Klarer Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten SG Naabtal

Im Auswärtsspiel gegen die SG Naabtal gelang den Mädchen der weiblichen C-Jugend des HC Weiden am Sonntag Nachmittag in der Gymnasiumturnhalle in Burglengenfeld zwar ein deutlicher Sieg von 27:11, das Spiel zeigte aber vor allem in der ersten Spielhälfte die mangelnde Bewegung und Torchancenverwandlung der HC-Mädels.

Die Mädchen des HC Weiden taten sich vor gut besuchter Gästekulisse in der Gymnasiumturnhalle in Burglengenfeld gegen das Team der SG Naabtal vor allem in der ersten Spielhälfte sehr schwer. Die Weidnerinnen erspielten sich zwar gute Torchancen, waren aber in den Abschlüssen sehr nachlässig und vergaben so durch mangelnde Konzentration und Konsequenz sehr viele Treffer. Zudem zeigten sie in der Abwehr kaum Biss und ließen die Naabtalerinnen immer wieder lange Spielzeiten vor dem eigenen Tor  gewähren. Glücklicherweise waren auch die Mädchen der SG Naabtal vom Wurfpech verfolgt. Auch mit einer Auszeit gelang es dem Weidener Trainerteam nicht, ihre Spielerinnen anzustacheln und auf eine konsequente Abwehrarbeit einzustellen. So wurschtelten sich die Naabtalerinnen immer wieder in Richtung Weidner Tor, gelangten aber kaum zu Abschlüssen. Zur Halbzeit stand es deswegen nur 11:7 für den HC Weiden.

Die Mädels des HC Weiden mussten sich in der Kabine von ihren Trainern einiges anhören und erkannten dabei, dass sie nicht ihr eigenes Spiel, sondern das der Gegnerinnen spielten. Gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte zeigten die HC-Mädels eine ganz andere Spielweise als davor. Sie nutzten ihre sehr schön herausgespielten Chancen und kämpften um die Bälle. Auch in der Abwehr waren sie  kompakter aufgestellt und griffen konsequent zu. Das veränderte Spielverhalten der Weidnerinnen spiegelte sich schon 10 Minuten nach Wiederanpfiff durch den Spielstand von 9:21 Toren wider. Vor allem die HC-Kreisspielerin Jennifer Hu ließ immer wieder ihre Stärken an der 6 Meter Linie aufblitzen und machte auch auf der Rückraumposition ein sehr gutes Spiel. Die HC-Mädels zeigten sehr deutlich, welches Potential in ihnen steckt und beendeten die Partie mit einem 16 Torevorsprung von 11:27.

Das HC-Team trat in der zweiten Spielhälfte ganz anders als in der ersten auf, sie präsentierten sich sehr viel spielfreudiger im Angriff und konsequenter und kompakter in der Abwehr. Erfreulich für das Trainerteam waren auch die ersten Tore der Neulinge Romy Wittmann und Katharina Eibel, als auch die beiden Außentreffer von Eliza Wodarczyk.

Es spielten: Emmy Kraus (TW), Elisabeth Wirth (TW), Julia Obwandner (4), Katharina Eibel (1), Franziska Röhr, Eliza Wodarczyk (2), Jennifer Hu (11), Stefanie Heger (3), Leonie Ruhland (5), Sophia Rebin und Romy Wittmann (1).

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Armin