Spielbericht Damen: Schlechte Torabschlüsse kosten den HC-lerinnen den Sieg

Tamara_Rittner_20160203Am ersten Adventssonntag mussten die Damen des HC Weiden bei der HSG Naabtal antreten, was nach dem derzeitigen Tabellenstand keine leichte Aufgabe war.

Die HSG war im Zugzwang und ein Sieg war Pflicht für die Gastgeberinnen, nachdem sie die Punkte der letzten zwei Spiele nicht für sich verbuchen konnten. Aber auch Weiden wollten ihren Platz in der Tabelle sichern.

Die ersten paar Minuten gestalteten sich recht ausgeglichen und Weiden ging mit 4:2 in Führung. Ab der 15. Minuten kamen die Max-Reger-Städterinnen ins hudeln und nur noch schwer an die Hausherrinnen heran. In der Abwehr taten sich die Gäste schwer, den Kreis unter Kontrolle zu bekommen. Immer wieder kam dieser frei zum Wurf.

Von 4:2 bis 4:9 zogen die HSG-lerinnen davon. Für Weiden lief heute alles zusammen. Die Torabschlüsse waren die reinste Katastrophe. Keine Weidener Spielerin hatte einen guten Tag. Fehlwürfe oder Ballverluste wurden umgehend mit einem schnellen Gegentor bestraft.Nach dem Halbzeitstand von 14:11 gelang es den Gästen zumindest an 4 Toren heran zu kommen.
Unkonzentriertheit und mangelhafte Würfe zogen sich über die gesamte zweite Hälfte hinweg. Es war zum Haare ausraufen. Weiden schaffte es nicht den Ball ins gegnerische Tor zu verwandeln. Das Pech blieb auf Weidener Seite. HSG und HC trennten sich 27:19.„Diese Niederlage ist zwar kein Beinbruch, aber ohne die desolate zweite Halbzeit und mit etwas mehr Kampfgeist im Angriff hätten wir in diesem Spiel mehr erreichen können“, so Prelle nach dem Spiel.
„Wir haben es uns heute selbst zuzuschreiben, dass wir nur 19 Tore geworfen haben. Es gibt schließlich noch eine Rückrunde. Jetzt werden wir uns aber erstmal auf den kommenden Gegner, den Aufsteiger TV Erlangen-Bruck, konzentrieren. Wir müssen die Fehler vom vergangenem Wochenende abstellen“, warf Baldauf ein.

Spielbericht: Weidener Handballer werden Favoritenrolle gerecht

Die Handballer des HC Weiden traten am Sonntag zu später Stunde die Heimreise mit zwei weiteren Punkten im Gepäck an. Gegen die zweite Mannschaft der HSG Naabtal gewannen die Weidner deutlich mit 33:17 und wahren damit ihre weiße Weste.

Die HC’ler begannen die Partie sehr konzentriert und ließen in der Abwehr wenig zu. Dabei erlaubte ein bewegliches Kollektiv den Gastgebern meist schlechte Wurfpositionen. Der Angriffsmotor der Weidner lief allerdings trotz viel Tempo etwas schleppend an. Viele gute Möglichkeiten konnten nicht im gegnerischen Gehäuse untergebracht werden und man belohnte sich zu selten für die engagierte Abwehrarbeit. Vor allem über die zweite Welle und den agilen Kreisläufer Jonas Baunoch warf die Truppe des Trainergespanns Eichinger/Werner einen ordentlichen Vorsprung bis zur Pause heraus. Alle Spieler erhielten viel Einsatzzeit und stellten den 16:8 Pausenstand sicher.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich das gleiche Spiel. Die Max-Reger-Städter standen hinten sattelfest, ließen vorne jedoch einige Chancen ungenutzt. Dennoch hatte man über die gesamte Spieldauer keine Probleme mit den Naabtalern und schraubte das Ergebnis auf über zehn Tore Unterschied. Am Ende stand ein standesgemäßes 33:17, bei dem der achte Saisonerfolg nie in Gefahr geriet und die gesamte Mannschaft ihren Teil beitragen konnte.

Nach einem spielfreien Wochenende steht das Spitzenspiel der Bezirksliga Ost in der Realschule auf dem Zettel. Die Gäste aus Kelheim haben erst ein Spiel verloren und sind mit 14:2 Punkten der ärgste Verfolger der Weidner Handballer. Das letzte Spiel vor der Winterpause wird also ein echter Prüfstein.

Es spielten: Rex, Dirnberger; Lerke F. (2), Lerke M. (2), Schnabl, Zahn, Hafner (2), Szameitat (4), Konrad (4), Baunoch (4), Flierl (1), Werner (8/5), Döppl (3), Prelle (3)

Vorbericht Herren: Konzentration ist gefragt

stefano_flierl_20161126Die Herren des HC Weiden sind am Sonntag zu später Stunde in Schwandorf gefordert. Um 19 Uhr treten sie gegen die sieglose HSG Naabtal II an.

Nachdem man vergangene Woche erfolgreich die Tabellenspitze verteidigen konnte, geht es an diesem Wochenende vor allem darum, das Spiel gegen die Naabtaler nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Den Gastgebern gelang es bisher nicht, ein Spiel für sich zu entscheiden, wobei einigen deutlichen Niederlagen auch einige knappe Ergebnisse gegenüberstehen.

Die Max-Reger-Städter gehen somit als klarer Favorit in diese Partie. Dass so eine Konstellation häufig schon zu Leichtsinn und Unkonzentriertheit geführt hat, sollte Mahnung genug für die junge Weidner Truppe sein.

Die Trainer Eichinger und Werner wollen am Sonntag eine aggressive Abwehrarbeit und daraus resultierende schnelle und einfache Tore ihrer Mannschaft sehen. „Wenn die Einstellung gestimmt hat, konnten wir genau diese beiden Punkte sehr gut umsetzen. Dann können wir unsere Siegesserie sicherlich ausbauen.“

Vorbericht: HC-Damen wollen punkten – Schwere Auswärtsaufgabe gegen Spitzenmannschaft

maria_schlosser_20161021Am Sonntag um 15:00 Uhr sind die Damen des HC Weiden zu Gast beim Tabellenzweiten HSG Naabtal. Nachdem die Weidnerinnen es am letzten Wochenende gegen Pyrbaum/Seligenporten verpassten beide Punkte einzufahren – obwohl es im Spielverlauf durchaus möglich gewesen wäre – muss der HCW am Wochenende nun gegen die nächste Spitzenmannschaft aus der Bezirksoberliga ran. Die Spielgemeinschaft aus Burglengenfeld und Schwandorf hat derzeit mit 8:4 Punkten zwei Zähler mehr auf der Habenseite und ist Zuhause in der Oberpfalzhalle noch ungeschlagen. Mit Christian Deml steht bei den Naabtalern ein Trainerfuchs an der Seitenlinie, der aus seiner aktiven Landesligazeit alle nötigen Tricks und taktischen Variationen mitbringt, um auch knappe Spiele für seine Mannschaft zu entscheiden.

„Letzten Sonntag war vieles richtig und wir haben eigentlich einen Punkt unnötig verschenkt. Negativ waren vor allem die vielen individuellen Fehler, die immer wieder zu Ballverlusten und leichten Gegentreffern führten.“, sagt Trainer Jannis Prelle vor dem Spiel.

Auch wenn Naabtal als Favorit in die Begegnung gehen wird, können sich die Weidenerinnen doch einige Hoffnung auf Punkte machen. Torfrau Babsi List ist derzeit in hervorragender Form, die Abwehr arbeitet immer konsequenter und im Angriff funktioniert vieles was in den letzten Wochen trainiert wurde. Die Formkurve bei den Weidnerinnen zeigt, auch wenn es den einen oder anderen kleinen Rückschlag gab, deutlich nach oben.

„Wenn wir uns auf unsere Stärken berufen, als Mannschaft auftreten und individuell jede Spielerin ihren Job erledigt, werden wir die Gastgeberinnen nicht nur ärgern.“

ist sich Thomas Baldauf sicher. Für die hoffentlich zahlreich mitreisenden HCW-Fans gibt es mit Sicherheit eine spannende und torreiche Partie zu sehen.

Für die Damen des HC Weiden kommen zum Einsatz:

Nina Rittner, Jasmin Häring, Aileen Häuber, Alexandra Stahl, Maria Schlosser, Luisa Ruhland, Teresa Reichl, Maria Dirnberger, Tamara Rittner, Babsi List, Ilona Rath-Lux, Sabrina Lux

Spielbericht: Männliche C-Jugend erfolgreich in Cham

Die männliche C-Jugend hatte es am Samstag mit dem Tabellennachbarn JHG Regendreieck zu tun. Bereits beim Aufwärmen meinten die Jungs von Trainer Tom Wachsmann, dass die Gegner körperlich Ihnen überlegen seien. Anscheinend bereitete dieser Gedanken im Laufe der ersten Halbzeit den HClern Unbehagen und das Team schenkte eine 6:4 Führung gegen ein 8:6 für die Gastgeber aus Cham ein. Coach Wachsmann nahm eine Auszeit und sortierte seine Mannschaft um. Das Umstellen der Abwehr zeigte bald Wirkung, nur der Angriff war ideenlos und lebte von den Toren von Marius Kloos. Alleine ihm gelangen an den heutigen Tage 14 Tore. Zur Pause konnten die HC Jungs mit einer 12:9 Führung in die Kabine gehen.

In der Kabine appellierte der Trainer nochmals beim Angriff mehr Laufbereitschaft zu zeigen und beorderte Maurice Wachsmann auf die rechte Abwehrseite, um den gefährlichen Linksaußen zu stoppen. Zudem wurde Christopher Utrecht gegen den Halbrechten aufgestellt. Diese beiden Maßnahmen sollten sich bezahlt machen. Keiner von den beiden kam mehr zu einem Torerfolg. Insgesamt konnten die Gastgeber von Regendreieck nur 6 Tore im zweiten Durchgang erzielen. Das Angriffsspiel der Weidener wurde in der zweiten Hälfte immer attraktiver. Mit Einläufen von den Außenpositionen und mit Felix Marterer auf der Halblinken wirbelten die Max Reger Städter die Abwehr der Gegner regelrecht durcheinander. Am Ende wurde ein deutlicher Sieg mit 26:15 Toren eingefahren.

Der Trainer freute sich insbesondere über die tolle Teamleistung. Ob in der Abwehr oder im Angriff, es war auf jeden Verlass.