Körperliche und geistige Beweglichkeit fehlte in beiden Auswärtsspielen

Zwei Spiele, die das Trainergespann am Sonntag in Rage brachte. Die weibliche D-Jugend ließ in beiden Auswärtsspielen kaum Bewegung aufkommen und zeigte wenig geistige Flexibilität. Deswegen kassierte das Team gegen Nabburg/Schwarzenfeld eine Niederlage und musste gegen den HV Oberviechtach ein Unentschieden hinnehmen.

Im Spiel gegen das bekanntlich starke Team aus Nabburg/Schwarzenfeld zeigten die HC-Mädchen in der ersten Halbzeit noch eine sehr passable Leistung, standen gut in der Abwehr und ließen kaum Tore zu. Auch die Gegnerinnen arbeiteten sehr gut in ihren Abwehrreihen und unterbanden dadurch die Angriffshandlungen des HC Weiden. Zur Halbzeit stand es nach Torwürfen 4:3 für Nabburg/Schwarzenfeld.

In der zweiten Spielhälfte gelang den Mädchen des HC Weiden gar nichts mehr. Sie bewegten sich im Angriff als auch in der Abwehr kaum mehr und hatten dem Schwung der Nabburg/Schwarzenfelder nichts mehr entgegenzusetzen. Viele individuelle Fehler schlichen sich ein. Häufig erkannten die Mädels angriffs- oder abwehrentscheidende Situationen nicht und griffen nach fehlender Bewegung zu spät ein, weswegen sie gröbere Fouls verursachten. Der Schiedsrichter zeigte sich konsequent und verteilte zwei Zeitstrafen für die Weidener Spielerinnen. Das desaströse Spiel endete schließlich 15:5 für Nabburg/Schwarzenfeld. Der einzigen Weidener Torschützin Gerda Nemeth gelang in der zweiten Halbzeit nur noch ein Treffer.

Hoffnung schöpften die beiden HC-Trainer für das Spiel gegen den HV Oberviechtach. Die vorherige Partie sollte schnell abgehakt werden. Doch die Erwartungen erfüllten sich nicht. Die Mädchen des HC Weiden zeigten von Anfang an keinen Schwung.  Sie waren nicht wach. Oberviechtach stellte sich kurz vor der Mittellinie dem Weidener Angriff entgegen, was die HC-Mädchen in ihrer Bewegungslosigkeit förmlich überforderte. Nach nicht einmal 2 Minuten Spielzeit holten die Trainer ihre Mannschaft mit einem Timeout heraus, um sie auf die Abwehrarbeit von Oberviechtach umzustellen. Danach kamen die HC-Mädels zwar besser zurecht, recht viel mehr Bewegung im Angriff kam aber doch nicht auf. Auch in der Abwehr ließen sie die Spielerinnen des HV Oberviechtach immer wieder gewähren. Gerda Nemeth erzielte zwar insgesamt neun Treffer, doch die Gegnerinnen verteilten ihre Torerfolge auf mehreren Schultern, so dass am Ende für die Spielerinnen ein glückliches Unentschieden von 14:14 auf dem Tableaut stand.

Das Trainerduo war mit dem Auftritt der weiblichen D-Jugend des HC Weiden in keinster Weise zufrieden. Es fehlte an Biss, Kampfgeist, Bewegung und geistiger Beweglichkeit. Lediglich das erste Tor der neuen Spielerin Jennifer Hu und die konstante und gute Leistung der Torfrau Paula Kamp in beiden Spielen sorgte bei den Mannschaftsverantwortlichen für Freude und brachte dann doch etwas Trost.

Es spielten: Paula Kamp (TW), Emmi Kraus, Isabella Pausch, Gerda Nemeth, Eliza Wodarczyk, Leonie Ruhland, Sophia Rebin, Stefanie Heger, Elisabeth Wirth und Jennifer Hu

 

Veröffentlicht in weibliche D-Jugend HSG.

Armin