Weibliche C-Jugend besiegt den bisher ungeschlagenen Tabellenersten HSG Nabburg/Schwarzenfeld

Vor heimischen Publikum empfing am Sonntag die weibliche C-Jugend des HC Weiden den bisher ungeschlagenen Tabellenersten HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Beide Mannschaften zeigten im Duell um den Spitzenplatz ihre technischen und kämpferischen Fähigkeiten. Das Team des HC Weiden war diesmal deutlich stärker und besiegte mit einer kompakten Mannschaftsleistung die Gäste klar mit 28:24 Toren.

Das Hinspiel verbuchte die HSG Nabburg/Schwarzenfeld zwar mit 21:16 Toren klar für sich. Diesmal sollte die Partie anders, mit einem Sieg für Weiden enden. Die Mannschaft des HC Weiden war entgegen dem Hinspiel nahezu komplett und verstärkte sich mit Spielerinnen aus der D-Jugend. Alle Mädchen waren sehr motiviert und entsprechend angespannt, wollten sie doch den bisher ungeschlagenen Gegnerinnen zwei Punkte entführen und damit auch zeigen, dass der erste Tabellenplatz für sie nicht gesetzt ist.

Die Mädchen des HC Weiden zeigten von Anfang an, wer hier gewinnen will. Sie standen sehr kompakt in der Abwehr, halfen gegenseitig aus und ließen kaum ein Durchkommen zu. Im Angriff nutzten sie ihre Lücken und warfen die Tore. Vor allem gelangen Hanna Werner über links Außen immer wieder sehenswerte Durchbrüche und Torerfolge. So erspielten sich die Mädchen des HC Weiden bereits bis zur Mitte der ersten Spielhälfte einen kleinen Vorsprung, den sie in ihrer konsequenten Spielweise, vor allem in der Abwehr, bis zur Halbzeit auf eine komfortable Führung von 17:10 ausbauten.

Nach einigen Umstellungen für die zweite Halbzeit hatte vor allem der Angriff der Weidnerinnen einen Durchhänger und das Team der HSG Nabburg/Schwarzenfeld konnte den Vorsprung bis auf vier Tore verkürzen. In der Folgezeit kämpften die Weidnerinnen weiterhin sehr stark in der Abwehr und kamen nun auch wieder zu ihren Toren über die Außen, ihren Kreis und die Halbspielerinnen. Den klaren Vorsprung gaben sie jetzt nicht mehr aus der Hand, auch wenn die Gegnerinnen nicht nachließen und weiterhin, vor allem über ihre Kreisspielerin, immer wieder ihre Tore warfen. Der HC Weiden zeigte eine kämpferische Leistung, ließ in der zweiten Hälfte zwar mehr Tore zu, gab aber den Vorsprung nicht mehr aus der Hand und siegte am Ende verdient mit 28:24 Toren.

Das Team der HSG Nabburg/Schwarzenfeld musste nach 10 siegreichen Spielen heute ihre erste Niederlage gegen den Tabellenzweiten HC Weiden hinnehmen. Nun wird sich in den nächsten Spielen zeigen, wer von den beiden Mannschaften patzt und seine Ambitionen auf Platz 1 vergibt.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Hanna Werner (5/2), Christine Greger, Olivia Bock (3/2), Julia Wiesner (4/3), Eva Härich, Lea Lederer, Steffi Heger, Lena Arnold (5/3) und Hannah Härtl (1).

Weibliche D-Jugend erspielt sich mit starker Leistung einen Sieg und ein Unentschieden am ersten Spieltag der Rückrunde.

Eine starke Leistung zeigte die weibliche D-Jugend des HC Weiden am Samstag  beim 1. Spieltag der Rückrunde in Eckental und erspielte sich einen Sieg und ein Unentschieden in der Bezirksliga, in der sich neben dem Dauerrivalen aus Nabburg/Schwarzenfeld nun auch unbekannte, jedoch leistungsstarke Teams aus Eckental, Sulzbach-Rosenberg und Neumarkt befinden. 

Das Auftaktspiel der Weidnerinnen ging gleich gegen die gänzlich unbekannte Mannschaft des HC Sulzbach-Rosenberg. Ohne Auswechselspielerinnen und krankheitsbedingt oder im Skikurs befindliche Routiniers begaben sich die Mädchen des HC Weiden auf das Feld. Mit ihrem dezimierten Kader fanden die Weidnerinnen dennoch sehr schnell ins Spiel und zeigten eine kompakte Abwehrleistung. Der HC Sulzbach-Rosenberg hatte eine äußerst große und bereits wurfstarke Spielerin in seinen Reihen, die für ihr Team nahezu alle Tore warf. Die HC-Mädchen hingegen kamen über mehrere, verschiedene Spielerinnen zu ihren Torerfolgen und gewannen verdient nach Toren mit 19: 10 Treffern, was nach fünf verschiedenen Weidener Werferinnen (HC Sulzbach-Rosenberg zwei) aufgerechnet einen Spielendstand von 24:12 für den HC Weiden bedeutete.

Das zweite Spiel ging nach einer längeren Pause gegen das mittlerweile doch als Dauerrivale zu bezeichnende Team von Nabburg/Schwarzenfeld. Auch hier standen die Mädchen des HC Weiden sehr stark in der Abwehr und kontrollierten ihre Gegnerinnen. Von Anfang an spielten sich die Weidnerinnen einen kleinen Vorsprung heraus, schafften es aber nicht, sich von den hartnäckig aufspielenden Gegnerinnen abzusetzen. Das Match blieb bis zum Schluß spannend, beide Teams setzten darauf, am Ende viele Werferinnen zu haben, um ihren Gegner besiegen zu können. Mit dem Schlusspfiff stand auf dem Tableau ein 11:10 für den HC Weiden und das Kampfgericht setzte nach Aufrechnung der Werferinnen einen Sieg für den HC Weiden auf die Anzeige. Das Ergebnis sorgte kurzzeitig für Unklarheit, weswegen die Trainer beider Mannschaften vom Schiedsrichter eingebunden werden mussten, um den Ausgang nochmals zu überprüfen. Nach kurzem Vergleich der Aufzeichnungen beider Teams und des Unparteiischen zeigte sich nun, dass das Team von Nabburg/Schwarzenfeld eine Werferin mehr hatte als die Weidenerinnen, so dass am Ende ein für alle dennoch zufriedenstellendes Ergebnis von 15:15 bekannt gegeben werden konnte.

Das Trainerduo war mit der Leistung der Mannschaft in beiden Spielen sehr zufrieden. Das Team kämpfte und zeigte ihr Potential. Sehr erfreulich waren die Tore der „Handballneulinge“ Jennifer und Emmy.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Paula Kamp (TW), Lea Lederer, Leonie Ruhland, Gerda Ne’meth, Jennifer Hu und Emmy Kraus.

Starke Abwehr bildet die Grundlage zum Sieg gegen TV Wackersdorf

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden zeigte am Samstag abend im Auswärtsspiel gegen den TV Wackersdorf eine starke und kompakte Abwehrleistung, welche den Grundstein für einen am Ende eindeutigen und verdienten Sieg  mit 25:14 Toren legte.

Motiviert und doch angespannt liefen die HC-Mädels in der Halle des TV Wackersdorf auf. Sie zeigten sich sehr konzentriert und nahmen aus dem Hinspiel, das sie mit 25:13 gewannen, eine gewisse Sicherheit mit. Dennoch wurde der Gegner nicht unterschätzt, zeigte der TV Wackersdorf in seinem Angriffsspiel doch viel Bewegung und kreuzte immer wieder sehr gut. Die Weidener Abwehr ließ sich dadurch aber nicht beeindrucken und zeigte ein variables Abwehrverhalten. Sie  übernahmen ihre Gegnerinnen oder liefen mit ihnen mit. Dabei packten sie konsequent zu und unterbanden so ein ums andere Mal das Angriffsspiel der Gastgeberinnen. Einzig eine Spielerin der Wackersdorfer konnte die Weidener Abwehr immer wieder überwinden. Dies bedurfte mehrmals Positionsumstellungen, um diese Spielerin in den Griff zu bekommen. Dennoch zeigte sich von Anfang an, dass der HC Weiden die stärkere Mannschaft war. Die Mädchen zogen kontinuierlich mit sehenswerten Treffern aus Gegenstößen und dem Aufbauspiel heraus davon. Zur Halbzeit führte der HC Weiden mit 14:8 Toren.

In der zweiten Spielhälfte war die auffallende Wackersdorfer Spielerin nahezu vollständig unter Kontrolle und konnte nur noch zwei Treffer (1. Hälfte sieben Tore) erzielen.  Das Weidener Team war mit vier D-Jugendspielerinnen verstärkt, von denen die Torfrau Elisabeth Wirth eine auffallend gute Leistung zeigte und mindestens sieben klare Torchancen der Wackersdorfer vereitelte. Trotzdem die Weidnerinnen bei einigen Torwürfen nun Pech hatten, knapp daneben oder das Metall trafen, und viele angezeigte Zeitspiele der Gastgeber hinnehmen mussten, erzielten sie aber aus einem massiven Abwehrblock heraus über schnelle Gegenstöße, ihre Außen und auch vom Kreis insgesamt noch 11 Treffer. Die Mannschaft des TV Wackersdorf konnte mangels Ersatzspieler nicht auswechseln und baute in der zweiten Halbzeit doch sichtlich ab. Ihnen gelangen noch sechs Tore. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit 25:14 Toren für den HC Weiden.

Es spielten: Elisabeth Wirth (TW), Olivia Bock (4/2), Lena Arnold (1/3), Eva Härich, Gerda Ne’meth, Julia Wiesner (6/3), Hanna Werner (3/2), Steffi Heger, Hanna Härtl (1) und Julia Obwandner.

Komfortablen Halbzeitvorsprung gegen Mintraching am Ende über die Zeit gerettet

In der Turnhalle der Mittelschule Neutraubling traten die Mädchen des HC Weiden gegen das bekanntlich starke Team  Mintraching/Neutraubling an. Nach einem 6 Tore Vorsprung zur Halbzeit retteten die HC-Mädchen die bis dahin deutliche Führung in der zweiten Spielhälfte mit einem 25:22 Sieg ausgepowert und frustriert über die Zeit.

Am Sonntag Mittag ging es für die weibliche C-Jugend des HC Weiden zum Auswärtsspiel gegen Mintraching/Neutraubling. Die Mädchen des HC Weiden waren bereits im Hinspiel erfolgreich und siegten mit 18:13. Dennoch durfte das gegnerische Team nicht unterschätzt werden, zumal deren erste C-Jugendmannschaft in der Bayernliga spielt. In den ersten Minuten war die Partie ziemlich ausgeglichen. Beide Mannschaften gelangten durch schöne Spielzüge zu ihren Toren. Es zeichnete sich aber sehr schnell ab, dass das Team aus Mintraching immer wieder ihre Tore durch Einläufe von beiden Außen erzielte. Die Weidener Abwehr reagierte auf diese Situationen zu langsam und nicht aufmerksam genug.  Die Trainerin Tanja Obwandner nahm die erste Auszeit, sprach die Problematik dieser Strategie an und gab den Spielerinnen Lösungsmöglichkeiten mit auf das Feld. Nun gelang es ein ums andere Mal diese Spielzüge abzublocken, zu verhindern und zu Gegenstößen zu kommen. Die Mädchen des HC Weiden erkannten gleichzeitig die Lücken in der gegenerischen Abwehr und erzielten nahezu konsequent ihre Tore. Bis zur Halbzeit konnten sie schließlich eine 17:11 Führung aufbauen.

In der zweiten Spielhälfte war irgendwie der Wurm drin und es wollte gar nichts mehr klappen. Die Weidenerinnen setzten die Vorgaben des Trainergespannes, ein ruhiges Spiel aufzuziehen, Lücken herauszuspielen, durchzubrechen und dann auf das Tor zu werfen,  nicht um. Vielmehr versuchten die Mädchen nach wenigen Pässen schon den Torerfolg zu erzwingen und verloren so ihre Bälle. Es dauerte doch einige Zeit, bis die HC-Mädchen in dieser Spielphase ihr erstes Tor warfen. Selbst nach Zeitstrafen des gegnerischen Teams agierten die Weidenerinnen ungeduldig, wollten das Durchbrechen erzwingen und kassierten dadurch einige Gegentore  der Mintrachinger, meist nach dem selben Muster durch die einlaufenden Spielerinnen. Am Ende zeigten sich zudem bei einigen HC-Spielerinnen Ermüdungserscheinungen, die zu individuellen Abspielfehlern, Ballverlusten und Gegentoren führten. Das gesamte Team war nun über ihre eigenen Fehler und die verkorkste zweite Spielhälfte erkennbar gefrustet. Dennoch gelang es den Mädchen das Spiel mit einem drei Tore Vorsprung zum Endstand von 25:22 über die Zeit zu retten. Verständlicherweise wollte nach dem Abpfiff nicht gleich die Siegesfreude aufkommen.

Es spielten: Christine Greger (TW), Julia Wiesner (3/3), Olivia Bock (5/1), Eva Härich, Julia Obwandner, Hanna Werner (4/1), Lena Arnold (3/2), Hannah Härtl (1/0), Lea Lederer (0/2).

Spannendes Spiel mit gücklichem Sieg gegen JHG Regendreieck

Die weibliche C-Jugend des HC Weiden empfing heute das Team der JHG Regendreieck. Beide Mannschaften trafen in dieser Runde erstmals aufeinander und waren durch Verletzungen ersatzgeschwächt.  Keines der beiden Teams konnte im Verlauf der Partie die Spielanteile deutlich für sich entscheiden, es blieb bis zum Schluss äußerst spannend und ausgeglichen. Mit dem Schlusspfiff parierte die Weidener Torfrau Paula Kamp einen Siebenmeter und das Team des HC Weiden konnte so den Vorsprung von einem Tor beim Spielstand 27:26 glücklich über die Zeit retten.

Motiviert und engagiert liefen die Mädchen des HC Weiden im ersten Spiel des Neuen Jahres in der Realschulturnhalle gegen die JHG Regendreieck auf. Die Gegnerinnen waren ihnen vollkommen unbekannt, zudem die Ersatzbank verletzungsbedingt geschwächt und Spielerinnen aus der D-Jugend erstmals im Team. Dennoch spielten die HClerinnen unbeschwert auf, gerieten aber von Anfang an in einen leichten Rückstand. Dabei kamen sie mit dem Angriffsspiel der JHG Regendreieck nicht klar, die mit ihren Rückraumspielerinnen kreuzten und so die Weidener Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. Eine Spielerin des Gegners kam dabei immer wieder zu Torerfolgen. Die Mädchen des HC Weiden versteckten sich jedoch nicht und spielten im Angriff sehr schöne Tore über den Kreis, die Halbspielerinnen oder die Außen heraus. Dadurch hielten sie bis zum Halbzeitstand von 8:11 für die JHG Regendreieck den Anschluss.

In der zweiten Spielhälfte stellte das Trainerduo die Mannschaft um, brachte die Torfrau Christine Greger als Rückraumspielerin und setzte auch die angeschlagene Spielerin Olivia Bock ein. Eine konsequente und vorgezogene Deckung der Halbspielerinnen der JHG Regendreieck wurde vorgegeben.  Nun kam viel mehr Bewegung ins Angriffsspiel der Weidenerinnen, es ergaben sich Räume, die zu Durchbrüchen und Torwürfen genutzt wurden. Gleichzeitig taten sich die Mädchen der JHG Regendreieck mit der umgestellten Abwehrarbeit der Weidnerinnen schwer und kamen kaum mehr zu Auslösehandlungen nach Kreuzen bzw. schafften es nur noch selten ihre Kreuzbewegungen überhaupt umzusetzen. Die torgefährliche Halbspielerin von JHG Regendreieck konnte dadurch auch besser unter Kontrolle gebracht werden.

Das Team des HC Weiden erspielte sich so in der 33. Minute den Ausgleich zum 16:16. Es zeichnete sich langsam ab, dass die HC-Mädchen durchaus als Sieger aus der Partie hervorgehen könnten. Erstmals in der 44. Minute gelang den Weidnerinnen ein 23:22 Vorsprung, den sie sogar kurze Zeit später auf zwei Tore ausbauten. Die JHG Regendreieck ließ aber nicht locker und hielt mit starken Treffern den Anschluss. Die Partie war in dieser Phase an Spannung nicht zu überbieten. Etwa 30 Sekunden vor Schluss stand es 27:26 für Weiden, als der Schiedsrichter gegen die Mädchen des HC Siebenmeter pfiff.

JHG Regendreieck trat zum entscheidenden Wurf auf den Ausgleich  mit ihrer torgefährlichen Kreisspielerin an der Siebenmeterlinie an. Konzentriert und scharf geworfen, dennoch hielt Torfrau Paula Kamp den Wurf. Alle HC-Spielerinnen jubelten vor Freude, umringten ihre Torfrau und gratulierten ihr zu dieser Parade. Die Mädchen des HC Weiden erkämpften sich einen glücklichen Sieg mit 27:26 Toren.

Große Freude bereitete  das Team dem Trainerduo, weil es die taktischen Vorgaben konsequent umsetzte, bis zum Schluss kämpfte, nicht aufsteckte und sich die Neulinge der D-Jugend so perfekt ins Team integrierten. Ihre Torerfolge waren die Belohnung dafür.

Es spielten: Christine Greger (TW/4), Paula Kamp (TW), Hannah Härtl (1/3), Julia Wieser (5/6), Julia Obwandner, Eva Härich, Lena Arnold (0/3), Olivia Bock (0/2), Lea Lederer (2/1).