Komfortablen Halbzeitvorsprung gegen Mintraching am Ende über die Zeit gerettet

In der Turnhalle der Mittelschule Neutraubling traten die Mädchen des HC Weiden gegen das bekanntlich starke Team  Mintraching/Neutraubling an. Nach einem 6 Tore Vorsprung zur Halbzeit retteten die HC-Mädchen die bis dahin deutliche Führung in der zweiten Spielhälfte mit einem 25:22 Sieg ausgepowert und frustriert über die Zeit.

Am Sonntag Mittag ging es für die weibliche C-Jugend des HC Weiden zum Auswärtsspiel gegen Mintraching/Neutraubling. Die Mädchen des HC Weiden waren bereits im Hinspiel erfolgreich und siegten mit 18:13. Dennoch durfte das gegnerische Team nicht unterschätzt werden, zumal deren erste C-Jugendmannschaft in der Bayernliga spielt. In den ersten Minuten war die Partie ziemlich ausgeglichen. Beide Mannschaften gelangten durch schöne Spielzüge zu ihren Toren. Es zeichnete sich aber sehr schnell ab, dass das Team aus Mintraching immer wieder ihre Tore durch Einläufe von beiden Außen erzielte. Die Weidener Abwehr reagierte auf diese Situationen zu langsam und nicht aufmerksam genug.  Die Trainerin Tanja Obwandner nahm die erste Auszeit, sprach die Problematik dieser Strategie an und gab den Spielerinnen Lösungsmöglichkeiten mit auf das Feld. Nun gelang es ein ums andere Mal diese Spielzüge abzublocken, zu verhindern und zu Gegenstößen zu kommen. Die Mädchen des HC Weiden erkannten gleichzeitig die Lücken in der gegenerischen Abwehr und erzielten nahezu konsequent ihre Tore. Bis zur Halbzeit konnten sie schließlich eine 17:11 Führung aufbauen.

In der zweiten Spielhälfte war irgendwie der Wurm drin und es wollte gar nichts mehr klappen. Die Weidenerinnen setzten die Vorgaben des Trainergespannes, ein ruhiges Spiel aufzuziehen, Lücken herauszuspielen, durchzubrechen und dann auf das Tor zu werfen,  nicht um. Vielmehr versuchten die Mädchen nach wenigen Pässen schon den Torerfolg zu erzwingen und verloren so ihre Bälle. Es dauerte doch einige Zeit, bis die HC-Mädchen in dieser Spielphase ihr erstes Tor warfen. Selbst nach Zeitstrafen des gegnerischen Teams agierten die Weidenerinnen ungeduldig, wollten das Durchbrechen erzwingen und kassierten dadurch einige Gegentore  der Mintrachinger, meist nach dem selben Muster durch die einlaufenden Spielerinnen. Am Ende zeigten sich zudem bei einigen HC-Spielerinnen Ermüdungserscheinungen, die zu individuellen Abspielfehlern, Ballverlusten und Gegentoren führten. Das gesamte Team war nun über ihre eigenen Fehler und die verkorkste zweite Spielhälfte erkennbar gefrustet. Dennoch gelang es den Mädchen das Spiel mit einem drei Tore Vorsprung zum Endstand von 25:22 über die Zeit zu retten. Verständlicherweise wollte nach dem Abpfiff nicht gleich die Siegesfreude aufkommen.

Es spielten: Christine Greger (TW), Julia Wiesner (3/3), Olivia Bock (5/1), Eva Härich, Julia Obwandner, Hanna Werner (4/1), Lena Arnold (3/2), Hannah Härtl (1/0), Lea Lederer (0/2).

Spannendes Spiel mit gücklichem Sieg gegen JHG Regendreieck

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden empfing heute das Team der JHG Regendreieck. Beide Mannschaften trafen in dieser Runde erstmals aufeinander und waren durch Verletzungen ersatzgeschwächt.  Keines der beiden Teams konnte im Verlauf der Partie die Spielanteile deutlich für sich entscheiden, es blieb bis zum Schluss äußerst spannend und ausgeglichen. Mit dem Schlusspfiff parierte die Weidener Torfrau Paula Kamp einen Siebenmeter und das Team des HC Weiden konnte so den Vorsprung von einem Tor beim Spielstand 27:26 glücklich über die Zeit retten.

Motiviert und engagiert liefen die Mädchen des HC Weiden im ersten Spiel des Neuen Jahres in der Realschulturnhalle gegen die JHG Regendreieck auf. Die Gegnerinnen waren ihnen vollkommen unbekannt, zudem die Ersatzbank verletzungsbedingt geschwächt und Spielerinnen aus der D-Jugend erstmals im Team. Dennoch spielten die HClerinnen unbeschwert auf, gerieten aber von Anfang an in einen leichten Rückstand. Dabei kamen sie mit dem Angriffsspiel der JHG Regendreieck nicht klar, die mit ihren Rückraumspielerinnen kreuzten und so die Weidener Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. Eine Spielerin des Gegners kam dabei immer wieder zu Torerfolgen. Die Mädchen des HC Weiden versteckten sich jedoch nicht und spielten im Angriff sehr schöne Tore über den Kreis, die Halbspielerinnen oder die Außen heraus. Dadurch hielten sie bis zum Halbzeitstand von 8:11 für die JHG Regendreieck den Anschluss.

In der zweiten Spielhälfte stellte das Trainerduo die Mannschaft um, brachte die Torfrau Christine Greger als Rückraumspielerin und setzte auch die angeschlagene Spielerin Olivia Bock ein. Eine konsequente und vorgezogene Deckung der Halbspielerinnen der JHG Regendreieck wurde vorgegeben.  Nun kam viel mehr Bewegung ins Angriffsspiel der Weidenerinnen, es ergaben sich Räume, die zu Durchbrüchen und Torwürfen genutzt wurden. Gleichzeitig taten sich die Mädchen der JHG Regendreieck mit der umgestellten Abwehrarbeit der Weidnerinnen schwer und kamen kaum mehr zu Auslösehandlungen nach Kreuzen bzw. schafften es nur noch selten ihre Kreuzbewegungen überhaupt umzusetzen. Die torgefährliche Halbspielerin von JHG Regendreieck konnte dadurch auch besser unter Kontrolle gebracht werden.

Das Team des HC Weiden erspielte sich so in der 33. Minute den Ausgleich zum 16:16. Es zeichnete sich langsam ab, dass die HC-Mädchen durchaus als Sieger aus der Partie hervorgehen könnten. Erstmals in der 44. Minute gelang den Weidnerinnen ein 23:22 Vorsprung, den sie sogar kurze Zeit später auf zwei Tore ausbauten. Die JHG Regendreieck ließ aber nicht locker und hielt mit starken Treffern den Anschluss. Die Partie war in dieser Phase an Spannung nicht zu überbieten. Etwa 30 Sekunden vor Schluss stand es 27:26 für Weiden, als der Schiedsrichter gegen die Mädchen des HC Siebenmeter pfiff.

JHG Regendreieck trat zum entscheidenden Wurf auf den Ausgleich  mit ihrer torgefährlichen Kreisspielerin an der Siebenmeterlinie an. Konzentriert und scharf geworfen, dennoch hielt Torfrau Paula Kamp den Wurf. Alle HC-Spielerinnen jubelten vor Freude, umringten ihre Torfrau und gratulierten ihr zu dieser Parade. Die Mädchen des HC Weiden erkämpften sich einen glücklichen Sieg mit 27:26 Toren.

Große Freude bereitete  das Team dem Trainerduo, weil es die taktischen Vorgaben konsequent umsetzte, bis zum Schluss kämpfte, nicht aufsteckte und sich die Neulinge der D-Jugend so perfekt ins Team integrierten. Ihre Torerfolge waren die Belohnung dafür.

Es spielten: Christine Greger (TW/4), Paula Kamp (TW), Hannah Härtl (1/3), Julia Wieser (5/6), Julia Obwandner, Eva Härich, Lena Arnold (0/3), Olivia Bock (0/2), Lea Lederer (2/1).

Freundschaftsspiel zwischen FK Hvezda und HC Weiden

Die weiblichen Jugendmannschaften des tschechischen Handballvereines FK Hvezda aus Eger und des HC Weiden 1985 e.V. verabredeten sich  zu einem Freundschaftsspiel in der Realschulturnhalle in Weiden. Dabei spielten beide Teams im Wechsel mit  jüngeren und älteren Mädchen gegeneinander und zeigten sowohl den mitgereisten tschechischen Zuschauern als auch den vereinzelten Weidener Fans ihr Können im Kampf um den Ball.

12 Mädchen des tschechischen Handballvereines FK Hvezda im Alter zwischen 11 und 13 Jahren besuchten am Mittwoch, 13.12.2017, mit ihrem Trainer und den Eltern die weibliche D- und C-Jugend des HC Weiden in ihrer Trainingsstätte in der Realschulturnhalle. Jan Dubsky, Trainer der männlichen Jugend des HC Weiden, hat den Kontakt zwischen beiden Teams hergestellt und fungierte als Dolmetscher. Die beiden Mannschaften verabredeten sich zu einem ungezwungenen Freundschaftsspiel, in dem beide Teams sich einmal an unbekannten Gegnern erproben können. Die Sprachbarriere spielte dabei keine große Rolle, der Sport verbindet und die Regeln im Handball, als auch die Zeichen des Schiedsrichters sind in allen Ländern gleich.

Nach gehörigen, respekteinflößenden Schlachtrufen im Teamkreis begaben sich die Mannschaften aufs Spielfeld, um den Gegnerinnen ihre handballerischen Fähigkeiten zu präsentieren.

Die Mädchen des FK Hvezda in ihren roten Trikots zeigten in beiden Altersklassen einen sehr athletischen, bewegungsreichen und torgefährlichen Handball. Sie spielten schnell, ideenreich und setzten hierbei auch Auslösehandlungen wie Stoßen und Kreuzen ein. Neben dem starken Rückraum traten auch die gefährlichen Kreisspielerinnen immer wieder in Aktion und sorgten ein ums andere Mal für wunderschöne Tore. Die Weidener Abwehr hatte dabei alle Hände voll zu tun und  immer wieder auch das Nachsehen.

Dennoch steckten die Mädchen des HC Weiden nicht auf und gelangten mit ihrem Angriffsspiel ebenfalls zu schön herausgespielten Anspielen an den Kreis, über ihre Außenspielerinnen oder den Rückraum zu Torerfolgen. Beide Mannschaften waren mit Ehrgeiz und voller Begeisterung im Spiel und wollten natürlich siegen. Das Schlussresultat spielte in dem Freundschaftsspiel am Ende aber eine untergeordnete Rolle. Alle hatten ihren Spaß am Handball. Für die Verpflegung der Zuschauer sorgten die Weidener Trainer. Nach dem Abpfiff durch Schiedsrichter Joachim Nuißl und dem internationalen Sportgruß gab es natürlich für beide Teams Getränke, Süßigkeiten und Brezen.

Die Trainer beider Mannschaften waren sich einig, dass es schon bald im neuen Jahr zu einem Rückspiel auf tschechischen Boden kommen soll. Konkrete Termine wurden bereits ins Auge gefasst. Die Mädchen des HC Weiden müssen bis dahin noch hart trainieren, um neben der Teamstärke des FK Hvezda auch dessen Heimvorteil auf tschechischem Boden strotzen zu können.

Heimsieg gegen die SG Naabtal

Am Sonntag morgen standen für die weibliche D-Jugend zwei Spiele auf dem Programm. Im ersten Spiel gegen die SG Naabtal erspielten sich die Mädchen einen 19:7 Sieg, der doch aufgrund der zentrierten Spielweise der Gegnerinnen erkämpft werden musste. Das zweite Spiel entfiel, weil das Team aus Neunburg vorm Wald kurfristig wegen Spielermangel absagte.

Eigentlich schien die SG Naabtal ein eher einfacherer Gegner zu sein, spielte jedoch sehr unbequem im Angriff. Das Spiel der Naabtaler konzentrierte sich stark auf einem Raum zwischen den beiden Halbpositionen, so dass es zu keinen sehenswerten Zusammenspiel kam. Es war vielmehr ein Hin- und Herreichen des Balles, wodurch die SG Naabtal vor allem in der ersten Spielhälfte über den Kreis zum Torerfolg kam. Die Mädchen des HC Weiden waren mit dieser Spielart teils überfordert, teils nahmen sie ihre Gegenspielerinnen überhaupt nicht ernst und konsequent in der Abwehr an. Sie blockten zwar das Naabtalteam, gingen aber nicht auf den Ball und ließen so die ein oder anderen Würfe zu. Im Angriff agierten die HClerinnen besser, spielten sich auch schöne Lücken heraus und warfen die Tore. Dennoch stand es nach gezählten Werferinnen zur Halbzeit nur 9:6 für den HC Weiden.

In der zweiten Spielhälfte ordneten die HC Mädchen ihre Gegnerinnen in der Abwehr besser zu und ließen dann keine Lücken mehr nutzen, durch die die Naabtalerinnen zu Torwürfen hätten kommen können. Im Angriff bauten die Mädels des HC Weiden weiterhin Druck auf und erzieten immer wieder Tore, nun vor allem aus schnellen Gegenstößen. Dadurch bauten sie sich ihre kleine Halbzeitführung aus und das Spiel endete 19:7 für den HC Weiden.

Das zweite Spiel gegen Neunburg vorm Wald konnte nicht durchgeführt werden. Das Team aus Neunburg entschuldigte kurzfristig die Teilnahme wegen Spielermangel. Das Spiel wird daher als Sieg für die Weidnerinnen in der Tabelle verbucht.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Paula Kamp (TW), Jennifer Hu, Lea Lederer, Leonie Ruhland, Sophia Rebin, Eliza Wodarczyk, Anna-Maria Zuber, Gerda Ne’meth, Miriam Merbald, Isabella Pausch, Emmy Kraus und Julia Obwandner.

Deutlicher Sieg bei der SG Post/Süd Regensburg

Nicht nur körperlich, sondern auch spielerisch deutlich überlegen waren die Mädchen der weiblichen C-Jugend des HC Weiden und siegten im Auswärtsspiel gegen die SG Post/Süd Regensburg klar mit 20:1 Zählern. Eine höhere Trefferausbeute war vor allem in der zweiten Halbzeit kaum möglich, nachdem der Unparteiische die Regel für das Zeitspiel nicht anwandte.

Das Team der SG Post/Süd Regensburg stellte sich der starken Weidener Truppe überwiegend mit Spielerinnen im D-Jugendalter, wodurch sich schon eine körperliche Überlegenheit der Mädchen aus der Max-Reger-Stadt ergab. Zudem waren die Weidenerinnen auch spielerisch sehr überlegen, was sich bereits am Halbzeitstand von 10:1 Treffern zeigte. Die Weidener Abwehr war kaum zu überwinden. Verlegenheitswürfe des gegnerischen Angriffs kamen wenn dann nur aus der zweiten Reihe, mit denen die Torfrau keine Probleme hatte.  Leider passten sich die Mädchen des HC Weiden der Spielweise ihrer Gegnerinnen an und verwandelten viele Torwürfe im Angriff in der ersten Halbzeit nicht. Sie vergaben zudem einige 7-Meter-Würfe.

In der zweiten Spielhälfte bauten die Mädels des HC Weiden ein Abwehrbollwerk auf und nahmen ihre Gegnerinnen schon im Ansatz äußerst konseqeuent in Empfang. Ein Durchkommen der Domstädterinnen war überhaupt nicht mehr möglich. Würfe aus der zweiten Reihe ließen die Weidenerinnen nicht mehr zu. Der Schiedsrichter griff leider nicht ein, so dass die Mädchen der SG Post/Süd sehr lange im Angriff agieren konnten, ohne dass Zeitspiel gepfiffen wurde. So verrannten sie sich permanent in der Weidener Abwehr, ohne überhaupt zu einem längerem Passspiel kommen zu können. Das verhinderte natürlich die Möglichkeiten der Weidenerinnen in Ballbesitz zu gelangen und die Zeit lief gnadenlos runter. Die Mächen des HC Weiden warfen in der zweiten Hälfte dennoch weitere 10 Tore und brachten das Spiel mit 20:1 zu Ende.

Der Schiedsrichter musste mehrmals gegen die Regensburgerinnen Zeitstrafen und Strafwürfe verhängen, nachdem sie sehr häufig von hinten am Trikot oder Körper zogen bzw.  in den Wurfarm fassten oder von hinten bei den Würfen stießen. Leider verletzte sich dabei eine Weidener Spielerinnen und brach sich den Mittelfinger. Das Verhalten der Mädchen aus Regensburg war sicherlich dem Frust aus der körperlichen und spielerischen Unterlegenheit geschuldet.

Erfreulich dagegen war, dass die Mädchen des HC Weiden als Team starke Abwehrarbeit zeigten und alle zum Torerfolg kamen.

Es spielten: Christine Greger (TW/1), Julia Obwandner (3), Hannah Härtl (1), Julia Wiesner (5), Lena Arnold (6), Olivia Bock (1) und Hanna Werner (3)