fort. Die Neunburgerinnen mussten nun die Partie in Unterzahl fortsetzen, weswegen die Trainerin des HC Weiden ebenfalls eine Spielerin vom Platz nahm, um für Chancengleichheit zu sorgen. Die Mädchen des HC Weiden zeigten nun eine bessere Leistung, bauten ihre Führug weiter aus und gingen mit einem Vorsprung von 12:6 Toren in die lang ersehnte Halbzeitpause.

Den Schock über die schwere Verletzung ihrer Torhüterin hatten die Neunburger offenbar nach der Pause  überwunden und spielten sich gleich nach dem Anpfiff zu Beginn der zweiten Hälfte auf ein 13:10 heran. Erst als die bis dahin kaum überwindbare Torfrau Christine Greger ihre Mannschaft mit lautem Ansprechen wachrüttelte, zeigten sich die Mädchen des HC Weiden wieder konzentriert im Angriff und bauten ihre Führung durch einige schön herausgespielte Gegenstöße nun deutlich aus. Die Gegnerinnen aus Neunburg hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen.

Am Ende gewannen die Mädchen des HC Weiden mit 29:14 Toren. Dieser Sieg ist neben der geschlossenen Mannschaftsleistung auch der Weidner Torfrau, die eine überragende Partie ablieferte und insgesamt drei gegnerische Siebenmeter zunichte machte, zuzurechnen.

Viel wichtiger als der Sieg des HC Weiden ist aber, die hoffentlich baldige Genesung der Neunburger Torfrau. Das Team des HC Weiden jedenfalls drückt hierfür beide Daumen.

Es spielten: Christine Greger (TW), Lena Arnold (2), Julia Wiesner (6), Olivia Bock (7), Gerda Nemeth (3), Julia Obwandner (1), Hanna Werner (6) und Hannah Härtl (4).

Deutsch-Französischer Jugendaustausch

Heute ist es soweit, die Verantwortlichen des HC Weiden und die Gastfamilien erwarten am Abend die französischen Spielerinnen von Issy Paris Hand aus Issy Les Moulineaux  zu ihren Gegenbesuch in der Partnerstadt Weiden. Die Organisatoren des Handballclub Weiden haben für den Austausch der Jugendlichen ein tolles Programm erarbeitet, bei dem nicht nur der Handballsport im Vordergrund steht, sondern auch kulturelle Aktivitäten stattfinden werden.

Bereits in den Osterferien war eine Gruppe von acht Mädchen des HC Weiden mit Ihren beiden Betreuern nach Issy Les Moulineaux zum Sport- und Sprachaustausch gereist und verbrachten dort erlebnisreiche und trainingsintensive Tage. Heute abend werden die französischen Mädchen des Handballclubs Issy Paris Hand zum Gegenbesuch am Weidener Bahnhof erwartet. Nach einer offiziellen Begrüßung im Neuen Rathaus durch Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und den HC Verantwortlichen werden die Französinnen und ihre beiden Betreuer in die deutschen Gastfamilien entlassen.

Im Laufe der Woche werden die deutschen und französischen Mädchen jeden Vormittag gemeinsam in der Mehrzweckhalle trainieren. Unter Anleitung des Trainerduos Matthias Werner und Thomas Eichinger werden die jungen Handballerinnen nicht nur viel Schweiß in der Halle hinterlassen, sondern auch ihre technischen und taktischen Fähigkeiten verbessern. An den Nachmittagen stehen verschiedene Ausflüge auf dem Programm. Neben dem Besuch des Oberpfälzer Freilandmuseums, der Thermenwelt Weiden und einer Stadtführung in Weiden sollen die Mädchen auch Gelegenheit zum Shoppen haben. Am Freitag abend wird das Spiel Frankreich gegen Deutschland um 17.00 Uhr von Bürgermeister Jens Meyer in der Realschulturnhalle angepfiffen. Es darf genausowenig fehlen wie der daran anschließende gemeinsame bayerische Abschlussabend.

Die französischen Spielerinnen und ihre Betreuer werden während ihres Aufenthaltes in Weiden von den deutschen Gastfamilien aufs Herzlichste aufgenommen und verpflegt. Dabei sollen die Sprachkenntnisse verbessert als auch die kulturellen Unterschiede auf beiden Seiten näher kennengelernt werden.

Die Organisatoren des HC Weiden, die Gasteltern als auch die deutschen Mädchen fieberten schon lange auf diesen Tag hin. Sie sind sehr gespannt auf den Gegenbesuch und freuen sich auf eine gemeinsame Woche mit den französischen Handballerinnen.

Körperliche und geistige Beweglichkeit fehlte in beiden Auswärtsspielen

Zwei Spiele, die das Trainergespann am Sonntag in Rage brachte. Die weibliche D-Jugend ließ in beiden Auswärtsspielen kaum Bewegung aufkommen und zeigte wenig geistige Flexibilität. Deswegen kassierte das Team gegen Nabburg/Schwarzenfeld eine Niederlage und musste gegen den HV Oberviechtach ein Unentschieden hinnehmen.

Im Spiel gegen das bekanntlich starke Team aus Nabburg/Schwarzenfeld zeigten die HC-Mädchen in der ersten Halbzeit noch eine sehr passable Leistung, standen gut in der Abwehr und ließen kaum Tore zu. Auch die Gegnerinnen arbeiteten sehr gut in ihren Abwehrreihen und unterbanden dadurch die Angriffshandlungen des HC Weiden. Zur Halbzeit stand es nach Torwürfen 4:3 für Nabburg/Schwarzenfeld.

In der zweiten Spielhälfte gelang den Mädchen des HC Weiden gar nichts mehr. Sie bewegten sich im Angriff als auch in der Abwehr kaum mehr und hatten dem Schwung der Nabburg/Schwarzenfelder nichts mehr entgegenzusetzen. Viele individuelle Fehler schlichen sich ein. Häufig erkannten die Mädels angriffs- oder abwehrentscheidende Situationen nicht und griffen nach fehlender Bewegung zu spät ein, weswegen sie gröbere Fouls verursachten. Der Schiedsrichter zeigte sich konsequent und verteilte zwei Zeitstrafen für die Weidener Spielerinnen. Das desaströse Spiel endete schließlich 15:5 für Nabburg/Schwarzenfeld. Der einzigen Weidener Torschützin Gerda Nemeth gelang in der zweiten Halbzeit nur noch ein Treffer.

Hoffnung schöpften die beiden HC-Trainer für das Spiel gegen den HV Oberviechtach. Die vorherige Partie sollte schnell abgehakt werden. Doch die Erwartungen erfüllten sich nicht. Die Mädchen des HC Weiden zeigten von Anfang an keinen Schwung.  Sie waren nicht wach. Oberviechtach stellte sich kurz vor der Mittellinie dem Weidener Angriff entgegen, was die HC-Mädchen in ihrer Bewegungslosigkeit förmlich überforderte. Nach nicht einmal 2 Minuten Spielzeit holten die Trainer ihre Mannschaft mit einem Timeout heraus, um sie auf die Abwehrarbeit von Oberviechtach umzustellen. Danach kamen die HC-Mädels zwar besser zurecht, recht viel mehr Bewegung im Angriff kam aber doch nicht auf. Auch in der Abwehr ließen sie die Spielerinnen des HV Oberviechtach immer wieder gewähren. Gerda Nemeth erzielte zwar insgesamt neun Treffer, doch die Gegnerinnen verteilten ihre Torerfolge auf mehreren Schultern, so dass am Ende für die Spielerinnen ein glückliches Unentschieden von 14:14 auf dem Tableaut stand.

Das Trainerduo war mit dem Auftritt der weiblichen D-Jugend des HC Weiden in keinster Weise zufrieden. Es fehlte an Biss, Kampfgeist, Bewegung und geistiger Beweglichkeit. Lediglich das erste Tor der neuen Spielerin Jennifer Hu und die konstante und gute Leistung der Torfrau Paula Kamp in beiden Spielen sorgte bei den Mannschaftsverantwortlichen für Freude und brachte dann doch etwas Trost.

Es spielten: Paula Kamp (TW), Emmi Kraus, Isabella Pausch, Gerda Nemeth, Eliza Wodarczyk, Leonie Ruhland, Sophia Rebin, Stefanie Heger, Elisabeth Wirth und Jennifer Hu