Heimsieg im letzten Saisonspiel bringt versöhnliches Ende

Der punktgleiche SV Buckenhofen reiste am Samstag nachmittag zum letzten Spiel in der Saison 2018/19 nach Weiden und wollte ebenso wie die HC-Mädels einen Sieg einfahren. Am Ende einer kämpferischen und starken Partie auf beiden Seiten setzten sich die Weidnerinnen klar mit 26:19 durch und brachten so die Saison noch zu einem versöhnlichen Ende auf Platz 5 in der ÜBOL Nordost.

Die Trauer über die leichtfertig vergebenen Siege in der Vorrunde war mit dem heutigen Sieg über die Buckis vergessen und die HC Mädels versüßten sich damit den Saisonabschluss im letzten Spiel vor den heimischen Fans. Die Weidnerinnen zeigten von Anfang an, wer den Ton angibt und führten bereits nach viereinhalb Minuten mit 4:1 Toren. Der Angriff fackelte nicht lange und nutzte die Buckenhofener Lücken eiskalt. Dabei zeigte Gerda Nemeth auf Rechtsaußen ihre Wurfqualitäten als Linkshänderin. Sie trug mit sechs Treffern neben Julia Wiesner, fünf Treffer, in der ersten Halbzeit zur komfortablen Führung von 14:9 für die Weidnerinnen bei. Die HC-Mädels agierten aus einer  starken Abwehr gegen die Buckenhofener Aufbauspielerinnen, konnten aber deren schnelle und durchsetzungsstarke Kreisspielerin nicht so richtig unter Kontrolle bringen, so dass sie immer wieder Zeitstrafen kassieren mussten.

In der zweiten Spielhälfte agierten die Mädchen des HC Weiden weiterhin konsequent in der Abwehr und waren im Angriffsspiel nun noch deutlicher überlegen als zu Spielbeginn. Allerdings waren sie in der Torausbeute nicht mehr so effektiv wie davor,  vergaben sie doch einige 100 prozentige Torchancen. Sie ließen sich dadurch aber nicht beirren und hielten den klaren Vorsprung von sechs bis sieben Toren bis zum Abpfiff. Das Match endete mit 26:19 für den HC Weiden.

Die Freude über den Sieg war sehr groß, weil die Mädels damit zeigten, dass sie bei ähnlicher Leistung in der Vorrunde durchaus weiter vorne in der Tabelle stehen hätten können. Die Spielerinnen bedankten sich bei ihren Fans für die tatkräftige Unterstützung mit einer Laolawelle. Die Saison 2019/20 kann kommen.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Anna-Maria Zuber (TW), Gerda Németh (6/2), Julia Obwandner (1), Julia Wiesner (5/4), Hannah Härtl (3), Emmy Kraus, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (1), Olivia Bock (1/2), Stefanie Heger, Sophia Rebin und Leonie Binner (1).

Wichtiger Sieg gegen die SG Regensburg im vorletzten Rückrundenspiel

Zwei wichtige Punkte holten sich die Mädchen des HC Weiden am Sonntagnachmittag im Auswärtsspiel bei der SG Regensburg. Nach dem Vorrundenunentschieden ließen die HC-Spielerinnen diesmal nichts anbrennen und gewannen gegen die Mädchen aus Regensburg klar und verdient mit 34:22.

Im vorletzen Spiel der Saison 2018/19 hieß es gegen die SG Regensburg zu punkten, zumal kurz vor Spielbeginn bekannt wurde, dass der Tabellenletzte SV Buckenhofen überraschend gegen die HSG Fichtelgebirge gewonnen hatte.

Die Mädchen des HC Weiden waren hochmotiviert und vertrauten von Anfang an ihren Stärken. Zudem war der Kader diesmal nahezu komplett, so dass das Trainerteam aus dem Vollen schöpfen konnte. Nach einem starken Zuspiel an den Kreis eröffnete Hannah Härtl den Torreigen mit dem 1:0 für den HC Weiden. In den ersten 10 Minuten zeigten beide Teams zunächst ein ausgeglichenes Spiel, das Tableau meldete nach wechselseitigen Toren einen Spielstand von 5:5. Mehrere herausgefangene Bälle aus dem Angriffsspiel der Regensburgerinnen ermöglichten den Spielerinnen des HC Weiden immer wieder erfolgreiche Gegenstöße. Zudem führten perfekte Kreisanspiele ebenfalls zu Toren. Die Mädchen des HC Weiden bauten jetzt so ihre Führung deutlich aus, es gelangen ihnen in dieser Phase 12 Tore. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verwandelte Hannah Härtl erneut vom Kreis einen Torwurf zum Halbzeitstand von 17:9 für den HC Weiden.

In der zweiten Spielhälfte setzten die Weidnerinnen ihren Kurs auf Sieg unbeirrt fort, wenngleich ihnen zu Beginn der zweiten Halbzeit einige Fehler im Angriff und auch in der Abwehr unterliefen. Abermals gelang es den HClerinnen ein ums andere Mal durch kluge Kreiszuspiele und starke Durchbrüche der Rückraumspielerinnen Julia Obwandner, Julia Wiesner und Olivia Bock die gegnerische Abwehr auszuknocken und Tore zu erzielen.  Nach etwa 15 Spielminuten erhöhten die HC-Mädchen den Abstand um 12 Tore auf einen Spielstand von 24:12. Bis zum Abpfiff ließen die Weidnerinnen nicht mehr nach und spielten ihre Chancen konsequent und deutlich heraus. Das Spiel endete mit 34:22 für den HC Weiden. Die Mannschaft holte sich nicht nur den Sieg, sondern auch zwei sehr wichtige Punkte und viel Selbstvertrauen für das letzte Heimspiel gegen den SV Buckenhofen.

Das Trainerteam waren sehr erfreut zum einen über die erkennbare positive Entwicklung bisher eher unauffälliger Spielerinnen, die  diesmal erneut ihr Potential zeigten und teils auch zu schönen Torerfolgen kamen, als auch die sehr klugen Kreiszuspiele aus dem Rückraum. Ein Sieg am kommenden Samstag vor heimischer Kullisse könnte den HC-Mädchen noch einen versöhnlichen Platz im Mittelfeld bescheren. Hierzu wünscht sich das Team große Zuschauerunterstützung.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (2/3), Gerda Németh, Julia Wiesner (4/6), Hannah Härtl (3/2), Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu (1), Olivia Bock (6/3), Stefanie Heger (2), Franziska Röhr, Sophia Rebin (1) und Leonie Binner (1).

Mit kompakter Abwehrleistung zum zweiten Sieg

Mit einer geschlossenen und kompakten Abwehrleistung legten die Mädels der weiblichen C-Jugend am Samstag in ihrem Heimspiel  gegen Mintraching/Neutraubling den Grundstein für einen deutlichen 18:11 Sieg. Die Weidnerinnen verabschiedeten sich mit diesem konsequent herausgespielten Sieg nun auch vom letzten Tabellenplatz.

Nach mehreren in der Vergangenheit selbst verschuldeten Niederlagen  zeigte sich beim heutigen Heimspiel eine von Anfang an konzentrierte und wache Mannschaft des HC Weiden, die ihre Hinspielniederlage gegen Mintraching/Neutraubling ausbügeln wollte. Bereits beim Warm-Up erkannten die Trainer, dass im Gegensatz zu einigen vergangenen Begegnungen jede einzelne Spielerin auf die bevorstehende Aufgabe fokusiert war.

Es dauerte nach dem Anpfiff doch einige Minuten bis die ersten Tore fielen. Die HC-Mädchen setzten sich dann aber sofort klar und deutlich ab, so dass es nach gut 11 Spielminuten bereits 5:1 für die Gastgeberinnen aus Weiden stand. Dies gelang dem Team vor allem durch eine kompakte und konsequente Abwehrleistung, die sie unermüdlich bis zum Pausenstand fortführten und so verdient mit 9:4 Toren die erste Spielhälfte beendeten. Die erste Halbzeit zeigte dem Trainerteam aber auch, dass die Mannschaft diesmal ihre Schwächen im Angriff hatte.  Zu wenig Bewegung, fehlendes Stoßen auf die Lücken und das Einbinden der Außenspielerinnen erschwerte dem Team erfolgreiche Torabschlüsse.

Mit der zweiten Spielhälfte sollten die HClerinnen diese Störfelder ablegen und im Angriff dynamischer auf allen Positionen agieren. Nach dem Wiederanpfiff kam das Team des HC Weiden sehr gut in Schwung und baute ihre Führung bis zur 40. Spielminute auf 15:6 Tore aus. Danach fehlte erneut die Bewegung im Angriff, so dass der bis hierin deutlich herausgespielte Vorsprung nicht entscheidend vergrößert werden konnte. Das Trainerteam schonte von nun an immer wieder die Stammspielerinnen, nachdem die HC-Abwehr nach wie vor ihre Arbeit perfekt erledigte und die Torfrau Elisabeth Wirth einige Würfe der Gegnerinnen, vor allem aus dem Rückraum, parierte. Schlussendlich schafften die Mädchen des HC Weiden einen wichtigen und über die gesamte Spieldauer nie gefährdeten Sieg von 18:11 Toren. Damit verbesserten sie sich vom letzten Tabellenplatz 8 auf 6 der Tabelle.

Die kommenden Begegnungen lassen mit der heute gezeigten, starken Leistung große Hoffnungen aufkommen,  bis zum Saisonende einen sicheren Platz im Mittelfeld  erreichen zu können.  Das Trainerteam begeisterte vor allem die starke Abwehr- und Torwartleistung als auch die vielen Torschützen.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (3), Gerda Németh (3), Julia Wiesner (5), Hannah Härtl (3), Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu, Olivia Bock (3), Stefanie Heger (1), Leonie Ruhland, Sophia Rebin, Franziska Röhr

Riesige Begeisterung beim Schnuppertraining des HC Weiden

Die Handballweltmeisterschaft der Herren hinterließ deutlich spürbar positive Eindrücke, sodass vergangenen Samstag 15 Kinder der Einladung zum Schnuppertraining des HC Weiden in die Mehrzweckhalle Weiden folgten. Die ballsportbegeisterten Kids hatten sichtlich großen Spaß bei den verschiedenen Ballspielen und -übungen und wollten sich am Ende davon nicht mehr trennen.

Jugendleiterin Ramona Venzl vom HC Weiden lud alle interessierten Mädchen und Jungs im Alter zwischen sechs und 14 Jahren zu einem Schnuppertraining ein, das mehrere erfahrene Jugendtrainer des HC Weiden durchführten. Am Samstagvormittag, 23.02.2019, kamen schließlich 15 ballsportinteressierte Kinder mit ihren Eltern in die Mehrzweckhalle, um die Vielfalt des Handballsports näher kennenlernen zu können.

Nach dem Warm-Up „Laibchenfangen“ übten die Kinder mit einem Goalcha-Ball ihren Gleichgewichtssinn und den Umgang mit diesem außergewöhnlichen Softball. Gleichzeitig kräftigten sie damit auch ihre Rumpf- und Beinmuskulatur. Anschließend lernten sich die Kinder mit verschiedenen Prellübungen näher kennen und durften hierbei schon ihre Wurffähigkeiten ausprobieren. Die Trainer waren schnell davon beeindruckt, welch großes Geschick die Mädchen und Jungs im Umgang mit dem Ball zeigten. So schafften es tatsächlich alle, eine Lösung für die Vorgabe zu finden, den Goalcha vom Boden aufzuheben und zwischen Schulter und Hals zu klemmen, ohne dabei die Hände zu benutzen. Ebenso waren die Coaches vom unerbittlichen Trainingsfleiß der Kids erstaunt. Zu regelmäßigen Trinkpausen mussten die Kinder angehalten werden, weil ihre Begeisterung für das Training und die Gier nach dem Ball größer waren, als durchzuschnaufen und Flüssigkeit aufzunehmen.

Beim abschließenden „Bankball“ tobten sich die Jungs und Mädels nochmals aus und versuchten mit den acht weichen Goalchas ihre Gegner schnellstmöglich abzuwerfen und dadurch die Spieler zu neutralisieren, also auf die Bank zu bringen. Jedes Team konnte mit viel Geschick einen Durchgang für sich entscheiden.

Am Ende der Trainingseinheit gaben die Kids mit ihren Eltern beim Abschlussgespräch am Mittelkreis durchwegs positives Feedback zu diesem Schnuppertraining und  erklärten „Bankball“ zu ihrem Lieblingsspiel. Im Gruppenfoto zeigten die Kinder nochmals ihre große Freude. Zum Abschied schenkten ihnen die Verantwortlichen Gummibärchen und Bleistifte mit dem HC-Logo, welche symbolisch für Vereinbarkeit Sport und Schule bzw. gesunder Geist und gesunder Körper stehen sollen. Die Trainer bedankten sich für die hochmotivierte Teilnahme der Jungen und Mädchen an der Schnuppereinheit als auch das große Interesse der Eltern für diesen äußerst vielseitigen Sport.

Kinder, die an diesem Schnuppertraining nicht teilnehmen konnten, können natürlich jederzeit zum jeweiligen Training kommen, um dort den Handballsport kennenzulernen und auszuprobieren. Jugendleiterin Ramona Venzl steht für Fragen rund um den Jugendhandball unter der Rufnummer 0160/94600464 zur Verfügung. Trainingszeiten und weitere Informationen finden sich auf unserer Homepage.

Großer Jubel zum ersten und langersehnten Sieg

Am zweiten Adventsonntag reisten die Mädchen der weiblichen C-Jugend nach Forchheim und spielten gegen den Tabellenvorletzten SV Buckenhofen. Nach den vergangenen, teils unglücklich verlorenen Spielen waren die Mädels sehr aufgeregt, wollten sie doch mit einem Sieg die Schlußlaterne zunächst einmal abgeben. Dies gelang ihnen erst in den letzten Spielminuten und die Partie endete knapp aber verdient mit 21:20 für den HC Weiden.

Nach sechs sieglosen Spielen und einem Unentschieden wollten die Mädels des HC Weiden die Schlusslaterne ersteinmal an den Vorletzten, den Gastgeber SV Buckenhofen, abgeben und in die kurze Winterpause gehen. Die Anspannung war daher sehr groß und genau so starteten sie in die erste Spielhälfte. Im Angriff agierten die HC-Mädels sehr statisch und überhastet, während sie in der Abwehr nicht konsequent genug handelten und dadurch die Durchbrüche der Rückraumspielerinnen der Gastgeber immer wieder zu ließen. Ebenso bekamen sie die Kreisläuferin des SV Buckenhofen nicht in Griff. So geriet das Team des HC Weiden von Anfang an in Rückstand und Buckenhofen baute bis zur Mitte der ersten Hälfte die Führung auf drei Zähler zum Stand von 9:6 aus. Eine Heimauszeit nutzten die Trainer des HC Weiden die Abwehr umzustellen, so dass sie die Kreisläuferin der Gastgeber in der Folge sehr gut unter Kontrolle brachten. Der Rückstand der Weidnerinnen verringerte sich kontinuierlich und sie bauten bis zur Halbzeitpause sogar eine Führung von 11:9 auf.

Die in der Halbzeit angesprochenen Fehler stellten die Mädchen des HC Weiden leider zu Beginn der zweiten Spielhälfte nicht ab und erhielten deswegen in den ersten knapp fünf Spielminuten vier Gegentreffer. Dazu schlichen sich immer wieder individuelle technische Fehler und überhastete Spielweisen ein, anstatt in aller Ruhe die entscheidende Lücke zum Wurf herauszuspielen.  Dennoch steckten die HClerinnen nicht auf und spielten sich nach dem Abstellen ihrer Fehler im Stellungsspiel schließlich bis knapp fünf Minuten vor Schluss auf ein 19:19 heran. Die Führung eröffnete Olivia Bock mit einem verwandelten Siebenmeter und einem weiteren Tor in der 48 Minute. Den Gegnerinnen gelang zwar noch kurz vor Schluss ein Tor, der Sieg war den Spielerinnen des HC Weiden jedoch nicht mehr zu nehmen.

Die Weidnerinnen gewannen die Partie zwar verdient, boten aber im Vergleich zu den vergangenen Spielen eher eine schwächere Teamleistung mit einigen technischen Fehlern und auch schlechter Trefferausbeute. Dennoch war die Freude bei den Spielerinnen und den Trainern über den ersten Sieg sehr groß. Gefeiert wurde das vorgezogene Weihnachtsgeschenk sofort nach dem Abpfiff. In der Kabine gab es dann den Kinderschampus dazu.

Es spielten: Anna-Maria Zuber (TW), Julia Obwandner (1/1), Julia Wiesner (6/4), Hannah Härtl (1/1), Emmy Kraus, Eliza Wodarczyk, Jennifer Hu, Olivia Bock (2/5), Leonie Ruhland, Sophia Rebin und Leonie Binner.